Not „an“ Apocalypse. „The“ Apocalypse.

Remember when I used to start my Magic articles with a more or less fitting quote from Buffy? Yes? Congratulations – you were a part of the Germam internet community for Magic: The Gathering when it still existed, and even thrived and was productive!

This is what I want to get at by using that quote (which is actually from Angel, not Buffy) as the title of this entry: Some of my readers have mentioned that there are still player communities, using Whatsapp or something similar to exchange information and prepare for events in isolated circles. These communities weren’t gone, but simply moved to less visible and harder to reach places.

Do you spot the fallacy here? No? Not even looking at that quote from Angel (or, to be more precise, from Lindsey McDonald in the episode Underneath)? Okay, I’ll explain: Such a group might or might not be rightfully called „a“ community, but that was never what I was talking about. I bemoan the loss of „the“ German community, a gathering of players from all of DACHland (Germany, Austria and the German-speaking part of Switzerland), and with all backgrounds from professional player (or at least players on the gravy train – I’m not really sure we had any actual „pros“ since the Phoenix Foundation retired) to die-hard casual. That community met in a couple of connected places which held appeal for all of them, or at least tried to – admittedly, the mostly pointless quarreling between casual players and tournament players didn’t represent the community’s finest hours, but at least they were in the same place and did talk to each other! There was article content galore, and even more blogs, with strategy content for grinders, beginners and in-betweens; and there were lively discussions under most articles (okay, especially under mine) with everyone from Kai Budde to Christopher Eucken chiming in.

I do not entertain the illusion that all knowledge from team playtesting was available to the public in that time: Certainly there were also already smaller groups back then – you may call them „communities“, if you like – where more or less secret tech was disseminated among the deserving and the chosen. However, almost everyone who played Magic and knew how to operate a browser would visit the two large sites with article content, one or two of the larger forums, and probably a couple of blogs, all of which would routinely link to, talk about and criticize each other. Sure, not everything was sunshine and roses in that community – far from it! – but there WAS a community, or rather, there was THE community.

Now there no longer is. Casual players have nearly totally disconnected from tournament players (with possibly the last real meeting point being drafts), and there seems to be almost no interest at all in either providing strategic content (when was the last time someone not me published a German set preview? What was the last German strategy article not edited by me for publication on Magic Universe?), receiving it, or discussing it. I’m not sure how much developments specifically in Germany are at fault, and how much this is simply the result of yet another change in social media culture, but an undeniable fact is that the German Magic community – THE community! – is dead.

After clearing that up, let me tell you where this blog will be going in the near future. I think I will continue to post screenshots of succesful draft decks, although I’m unlikely to delve into much detail talking about those decks. Also, I draft a lot less at the moment than I did half a year or so ago, so this isn’t going to provide too much content. However, things may change again in the not-too-far future.

What I mostly busy myself with right now is finalizing my newest update to my Limited Card Pool. My next entry should be about inductees from Magic Origins, which will be quite a lot – for one thing, because that set really contains a lot of well-designed cards; but also because I mostly had to rebuild my card pool from the ground after making the mistake of reducing it too much. However, that was a great learning experience, because now I see much more clearly which elements and inclusion/exclusion rules are important to me, and where I overshot the mark in my desire for elegance, efficiency and consistency.

I’ll leave you for today with a screenshot of a deck which took second place in an 8-4 (I did only three Magic Origins drafts so far – the other two were prerelease swiss drafts where I went 2-1 each):

Azorius 2-1

As befits a deck with Sentinel of the Eternal Watch, Kytheon’s Irregulars, Separatist Voidmage and three Celestial Flare, it lost two games in the finals to a creature with two auras stapled to it.

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3 Gedanken zu „Not „an“ Apocalypse. „The“ Apocalypse.

  1. Simon sagt:

    Unglaublich wie viele 2 drops du abgegriffen hast. Ich habe bei meinen letzten Wx draftdecks schon jede mögliche Chance ergriffen und hab selbst den 1/1 T: Attacking +1/+1 Mann über rotes Removal gepickt um genug Material zu bekommen. Selten ein Format erlebt wo frühe drops so wichtig waren.

    Mein UW 8-4 Siegerdeck war etwas blaulastiger als deines. Nur dass es mehr 3 als 2 drops hatte, dafür sehr viele Flieger. Das hat dann auch gereicht irgendwie.

  2. NTL sagt:

    Vorneweg: Vieles was ich hier schreibe sind nur Mutmaßungen, begründet auf Erfahrungen aus anderen Bereichen und allgemeinen Beobachtungen.

    Ich glaube, es handelt sich weniger ein Verschwinden der deutschen Magic-Community, eher hat sie sich unter die englisch-sprachige gemischt. In weniger als den letzten zehn Jahren das Internet endlich die Internationalisierung erreicht, die ihm von Anfang immer angedichtet wurde. Englisch stellt (wie du auch in einem MU-Artikel schon festgestellt hast) nicht mehr wirklich eine Sprachbarriere dar. Deshalb werden viele sich vermutlich den deutlich größeren englisch-sprachigen Communities zugewandt haben, einfach weil man hier mehr Leute und Meinungen trifft. Und meiner Erfahrung nach treffen hier immer noch Turnierspieler auf Casuals – von den Top-Pros mal abgesehen.

    Ich weiß nicht, ob und wieviele Deutschsprachige Content auf englisch auf den entsprechenden Seiten veröffentlichen, aber wenn: Warum sollten sie sich auf eine kleinere Zielgruppe beschränken, wenn diese gleichzeitig mit einer viel größeren angesprochen werden kann? Und selbst 14-jährige Neueinsteiger können für ihr spätere Leben nur davon profitieren wenn sie sich für die Vertiefung ihres neues Hobbies mit Englisch auseinander setzen müssen. Nach meiner Erfahrung hat das sogar einen Effekt von „Spielerischem Lernen“. Warum auf Sprachbarrieren beharren, wo keine mehr sind?

    Und während sich viel auf die großen internationalen Communities konzentiert, gibt’s im kleinen durchaus noch eine Handvoll deutsche Foren und lokale Communities (zumindest hier in München und Augsburg). Aber die orientieren sich mehr am Zeitgeist und finden sich dann auf Facebook o.ä. als Gruppen statt.

    Ich hab selbst schon Communities untergehen erlebt und natürlich ist es schade, wenn man die goldenen Zeiten mit erlebt, aber ich glaube nicht, dass das auf einem Mangel an Interesse am eigentlichen Thema zurückzuführen ist, sondern daran wie das Netz heute genutzt wird (wann hast du z.B. das letzte mal eine persönliche Webseite mit Gästebuch u.ä. besucht?). Gleichgesinnte finden sich immer noch zusammen und bilden Communities, nur anders als früher.

    Wobei ich natürlich bei all dem nicht aussschließen will, dass durchaus Deutschland schlechter dasteht als andere Nationen, weil hier zu Lande keine großen Turniere abgehalten werden können.

    • Zeromant sagt:

      Ja, Vieles von dem, was Du anführst, denke ich auch, gerade was den Wegfall der Sprachbarriere betrifft – wobei ich denke, dass diese sich teilweise auch verschoben hat, nämlich zwischen an Turnierspiel Interessierte und reine Casuals. Zumindest spricht die vergleichbar große Resonanz, welche eindeutig Casuals ansprechende Blogeinträge hier auf MagicBlogs haben, dafür.

      Es gäbe noch einen anderen Grund, sich eine deutsche Community zu wünschen, und das ist ein Zusamengehörigkeitsgefühl. Dieses scheint aber bei den meisten Leuten nicht mehr hoch im Kurs zu stehen. Möglicherweise spielt da auch der Wegfall der nationalen Meisterschaften eine Rolle, welche dieses Gefühl doch immer ziemlich stark gefördert hatten.

      Andererseits sehe ich auch nicht wirklich viele deutsche Spieler in der internationalen Community aktiv, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass diese sich immer mehr auf Nordamerika konzentriert, sowie darauf, dass wir kaum noch international bekannte Spieler haben – mit etwas Glück ist Patrick Dickmann manchen Leuten noch ein Begriff, und Coverage Team Members kennen vielleicht noch Christian Seibold, sowie Florian Koch (allerdings hauptsächlich von dessen eigenen Coverage-Bemühungen), aber das war es wohl auch schon.

      Wir haben in der abgelaufenen Saison keinen einzigen Gold Pro (okay, zumindest Österreich hat zwei – Mackl und Gerschenson), und mit Christian, den Dickmann-Brüdern und Marc Tobiasch gerade einmal vier Silver Pros. Für eine einstmals große Magic-Nation ist das lächerlich und ein unglaublicher Absturz! Und aus der Schweiz und Österreich kommt auch nichts mehr dazu.

      Und ich glaube durchaus, dass da auch ein Zusammenhang mit dem Verschwinden der deutschen Magic Community besteht (aber natürlich auch mit der systematischen Benachteiligung europäischer Spieler, sowie mit dem traurigen Umstand, dass es keine PTs oder GPs mehr in Deutschland gibt). Kleinere Grüppchen kochen vielleicht doch zu sehr im eigenen Saft.

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