Warum kämpfen, wenn man nicht gewinnen kann?

Diese Frage wurde bereits in tausendundeinem Fantasy-Setting thematisiert, wo das Gute das Böse nur aufhalten und vielleicht noch zurückdrängen, jedoch niemals endgültig vernichten kann; aber sie gehört ebenso in unsere mehr oder weniger reale Welt: Welchen Sinn hat es, Mörder zu überführen, wenn doch immer wieder Morde begangen werden? Warum kämpfen Ärzte um Menschenleben, wenn Menschen doch sowieso irgendwann sterben? Wieso sollte man sich für den Frieden einsetzen, wenn es doch immer wieder Krieg gibt?

Die Antwort ist eigentlich offensichtlich: Weil es etwas Schlimmeres gibt als nicht zu gewinnen – man könnte VERLIEREN. Dass die Welt aus fundamentalen metaphysischen Gründen immer im Gleichgewicht zwischen Gut und Böse bestehen muss, bezweifle ich zwar. Eines ist jedoch offensichtlich: Dieses Gleichgewicht erhält sich NICHT von selbst – man muss dafür kämpfen! Es mag sich zwar wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel anfühlen, ist aber eher mit dem Abwasch von Geschirr vergleichbar. Es hört niemals auf, und egal, wie gründlich man dabei ist, man hat am nächsten Tag erneut wieder dreckiges Geschirr herumzustehen – doch man kann und will trotzdem nicht einfach damit aufhören, wenn man nicht im Dreck ersticken möchte.

Deswegen lege ich mich immer wieder im Internet mit Leuten an, die der Meinung sind, sie hätten ein Recht darauf, auf sachliche Kritik mit persönlichen Angriffen zu antworten; sie dürften andere für Behauptungen attackieren, die diese gar nicht aufgestellt haben; oder sie dürften Diskussionen mit den Methoden des Trollens und des Mobbens beenden.

Tigris hat auf seinem Blog gerade etwas ganz Furchtbares geschrieben (und damit meine ich jetzt nicht sein „Gedicht“):

Wenn man provoziert auf irgend eine Art, sollte man auch nicht komments “löschen”.

Wenn sich also jemand anders von einem provoziert fühlt, dann muss man sich von demjenigen deswegen alles gefallen lassen? Aber klar doch – so läuft das nun einmal in der Welt!

In der Schule sind gewiss schon Millionen Kinder beleidigt oder verprügelt worden, weil sie dick und hässlich sind. Vermutlich nicht viel weniger Frauen sind weltweit vergewaltigt worden, weil sie sich zu sexy angezogen haben. Zehntausende, vielleicht sogar Hunderttausende Homosexuelle sind krankenhausreif oder totgeschlagen worden, weil sie es gewagt haben, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Diesen Ausländern, die unaufgefordert zu uns gekommen sind, zündet man natürlich die Bude an. Und wenn jemand gar die Unverschämtheit besitzt, Mohammed-Karikaturen zu veröffentlichen, dann ist doch wohl klar, was passiert!

Oh ja, Menschen fühlen sich rasch und gerne provoziert, denn das gibt ihnen eine willkommene Ausrede, aggressiv und gewalttätig zu werden, wenn ihnen irgendetwas, was jemand anders sagt oder tut, nicht passt! Man muss dann wohl eigentlich sogar froh sein, wenn man nur beleidigt wird, nicht wahr, Tigris? Und aus lauter Dankbarkeit darüber ist man dann also verpflichtet Kommentare stehen zu lassen, die eigentlich gelöscht werden müssten?

Das ist nicht nur gequirlte Scheiße – es ist GEFÄHRLICHE gequirlte Scheiße! Es muss offensichtlich immer mal wieder deutlich gesagt werden: Ob Ihr Euch provoziert fühlt oder nicht; ob Ihr vielleicht tatsächlich provoziert wurdet oder nicht – es ändert NICHTS daran, welches Verhalten inakzeptabel ist! Ich liste es für Euch noch einmal auf:

Sachliche Kritik: Akzeptabel.
Satire: Akzeptabel.
Angriffe auf Grund tatsächlich getroffener inakzeptabler Aussagen: Akzeptabel.
Auf erfundenen oder verdrehten Aussagen beruhende Angriffe: Nicht akzeptabel.
Persönliche Angriffe an Stelle oder zur Verstärkung von sachlicher Kritik: Nicht akzeptabel.

Und diese Kategorien könnr Ihr auch nicht einfach durcheinanderwerfen, nur weil Euch danach ist! Leidet Euer Ego unter einer sachlichen Kritik? Euer Pech! Ihr habt trotzdem nicht das Recht, mit einem persönlichen Angriff zu antworten. Hattet Ihr keine Lust, einen Text tatsächlich zu lesen, wollt aber trotzdem den Verfasser für dessen Inhalt angreifen? Ihr seid nichts als Trolle! Seid Ihr der Ansicht, Parodien gehörten sich nicht? Dann lebt Ihr offenbar in der falschen Gesellschaft!

In seinem Bemühen um Neutralität und Objektivität hat Tigris beschlossen, die Streitigkeiten, die sich zuletzt an meiner Person entzündet haben, als symmetrisch darzustellen. Das sind sie nicht.

Ich habe einen Text (nachdem ich gefragt hatte, ob dies gewünscht war, weil es sich um ein privates Blog handelt, an das ich keinerlei Anspruch auf inhaltliche Qualität stellen kann) ausführlich, sachlich und konstruktiv kritisiert. Theoretisch habe ich dem Autor damit einen großen Gefallen getan, aber praktisch war ich da wieder einmal zu naiv: Ich ging einfach davon aus – wie ich es von mir kenne – dass Menschen sich auch und gerade bei Tätigkeiten, die sie als Hobby betreiben, verbessern wollen, sei es Magic spielen oder Geschichten schreiben. Tja, das war hier wohl ein Irrtum – aber ganz gewiss kein Fehlverhalten von mir! Nachdem ich an der Antwort auf meinen Kommentar unmissverständlich erkennen konnte, dass Feedback von mir hier doch nicht gewünscht war, zog ich mich folgerichtig von jenem Blog zurück.

Ich habe allerdings auch ein eigenes Blog, und hier kann ICH Dinge schreiben, ohne mich von dem Geschmack spezieller Leser oder ihren qualitativen Ansprüchen abhängig machen zu müssen. Dies tat ich dann. Auf MEINEM Blog darf ich selbstverständlich, wenn mir danach ist, auch Texte anderer Blogs nach Lust und Laune zerreißen – die Höflichkeit gebietet es, anderen Bloggern keine unerwünschte Kritik aufzudrängen, aber ein Recht darauf, dass man ihre Unzulänglichkeiten nicht an anderer Stelle aufdeckt, besitzen sie gewiss nicht! Wem dies wiederum nicht passt, der tut genau das, was ich bei Blogs tue, deren Inhalt MIR nicht gefällt: Ich lese sie nicht, oder kommentiere dort zumindest nicht mehr. (Selbstverständlich gälte das nicht mehr in dem Moment, wenn dort falsche Behauptungen über mich aufgestellt werden sollten. Ich erwähne dies nur, weil es früher schon einmal passiert ist.) Dabei bin ICH allerdings durchaus auch offen für sachliche Kritik!

Ich schrieb also eine Parodie, und zwar aus zwei Gründen: Einmal um zu unterhalten. ICH finde meinen Text ziemlich lustig, und es ist recht wahrscheinlich, dass dies auch anderen so geht, aber selbst wenn nicht – MEIN Blog, MEINE Qualitäsansprüche – Ihr erinnert Euch?

Außerdem wollte ich versuchen, die textlichen Schwächen der beiden Beiträge, auf die ich mich offensichtlich bezog, zu demonstrieren, indem ich sie überzeichnete, so wie Parodien und Karikaturen dies üblicherweise tun. (Und jeder, dem nicht von Anfang an klar war, dass er eine Parodie las, sollte DRINGEND an seiner Lesekompetenz arbeiten!) Das würde dann möglicherweise einigen Lesern der Originalgeschichten die Augen öffnen, und vielleicht – aber auch nur vielleicht! – sogar deren Verfassern, die sich möglicherweise beim Lesen denken würden „oje, aber so einen Schmarrn habe ICH doch nicht geschrieben… oder vielleicht doch? Lieber noch einmal genau hinschauen… ups!“

Ob ich meine Ziele, unterhaltsam und lehrreich zu sein, erreicht habe oder nicht: In keinem Fall gibt die Veröffentlichung dieser Parodie irgendjemanden das Recht, ansonsten inakzeptable Kommentare zu verfassen! Marios sachliche (wenn auch weit am Ziel vorbei schießende) Kritik habe ich ja auch durchaus stehen lassen, nur eben den angehängten ad hominem Teil nicht.

Schließlich existiert da noch ein Vorwurf, ich hätte ja selbst einmal jemanden beleidigt. Es ist jedoch keine Beleidigung, jemanden, der mich in exorbitant dummer und gehässiger Weise angreift, als dumm und gehässig zu bezeichnen! Beides sind real existierende und zumindest zum Teil auch objektiv identifizierbare menschliche Eigenschaften, und derjenige hat diese beiden Eigenschaften unmissverständlich demonstriert und einen Kommentar verfasst, welcher ohne die starke Ausprägung dieser beiden Eigenschaften niemals zustande hätte kommen können. Darauf habe ich hingewiesen (und dies auch nur, weil ich diesen Beitrag aus Beispielgründen nicht kommentarlos löschen wollte, wie er es verdient hätte). Wenn ich schon ausnahmsweise einem Troll Beachtung schenke, dann muss ich ihn auch eindeutig als solchen mit den entsprechenden Eigenschaften identifizieren, und er hat gewiss kein Recht, sich darüber zu beschweren.

So viel dazu. Ich habe unterdessen gelernt, dass es sehr viele Menschen gibt, die an meiner Ehrlichkeit und Offenheit, aber auch an meiner Intelligenz und meiner Kompetenz in denjenigen wenigen Dingen, in denen ich wirklich gut bin, Anstoß nehmen. Damit muss ich halt leben. Und ich werde auch weiterhin kämpfen, je nachdem, wie schlimm die Situation gerade wieder einmal ist, und wie viel Kraft ich gerade habe.

Trotzdem hoffe ich, dass mein nächster Eintrag hier sich doch mal wieder mit Magic befasst…

(Aber ein Gutes zumindest haben solche Streitigkeiten: Sie zeigen, dass hier auf MagicBlogs zumindest so etwas wie eine Mini-Community besteht!)

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29 Gedanken zu „Warum kämpfen, wenn man nicht gewinnen kann?

  1. Tigris sagt:

    Komments bearbeiten, und sich alles gefallen lassen sind zweierlei Dinge!
    Vor allem halte ich es für nicht sinnvoll etwas zu löschen, das einen beleidigt und dann zu schreiben man hat was gelöscht das beleidigend war.
    Es ist sinnvoller, wenn andere Leute sehen können, was da für nen Mist gestanden ist.
    .
    Unten dran zu schreiben „hei so geht das aber wirklich nicht!“ und bei wiederholten Male löschen, wenn es wirklich eine Art Angriff ist, dann ist was was anderes.

    • Tigris sagt:

      Ich bin der Meinung man sollte nicht verschleiern, wie schlecht sich andere Leute benommen haben.

      • Zeromant sagt:

        Und wenn Dir jemand in die Wohnung kackt, lässt Du das dann auch stehen, damit andere Leute sehen könnmen, wie schlecht sich jemand benommen hat?

        Jeder einsehbare Kommentar gibt auch den generellen Tonfall vor, an dem sich weitere Kommentatoren orientieren. Inakzeptable Kommentare stehen zu lassen sendet ein völlig falsches Signal – das ist so, als wenn Du in der U-Bahn direkt unter dem „Rauchen verboten!“-Schild einen Aschenbecher aufstellst.

        Ich halte es jedoch aus Gründen der Transparenz für wichtig anzumerken, wenn man etwas gelöscht hat.

        • Tigris sagt:

          Wenn du das anmerkst, dann ist das aber nicht transparent, weil man nicht weiss was du gelöschst hast.
          Es wirkt dann halt nach „mimimi der hat was böses gesagt.“
          Wenn mir jemand in die Wohnung scheisst, und ich mich beklagen möchte z.B. bei der Polizei oder dem Vermieter etc. dann würde ich das erst weg machen, wenn das die entsprechenden Leute gesehen haben.
          .
          Bei einem Blog ist aber jeder leser der deinen „ich habe es gelöscht da pöse“ komment liest so eine Person bei der du dich darüber beklagst darstellt, würde ich es komplett stehen lassen ja.

          Du hast die unanehmlichkeit (lesen einer Beleidigung) ja schon gehabt, und es mag zwar den generellen ton angeben, der Schaden ist aber nicht grösser als wenn du einen „mimimi der war pöse“ Kommentar machst.

          • Zeromant sagt:

            „Bei einem Blog ist aber jeder leser der deinen “ich habe es gelöscht da pöse” komment liest so eine Person bei der du dich darüber beklagst darstellt, würde ich es komplett stehen lassen ja.“

            Ich habe diesen Satz jetzt ein Dutzend Mal gelesen und weiß nicht, was er mir sagen soll…

            Dein Beispiel mit der Polizei passt nicht, denn hier bin ICH ja die Polizei. Wenn ich hingegen z.B. Ormus dazu bringen wollte, einen Poster zu bannen, dann würde ich allerdings vorher einen Screenshot für ihn machen, ja. Aber so weit sind die Dinge ja glücklicherweise noch lange nicht.

            Wie viel ich mir gefallen lasse, können Leser ja an dem erkennen, was ich hier stehen lasse (oder es einfach nachlesen, ich habe es ja schließlich auch explizit aufgeschrieben) – da merkt man eigentlich schnell, dass ich Kritik als solche keineswegs lösche!

            Ob die Unannehmlichkeit im Lesen der Beleidigung selbst besteht – ich weiß nicht. Das eigentliche Problem ist tasächlich die negative Vorbildfunktion. Es hat schon gute Gründe, warum Moderatoren eigentlich immer zu beanstandende Äußerungen löschen und dabei nur anmerken „Verwarnung wegen…“

        • Tigris sagt:

          Um es genauer zu sagen, es wirkt so einfach weinerlich. Und du bist jemand der Austeilt, da erwartet man, dass du auch einstecken kannst.
          Und nunja nicht jeder hat deine Ansichten was wie ok geht und was nicht.

          • Zeromant sagt:

            Genau das ist ein fundamentaler und schlimmer Irrtum!

            Auf die Art, auf die ich „austeile“, bin ich selbstverständlich auch bereit „einzustecken“, klar. Aber Du bist jetzt schon wieder bei der Argumentation „wer den Islam kritisiert, den darf man auch erschießen“ – NEIN!

            Es stimmt natürlich, nicht jeder ist da meiner Ansicht. Es gibt auch zahlreiche Leute die glauben, sie dürften jeden verprügeln, der sie in der U-Bahn darauf hinweist, dass sie nicht rauchen dürfen – he, sie wurden schließlich PROVOZIERT, nicht wahr?

            Wer der Ansicht ist, dass sachliche Kritik oder Satire inakzeptable Provokationen darstellen, welche persönliche Angriffe rechtfertigen, der sollte sich besser auf den Weg in den IS oder nach Nordkorea aufmachen. Ich bin verdammt froh, dass ich nicht dort lebe, und gerade deswegen sehe ich die Wichtigkeit, hier auch im Kleinen bereits den Anfängen zu wehren!

  2. MoppMopp sagt:

    also, ich finde es nicht richtig, dass du durch den „schlichten“ Dualismus Tigris in die Rolle des Bösen bzw. Aggressors drückst. Da machst du es dir zu einfach.

    deine Kategorien des Akzeptablen sind sehr gefährlich, weil sie zu vage sind und du mit Ihnen Zensur rechtfertigst.

    „Es ist jedoch keine Beleidigung, jemanden, der mich in exorbitant dummer und gehässiger Weise angreift, als dumm und gehässig zu bezeichnen!“ doch! es ist.

    • Zeromant sagt:

      Wie kommst Du darauf, dass ich TIGRIS in die Rolle des Aggressors drücke? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass er in seinem Bemühen zu vermitteln die Situation verkannt hat!

      An meinen Kategorien finde ich nichts Vages. Natürlich kann es im Einzelfall darum Diskussionen geben, in welche Kategorie eine bestimmte Äußerung fällt, aber das Prinzip sollte wirklich klar sein.

      Ich finde es auch immer wieder bestürzend, dass so häufig „Moderation“ und „Zensur“ miteinander gleichgesetzt werden. Zensur ist ein allgemeines Veröffentlichungsverbot. Diesen Begriff kennen wir als ausschließlich negativ besetzt, aber Zensur ist etwas fundamental Notwendiges! Wenn ich Dich in einem Artikel als Kinderschänder bezeichne, und dazu Deinen Klarmamen und Deine Wohnadresse angebe, dann wirst Du sicherlich alles unternehmen um sicherzustellen, dass dieser Artikel aus dem Netz genommen wird, und ich werde sogar noch dafür bestraft! DAS IST ZENSUR. Ich darf nicht einfach alles veröffentlichen – und das ist auch sehr gut so! Es gibt eben Grenzen des Akzeptablen, und deren Definition rechtfertigt Zensur – genau so wie Du es hier vorwurfsvoll schreibst!

      Moderation hingegen ist kein allgemeines Veröffentlichungsverbot. Sie kontrolliert lediglich, was in einem bestimmten Umfeld veröffentlicht werden darf, so wie in einem Forum oder eben dem Kommentarteil eines Blogs. Es ist absolut in Ordnung, wenn die Kategorien dafür, was hier gelöscht wird, enger gefasst sind als bei der allgemeinen Zensur! Ich bin allerdings mit meinen Kriterien wohl sehr nahe dran an den auch für Zensur gültigen – wenn mich jemand an anderer Stelle persönlich angreift oder mir etwas vorwirft, was ich nicht getan/gesagt habe, dann KANN ich prinzipiell Schritte einleiten, um dies zu unterbinden. (Es ist natürlich in der Regel ein riesiger, unverhältnismäßiger und schwierig finanzierbarer Aufwand.)

      Willkürlich hingegen ist, wie Du „Beleidigung“ definierst. Ist es eine Beleidigung, die negativen Eigenschaften eines Menschen aufzuzeigen? Möglicherweise ja – wenn es nicht der Sache dient, sondern das Ziel hat, jemanden zu verletzen.

      Wenn es hingegen notwendig ist, um ein Geschehen oder Verhalten zu erklären, dann ist es KEINE Beleidigung, sondern eine schlichte Darstellung. Wenn Du ein Video siehst (und ja, das GIBT es!), in dem zwei Diebe versuchen, eine Schaufensterscheibe einzuschlagen, und zuerst schmeißt der erste einen Stein dagegen, welcher von ihr abprallt und ihn k.o. gehen lässt, und danach macht der andere genau das Gleiche (!) – dann beleidigst Du diese beiden Trottel nicht, indem Du sie Trottel nennst; Du beschreibst sie.

      • MoppMopp sagt:

        ich finde dein Beispiel macht es sehr deutlich. Man kann nicht ohne weiteres Attribute nutzen und dann sagen, ich wollte nur etwas illustrieren. Mich stört es zum Beispiel massiv, welches Attribut du nutzt. Das könnte ne Nummer kleiner sein. Auch wenn du nur was illustrieren wolltest… ne Entschuldigung wäre das Mindeste.

        Das Argument mit der Beschreibung ist nicht richtig. Nach der Logik dürftest du „dumme“ Menschen (IQ unter 90 ?!) als dumm bezeichnen. Das kann nicht richtig sein. Entcheidend ist die Sinnrichtung und der Beiklang. Wenn der Darstellung eine Herabsetzung innewohnt, dann beleidigst du.

        • Zeromant sagt:

          Du bringst hier immer mehr merkwürdige Behauptungen ein… wie kommst Du jetzt auf diese I.Q.-Grenze?

          Aber egal. Offenbar völlig in Ordnung ist es ja, ausländerfeindliche Hetzer als „dumm“ zu bezeichnen, wenn sie mit Argumenten gegen Flüchtlinge Stimmung machen, die nachprüfbar falsch sind. Sollten wir uns bei denjenigen tatsächlich entschuldigen? Keineswegs! Wir prangern gerechtfertigterweise ihre Dummheit an.

          Trollger hat aber genau das selbe gemacht! Er hat mich aus unverhohlener Abneigung heraus massiv für etwas angegriffen, was ich nachprüfbar nicht getan habe – das ist die selbe Geisteshaltung und ein sogar noch niedrigeres intellektuelles Niveau; es ist unzweifelhaft dumm und gehässig. Jede abgeschwächte Formulierung würde diesen Troll unverdient aufwerten. Ach ja, und des Weiteren habe ich mein „Hausrecht“ hier auf diesem Blog genutzt und ihm ein Platzverbot ausgesprochen (mit anderen Worten, weitere Kommentare von ihm landen ungelesen im Spam-Ordner). Das ist der einzige richtige Umgang mit dieser Sorte Leute.

          • MoppMopp sagt:

            ich fürchte, ich verstehe, warum du meinen post nicht verstehst. Dir fehlt ja jede Sensibilität in der Analogiebildung. Und daraus ziehst du noch deine Legitimation. Herje…

          • Zeromant sagt:

            Mit „Sensibilität“ meinst Du offensichtlich, dass es nur dann in Ordnung geht, erbärmliches menschliches Verhalten zu kritisieren und bloßzustellen, wenn man sich dafür bereits vom gesellschaftlichen Konsens legitimierte Ziele aussucht?

            Wenn Du gerne weiter in dem Glauben leben möchtest, dass die Verhaltensweisen ausländerfeindlicher Leute für „normale“ Menschen untypisch sind… nun, dann muss ich in dem Versuch, Dir den Schleier von den Augen zu reißen, wohl unsensibel sein!

            Ausländerhasser, ja selbst Nazis sind keine Außerirdischen oder Dämonen – es sind Menschen aus unserem täglichen Umfeld, die sich auf ganz bestimmte, leider durchaus menschentypische Art und Weise widerwärtig verhalten. Diese Verhaltensweisen auch in anderem Kontext zu erkennen und zu verurteilen hat nichts mit mangelnder Sensibilität zu tun, sondern mit Unvoreingenommenheit und klarem Blick.

            Ein Lesetipp dazu:

            https://zeromant.wordpress.com/2007/10/08/godwins-law-nazis-nazis-uberall/

  3. Zwei Anmerkungen dazu:

    1. Ich habe noch nie erlebt, dass eine Leserkritik dazu geführt hätte, dass du zugegeben hättest, dass in deinem Text irgendetwas nicht stimmt (örks — dreimal „dass“ hintereinander…). Deine Reaktion ist stets von einer Art, dass der Kommentator falsch gelesen hat, es falsch verstanden hat oder einfach zu dumm ist. Oder du biegst dir deine Wahrheit so zurecht, dass es für dich stimmig ist und jegliche Kritik an dir abperlt. (Mag sein, dass das so nicht zutreffend ist, weil es nur meistens so läuft, aber nicht immer.)

    2. Es ist dein Blog, ja. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Es ist einer der Blogs auf MagicBlogs.de. Ein gewisses Maß an Rücksicht gehört da wohl dazu (und das meint nicht nur, die Startseite nicht zuzuspammen, wenn man doch von den Unzulänglichkeiten des Systems weiß). Wie Ormus die Quersticheleien findet und ob er auf irgendeine Weise reagiert, ist seine Sache. Wenn ich Vermieter eines Mehrfamilienhauses wäre, würde ich es jedenfalls nicht unkommentiert unter den Tisch fallen lassen, wenn sich meine Mietparteien gegenseitig piesacken.

    • Zeromant sagt:

      Tja. Wenn Du beim Lesen meiner Geschichte nicht erkennst, dass es sich um eine offensichtliche Parodie handelt, dann kann das natürlich prinzipiell an meiner fehlenden Kompetenz als Schreiber oder an Deiner fehlenden Kompetenz als Leser liegen. So weit stimmt es. Es ist weiterhin auch praktisch unmöglich, Dich allein mit Argumenten davon zu überzeugen, dass das Problem bei Dir liegt, denn wenn Du es nicht am Text selbst merkst, dann aller Wahrscheinlichkeit auch nicht bei einer detaillierten Erklärung. Aus Deiner Sicht wird diese Situation also immer symmetrisch sein – es sei denn, Du ziehst jemanden hinzu, dessen Kompetenz Du vertraust, und der Dir bestätigt, dass das Problem bei Dir liegt.

      Es gibt auch Menschen, die begreifen einfach nicht, dass -2 nicht die Wurzel aus -4 sein KANN. Sie GLAUBEN es einfach irgendwann, weil alle Welt ihnen einredet, dass es nun einmal so ist, aber sie VERSTEHEN es immer noch nicht, selbst wenn man es ihnen Schritt für Schritt zu zeigen versucht.

      Natürlich ist Schreiben keine Mathematik, aber ich versichere Dir, Mario: Wenn Du IRGENDJEMANDEM, dessen Kompetenz in solchen Dingen Du nicht anzweifeln kannst (Deutschlehrer, professionelle Lektoren – gehe so hoch Du es für nötig hältst!) sagst, dieser Text sei nicht zweifelsfrei als Parodie zu erkennen – insbesondere mit der Vorgeschichte meiner Kritik an dem Originaltext – dann wird derjenige Dir aufzeigen, dass Du Dich einfach unglaublich lächerlich machst…

      Dass ich noch nie Schwächen in meinen Texten zugegeben habe, ist übrigens nicht richtig, jetzt aber auch völlig egal. Ich nehme schließlich an keiner Stelle als gegeben an, dass mein Text keine Schwächen besäße – lediglich, dass er zweifelsfrei als Parodie zu erkennen ist.

      Zum Zuspammen der Startseite: Das finde ich auch nicht toll, aber ich sehe den Fehler hier trotzdem nicht bei mir. Wenn mir jemand eine Blogplattform anbietet, dann schließt das meiner Ansicht nach ein, dass ich auch grundlegende Blogfunktionen verwenden kann, und dazu gehören auch nachträgliche Korrekturen. Aber wenn Ormus mir Zugriff auf die entsprechende Funktion gibt, dann lösche ich meine redundanten Beitragskopien auch gerne selbst wieder!

      Was die Streitigkeiten angeht: Eigentlich werde doch nur ICH ständig angemacht – ist Dir das nicht aufgefallen? Ich habe jetzt EINMAL einen Eintrag eines anderen MagicBlogs-Bloggers kritisiert (und zwar vollständig sachlich, UND nachdem ich vorher gefragt hatte, ob das erwünscht ist), aber ICH habe schon Dutzende negative Kommentare bekommen, einschließlich persönlicher Beleidigungen und der Aufforderung, das Bloggen doch am besten gleich ganz sein zu lassen! So etwas habe ICH hier nie gemacht.

      Und nun habe ich halt eine Parodie veröffentlicht. Und obwohl für diese eigentlich genau das gelten sollte, was auch die Verfasser der Originaltexte für sich in Anspruch nehmen (man schreibt halt, weil es einem Spaß macht; es gibt keinen Grund, zu hohe Ansprüche daran zu haben; wem’s nicht passt, der muss es ja nicht lesen), kriege ich jetzt dafür von einigen Leutchen, die kein Problem damit hatten, wenn ich bislang in Kommentaren unfair angeangen wurde, die Hucke voll.

      Wenn ich Vermieter eines Mehrfamilienhauses wäre – nun ja, dann würde ich vermutlich solche Hausregeln erlassen, dass ich meine Mieteinkünfte maximieren kann. Aber da Ormus das hier ja nicht aus Geldgier macht, passt dieser Vergleich nicht.

      Wenn ich hingegen einen Jugendclub leiten würde, dann würde ich nicht denjenigen hinausbefördern, der am meisten gemobbt wird, sondern eher diejenigen, die ihn mobben, weil er ihnen nicht passt. Hauptsächlich aber würde ich erst einmal darauf hinweisen, dass nicht jeder an allen Veranstaltungen teilnehmen muss, und wem die Schreibwerkstatt oder der Karikaturenwettbewerb nicht passen, der hat sich halt fernzuhalten, anstatt sie zu stören!

      • Seanchui sagt:

        Hm,

        ich hatte in Marios Kommentar (bei dessen gelöschten Nachbarschaftsinhalt es mir tatsächlich sehr schwer fiel, ihn auf etwas anderes als Magicblogs zu beziehen) durchaus das Wort „Parodie“ gelesen, auch, wenn er zuvorderst versuchte, tatsächlich einen ernsthafteren Sinn in Deinem Text zu entdecken. Seine leserische Kompetenz würde ich in dieser Form nicht in Zweifel ziehen wollen. Im Gegenzug auch nicht Deine schreiberische.

        Desweiteren finde ich – ganz persönlich – einige gewählte Analogien zwischen Magic-Blog-Kommentaren und niederbrennenden Asylheimen schlicht überzogen. Hier handelt es sich m. E. eben NICHT um das gleiche Prinzip.

        Du hast aber natürlich Recht: es ist Dein Blog und Du darfst und sollst hier veröffentlichen, was Du möchtest. Gleiches Recht für Alle.

        • Zeromant sagt:

          „Mal ganz abgesehen von der gewohnten Von-oben-herab-Art schon in der Einleitung und den ungewohnten Rechtschreibfehlern, ist der Versuch, es den anderen Schreiberlingen hier auf MagicBlogs.de zu zeigen, gründlich in die Hose gegangen. Die Geschichte ist dürftig, die Erzählweise so schwülstig, wie du es erst neulich in epischer Breite (von mir nur diagonal gelesen) kritisiert hast, die Wortwahl oftmals unpassend und das Spässle am Ende unoriginell.“

          Das zeigt sehr deutlich, dass Mario meinen Text nicht als Parodie aufgefasst hat. Den Tag Parody hat er dann ja auch ausdrücklich als „Hintertür“ bezeichnet, falls mein Text nicht gut ankäme…

          Zum Thema Analogie: Sie besteht ja auch nicht zu denen, die tatsächlich brennen, sondern zu denen, die hetzen… und dabei allerdings irgendwann denen, die dann später brennen, das Gefühl geben, richtig zu handeln. Und natürlich sind das auch durchaus keine komplett separaten Personengruppen, auch wenn die schlauesten Hetzer natürlich niemals selbst brennen.

          Vom Brennen habe ich allerdings noch gar nicht gesprochen. Wäre denn die Hetze weniger widerlich, wenn ihr kein Brennen folgte?

      • Du willst dich jetzt aber nicht als Mobbing-Opfer darstellen, oder?

        Eine lesbische Frau erzählte mir einmal von einer Schwulen-Demo oder -Parade, und sie regte sich darüber auf, dass das Publikum am Straßenrand total aggressiv drauf gewesen sei. Ihr Bruder meinte dazu: „Vielleicht solltest du auch erwähnen, dass zuvor ihr die Zuschauer mit Mehl beworfen habt.“ Sie: „Wieso, das war doch lustig?!“

        Ihr war die Redewendung „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ also offensichtlich auch nicht geläufig.

        • Zeromant sagt:

          Und da ist sie wieder, diese widerliche „Das geschah Charlie Hebdo völlig recht!“ – Argumentation!

          Ich habe eben NICHT Leute mit Mehl beworfen (das Äquivalent dazu im Blogging-Kontext wäre es, auf ein fremdes Blog zu gehen und dort zu trollen, was ich eben NICHT gemacht habe – was aber ständig umgekehrt bei mir passiert!). Ich habe eine Parodie veröffentlicht. Das Äquivalent dazu im Kontext der von Dir angeführten Schwulenparade wäre… nun ja, eine Schwulenparade eben, bei der die Teilnehmer sich öffentlich zu ihrer Homosexualität bekennen!

          „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ würde hingegen bedeuten, dass jemand anders auf seinem Blog einen meiner Texte parodiert.

          Und natürlich werde und wurde ich im Internet schon seit vielen Jahren gemobbt, weil ich meine Meinung kritisch und satirisch geäußert habe! Ein „Echo“ auf Kritik wäre Kritik, aber eben kein persönlicher Angriff. Diese Gleichsetzung „der hat etwas geschrieben, was mir nicht passt, also darf ich jetzt irgendetwas sagen/tun, was ihm nicht passt“ ist zu simpel. Massaker sind keine angemessene Reaktion auf Karikaturen; Faustschläge sind keine angemessene Reaktion auf Schwule, die sich in der Öffentlichkeit küssen; und Trollen ist keine angemessene Reaktion auf eine kritische Veröffentlichung.

          Eine angemessene Reaktion auf sachliche Kritik ist entweder (der Versuch), sie zu widerlegen; sie anzunehmen; oder sie zu ignorieren. Die allgemein-menschliche Reaktion, auf den Kritiker verbal oder tatsächlich einzuprügeln, ist NICHT angemessen und KEIN „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“

  4. Freakle sagt:

    So langsam verstehe ich warum Zeromants Einträge unkommentiert bleiben …
    Sinnvolle Diskussionen kommen ja nicht auf und in jedem Eintrag lesen zu müssen das wir alle mit seiner Intelligenz nicht zurecht kommen hat jetzt nicht wirklich Anziehungskraft

    • Zeromant sagt:

      Du hast eine merkwürdige Definition von „unkommentiert“…

      Ich würde übrigens auch widersprechen, dass hier keine sinnvollen Diskussionen aufkommen, auch wenn ich zugegebenermaßen andere Themen bevorzugen würde.

      Es ist jedoch natürlich völliger Blödsinn, dass in jedem meiner Einträge stünde, dass „Ihr alle“ mit meiner Intelligenz nicht zurechtkämt!

      Es besteht allerdings durchaus eine gewisse Korrelation, dass die dümmsten und engstirnigsten meiner Leser mich am heftigsten kritisieren. Vielleicht IST das ja teilweise meine Schuld, weil ich halt nicht gut in den Disziplinen Anbiederung und Heuchelei bin. Insbesondere verabscheue ich diese Kombination aus Dummheit und Aggressivität, die mir immer wieder entgegen schlägt – und wenn ich diese anprangere, dann rede ich natürlich wieder einmal „von oben herab“…

      Ich muss es mal ganz deutlich sagen: Bei dem moralischen und intellektuellen Niveau, auf dem sich hier einige (gewiss nicht alle!) Kommentatoren bewegen, würde ich mich zutiefst schämen, wenn ich NICHT von oben auf sie herabblickte!

      Und Ihr solltet das auch tun. Soziale Medien können mehr als nur Heucheln, Mobben, Intrigieren und Trollen. Und Ihr könnt es auch – versucht es doch einmal!

  5. MoppMopp sagt:

    „Es besteht allerdings durchaus eine gewisse Korrelation, dass die dümmsten und engstirnigsten meiner Leser mich am heftigsten kritisieren.“

    Das ist keine Beleidigung? Also ich bin echt entsetzt, dass derartige Ausfälle hier geduldet werden.

    • Zeromant sagt:

      Nein, das ist keine Beleidigung, sondern eine Feststellung. Vielleicht wäre es für Dich ja annehmbarer, wenn ich statt „dumm“ schriebe „intellektuell überfordert“ – aber dann könnte man zu Recht darauf hinweise, dass ich nur verschleierte, dass ich eigentlich „dumm“ meinte!

      Dummheit existiert, und sie hat reale Konsequenzen. Deswegen muss man sie auch benennen können.

      Willst Du denn ernsthaft durchsetzen, dass allgemein so getan werden muss, als gäbe es keine dummen Menschen?

  6. MoppMopp sagt:

    nur weil es dumme Menschen gibt, gibt dir das nicht das recht Menschen als dumm zu beschimpfen. Es gibt Beleidigungen trotz Wahrheitsbeweis!

    • Zeromant sagt:

      Und es gibt einen Unterschied zwischen einer sachdienlichen Feststellung und einer Beschimpfung. Wir drehen uns jedoch im Kreis (hauptsächlich, weil Du auf meine Argumente nicht eingehst). An dieser Stelle erkläre ich kraft meines Hausrechts diese Diskussion für beendet und werde entsprechende weitere Kommentare löschen.

  7. J K sagt:

    Nach jahrelangem intressiertem und -etwa bei den Vier-Personen-Draft-Welten -begeistertem Lesen deiner Schreiberei lasse ich dir nun mal einen Kommentar dar:

    Weiter so, schön im Netz Sinn und Verstand zu haben!

    Sicher kann man argumentieren, dass du an den Rändern etwas sehr spitz schreibst und metaphorisierst – aber dennoch triffts den Punkt. Anscheinend sind viele deiner LeserInnen nicht in der Lage die Sinnbilder einzuordnen. Da du ja aber nicht diese Leute als „dumm“ bezeichnest, sondern Jene, die aus diesem Unverständnis heraus dich direkt angreifen, halte ich es für förderlich, wenn du ein paar Schwellen abbaust, indem du dir klarer machst, dass besagtes Leseverständnis nicht vorauszusetzen ist. Also mehr Empathie, sollte Überforderung zu Tage treten.

  8. jashinc sagt:

    Also, ich fühle jetzt mich dann doch mal genötigt, auch noch was dazu zu sagen.

    Ganz ehrlich, Andreas? Ich habe deinen Text nicht als Parodie erkannt. Punkt.
    (ich hatte aber auch die Vorgeschichte zu dem anderen Beitrag nicht verfolgt…)

    Mögliche Ursachen?
    Also an der Intelligenz kann es nicht liegen: Ich bin studierter Physiker und Chemiker und mir wurde bescheinigt, dass ich meine Schüler unterrichten kann, sonst wäre ich ja wohl nicht verbeamtet worden…

    Ich vermute mal, ich habe nicht so ganz genau gelesen oder aber bin nicht fähig, subtile Hinweise auf eine Parodie zu erkennen.

    Meine Schlussfolgerung?
    Dein Text war zu subtil für dein „Publikum“. Wir sind in der Mehrheit einfach literarisch nicht geschult genug (eben keine Deutschlehrer oder Lektoren) oder aber lesen den Inhalt eines Blogs nicht mit der (hier) nötigen Aufmerksamkeit.

    Die Frage ist halt eben, ob du als Blogger das nicht berücksichtigen solltest oder eben auf gewohnt hohem Niveau weiter machen willst und mit den Kommentaren leben musst.
    Ich würde den zweiten Fall bevorzugen.

    Ich werde in jedem Fall weiterhin ein begeisterter Leser sein, weil ich qualitativ hochwertige Beiträge schätze auch wenn ich mal eine Parodie nicht erkenne und diesen einen Beitrag dann als für mich irrelevant einstufe.

  9. Manu sagt:

    Was geht denn hier ab? Nordkorea, Nazis, Zensur und Platzverbote. Da kann man ja eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln…

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