Good bye Ravnica

Diese Woche und nächsten Freitag fanden und finden die wohl vorerst letzten dreifach Return to Ravnica-Drafts statt. Heute schreibe ich einmal, quasi als Rückblick, meine Sichtweise auf das Format nieder. Diese dürfte an einigen Stellen stark von dem abweichen, was viele andere Drafter empfinden. Vermutlich sind darin auch meine Erfolge und Misserfolge begründet.

Gilden

Zunächst zu den Gilden. Müsste ich die fünf Gilden in eine Reihenfolge bringen, steht bei mir die Reihenfolge quasi in Stein gemeißelt:

1 Selesnya
2 Rakdos
3 Golgari
4 Azorius
5 Izzet

Interessanterweise habe ich mir für das Prerelease einen Izzet-Gildenpack geben lassen. Vielleicht hätte ich das 2-2 trotz viele guter Karten (zB zweifach Pack Rat) als Zeichen sehen sollen. Stattdessen habe ich doch hin und wieder versucht, Izzet als Deck zu draften. Es hat aber nie wirklich gut funktioniert und endete sogar darin, dass ich gegen Ende des Formats Selesnya Charm über Hypersonic Dragon als First Pick genommen habe. Hieran erkennt man erstens klar, dass ich Izzet nicht mag; zweitens allerdings auch, dass ich Selesnya für ziemlich gut einschätze. Mit Selesnya habe ich die meisten meiner gewonnenen Pods gewonnen und ich habe mich auch immer gut dabei gefühlt. Ein paar Rakdos-Siege gab es auch, allerdings führe ich das auf mehr Glück als Verstand zurück. Richtig gut waren meine Rakdos-Decks irgendwie nie. Golgari mag ich, habe es aber nie richtig erfolgreich draften können. Azorius wiederum mag ich weit weniger und habe auch damit nie erfolgreich gespielt. Izzet bildet aus meiner Sicht das Schlusslicht der fünf: Ich fühle mich nie gut, wenn ich Izzet drafte und habe noch nie ein richtig gutes Izzet-Draftdeck in Aktion gesehen.

Einzelkarten

Nun beschreibe ich meine Gedanken zu einigen Einzelkarten. Da ich keine Vorab-Analyse betreibe, kann ich meine damalige Sicht nicht mit meiner heutigen vergleichen. Aber ich kann sagen, welche Karte mir heute gut gefällt und warum. Die Karten sind nach ihrer Nummer gelistet.

Angel of Serenity – Nimmt man im Draft gerne mit, weil er ein bisschen was wert ist. Ansonsten ist er in meinen Augen knapp zu teuer und kommt leider manchmal furchtbar spät auf’s Spielfeld. Wäre er nichts wert, würde er wohl meistens länger in den Packs bleiben.

Concordia Pegasus – Das ist so eine Karte, die immer dann gut ist, wenn sie meine Gegner spielen. Auf meiner Seite ist das immer der absolute Bremser. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber den Pegasus mag ich weder in meinen noch in den Decks meiner Gegner.

Martial Law – Eine Karte, die ich für maximal ganz gut einschätze. Der Grund: Sie macht gar nichts in dem Moment, in dem sie ins Spiel kommt. Gerade in defensiven Azorius- oder langsamen Selesnya-Decks möchte ich solche Karten allerdings vermeiden. Bin ich aggressiver, dann möchte ich eigentlich lieber ein Tier legen.

Rootborn Defenses – Bislang habe ich alles schlecht geredet; hier ein Beispiel, dass es auch anders herum geht. Diese Karte mag ich sehr gern und sie ist auch ohne das Populieren ihre drei Mana wert. Da muss der Gegner meistens erst mal kräftig schlucken und zusehen, dass er die Kreaturen anderweitig abstellt.

Soul Tithe – Die wiederum fand ich noch nie gut. Hin und wieder erwischt man damit einen Gegner, der seine Kreatur opfert, meistens bezahlt er die Kosten einfach und die Kreatur muss anderweitig beseitigt werden. Im 2HG-Sealed beinahe noch schlechter.

Cyclonic Rift – Der ist richtig gut. Sobald man tödlichen Schaden auf dem Board hat einfach diese Karte am Ende des gegnerischen Zugs überladen und gewinnen. Hilft auch mal im frühen Spiel dabei, nicht allzu schnell unter die Räder zu kommen.

Inaction Injunction – Die habe ich auch lange ignoriert. Allerdings ist sie ziemlich gut, wenn man nicht gerade gegen eine Masse an Kreaturen spielt. Sie cyclet sich durch und hält dabei eine andere Kreatur vom Blocken und Angreifen ab. Mehr braucht man für zwei Mana kaum.

Tower Drake – Auch dieser kleine Skeada hat in meiner Gunst stark zugenommen. Natürlich am besten in Azorius aufgehoben, ist er aber auch in jedem anderen Deck ein solider Flieger (wenn er auch ohne weißes Mana sehr anfällig gegen Electrickery ist). Dennoch ein sehr guter Pick, den ich häufig viel zu oft weitergegeben habe.

Dead Reveler – Auch heute würde ich Splatter Thug drüber nehmen. Dennoch ist der Zombie ein ausgezeichneter Beater in jeglichem schwarzen Deck. Wäre mir das von Anfang an klar gewesen, meine Rakdos Decks wären wohl um einiges schlagkräftiger gewesen.

Daggerdrome Imp – In meinen Augen am besten im Golgari-Deck mit einigen Scavenge-Kreaturen aufgehoben. Für’s Rakdos finde ich ihn zu schwach. Der Lifelink-Effekt kann allerdings spielentscheidend sein.

Pack Rat – Einfach eine starke Karte und wohl DER Spoiler dieses Sets.

Stab Wound – Für viele DAS Removal des Sets. Ich finde die Wunde gut, aber nicht besser als Auger Spree. Letzteres würde ich beinahe immer höher bewerten. Die Ausnahme hiervon ist, dass ich schon hart in Golgari Stecke. Ansonsten ist es gerade für 2/3-Kreaturen oder Defender eine sehr brauchbare Aura.

Ultimate Price – Ist besser, als er für mich zunächst aussah. Da viele gute Kreaturen zwei Farben besitzen, ist der Preis manchmal tot, erwischt aber auch mal gute Kreaturen wie Necropolis Regent oder Sphinx of the Chimes. Trotzdem picke ich ihn nicht allzu hoch.

Gore-House Chainwalker – Den habe ich überschätzt. On-the-play gut, vor allem, wenn der Gegner keinen 2-Drop hat. Ansonsten bleibt er einfach an allem und jedem hängen und blockt auch nur bedingt gut. Dennoch gut im aggressiven Rakdos.

Lobber Crew – Drückt häufig ein paar Schadenspunkte durch und daher auch in aggressiven Decks zu gebrauchen. Von mir allerdings lange Zeit in solchen hart ignoriert worden und daher als unterschätzt einzustufen. Heute weiß ich es besser.

Axebane Guardian – Hier weiß ich ehrlich gesagt immernoch nicht, was ich von ihm halten soll. Ermöglicht Splashes und tollen Ramp, blockt aber selbst 1/1er so gut wie nie. Kann zwischen AllStar und absoluter Grütze schwanken, bleibt sogar manchmal einfach im Board. Trotzdem nehme ich ihn meistens sehr gerne.

Centaur’s Herald – Der Herold ist eine der Schlüsselkarten im Selesnya. Im dritten Zug blocken und vor dem Schaden einen 3/3 Spielstein generieren ist gut, wenn man dann im vierten Zug populiert noch viel besser. Bildet meiner Meinung nach mit dem nächsten Kollegen das Rückgrat eines guten Selesnya-Decks.

Centaur Healer – Toller 3-Drop und gerade im wenig populierenden Selesnya eine Bank. Selbst die Populate-Varianten spielen ihn sehr gerne und der Body plus die Lebenspunkte sind ein toller Aggro-Bremser. Leider bekommt man davon aber nur äußerst selten welche zu Gesicht.

Collective Blessing – Böser Spoiler, der aus guten Karten wie Eyes in the Skies Albträume macht.

Dramatic Rescue – Ebenfalls eine gute Aggro-Bremse, hilft allerdings auch gegen Removal. Sehe ich recht selten in den Packs und picke es selbst aber recht niedrig. Müsste ich wohl viel früher nehmen, da ich dann spät meistens keines mehr bekomme.

Hypersonic Dragon – Guter Drache in den falschen Farben. Da ich Izzet meist vermeide, würde ich ihn maximal splashen. Als First Pick für mich daher ungeeignet, weil ich nicht mit einer Splash-Karte anfangen will.

Izzet Charm – Die beste Izzet-Karte für mich. Macht meistens das, was man braucht und ist nie tot. Wohl eines der besten Charms in diesem Set, aber leider in den falschen Farbkombinationen.

Skymark Roc – Guter Vogel. Sollte relativ hoch gepickt werden, weil der Body gut ist und die Fähigkeit nicht zu unterschätzen. Habe ich schon immer gerne genommen, funktionierte bei mir aber nie so richtig gut.

Vitu-Ghazi Guildmage – Die Ein-Mann-Armee. Sollte schnellstens gehandelt werden oder er gewinnt. Er ist zwar manahungrig, allerdings jede Aktivierung wert. Er lässt sich auch von Detain nicht besonders beeindrucken, was zB seinem Rakdos-Kollegen übel aufstößt. Tolle Karte, die an Ansehen nur noch gewonnen hat.

Wayfaring Temple – Der ist bei mir immer murks. Läuft offensichtlich genau dann zur Höchstform auf, wenn man viele Kreaturen legt und nachlegt. Seller of Songbirds und Eyes in the Skies kommen da zuerst in den Sinn. Aber irgendwie klappt bei mir das Zusammenspiel nicht richtig. Daher für mich kein so hoher Pick. Hatte ich mir mehr von versprochen.

Frostburn Weird – Supersolider 2-Drop und neben Annihilating Fire wohl die beste Common im Izzet-Deck. Leider fällt danach die Qualität stark ab. Allerdings: Auch in Rakdos oder Azorius spielbar, sodass Izzet es schwer hat, viele vernünftige Commons zu sammeln.

Rakdos Cackler – Nicht so gut, wie anfangs befürchtet. Kein neuer Goblin-Guide und auch nur seltenst im Mainboard gespielt. Wird trotz 2/2-Body zu schnell zu schlecht und muss deshalb häufig Platz für andere Karten machen.

Grove of the Guardian – Mag ich sehr, braucht aber einiges an Arbeit. Außerdem äußerst anfällig gegen Bounce. Tolle Karte, die ich aber leier zu schnell nehme, da sie kein so brachialer Spoiler wie Pack Rat ist.

Rogue’s Passage – Habe ich lange für zu klobig erachtet, ist aber in manchen Spielen Gold wert. Drückt besonders mit Golgari Longlegs und Co enorm viel Schaden durch und gewinnt hin und wieder Partien. Wurde von mir klar unterschätzt.

Soviel zu den Einzelkarten. Sicherlich werde ich auch in Gatecrash wieder etliche Karten anders einschätzen, nachdem ich sie in Aktion erleben durfte. Trotzdem möchte ich vor dem Prerelease keine Einschätzung abgeben, weil mir das doch zu unsicher ist.

Draft-Rätsel

Am Ende noch die Auflösung der Ergebnisse der vier Draftdecks.

Deck A ging 1-2. Ich hatte ein sehr gutes Gefühl und gewinne Runde eins recht locker. In Runde zwei fährt mich ein Skymark Roc quasi im Alleingang in Grund und Boden und in Match drei bin ich einfach zweimal screwed.
Deck B ging 3-0. Hätte ich nicht erwartet, aber ich bekomme in Runde drei als Heruntergeloster den Mann ab, der in Runde eins das Bye hatte und in Runde zwei verlor. Entsprechend war sein Deck aufgestellt. Wäre gegen ein anderes Deck eventuell anders gelaufen.
Deck C ging ebenfalls 3-0. Viel zu oft hatte ich den guten Start aus Call of the Conclave und Centaur Healer. Danach reichten meistens einfach ein bis zwei Removal-Sprüche aus und die Gegner waren hin.
Deck D ging 2-1. Viel gutes Removal hielt eine Fliegerarmee dennoch nicht vom Gewinnen ab. Leider waren die Kreaturen zu schwach, sodass der Druck am Boden für die Flieger nicht ausreichend war.

Dank an alle, die das kleine Rätsel mitgemacht haben. Die Tipps gingen sehr weit auseinander. Pinky hatte zwei Spiele 3-0 getippt, was richtig war, allerdings exakt die falschen. Vom Erwartungswert her würde ich ihm aber vor jedem der Turniere zugestimmt haben. blub wusste von meinem Manascrew mit Deck A und hatte Deck C richtig. Jashin hatte Deck B richtig und liegt immer maximal ein Spiel weg vom richtigen Ergebnis. Ruhm und Ehre gehen gleichermaßen verdient an Euch drei.

Was wollte ich damit bestätigen? Ich wollte damit zeigen, dass die Decks manchmal einfach nicht so performen, wie sie es sollten. Decks, die maximal für ein 1-2 gut wären gewinnen plötzlich den Pod, weil drei von drei Gegnern screw gehen oder einfach noch schlechter spielen als man selbst. Decks mit zig Bomben ziehen plötzlich nur Länder und man fällt bereits in Runde eins aus dem Rennen. Der Glücksfaktor ist nicht zu unterschätzen und Magic ist und bleibt ein Spiel, bei dem man eine Menge Glück braucht und den Ausgang kaum vorhersagen kann.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Prerelease

Bis nächste Woche

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3 Responses to Good bye Ravnica

  1. Tom sagt:

    Izzet hat bei mir zweimal super funktioniert. Man braucht halt definitiv ein paar Schlüsselkarten bzw die Karten müssten auch stärker harmonisieren als in anderen Decks

  2. Christian sagt:

    Nachdem ich länger mitgelesen hab, muss ich doch auch mal was sagen.
    1) Deine Artikel lassen sich eigentlich immer ganz gut lesen
    2) Gilden-Ranking: würde momentan Rakdos/Azorius tauschen, aber im Prinzip gibt es eigentlich keine Gilde die ich wirklich meide (würde sagen das Selesnya am stärksten sein kann – und die restlichen auf einen gemeinsamen 2-5ten Platz packen)
    3) Zu den Karten-Beurteilug: Einige Sachen sehe ich ähnlich, andere schon eher total anders:
    Angel of Serenity: Ich hab noch nie selbst damit oder dagegen gespielt, aber das was ich von ihm gesehen habe (z.B. in Draft-Vids) und wie er sich auf dem Papier liest, ist das einfach ein Spoiler – klar 7 Mana ist deutlich teurer als 6 (und Cyclonic Rift kostet auch 7, auch wenn es natürlich schon einen Unterschied macht, das der Rift für 2 Mana auch noch sinnvolles Zeug machen kann). Aber gibt trotzdem wenig Karten die mir einfallen die ich drüber nehmen würde (UC/C nichts, Rare auf Anhieb Pack Rat, Collective Blessing und Vraska, vielleicht spontan auch noch bissl was anderes).
    Grove of the Guardian/Rogue’s Passage: gerade zweiteres kann ich irgendwie häufig nicht so hoch nehmen wie ich gerne würde. Ich finde beide Karten richtig stark und vor allem Grove ist eine der besten Selesnya-Karten: Grund dafür in meinen Augen einfach das sie kaum Kosten verursachen. Wenn man eine sinnvolle Manabasis hat (was man haben sollte, ansonten hat man eh genug Probleme), dann bekommt man ein farbloses Land ohne Probleme unter. Mit der Anzahl an Playables hat man auch selten Probleme, so das man statt der Karte die man aufgibt weil man das Land nimmt einfach ne andere spielen kann die nicht so viel schlechter ist (natürlich kann das trotzdem einfluss auf den Deckbau haben, habe unlängst ein Selesnya-Deck gehabt, hatte kein Fixing und nen Grove, habe ne 8/8/Grove Manaverteilung gespielt was auch gut funktioniert hat – Hatte aber zur Folge das ich keinen Splash gemacht habe (hatte im Sideboard ein Azorius Guildgate, eine Righteous Authority, eine Voidwielder und glaub auch noch ne Gatecreeper Vine) – weil die Manabase mit Splash noch schlechter gewesen wäre, und ich genügend Playables hatte (auch wenn ich zugebe das ich den Streetsweeper gerne auf der Ersatzbank gelassen hätte).) Die Passage picke ich dann doch seltener als sie es verdient hätte, weil ich sie zu früh im Booster sehe (wenn ich noch nicht mal genau weiß ich treibe sind Playables doch hilffreich, gerade um sich mal festzulegen – gutes Removal nimmt man halt auch drüber) und ich doch relativ häufig in den Farben lande in denen sie meiner Meinung nicht ganz so stark ist (Selesny und Azorius: Azorius hat häufig zu viel Evasion und eventuell Instant-Kram den man sich offenhalten will, Selesnya will seine Kreaturen wenn nötig mit Combat Tricks durchdrücken), in Rakdos/Izzet ist es gut um den letzten Schaden durchzudrücken, in Golgari einfach gut um den Stall zu beenden den Golgari gerne produziert.
    Dramatic Rescue: Verdammt stark: nicht nur wegen den von dir gegebenen Gründen (und unter Anti-Removal kann man auch Zeug wie Combat Tricks packen), sondern auch weil sie verdammt stark gegen Token/Auren/Scavange ist, Sachen die ausreichend vorkommen (deswegen ist Voidwielder auch deutlich stärker als ich initial gedacht hätte, im Vergleich Man-o‘-War sieht der eigentlich wie der letzte Depp aus). Eigentlich alle Decks spielen Zeug gegen die das gut ist (gegen Izzet wahrscheinlich noch am schwächsten, da die eigentlich nur Pursuit of Flight haben, allerdings kann man da schon starke Tempo-plays mit erzielen, gerade gegen Frostburn Weird, und falls man mal damit das lethal Teleportal fizzlen lassen kann ist es einfach zu gut)
    Wayfaring Temple: auf dem Papier dacht ich auch das es nicht so die starke Karte ist – aber er hat mich überzeugt, und würde ihn jetzt ohne überlegen über die meisten anderen Selesnya 3-Drop picken (P1P1 würd ich Arrest drüber nehmen, einfach weil der einfarbig ist, vielleicht würd ich auch Loxodon Smiter drüber nehmen, aber wahrscheinlich nicht). Grund: es ist sehr leicht Karten aufzusammeln mit denen er richtig gut ist (Most Obvious, wie du gesagt hast: Seller of Songbirds und Eyes in the Skies), und selbst wenn nicht wird er im Lategame oft zur richtigen Bedrohung (falls man den Gegner nicht klar mit Kreaturen dominieren kann, hat man doch häufig mehr als der Gegner), außerdem ist der Effekt einfach stark genug das man den Gegner häufig dazu zwingen kann ihn zu berücksichtigen: paarmal 3 vom Centaur Healer zu nehmen ist häufig kein Stress – wenn der Gegner dafür noch nen Gratis-Bird bekommt ist die Sache ganz anders (und wenn du einmal damit was Populated hast, ist es noch deutlich schwieriger was dagegen zu unternehmen). Und selbst wenn man keine Sellers/Eyes hat, weiß der Gegner das immer noch nicht, und paar Tokens wird man in nem Selesny-Deck ab und an rumliegen haben (und selbst wenn ist die Karte immer noch stark genug – sowas wie Druid’s Deliverance würd ich nur spielen wenn ich wirklich viele Tokens hab, Temple kann man selbst dann noch spielen wenn man keine hat [auch wenn man dann natürlich einiges an seinem potential verspielt, sprich Pack 3, wenn ich keine Token habe, würde ich denke ich den Smiter drüber nehmen]). Je nach Kurve kann es natürlich sein das man Turn 3 trotzdem lieber nen Centaur Healer legen will (wenn man Turn 4 auch nur eine Kreatur spielen kann, keine Token hat und keinen 2 Drop hatte – wobei selbst dann kann man eventuell durch den Temple das gegnerische Tempo durcheinander bringen weil er ihn blocken können will), aber wenn man mit Selesnya später weniger als 3 Kreaturen aufen Tisch hat, ist häufig eh was falsch gelaufen.

  3. Pinky sagt:

    So close bei den Tipps 🙂

    Ich spiel Izzetab und zu gerne da es im Draft meist underdrafted ist und niemand Goblin Rally + Dynacharg/Teleportal nimmt.

    Lustigster Sieg mit Teleportal den Gegner von 26 auf -1 in einem Angriff 🙂
    Oder Angriff mit acht 5/1 Goblins dank Dynacharge

    Sonst sind aber auch bei mir Selesnya und Rakdos Platz 1 und 2

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