Mehr Born of the Gods

Da meine Woche ziemlich eintönig und nicht gerade aufregend verlief, konnte ich mich ungebremst auf das Wochenende freuen. Habe ich dann auch gemacht. Schließlich finde ich das neue Draftformat richtig klasse und bin immer traurig, dass der Draft so schnell wieder vorbei ist.

Nun aber genug Melancholie verbreitet: Schließlich gibt es immer etwas von den Drafts zu berichten. So auch diese Woche. Zu neunt ging es los, da der achte Spieler eigentlich nur „der achte Mann“ sein wollte. Dann kam aber noch ein neunter und wir hatten eine ungerade Anzahl beim Draften. Beim Spielen waren wir dann aber zu acht, da unser vormals „achter Mann“ absprang. Klingt kompliziert und war es für den einen oder anderen Spieler auch.

Jedenfalls öffnete ich Fated Return. Das ist nun keine Karte, die man unbedingt nehmen möchte. Raised by Wolves schon, besonders, wenn es glitzert. An weiteren grünen Karten gab ich einen Swordwise Centaur weiter, der kein besonderes Signal darstellen sollte. Bis auf das Raised by Wolves war ich von meinem Booster wenig angetan, sodass die Wahl relativ einfach war. Im Gegensatz zur letzten Woche, bei der ich ja immer schön offen bleiben wollte, pickte ich nun vier weitere grüne Karten; teils, weil sie mir als die beste Karte im Booster erschienen, teils aber auch um Signale nach links zu setzen: Bleibt mir aus Grün raus. Die Karten waren: Nessian Demolok, Pheres-Band Raiders, Setessan Starbreaker und Aspect of Hydra. Gerade die letzten beiden waren nicht zwingend die besten Karten im Pack.
Als sechster Pick kam dann ein Bolt of Keranos vorbei und ich nahm ihn mit. Anschließend draftete ich ein paar wenige rote Kreaturen.

Im zweiten Booster nahm ich einen Lightning Strike über einen Agent of Horizons. Viel Grün kam leider nicht vorbei. Das hatte ich nun von meinem „Signale setzen“. Dafür kamen aggressive rote Kreaturen vorbei und ich konnte meine anfänglich sehr hohe Kurve etwas drücken. Im dritten Booster nahm ich ein Anger of the Gods in Ermangelung an guten Kreaturen mit. Ich wollte es zwar nicht selbst spielen, aber ich wollte auch nicht mein gesamtes Board gegen diese Karte verlieren. Viele Dicke Kreaturen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sodass ich davor etwas Angst hatte.

Am Ende war die Kurve ziemlich niedrig, weil meist nur noch kleinere Kreaturen im Booster waren.

Arena Athlete[/card]
Reckless Reveler[/card]
2 Satyr Hedonist[/card]
Voyaging Satyr[/card]
Bronze Sable[/card]
Kragma Butcher[/card]
2 Minotaur Skullcleaver[/card]
Spearpoint Oread[/card]
Stormcaller of Keranos[/card]
Nessian Courser[/card]
Ember Swallower[/card]
Ill-Tempered Cyclops[/card]
Setessan Starbreaker[/card]
Nessian Asp[/card]
Nessian Demolok[/card]
Pheres-Band Raiders[/card]

Aspect of Hydra[/card]
Lightning Strike[/card]
Bolt of Keranos[/card]
Raised by Wolves[/card]
Rage of Purphoros[/card]

8 Mountain[/card]
9 Forest[/card]

Nicht zu Gesicht bekam ich Bestow-Kreaturen wie Leafcrown Dryad, sodass Arena Athlete nicht zu seiner mir gewohnten Form auflaufen können würde. Das war auch der Grund, warum Centaur Battlemaster im Board bleiben musste. Insgesamt sah mir das Deck aber recht solide aus, mit Ausnahme der Pheres-Band Raiders, die doch etwas klobig waren. Im Seitenbrett warteten Anger of the Gods, Deathbellow Raider, Peak Eruption, Portent of Betrayal, Priest of Iroas, Scouring Sands, Archetype of Endurance, Artisan’s Sorrow, Centaur Battlemaster, Nylea’s Presence, Anvilwrought Raptor und Siren Song Lyre. Die meisten davon würde ich nur in absoluten Ausnahmesituationen einboarden.

Ich bekam insgesamt ein 2-1 zu Stande. In Runde 1 verlor ich nach 1-0-Führung noch gegen grün-rot-Heroic. Ich bekam leider nicht alle Staunch-Hearted Warrior oder Nemesis of Mortals in den Griff und war insgesamt einfach zu langsam.
In Runde zwei gewann ich relativ schnell mit einmal perfektem Auskurven on the play und einem Ember Swallower gegen seine vier Länder. Danach hatte er nur noch eines und ein Opaline Unicorn und konnte nicht mehr viel ausrichten.
In Runde drei stand ich vor Asphodel Wanderer und Servant of Tymaret. Beide konnten mich ein Spiel lang aufhalten, waren aber zwei weitere Spiele lang nicht gemeinsam zu sehen.

Insgesamt bin ich ganz zufrieden; ich denke, dass ein 3-0 des Guten zu viel gewesen wäre. Bronze Sable ist in meinen Augen mehr und mehr spielbar, auch Ill-Tempered Cyclops ist ein recht früher Pick. Nessian Demolok performte meist sehr gut, muss aber so früh wie möglich gespielt werden um den Gegner wirklich zum Nachdenken zu bringen. Raised by Wolves war der erwartet gute First Pick; allerdings ist die keine Überraschung. Nessian-Band Raiders habe ich zwischendurch ausgeboardet, weil sie zu langsam waren und ich mehr Geschwindigkeit wollte. Setessan Starbreaker traf meistens und konnte so Artisan’s Sorrow im Board in Schach halten. Rage of Purphoros ist in meinen Augen auch etwas besser geworden, weil die Kreaturen meist nicht ganz so groß sind und – gerade on the play – wenig Bestow früh gespielt wird; Manakosten von fünf aufwärts sei Dank.

Nächste Woche geht es wieder in die Commander-Ecke. Mal sehen, wie sich meine Decks so schlagen.

Bis nächste Woche

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