Zurück in der Spur

Bei Sonnenschein und gefühlten 20 Grad ist die ideale Samstagsnachmittagsbeschäftigung selbstverständlich Magic spielen. Diesen Gedanken fassten 12 Standard- und 9 Limited-Spieler – was im Funtainment an diesem Wochenende eine sehr überschaubare Runde und eine sehr angenehme Atmosphäre erzeugte.

Neun Drafter ist zwar etwas unglücklich, vor allem, wenn man zu acht am Tisch sitzt und der Neunte gerade noch so dazuhechtet; aber nach einem Drop nach der ersten Runde ist auch das verschmerzbar.

Ich verpickte mich erstmal, indem ich Spirit of the Labyrinth in foil weiterreichte. Ich habe die aktuellen Foil-Preise nicht im Kopf, durfte mir aber am Abend ansehen, dass ich mir damit alleine beinahe einen Draft refinanzieren hätte können. Stattdessen nahm ich einen Nessian Wilds Ravager, den ich einfach höher bewerte. Um in meiner Farbe zu bleiben nahm ich weiter einen Kiora’s Follower über Fated Conflagration und einen Pheres-Band Tromper über einen Ornitharch und eine Ratraction Helix. Die Helix habe ich mir lange übelegt, allerdings bin ich dann gleichfarbig Blau und Grün. Und ich wollte mir einfach eine Farbe sichern.

Das ging so natürlich nicht: Rechts von mir wurde in Grün geschwenkt und rechts davon ebenso. Dennoch bekam ich einige grüne und blaue Karten aus dem ersten Booster und hatte im zweiten die Entscheidung zwischen Voyaging Satyr und Thassa’s Emissary. Ich griff zum Emissary. Den wollte ich notfalls auch für vier Mana legen oder nach ein wenig rampen bestowen. Die beiden eingesammelten Nimbus Naiaden konnten dem Emissary nur recht sein.

Im dritten Booster hatte ich exakt die selbe Entscheidung – Voyaging Satyr oder Thassa’s Emissary. Dieses Mal wollte ich die Beschleunigung, weil das Deck keine sehr stabilen Dreidrops aufwies. So nahm ich die Karte, die mich schneller an die teureren Sprüche bringen sollte. Insgesamt war das Deck wohl eher mittelprächtig mit ein paar ganz guten Interaktionen.

Deepwater Hypnotist
Leafcrown Dryad
Swordwise Centaur
Voyaging Satyr
Kiora’s Follower
2 Nimbus Naiad
Triton Fortune Hunter
Wavecrash Triton
2 Agent of Horizons
Thassa’s Emissary
Pheres-Band Tromper
2 Prescient Chimera
Nessian Wilds Ravager

Curse of the Swine
Voyage’s End
Mortal’s Resolve
Savage Surge
Feral Invocation
Time to Feed
Oracle’s Insight

8 Island
9 Forest

Auf der Ersatzbank warteten Breaching Hippocamp, Floodtide Serpent, Horizon Scholar, Nullify, Perplexing Chimera, 2 Stratus Walk, 2 efend the Hearth, Hunt the Hunter, Pheres-Band Centaurs und Satyr Wayfinder auf ihren Einsatz. Angefangen habe ich mit dem Horizon Scholar, wechselte ihn aber bald permanent gegen den Wavecrash Triton aus. Im Nachhinein will das Deck lange stallen und irgendwann mit einem großen Flieger gewinnen. Nur klappt das Stallen mit wenig Widerstandskraft nur suboptimal.

In Runde 1 spielte mein Gegner alle Farben und Chromanticore, den ich im ersten Spiel nicht sah und im zweiten mittels Perplexing Chimera vom Tisch fern halten konnte. Diese lag das gesamte Spiel auf meiner Seite, weil er sich zu wenig gegen die Karte zutraute.

In Runde 2 bekam ich das sehr schwarze Deck mit dreifach Gray Merchant of Asphodel ab. Ich ging sang und klanglos baden, weil ich zwei Spiele lang seinen Herald of Torment, der in der dritten Runde lag, nicht in den Griff bekam. Da die anderen Partien noch spielten, machten wir noch fünf Spiele, von denen ich dann immerhin zwei gewinnen konnte.

In Runde 3 bekam ich das sehr rote Deck mit dreifach Nighthowler ab. Er ging sang und klanglos baden, weil er zwei Spiele lang meinen Pheres-Band Tromper, der in der vierten Runde lag, nicht in den Griff bekam. Da die anderen Partien noch spielten, machten wir noch sechs Spiele, von denen er immerhin eins gewinnen konnte.

Am Ende ein gerechtfertigtes 2-1, bei dem ich mir manchmal wünschte, dass ich Weiß anstelle von Grün genommen hätte; nicht des Spirits, sondern der guten blau-weißen Karten im Draft wegen. Aber ein 2-1 geht in Ordnung und ich will versuchen, dass ich beim nächsten Draft auf Signale wie Ornitharch früher anspringe. Dann muss ich mich hinterher nicht beschweren, dass ich in der falschen Farbe war.

Bis nächste Woche

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1 Response to Zurück in der Spur

  1. Lord Sonntag sagt:

    Es hat mir viel Spaß gemacht dich mit dem Herald of Torment zu verkloppen! 🙂
    Ich hatte aber auch in den entscheidenden Matches einfach den besseren Draw. Der Herald + Ordeal ist halt einfach extrem stark.
    Im letzten Match habe ich dann gegen ein extrem starkes WB-Heroic Deck gespielt und gnadenlos verloren. Der Foil Spirit of the Labyrinth hat mir da zusammen mit einem Hopeful Eidolon ordentlich Probleme gemacht!

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