Lieber Blog,

Wie Du weißt, war mein Verhältnis zu Dragonshield-Hüllen in den letzten Jahren eher schwierig; ich hatte dieses traumatische Erlebnis vor vielen Jahren, als ich mir meine ersten schwarzen Hüllen eben jener Marke kaufte.

Leider waren die Hüllen sehr rund und gebogen. Diese Biegung ließ sich mit nichts aus den Hüllen bekommen, am wenigsten mit Karten. Das Schlimmste war, dass die Karten am Ende selbst die Biegung angenommen hatten. Als Spieler und Sammler machte ich daher in den letzten Jahren einen großem Bogen um eben jene Hüllen, die die Karten eher unbrauchbarer machten als sie zu schützen.

Aber ich habe zuletzt beinahe nur Gutes von den Hüllen vernommen. Das prominensteste Beispiel ist uns beiden wohl noch in guter Erinnerung: Meine Mitfahrer beim Grand Prix in Straßbourg konnten über die diversen Farben verteilt nur Positives von den „Dragonshields“ berichten. Ich sah dort mit meiner Packung „Montagsprodukt“ UltraPro nicht sehr glücklich aus. Auch wenn ich sonst immer damit zufrieden war.

Allein schon aus Mangel an Alternativen habe ich mir diese Woche eine Packung Clear Dragonshields gekauft. Ein bisschen mehr Schutz als die günstigen „1 €uro für 100“-Hüllen sollten meine Karten schon bekommen. Und leider gibt es sehr wenige Anbieter von beidseitig durchsichtigen Hüllen.

Und was meinst Du ist meinen Karten passiert, nachdem ich sie eingetütet hatte?

Nichts! Sie liegen perfekt ebenerdig auf dem Tisch. Genau so muss es sein. Vielleicht sollte ich in der nächsten Zeit öfter der Marke mit dem Drachen eine Chance geben, was meinst Du? Ok, es ist natürlich schon ein anderes Feeling, wenn man die Karten in den Händen hält: Ultra Pro bietet die rauhere Rückseite, was dazu führt, dass sich die Karten bei Dragonshields schneller „verklebt“ anfühlen. Sie kleben zwar nicht aneinander, aber ich habe das Gefühl, dass sich der Dreck dort schon jetzt ansetzt. Wir kennen das ja von langlebigen Hüllen.

Die Clear-Version scheint ein gutes Stück größer zu sein, als die Karte selbst. Ich kann Dir natürlich nicht sagen, ob das bei den „normalen“, farblichen Hüllen ebenso ist, da ich keine Vergleiche ziehen kann. Aber ich kann sagen, dass Perfect Size-Hüllen ohne Probleme hineinpassen. Wenn ich also einmal meine Delver of Secrets oder Huntmaster of the Fells zweifach schützen möchte, dann denke ich an diese Hüllen.

Die Vorder- sowie die Rückseite ist speziell bei diesen Hüllen übrigens nur schwer auszumachen. Die minimale Biegung in der Box hilft dabei, die Karte in eine Richtung in die Hülle zu schieben. Aber man könnte ohne Probleme auch die andere Ausrichtung nehmen. Das ist einer der Vorteile der Clear Shields. Der größte Nachteil ist offensichtlich: Gespielte und ungespielte Karten kann man nicht vermischen. Daher sollten Sie auch auf offiziellen Turnieren ncht mitgenommen werden. Ich bin mir relativ sicher, dass sie dor sowieso nicht erlaubt sind.

Ansonsten habe ich mich diese Woche für den Modern-Draft in Nürnberg angemedet. Es finden zwar zwei Wochen lang, jeweils samstags, Drafts statt, aber auf Grund von großer Beliebtheit und begrenztem Produkt sollte man sich besser voranmelden. Dies habe ich erledigt und freue mich auf spannende Drafts.

Bis nächste Woche

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