Ixalan Sealed PPTQ Vorbereitung

Hi Leute!

Twitter ist für Magic: the Gathering eine DER News- bzw. Verbreitungsquellen, deshalb hoffe ich auch, dass ihr meinem Account folgt 🙂 Wer das schon tut, weiß vielleicht auch, dass am Sonntag, den 22. in der Spielwiese in Dillingen ein PPTQ im Format Sealed stattfindet, hier der Post auf Bertil’s Blog:

22. Oktober: PPTQ für Richmond: Sealed Deck

Da ich mal wieder Bock drauf habe und mir Ixalan echt Spaß macht, werde ich nicht nur teilnehmen, sondern auch so tun, als ob ich mich dafür vorbereite! Den ersten Schritt habe ich schon getan, indem ich zu Bertils Prerelease-Beispielpool im Nachhinein (!) einfach das Deck von jemandem anders nachgebaut habe! Such skill.

Um dieses Wissen noch etwas zu vertiefen, möchte ich noch ein paar Sealed Pools öffnen und Decks daraus bauen, der allererste davon wird Thema des heutigen Blogpost sein. Setzt  euch, die Stunde hat angefangen.

Pool

Richtig gesehen. Zwei Steadfast Armasaur. Ich kann nichts dafür.

Was fällt uns auf?

Die Rares sind eher mittelmäßig (zumindest fehlen die Bomben) und natürlich in fast allen Farben verteilt:

Sword-Point Diplomacy: Auch in Limited leider nicht wirklich spielbar. Offensichtlicher Grund ist die Tatsache, dass die Entscheidung des Gegners immer zu euren Ungunsten ausfallen wird. In diesem Format gibt es eindeutigen besseren card-draw.

Spell Swindle: Das Mana Drain für Arme mag in einem Format mit fetten Dinosauriern seine Vorteile haben, fühlt sich natürlich am wohlsten in einem Control-Deck. Mal schauen, was der Pool noch so hergibt.

Sanguine Sacrament: Ich bin mir nicht sicher, ob Wizards immer noch auszureizen versucht, wieviel Lebenspunkte eine Karte bzw. einen Slot in meinem Deck wert sind, oder ob das einfach Tests für Anfänger sind. Kleines Szenario: wenn ich mich in der Not befinde, zu wenig Lebenspunkte zu haben, habe ich in Sealed hoffentlich irgendetwas zwischen 5 und 7 Ländern rumliegen. Bei 6 Mana, wovon zwei Weiß sein müssen (!), bekomme ich also 8 Lebenspunkte dafür, dass ich meinen Zug verschwende und nicht mein Board verbessere. Wirklich wiederholbar ist das auch nicht, zumindest sind die meisten Shuffle-Effekte auf seltenen Karten zu finden.

River’s Rebuke: Noch eine Karte für Control? Spielbar, jetzt brauchen wir nur noch etwas Disruption und fette Beater als wincondition.

Rowdy Crew: Ich bin mir nicht sicher, wie spielbar das ist, hat Frank Karsten schon für Sealed berechnet, wie oft ich hier vier Mana für einen 5/5 Trampler zahle?

Thaumatic Compass: Wohl die flexibelste unserer Rares. Kostet nur zwei Mana, hilft uns, Länder zu finden und macht die Kampfphase für den Gegner etwas komplizierter, wenn er einmal geflippt ist.

Wie sieht es mit den Farben aus?

Weiß scheint am stärksten zu sein, denn es glänzt mit ein paar Two-Drops inklusive Adanto Vanguard, Removal wie Pious Interdiction und nicht nur mit den beiden eingangs erwähnten Dinos, sondern auch noch mit einem Territorial Hammerskull und einem Shining Aerosaur.

Blau sieht mal wieder mehr nach Support aus, dafür bekommen wir noch etwas Control-Futter mit je zwei Cancel, Depths of Desire und Pirate’s Prize.

Schwarz hat ein paar Vampire und zwei Vanquish the Weak, aber nichts, was mich vom Hocker reißt, im Gegenteil.

Noch schlimmer ist es bei Rot, bis auf den high-pick Charging Monstrosaur und die etwas teuren Sun-Crowned Hunters findet sich hier nicht viel Überragendes.

Grün ist wieder um einiges besser, ich sehe vier solide Dinos (Grazing Whiptail, Spike-Tailed Ceratops, Snapping Sailback) einen Atzocan Archer und eine Blossom Dryad .

Das Ganze schreit inzwischen förmlich nach DINOS! Hier also mein Entwurf für ein Wg Deck mit Rot-Splash:

Naya Dinos

Das Deck strotzt zwar nicht vor Synergien (Raging Swordtooth hat leider nur zwei Ziele), verfügt aber über eine schöne Kurve und hintenraus starke Dinosaurier, die dank Kinjalli’s Caller auch mal einen Zug früher gespielt werden können. Ansonsten hilft uns Thaumatic Compass, wie schon erwähnt, den Gegner im Lategame vom Angreifen abzuhalten und/oder die Kampfphasen für uns zu entscheiden. Beide Spike-Tailed Ceratops sitzen leise weinend auf der Ersatzbank, das Problem ist, dass wir bereits sechs Karten spielen, die fünf Mana oder mehr kosten und man nicht davon ausgehen kann, in jedem Spiel die Mana-Reduktion vom Caller zu genießen. Da diese sechs Karten schon ziemlich Beef bieten, entscheide ich mir hier also für den Flieger.

Was ist nun aber mit dem Control-Deck? In diese Richtung bin ich zwar kein Profi, hab da aber mal was vorbereitet.

UB Control

So könnte das Control-Deck aussehen, Removal (Vanquish the weak), Bounce (Depths of Desire), card-draw (Pirate’s Prize) und Counter (Cancel) haben wir mehr als genug, allerdings fehlt ein richtiger Finisher, der das Spiel dann beendet. Zählt Deadeye Plunderers als Bomb? 😀 Egal, jedenfalls würde ich mich nicht schämen, diesees Deck zu spielen.  Desperate Castaways scheinen sonst eher „meh“ zu sein, mit dem Kompass und sieben Karten, die Treasures ins Spiel bringen (#Ididthemath), sollten sie jedoch gut spielbar sein.

So, das war’s auch schon wieder! Was haltet ihr von dem Pool? Wärt in ähnliche Richtungen gegangen, wie ich?

Bis zum nächsten Mal und wünscht mir Glück,

euer Nico.

Rootbound Crag by Grzegorz Rutkowski, Gishath, Sun’s Avatar by Zack Stella, Admiral Becket Brass by Jason Rainville, Copyright by WotC

Netdeck-Nico

SeventyFive Slots ist ein deutscher M:tG-Blog von "netdeck-Nico". Erfahrt alles über meinen Grind in Modern/Limited, meine Commander Decks und alles, was mit Magic zu tun hat!

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1 Antwort

  1. Ormus sagt:

    Cool, hoffe dann nächste Woche auf einen Bericht von deinem 2nd place finish! 😉

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