Magic Recycling: ein Modern Peasant Cube

Hi Leute!

Ich hab  vor einiger Zeit mal wieder eine kleine Umfrage auf Twitter gestartet, da mir so einige unverwirklichte Ideen im Kopf rumkreisen. Was von den vier Auswahlmöglichkeiten aber bereits besteht und ein paar von euch auch an Platz 1 der Umfrage gewählt habt, war die Präsentation meines Commons/Uncommons Cubes!

Das ist für euch heute der Hauptpreis, aber verzagt nicht! Ich plane auf jeden Fall ein Review einer App, die beim Organisieren seiner Kartensammlung hilft und das Thema Profile der Magicblogs.de-Autoren steht nach wie vor auf der Shortlist.

Wie ihr seht, habe ich noch einiges vor, daher tauchen wir auch sofort ein!

Was ist ein Cube?

Kurz gesagt: eine wiederholbare Draft-Umgebung.

Etwas länger gesagt: Ein Cube ist eine filigrane Zusammenstellung von 360 oder mehr Karten zum wiederholten Draften, zumeist mit einem bestimmten, übergreifenden Thema (Powered, Pauper, Bears) und gewissen Draft-Archetypen, die Ideen für den Deckbau geben oder belohnen sollen. Zudem ist jede Karte im Cube nur einmal vertreten.

Bekannte Cubes

Der Reiz für den Ersteller des Cubes ist wie in den vielen anderen Formaten das Bauen und Basteln an einer Liste bei einer Auswahl von inzwischen über 16000 Karten (siehe Wikipedia). Dabei kann man sich auf alle möglichen Themen stürzen und dank der langen Historie von Magic aus dem vollen schöpfen. Hier ein kurzer Abriss von Cubes, die euch über den Weg laufen könnten:

Magic-Online Cube: Vielen von euch wird der „Magic Online“-Cube ein Begriff sein. Dieser existiert in den unterschiedlichsten Formaten. Von hoch-power Formaten wie Vintage und Legacy, bis hin zu Legendary und Modern Cube. Diese Cube-Varianten sind meist zu Ferienzeiten, oder als Füller zwischen Formaten online und bekommen jedesmal vor Launch ein paar aktuelle Karten verpasst.

Pauper Cube: Ein Cube, der nur Commons enthält, daher auch die Bezeichnung „Pauper“ von Englisch „Bauer“, „Bettler“, „arme Person“. Den Begriff kennt man natürlich eher vom gleichnamigen Constructed Format, das aktuell vor allem in den USA einen Aufschwung erlebt.

Peasant Cube: Sozusagen die Steigerung von Pauper. Hört man eher selten, aber angelehnt an das Format „Peasant“, bei dem man bis zu 5 Uncommons und ansonsten nur Commons spielen darf.

Powered Cube: Ein Cube, der auch die „Power 9“ enthält und dadurch logischerweise eher absurd mächtige Decks und Strategien hervorbringt.

Junk-Rare Cube: Auch eine Art der Wiederverwertung… man nehme alle schlechten Rares, die keiner haben will und nur im Ordner rumliegen und bastele sich daraus einen Cube.

Warum?

Bei mir ist das Ganze vor ein paar Jahren aus der Frage „Was tu ich denn bloß mit den ganzen nutzlosen Commons und Uncommons!?“ entstanden. Wenn man einmal in der Woche draftet (was ich zwar auch nur zu Zeiten von Khans of Tarkir geschafft habe), sammelt sich ziemlich schnell ein Haufen Karten an, der daheim einfach nur Staub sammelt. Daher, und, weil in meiner privaten Commander-Runde damals das Wettrüsten dezent ausgeartet ist, kam ich auf die Idee, einen Cube mit nur deutschen Commons und Uncommons ab der 8. Edition an zu basteln. Zu Anfang hatte er noch ein starkes Ravnica-Thema, weil… Ravnica! Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es nie beim ersten Entwurf einer solchen Liste bleibt und so veränderte ich den Cube immer wieder und sammelte Foils bis er mir nun auch nicht mehr hilft, dem nutzlosen Teil meiner Sammlung einen Sinn zu geben (sprich, allen Karten, die weder Lhurgoyfs noch Lilianas sind). Spaß macht er trotzdem!

Aber warum so scheiß Karten??

Ich bin zu Recht gefragt worden, warum man stattdessen nicht mit „gescheiten“ Karten spielt. Da ich ein Fan des Modern Formats bin, kann ich diese Frage verstehen, hier also eine Auswahl von Gründen:

  • Verfügbarkeit – die benötigten Karten hat man sowieso schon daheim
  • Preis – ein Cube bindet nicht Unmengen an Kohle
  • Sammel-Herausforderung, die bewältigbar ist – Foils von den verwendeten Karten sind viel leichter herzutauschen (größtenteils… hat jemand einen deutschen Filigree Familiar in foil??)
  • Kreativität – mit begrenzten Mitteln schauen, was möglich ist, man ist der Schöpfer seines eigenes Formats – ja, seiner eigenen Welt!
  • Begrenzter Kartenpool – wenn man sich auf Seltenheitsstufen oder Sets beschränkt, wird man von der Auswahl der Karten nicht mehr ganz so überwältigt
  • Back to the roots – man weiß wieder „schlechte“ Karten zu schätzen, das kann befreiend wirken und verändert den Blick auf das Deck beim nächsten Modern Turnier
  • Abwechslung – zu Standard/Modern/Legacy
  • Kostenlose Tools im Internet – man kann seinen Cube auf cubetutor managen, analysieren und auch draften

Einen Cube bauen

Wie bei vielen Dingen sollte man erstmal klein anfangen. Das gilt auch für die Kartenanzahl. Da es sowieso eher unwahrscheinlich ist, dass ihr sofort mehr als acht Leute zum Draften eines Cubes organisieren könnt, reicht es völlig aus, wenn man erstmal die „Standard“-Anzahl an Karten verwendet. Bei einem Draft mit 8 Leuten und 3 Boostern à 15 Karten macht das 360 Karten. Nun kommt es darauf an, ob ihr Nicht-Standard Länder (Fixing, wie die Guildgates oder Utility wie Haunted Fengraf), Artefakte und/oder mehrfarbige Karten reinpacken wollt. Wenn wir der Einfachheit halber annehmen, dass jede dieser Sparten 30 Karten zugesprochen bekommt, habt ihr nach Adam Riese noch 270 Karten für die fünf Farben Weiß, Blau, Schwarz, Rot und Grün übrig. Jede Farbe erhält also einen Kartenpool von 54 Karten. Was für ein Zufall, so ist mein Cube auch aufgebaut!

54 Karten klingt erstmal nach … viel? Wenig? Geschmackssache. Da man irgendwie anfangen muss und es auch fair verteilt sein sollte, wäre das aber mal ein guter, theoretischer Ausgangspunkt. Dennoch muss man das nicht strikt durchexerzieren. Zum Beispiel gibt es einige Karten, die zwar nicht mehrfarbig oder hybrid sind, aber durch anders-farbige Aktivierungskosten eine mehrfarbige Identität besitzen. Beispiel: Kird Chieftain. Man kann zwar auch einen 4-Mana 3/3er Filler spielen, in einem rot-grünen Deck macht sich dieser haarige Geselle aber um einiges besser. Falls  ihr merkt, dass das eine oder andere Deck etwas zu stark ist, könnt ihr immer noch ein Maximum für solche Karten aufstellen und durchzählen, ob eine der Farbkombinationen aus der Reihe tanzt.

Sobald ihr ein oder zwei Spielregeln aufgestellt hab, ist die Hauptsache: stellt den Spaß in den Vordergrund! Ich habe mich Anfangs zu sehr auf das Thema „Ravnica“ fixiert. Das hatte zur Folge, dass ich viel zu viele mehrfarbige Karten in den Cube gepackt habe, sodass das Draften bei weniger als 8 Personen relativ witzlos war. Denn für jede Farbkombination, die man gedraftet hat, war es relativ wahrscheinlich, dass die dazu passenden mehrfarbigen Karten vorbeikommen. Außerdem hatte ich mir durch diese enge Sichtweise den Kartenpool auf alles, was mit den Gilden zu tun hat, beschränkt, was die Auswahl umso weniger aufregend machte. Nachdem das Problem erkannt war, habe ich die Anzahl der mehrfarbigen Karten reduziert, pro Farbkombination ein Thema bzw. eine Strategie festgelegt, die nicht zwingend etwas mit den Gilden zu tun hat und das Ganze neu zusammengeschustert.

Mein Cube

Wie schon erwähnt, versuche ich einen deutschen „Peasant“-Cube mit nur Commons und Uncommons zu unterhalten. Damit ich nicht so absurde Dinge wie Force of Will oder Wasteland kaufen und reinpacken muss, hab ich mich damals kurzerhand dafür entschieden, mich auf das Modern-Format zu beschränken! Denn, wie Mark Rosewater immer sagt „Restriction breeds creativity“! Und nebenbei bemerkt, es gibt auch genügend häufige und weniger häufige Karten aus Modern, die nicht ganz billig sind. Allerdings gehe ich jetzt nicht her und kaufe mir die fünfte Kitchen Finks, Lightning Helix und den fünften Bloodbraid Elf. Nein, ich konzentriere mich eher auf die ausgewählten Archetypen und versuche, möglichst kein Geld für den Cube auszugeben, sondern begehrte Karten in meinem Fundus zu suchen und im Falle des Falles zusammenzutauschen.  Eine der Restriktionen musste ich sowieso bereits aufgeben, schuld sind die Masters Sets. Man kam noch nie so leicht an Foils von guten Reprints ran, die dann auch noch neues, schönes Artwork haben. Daher ist mein Cube inzwischen Deutsch/Englisch. Neuestes Beispiel hierfür ist ein foil Merfolk Looter, den ich nach einem 25th Anniversary Draft ertauschen konnte.

Allzu oft wurde mein Cube leider noch nicht ernsthaft mit acht Spielern gedraftet, da durch die vielen Spezial-Editionen bzw. aufregenden Standard-Sets, wie Dominaria, immer etwas anderes los ist. Einige Mini-Drafts und Sealed Events hat er aber schon auf dem Buckel. Organisiert wird der Cube von mir auf cubetutor, für alle, die es interessiert, hier der Link:

Nicos Modern Peasant Cube

Die Liste kann sich natürlich hin und wieder ändern, zumindest meinen Pimp/Foil Kram habe ich inzwischen mal eingetragen.. Das alles kann man auf Cubetutor schön anhand von einem Blog am Cube verfolgen. Wie schon erwähnt, habe ich ihn  zuletzt einem größeren Update unterzogen, was schon länger nicht mehr passiert ist und dabei auch nochmal die verschiedenen Draft-Archetypen überarbeitet. Über die letzten paar Sets hinweg gab es auf jeden Fall ein paar Schmankerl! Im Folgenden möchte ich die zehn verschiedenen Archetypen mit Schlüsselkarten vorstellen und die Liste allgemein etwas beleuchten.

Archetypen

Flyers/Tempo

Das wohl bekannteste und beliebteste Thema in der Farbkombination blau-weiß ist auch hier zentral! Etwas untergemischt habe ich ein leichtes Tempo-Thema, was zum Beispiel durch Frost Breath oder Gold-Uncommons, wie dem Lyev Skyknight unterstützt wird. Manche Flieger sind bei mir immer auf der mentalen Watchlist, da ich einen großen Spaß an Karten, wie Imperial Aerosaur habe, aber etwas um das Powerlevel des Decks besorgt bin. Mit Hilfe von effizientem Removal und Kreaturen mit Reichweite sollten die anderen Farben aber damit umgehen können.

Lifedrain

Das schreit nach den Orzhov! Wenig überraschenderweise gibt es aber über alle Magic-Editionen hinweg immer wieder Karten, wie Blood Artist oder Bloodhunter Bat. Weiß hat natürlich standesgemäß auch ein paar Weenies am Start, d.h. es lässt sich auch ein ganz normales weiß-schwarzes Aggro-Deck zusammenstellen. Die Farbe Schwarz schafft hier mit Leichtigkeit den Spagat zwischen Karten, die dem Gegner Leben aussaugen und Karten, die einen Kreaturen opfern lassen. Dazu nachher noch mehr…

Aggro

Weiß-Rot ist logischerweise nicht nur eine komplett falsche Art, Pommes zu essen, sondern auch neben Blau-Grün (wozu mir kein dummer Witz einfällt) die Farbkombination, die öfter mal Identitätsprobleme hat. Sei es in Commander oder in der aktuellen Draft-Umgebung, diese Kombination bekommt das Erbe der Boros-Gilde nicht los und hat meist keine anderen Ideen, als Kreaturen zur Seite zu drehen. So ist das auch hier, wobei Rot einerseits interessante Sprüche, wie die Warleader’s Helix und andererseits ein kleines „Ich übernehm‘ mal deine Kreatur“-Thema bietet, das vor allem durch Enthralling Victor verkörpert wird.

Tokens

In diesem Token-Thema spüren wir den Einfluss von Selesnya nicht nur, es geht zu 100 % um Selesnya! Dank dem Downgrade von Wayfaring Temple im letzten Modern Masters Set hat diese Gilde ein starkes Werkzeug dazu bekommen. Man muss aber auch dazu sagen, dass sich die guten Commons und Uncommons mit Bevölkern (Populate) an einer Hand abzählen lasen. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn es gibt einige schöne Klassiker, die Spielsteine generieren, nicht zuletzt Fists of Ironwood und Feral Incarnation. Das hilft auch dabei, noch ein kleines Einberufen-Thema in den grünen Karten zu verstecken 🙂

Control

Ich habe mir schon des Öfteren überlegt, UB zu der Mill-Gilde zu machen, befürchte aber, dass am Ende nur die Müll-Gilde daraus wird. Auch, wenn es vorhersehbar oder sogar langweilig ist – Schwarz-Blau spielt Kontrolle! Grinsefisch Mulldrifter und All-Star Dinrova Horror sollten aber alle Leute entschädigen, die etwas anderes erwartet haben. Die Klassiker Mana Leak, Vapor Snag und Think Twice runden das Ganze ab, um den Gegner vollends zu nerven.

Spells

Blau-Rot hat auch schon so einige verschiedene Themen gesehen, der Artefakt-Fokus in Origins war zum Beispiel mal eine schöne Abwechslung. Ansonsten gibt es sehr viele Karten, die mit Spontanzauber und Hexereien oder allgemein mit Nicht-Kreatur-Sprüchen zu tun haben. Die Spikes unter euch freut es, denn neben Preordain und Lightning Bolt hat es auch Young Pyromancer in den Cube geschafft. Zusammen mit Izzet Chronarch und den Wee Dragonauts sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Ramp/Fatties

Wenn man sich blaugrüne Karten auf der magischen Suchmaschine seiner Wahl anschaut (auf einer Skala von 1 bis Ultra Pro Deckboxen aus Blech mit Fantasy-Artwork, wie oldschool ist magiccards.info?), kommt man schnell zu dem Schluss, dass die Rares und Mythics meist broken sind und überhaupt alle mehrfarbigen Karten in dieser Kombination eigentlich machen, was sie wollen. Von Karten ziehen über Kopieren bis hin zu Tappen/Enttappen, ja sogar Lifegain und Tokens ist da alles dabei! Ich muss es wissen, denn blaugrün ist in casual Formaten eine meiner Lieblings-Farbkombinationen – mein erstes Commander-Deck war ein selbst gebasteltes um Prime Speaker Zegana. Uns stehen aber keine Rares zur Verfügung und daher kommt der Cube-Archetype eher aus der Farbe Grün, es handelt sich um Ramp bzw. Fatties. Kiora’s Follower ist ein teurerer und in foil hübscherer Llanowar Elf, der idealerweise dabei hilft, einen Plated Crusher zu beschwören. Mit so leckeren potentiellen Zugängen wie Nimbus Swimmer und Shapers of Nature sollte ich vielleicht eher in das +1/+1-Marken Thema gehen, allerdings hat das der Golgari-Clan schon für sich beansprucht.

Sacrifice/Tokens

Ich hab es vorhin schon angedeutet, wer aufgepasst oder vorausgelesen hat, weiß: Schwarz-Rot möchte Kreaturen des Gegners übernehmen, damit angreifen und… für Value opfern! Was normalerweise eher die Kür in einem Spiel ist, will ich hier zur Regel machen. Gleichzeitig ist es aber einerseits Mana-intensiv und andererseits natürlich davon abhängig, was der Gegner spielt. Rote Sprüche, die Kreaturen übernehmen gibt es in Hülle und Fülle, angefangen bei Act of Treason. Eine der roten Schlüsselkarten ist hier sicherlich auch Barrage of Expendables, wobei man im Draft aber eher Kreaturen mit eingebautem Effekt wie Viscera Seer und Vulturous Aven aufgabeln möchte.

Plus Counters

Wie schon erwähnt, versuchen sich die Golgari auf verschiedenste Arten und Weisen mit +1/+1-Marken zu stärken. Als Gesicht des Archetyps konnte ich, nochmals dank Modern Masters, das Muskelpaket Corpsejack Menace für den Cube gewinnen. Wenn der nicht zeitnah entsorgt wird, bereiten sogar Würstchen wie Drudge Beetle oder Merfolk Branchwalker dem Gegner ziemliche Kopfschmerzen. Bei diesem Thema kann man als Cube-Ersteller wirklich aus dem vollen schöpfen, die meisten Karten dazu finden sich natürlich in Grün. Aber auch Schwarz hat einiges zu bieten, unter anderem Disowned Ancestor oder Swarm of Bloodflies.

Midrange

Rot-Grün hat über die Jahre auch schon vieles gesehen – Blutdurst, Blutrausch, Ruhm, Landung und unzählige weitere Mechaniken. Wenn man mal ehrlich ist, führt aber alles in dieser Farbkombination immer wieder zurück zu auf „HAUDRAUF“. Daher ist RG bei mir erstmal ein Midrange Deck mit einer leichten Note von Bestien. Wenn man mal bedenkt, was Grün bisher in den anderen Archetypen leistet (Spielsteine, +1/+1-Marken, Fatties), dann überschneidet sich ja sowieso das ein oder andere.

Überlappende Themen/Karten

Wenn ihr einmal die Archetypen eures Cubes halbwegs fixiert habt und dann in eurer Sammlung wie verrückt nach passenden Karten sucht, ist es wie ein Jackpot, wenn man eine Karte findet, die nicht nur ein, sondern gleich zwei verschiedene Themen bedient. So ist z.B. ein Bloodbond Vampire ein sogenanntes „payoff“ (=Belohnung, Ergebnis) für eure Lifegain-Effekte, gleichzeitig aber auch eine Kreatur, die mit +1/+1-Marken rumspielt und daher euren Armorcraft Judge unterstützt oder von Battlefront Krushok profitiert.

Ähnlich verhält es sich mit Squire’s Devotion, was einerseits in das „Bevölkern“- bzw. Token-Thema reinspielt und andererseits auf der richtigen Kreatur fleißig mithilft, Lebenspunkte zu erhalten.

Ein etwas anderes Beispiel ist Weaver of Lightning. Während er offensichtlich ein Rolle im UR-Spells Thema spielt, versteckt sich hinter dem Wörtchen „Reichweite“ und den dazugehörigen defensiven Stats gleichzeitig eine Verteidigung gegen potentielle UW-Flieger Decks. Auf diese Weise dient er gleich zwei völlig unterschiedlichen Zwecken.

So lassen sich viele Karten mal mehr und mal weniger verschiedenen Bereichen  zuordnen und ermöglichen dadurch auch sich lohnende Splashes, was in Summe zu mehr Spaß beim Deckbau führen sollte.

The end

Mehr Worte will ich an dieser Stelle nicht über meinen Cube verlieren, draftet ihn doch einfach mal auf Cubetutor oder denkt euch ein Thema für euren eigenen Cube aus! Ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug in dieses etwas andere Format gefallen, lasst mir gerne einen Kommentar da, auch mit Verbesserungsvorschlägen für meine Liste und wir lesen uns das nächste Mal wieder 🙂

– euer Nico

Netdeck-Nico

SeventyFive Slots ist ein deutscher M:tG-Blog von "netdeck-Nico". Erfahrt alles über meinen Grind in Modern/Limited, meine Commander Decks und alles, was mit Magic zu tun hat!

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