Grand Prix Prag – es heißt „Play to win“, nicht „Pray to win“

Hi Leute!

Es gibt zwei Sprüche, die man im kompetitiveren Bereich von Magic: the Gathering immer wieder hört:

Play the Game, see the World.

und:

Play to win.

Einen davon habe ich Ende August befolgt, den anderen nicht…

Mit zwei Freunden habe ich mich auf den spaßigen Trip nach Prag auf den Grand Prix im Format Modern gemacht. Wer mir auf Twitter folgt, hat davon schon einiges mitbekommen, unter anderem meine Matchups, die ich nach fast jeder Runde gepostet habe. Ein paar interessante Spielsituationen habe ich dort schon geteilt, insgesamt lief es eher mittelmäßig. Aus diesem Grund bzw. auch, weil man normalerweise nur Turnierberichte liest, bei denen es gut lief, möchte ich euch heute keinen stinknormalen Bericht präsentieren, sondern vielmehr darauf eingehen, was genau schieflief, was in bestimmten Momenten meine Intentionen waren und wie sowohl ich, als auch ihr daraus lernen könnt.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und versucht, alle Fehler, die ich am Wochenende an den drei Tagen von GP Prag in meinen Spielen erkannt habe, als kleine Kurzgeschichten zu notieren und hier nochmal zu reflektieren. Da ich gefühlt schon eine ganze Weile auf einem Plateau fest sitze, was meine Fähigkeiten angeht, soll das für mich eine Übung sein, in Zukunft die richtigen Entscheidungen zu treffen und für euch hoffentlich eine gute Lektüre, was verschiedene Fehlerarten, die richtige mentale Einstellungen und außergewöhnliche Spielsituationen angeht – Modern ist nämlich voll davon!

Wenn ihr euch jetzt denkt, dass man sich nicht nur auf seine Fehler konzentrieren soll, habt ihr natürlich Recht. Man sollte sich aber vermutlich auch nicht NICHT auf seine Fehler konzentrieren, also schauen wir mal, was wir aus meinen – Kenji würde sagen „Punts“ –  lernen können!

GP Prag

Am ganzen Wochenende habe ich über das Main Event und zwei PTQs verteilt 19 sanktionierte Runden Modern gezockt, natürlich zuzüglich Testspielen mit meinen Freunden. Der Einfachheit halber gehen wir die Matches inklusive der Fehler einmal chronologisch durch, so ist sichergestellt, dass ich nichts vergessen habe. Am Ende versuche ich, die Fehler zu kategorisieren und etwas allgemeiner zu analysieren, was uns zu einem Fazit führen sollte, das mir und euch hilft, solche Fehler zu vermeiden.

Das Deck, das ich gespielt habe, war Mardu Pyromancer. Man kennt mich inzwischen für meine Vorliebe für „faire“ Decks, die so lange Ressourcen mit ihren Gegnern tauschen, bis man sie mit wenigen, effizienten Threats runterprügeln kann. Da Abzan für das aktuelle Meta zu langsam ist und mir Jund erstaunlicherweise nicht mehr ganz so gut gefällt, weil man durch Bloodbraid Elf in ein bestimmtes Deckbau-Muster gezwängt wird, bastele ich mir seit einigen Monaten Elemental-Token mit Young Pyromancer und fülle meine Hand mit Bedlam Reveler wieder auf. Meine Meinung ändert sich womöglich nach Release von Guilds of Ravnica wieder, aber Pyromancer ist extrem spaßig zu spielen, es gibt oft viele verschiedene Lines zu bedenken und vor allem muss man die gegnerischen Decks und seine aktuelle Rolle (Stichwort „Who’s the beatdown?“) kennen, um z.B. mit Faithless Looting die richtigen Karten zu behalten. Praktischerweise besitzt das Deck durch zwei Blood Moon im Maindeck gewisse „I win“-Buttons. Gewinnt man auf dem „normalen“ Weg, ohne Blood Moon, fühlt man sich extrem clever. Verliert man, fällt einem sicherlich im Rückblick auf, dass man hier und dort einen Fehler begangen hat, der einem das Spiel gekostet hat und man hält sich für den letzten Menschen. Kurzum ein sehr belohnendes Deck, das aber auch jeden Fehler bestraft. Nach etwas fein-tuning und deutlichen Worten von meinen Freunden bezüglich der Spielbarkeit so mancher Karten standen am Samstagabend folgende 75 Karten auf meiner Liste, genau so würde ich es auch wieder registrieren, die einzige Anpassung, die sich lohnt, ist ein zweites Wear // Tear im Sideboard.

PTQ Freitag

Ich weiß nicht, ob es an einem fehlenden Test-Match vor Start des PTQ lag, aber ich starte das Turnier mit 0-1, verliere noch ein Match und stehe nach Runde 3 schließlich mit einem jämmerlichen 0-3 da. Nur zu einfach ist es, in solchen Situationen aufzugeben, zu droppen und mit Andrea Mengucci einen Sideevent Chaos Draft zu spielen. Viel schwieriger ist es, den Staub abzuschütteln, den Kopf hoch zu heben und sich zu motivieren, denn es gibt vor dem Main Event keine bessere Übung als sanktionierte Paper-Event Matches auf dem Rules Enforcement Level „Competitive“. Man kann und soll seinen bisherigen Match Record natürlich nicht komplett ausblenden, aber man muss auch jede Runde für das sehen, was sie ist: ein neues Spiel mit neu gemischten Karten und neuem Glück – auch, wenn es abgedroschen klingt. Nach insgeasamt 15 Jahren Magic und ca. 6 Jahren ernsthafter Turnierteilnahme kenne ich das nagende Gefühl einer Niederlage nur zu gut. Wenn euch aufgrund eines Spielfehlers oder gegnerischen Glücks die kalte Wut überkommt, vergesst nicht, dass euch auch ein normaler Mensch gegenüber sitzt, der dasselbe Hobby teilt wie ihr – manche entschuldigen sich sogar, wenn sie merken, ihr Gegner hat gerade ein echt knappes Match verloren oder ist durch eine superschnelle Starthand brutal zusammengefahren worden! Vor allem auf einem Grand Prix, bei dem ihr verständlicherweise das beste von euch selbst erwartet (sonst wärt ihr ja nicht dort), solltet ihr durchatmen, vielleicht kurz rausgehen, darüber nachdenken, was schiefgelaufen ist und euch dann aber wieder auf die nächste Runde konzentrieren. Die Fehler, die ihr macht, wenn ihr im Spiel noch an das Match von vorher denkt, werden es nur noch schlimmer machen! Um den Lebensweisheit-Faktor noch „over 9000“ zu bringen: diese Disziplin, Ausgeglichenheit Lektionen und lassen sich natürlich auch ins echte Leben übertragen!

So kommt es, dass ich die nächsten zwei Runden gegen Humans und Krark-Clan Ironworks gewinne. Letzteres war ein sehr anstrengendes Match, da ich meine Matches gegen KCI bisher tatsächlich noch an einer Hand abzählen kann. Die letzte Runde besteht aus einem Mardu Pyromancer-Mirror. Mein Gegenspieler hat nach eigener Aussage erst vor ein paar Monaten mit Magic angefangen, was man ihm aber auf den ersten Blick nicht anmerken würde, denn er spielt flott und ist außerdem sehr freundlich und höflich, was das grindfest zu einem angenehmen Match werden lässt. Nach dem sideboarden trifft er allerdings ein paar zweifelhafte Entscheidungen. Während man in solchen Midrange-Mirrors normalerweise alle Karten rausboardet, die schlechte Topdecks wären (Discard) und lieber noch Threats reinpackt (Goblin Rabblemaster), lässt er einige Thoughtseizes und Inquisition of Kozilek drin. Das Ganze zieht sich bis ins Timeout und in meinem extra-Zug lege ich noch eine Liliana, the last Hope, um den Draw zu zementieren. Dadurch habe ich eindeutig auch die bessere Board-Präsenz, was er sofort durch seine Aufgabe anerkennt. Anstatt den Draw hinzunehmen, wodurch keiner von uns die erforderlichen 9 Punkte für zumindest 100 Preis-Tix zusammen hat, räumt er sofort ein, dass er meine Planeswalkerin mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in den Griff bekommen hätte, was für ihn Anlass genug ist, mir den Sieg zu schenken. Wir unterhalten uns noch ein bisschen, bis ich jedoch von einem Judge gebeten werde, die Tix abzuholen, denn es ist dank des späten Sparts des PTQ schon halb 10 Uhr abends…

Wie ihr seht, muss man oft auch einen kühlen Kopf bewahren, denn auch, wenn man 0-3 steht, hat man noch die Chance auf ein paar Siege! Hier noch die Auflistung meiner Matches des ersten PTQ, danach geht es auch sofort in die Kurzgeschichten über:

Runde 1 vs. Humans
Runde 2 vs. Infect
Runde 3 vs. Bogles
Runde 4 vs. Humans
Runde 5 vs. KCI
Runde 6 vs. Mardu Pyromancer

Runde 1 – Die Überraschung aus dem eigenen Friedhof

5-Colour-Humans ist ein extrem starkes Deck und ein etwas komisches Matchup für Mardu Pyromancer. Die hohe Removal-Dichte lässt den Mardu-Piloten die meisten Bedrohungen schnell und effektiv beantworten, sodass irgendwann nur noch ein nutzloses 1-Mana Artefakt auf dem Feld liegt. Meddling Mage ist hier nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn nennt der Humans-Spieler Lightning Bolt, wird der Mage ge-Fatal Pusht und anders herum. Allerdings hat Humans dank Noble Hierarch und Mantis Rider oder Champion of the Parish, Thalias Lieutenant und ein paar Phantasmal Images von Zeit zu Zeit derart explosive Starts, dass man gar nicht mehr weiß, wo einem der  Kopf das Removal steht. Daher muss man sich als faires Midrange Deck auch solcher Karten bedienen wie Engineered Explosives. Obwohl ich durch einen früheren Discard wusste, dass der Gegner einen Direfleet Daredevil auf der Hand hat, habe ich den quasi-Wrath gelegt, ohne ihn sofort zünden zu können. Was für sich alleine gesehen nicht so schlimm wäre, wird zu einem Albtraum, wenn man bedenkt, dass sich in meinem Friedhof ein Kolaghan’s Command befindet, da das Spiel schon etwas fortgeschritten war. So wird der Zug meines Gegners für ihn zu einem absoluten Triumph, in dem er einen 2/1er mit Erstschlag legt, meine in dieser Situation extrem wertvolle Explosives zerstört und mich meine letzte Handkarte abwerfen lässt. Das hätte ich schlichtweg vermeiden können. Ich kann mich erinnern, dass für eine hundertstel Sekunde der Gedanke aufkam, dass ich die Explosives vielleicht doch erst legen möchte, wenn ich sie auch im selben Zug hochgehen lassen kann, aber das anderenfalls komplett ungenutzte Mana hat mich wohl mehr gestört. Über meinen Friedhof hätte ich allerdings Bescheid wissen müssen, da man ihn als Pyromancer-Pilot aufgrund von Karten wie Lingering Souls, Faithless Looting und Bedlam Reveler sowieso ständig im Auge behalten muss. Das ist also gleichzeitig auch eine Lektion für Ressourcen-Planung: auch, wenn die Grundregel lautet, dass man in jedem Zug die maximal mögliche Anzahl an Mana verbrauchen soll, gibt es Ausnahmen. Wie zum Beispiel, wenn man weiß, dass die Aktion, die man in dem Zug machen würde, durch eine gegnerische sofort wieder zunichte gemacht wird.

Runde 2 – Gier gegen Vernunft

Ähnliches spielte sich auch in der zweiten Runde des PTQ gegen meinen Gegner mit Infect ab. In diesem Matchup verliert normalerweise der, der zuerst zuckt. Mit dem Removal für gegnerische Glistener Elfs oder Inkmoth Nexus wartet man besser das Ende des gegnerischen Zuges ab. Wenn der Gegner dann seine Kreatur außer Bolt-Reichweite pumpen oder mit Blossoming Defense beschützen möchte, verpufft als positiver Nebeneffekt der Stärke- und Widerstandskraft-Pump, der uns ansonsten im Kampf noch zusätzliche Gift-Marken beschert hätte. Besser nimmt man also erstmal ein oder zwei Giftmarken hin und versucht, die Kreatur außerhalb des Kampfes zu töten. Solch eine Chance wollte ich ergreifen, als mich ein gegnerischer Nexus angriff. Er hat zwei Nexus und einen Blighted Agent liegen. Am Ende des Zuges will ich es mir nicht entgehen lassen und stelle den Nexus ab, der mich angegriffen hat. Das „Winning Play“ wäre leider ein anderes gewesen. Kurz darauf bin ich in meinem dritten Zug und habe – noch von meiner Starthand – einen Blood Moon auf der Hand. Seht ihr’s? Anstatt den Nexus hätte ich eindeutig den Agent beseitigen müssen, um mit meinem Blood Moon im Zug darauf seine beiden Infect-Länder auszuschalten. Was eigentlich offensichtlich erscheint, wurde durch eine Kurzschluss-Reaktion zunichte gemacht, bei der ich einfach nur die gerade noch animierte Kreatur erwischen wollte.

Main Event

Im Main Event am Samstag fing es gleich etwas holprig an, denn mein erster Gegner mit Boros Burn schafft es in zwei Spielen, außer zwei Ländern nur Sprüche zu ziehen, wogegen ich einfach nicht genug Discard-Sprüche finde. Im zweiten Spiel hat er in Zug 3 zu allem Überfluss auch noch zwei Eidolon of the Great Revel liegen, was die Tür für mich sehr schnell zu macht. Nach ein paar weiteren weniger erfolgreichen Runde stehe ich 2-4, schaffe es aber, die letzten zwei Runde noch zu gewinnen. Genau wie im PTQ am Vortag hole ich zumindest noch ein neutrales Ergebnis raus.

Hier sind, in chronologischer Reihenfolge, meine Matchups des Main Events. Diese waren erstaunlicherweise gar nicht so divers, was aber auch daran liegen könnte, dass ich erst 0-1, dann 2-1, und dann 2-4 stand, also immer wieder in anderen Brackets unterwegs war.

Runde 1 vs. Burn
Runde 2 vs. Burn
Runde 3 vs. Affinity
Runde 4 vs. Affinity
Runde 5 vs. UR Storm
Runde 6 vs. UR Storm
Runde 7 vs. RG Eldrazi
Runde 8 vs. Jund

Da ich wirklich nach fast jedem Match das Ergebnis getwittert und nochmal kurz über den Spielverlauf nachgedacht habe, kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich im Main Event auf das Wochenende gesehen am wenigsten Fehler gemacht habe. Das sagt natürlich wenig über die Qualität meines Spielstils aus, allerdings ziehe ich daraus den positiven Schluss, dass ich am Samstag insgesamt am konzentriertesten war, was ja schonmal eine gute Voraussetzung für einen Grand Prix ist. Vom PTQ am Sonntag kann ich das nicht behaupten, aber dazu kommen wir nachher…

Runde 4 – Playing to win versus Playing not to lose

Tatsächlich bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die folgende Spielsituation von mir falsch gehandhabt wurde, oder nicht. Aber entscheidet selbst. In Runde 4 trete ich mal wieder gegen einen deutschen Spieler an. Er kam sozusagen frisch von der Deutschen Meisterschaft, die ja eine Woche davor stattfand. Wir unterhalten uns ein bisschen, er ist definitiv ein erfahrener Spieler, das Match war insgesamt recht spannend und durch die freundliche und korrekte Umgangsweise eine schöne Erfahrung. Das erste Spiel gewinne ich dank einem nicht enden wollenden Vorrat an Removal. Bis ich mit meinen Tokens das Spiel beenden kann, dauert es allerdings noch eine Weile – ein Effekt, den ich mit dem Deck über das Wochenende oft feststelle: es hat nicht gerade die schnellste Clock. Das zweite Spiel ist, dank der gefürchteten Sideboard Karte Ghirapur Aether Grid eine extrem knappe Kiste. Irgendwann hat er mich auf 5 Leben runter, aber außer seiner Verzauberung, einem Mox Opal und Ländern wie Blinkmoth Nexus und Darksteel Citadel kein Board. Zu diesem Zeitpunkt finde ich ein Fetchland, was mir eine weiße Quelle für das Wear/Tear, das ich auf der Hand halte, beschaffen kann. Idealerweise würde ich dank der Fuse-Mechanik die Verzauberung und den Nexus abstellen, welchen er natürlich nicht animiert, solange keine Not besteht und er noch zwei Artefakte hat, die er für das Grid tappen kann. Leider habe ich keine zweite Antwort auf der Hand und keine fliegenden Blocker auf dem Feld. Es sieht für mich also erstmal nach einer „wie man’s macht, ist es verkehrt“-Situation aus. Vermutlich aus diesem Grund suche ich mir ein ungetapptes Land und zerstöre nur den Opalmox. Logischerweise hat er dadurch immer noch zwei Artefakte liegen, nur, dass er es riskieren muss, dass ich doch noch ein Removal für seinen Nexus in petto habe. Was nicht der Fall ist. Auch, wenn ich durch Fetch-Shock für Sacred Foundry auf zwei Leben runtergegangen und trotzdem an einem fliegenden Nexus eingegangen wäre, wäre das die richtigere Entscheidung gewesen. Er müsste noch zweimal mit seinem Nexus angreifen, was für mich noch ein Ziehsegment bedeutet, in dem ich ein Out ziehen kann. Das sind genauso drei Runden Zeit, wie wenn er mich mit seinem Grid töten würde – zumindest unter der Voraussetzung, dass er keine Artefakte mehr nachzieht. Findet er auch nur ein zusätzliches Artefakt (in seinem Deck mit 17 Ländern), kann er mir pro Runde zwei Schaden machen und hat dadurch dieselbe Clock, als wenn ich gefetcht hätte. Es ist und bleibt eine knappe Kiste, die ich vielleicht in jedem Fall verlieren würde. Gefühlt wäre es aber besser gewesen, die Verzauberung abzustellen, ihn zu zwingen, mit seinem Nexus anzugreifen und zu hoffen, dass ich am Ende doch noch eine Antwort auf seinen Mini-Flieger ziehe, von denen ich einige im Deck habe. Antworten auf das Grid habe ich jedenfalls nur die eine. Auch, wenn es aussichtslos war, hätte ich also so spielen müssen, als würde ich durch meinen nächsten Topdeck gewinnen. Play to win!

PTQ Sonntag

Der PTQ am Sonntag hatte, wie vorhin schon kurz angekündigt, die höchste Fehlerquote. Ob es an fehlender Konzentration oder zu hoher oder gar keine Anspannung lag, kann ich leider nicht mehr sagen. Das soll uns aber hier auch egal sein, schauen wir uns direkt die Matchups und die einzelnen Situationen an!

Runde 1 vs. Bogles
Runde 2 vs. Humans Vormi
Runde 3 vs. Abzan Delirium
Runde 4 vs. UR Storm
Runde 5 vs. UW
Drop

Runde 1 – Innerliche Aufgabe

Bogles ist ähnlich wie Tron ein Matchup, das ich schon fast im Voraus aufgebe, zumindest, was das erste Spiel angeht. Wirklich interagieren können wir hier nur mit Discard-Sprüchen, Edict-Effektiven von Liliana of the Veil und seltener, Crackling Doom, und Sweeper wie Engineered Explosives, die aber leider gegen Totem Armor nicht mehr so dolle sind. Daher freut es mich zwar, dass ich im vorletzten Zug, in dem ich rein rechnerisch am Leben bin, ein Explosives ziehe, innerlich habe ich das Spiel aber eigentlich schon aufgegeben. Er hat einen Bogle mit zwei Verzauberungen mit CMC1 und einen Kor Spirit Dancer mit einer Verzauberung mit CMC1 liegen. Ich lege die EE natürlich mit einer Marke und lasse sie leider auch gleich hochgehen, anstatt ihm mit einer Aktivieriung in seinem Zug zumindest die nächste Kampfphase zu stehlen und noch einen Zug mit einem Ziehsegment und einer Chance auf ein Out rauszuschlagen.

Runde 2 – Die Angst vor dem Mulligan

In Runde 2 des PTQ am Sonntag muss ich aufgrund einer Laune des Schicksals gegen meinen Freund und Blog-Kollegen Michael antreten, da wir beide 0-1 stehen. Worüber wir gerade noch gescherzt hatten, manifestierte sich auf einmal auf dem Smartphone-Screen, als wir die Pairings für Runde 2 nachsehen. Ich weiß natürlich, dass er auf Humans ist und bin on the draw, behalte aber eine Hand ohne Discard Spell und, was noch viel schlimmer ist, ohne Removal. Auch, wenn wir durch Faithless Looting mit Mardu einiges nachziehen bzw. filtern können und das Deck mind. 10 Removal Spells für ein oder zwei Mana spielt, ist eine Hand ohne Interaktion gegen ein schwarm-basiertes Aggro Deck einfach nur grottig. Ein Mulligan on the draw lässt sich außerdem etwas besser wegstecken als on the play. Da ich schon den Luxus genießen konnte, vor dem ersten Spiel zu wissen, was mein Gegner spielt, hätte das auf jeden Fall ein Mulligan sein müssen.

Runde 3 – Korrekte Risikobeurteilung

Ich spiele das dritte Spiel gegen Abzan Traverse (ein cooles Deck!), die Zeit neigt sich dem Ende zu und das Board ist inzwischen ziemlich zugemüllt. Die zwei Young Pyromancer und einige Elemental und Spirit Token auf meiner Seite sehen sich einem Tarmogoyf, einem Grim Flayer, und einem Tooth Collector (Award für die beste Sideboard-Tec) gegenüber. Ich habe eine Nihil Spellbomb und denke mir, dass diese bestimmt locker mit den beiden Friedhofs-basierten Bedrohungen meines Gegners zurechtkommt. Da wir bald ins Timeout gehen werden, möchte ich meine Position vor den extra Zügen noch verstärken und jage erst die Spellbomb in die Luft und feuere dann ein Dreadbore ab… auf seinen Grim Flayer. Mein Gedankengang zu diesem Zeitpunkt war, dass er schon ein oder zwei Trigger durch ungeblockte Angriffe seines dicken Flayers nutzen konnte und ich ihm sicherlich keine weiteren geben möchte. Was ich nicht bedacht habe, ist, dass, egal, wann ich die Spellbomb benutze, sein Tarmogoyf in kürzester Zeit wieder ein 4/5 sein wird, denn gleich nach der Aktion ist er schließlich schon wieder ein 3/4er. Zugegeben, das Timing hätte besser sein können und für jemanden, der schon jahrelang Tarmogoyfs auf seiner Seite des Spielfelds hingelegt hat, hätte ich es auf jeden Fall besser wissen müssen.

Runde 4 – Wenn man zu cute sein will

Das dritte Storm-Matchup dieses Wochenende und so langsam komme ich dahinter, wie man das Deck besiegt. Oder aber, die drei Gegner in Prag wussten einfach, wie man das Deck spielt. Zum Beispiel, dass man Baral, Chief of Compliance oder Goblin Electromancer erst in seinem eigenen Zug hinlegt, wenn es für mich schon zu spät ist, ein Removal zu spielen, denn darauf können Sie dann mit genügend Action auf dem Stapel reagieren und mich trotzdem töten. Jedenfalls befinden wir uns im dritten Spiel und ich habe mit meiner ersten Surgical Extraction bereits sein Empty the Warrens entfernt, da er jeweils im dritten und vierten Zug eines gewirkt hat. Das erste konnte bzw. musste ich mit Engineered Explosives kontern, habe durch Faithless Looting dann das Surgical nachgezogen und blocke seine Tokens nach und nach weg. Als ich auf dem Board die Oberhand habe, hat er noch einen Zug zu leben, bevor ich ihm mit meinen Geistern und einem Bedlam Reveler tödlichen Schaden zufügen könnte. Inzwischen habe ich ein zweites Surgical nachgezogen, aber seine zweite win condition, Grapeshot, liegt leider noch nicht im Friedhof. Es bleibt nicht mehr viel Zeit auf der Uhr, also fächere ich schnell seinen Friedhof durch und nenne Manamorphose. Er guckt halb anerkennend, halb bedröppelt aus der Wäsche, was ich als Bestätigung für meinen cleveren Schachzug verstehe – immerhin ist Manamorphose DER Beschleuniger, der ihn mit einem aktiven Baral/Electromancer sowohl Mana, als auch Karten und Storm-Count bringen. Was ich leider übersehen habe, war ein Gifts Ungiven in seinem Friedhof, wovon er noch eines in der Bibliothek hat. Dieses wirkt er dank einigem vorausgegangen card draw im letzten möglichen Zug, sucht sich zwei Rituale, Past in Flames und Grapeshot und raubt mir die letzten 10 Lebenspunkte als wäre es für ihn ein Sonntagsspaziergang im Spätsommer.

Runde 5 – Die verpasse Chance

Es ist Runde vier gegen UW Control. Er ist ausgetappt, ich habe gerade einen Blood Moon gelegt, er hat zwei Celestial Colonades und nur ein einziges Basic, crackt aber sein Field of Ruins, wodurch er dann insgesamt UW und ich für diese Runde noch ein schwarzes Mana offen habe. Ich weiß von einem früheren Discard-Spell, dass er eine Detention Sphere auf der Hand hat. In diesem entscheidenden Moment scheine ich aber nicht daran zu denken, bzw. eigentlich war mein Gedanke, das Thoughtseize, das ich auf der Hand halte, für seinen Teferi aufzuheben, den ich anderenfalls nicht handhaben könnte, daher sage ich „Go“. Er spielt die Detention Sphere auf meinen Blood Moon und ist wieder im Spiel. Was ist hier passiert? Anstatt den Spielzug zu machen, der mir mit einer ganz guten Chance das Spiel gewinnen würde (zugegeben, er hat auch Celestial Purge rein-geboardet, aber das muss er auch erstmal ziehen), verpasse ich die Chance in Erwartung eines Risikos, das aktuell nicht besteht. Klar bestand nur die theoretische Chance auf den Sieg durch Blood Moon und er hatte durch das Fields effektiv zumindest ein Basic, aber die Detention Sphere aus seiner Hand zu locken macht in einem Deck mit Elemental- und Spirit-Tokens natürlich auch wenig Sinn. Blood Moon wäre also eine tote Karte, wenn ich mich entscheide, ihn nicht zu wirken. Wenn ich ihn wirke, kann er erstmal keinen Cryptic Command, Supreme Verdict oder Vendilion Clique spielen, befindet sich also in einem „soft lock“. Falls er wirklich einen Teferi nachzieht, lässt sich dieser mit Sicherheit irgendwie beseitigen, wenn ich unter Blood Moon einen Boardstate aufbauen kann und er nicht.

Analyse

Ich hoffe, ihr habt euch während dem Lesen meiner Kurzgeschichten noch nicht allzu sehr das Hirn zermartert, denn jetzt werden wir das Ganze noch ein wenig analysieren. Wenn man alle der o.g. Situationen in Kategorien einteilen möchte, kommt man auf folgende drei Fehlerarten:

  • Flüchtigkeitsfehler
  • Fehlendes Vorausdenken
  • Verpasstes Winning Play

Flüchtigkeitsfehler

Beispiele: Im ersten Zug Thoughtseize anstatt Inquisition of Kozilek legen, gegen Humans eine Hand ohne Interaktion halten

Die Klassiker aus der Mathe-Schulaufgabe. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit lässt einen etwas Dummes tun, ohne es zu merken. Genauso wie für „Ich hab die Hausaufgaben vergessen“ gibt es keine rationale Erklärung (vorausgesetzt, es handelt sich dabei um die Wahrheit). Solche Fehler lassen sich wirklich nur durch 110%ige Konzentration vermeiden. Diese erlangt ihr vor allem für einen Grand Prix durch die Beachtung eurer Grundbedürfnisse. Auch, wenn das in allen möglichen Foren zu kompetitivem Kartenspiel rauf- und runtergebetet wird…  hierzu zählen: genügend Schlaf in der Nacht zuvor, ausreichende Wasser- und Nahrungsaufnahme und ab und an mal eine Pause an der frischen Luft, idealerweise nicht in der Einflugschneise der Raucher.

Grundsätzlich, aber das gilt nicht nur zur Vermeidung von Flüchtigkeitsfehlern, solltet ihr die Zeit nutzen, während der ihr im Spiel nichts zu tun habt. Das bedeutet, wenn der Gegner am Zug ist und nachdenkt bzw. nur irgendwelche Spielmechaniken ausführt (z.B. Mischen nach Aktivierung eines Fetchlands), solltet ihr bereits überlegen, was eure nächsten Schritte sind. Natürlich hängt das auch davon ab, was der Gegner während seines Zuges macht. Das könnt ihr jedoch mit etwas Erfahrung im Format und Kenntnis der Tier 1 und 2 Decks irgendwann auch ganz gut einschätzen und gleich in eure Überlegungen miteinbeziehen. Eventuell kennt ihr sogar durch einen Discard-Spruch seine Hand und wisst, dass er nur 1-2 verschiedene Lines hat, auf die ihr euch dann mental vorbereiten könnt. Auch beim Betrachten der Starthand sage ich nie sofort und ohne zu Zögern „Keep“, auch, wenn sie noch so gut aussieht. So ein instant keep gibt dem Gegner schonmal ein gewisses Signal und im schlimmsten Fall ist die Hand vielleicht auf den zweiten Blick gar nicht so gut, also nehmt euch in jedem Fall Zeit, bis ihr euch wirklich entscheidet.

Fehlendes Vorausdenken

Beispiele: Die falsch gespielte Surgical Extraction gegen Storm, die zu früh gezündeten Engineered Explosives, das fehlgeleitete Dreadbore gegen Abzan Traverse und die gewirkten Explosives gegen Humans mit Kolaghan’s Command im Friedhof

Wenn man die Beispiele so liest, könnte man hier auch von Flüchtigkeitsfehlern sprechen. Ich möchte es dennoch voneinander abgrenzen, da Flüchtigkeitsfehler eher aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus passieren, also eine Art Kurzschlussreaktion sind und in den o.g. Situationen die Sachlage jeweils klar war und ich entweder nicht weit genug gedacht oder am Ende die falsche Entscheidung getroffen habe. Solche Fehlerbilder können also vermieden werden, wenn man im Spiel mental einen Gang runterschaltet, die Informationen über Hand und Board nochmal in Ruhe durchgeht und die Konsequenzen des nächsten Schritts durchdenkt. Natürlich gehört zum kompetitiven Magic auch dazu, dass man Entscheidungen in einer angemessenen Zeit trifft, daher könnt ihr nicht minutenlang schweigend dasitzen. Durch die Routine des Spiels an sich, wenn ihr mal einige klassische Spielsituationen durchlebt habt und euer Deck sehr gut und die potentiellen gegnerischen Decks vielleicht auch gut kennt, werdet ihr aber auch darin immer besser werden. Gleichzeitig sollte man das Ganze aber auch nicht übertreiben, dazu nachher noch mehr.

Verpasstest Winning Play

Beispiele: Die Situation mit dem Ghirapur Aether Grid, der unbeschützte Blood Moon gegen UW Control, das falsch gespielte Removal mit Blood Moon auf der Hand gegen Infect

Diese Fehlerkategorie ist vermutlich eine, die am schwersten zu vermeiden ist bzw. der nur mit viel Erfahrung entgegengewirkt werden kann. Zugegeben, die Abgrenzung zur vorherigen Kategorie ist hier auch wieder schwierig, da es von der Intention des Spielers in genau dem Moment vor oder während der Entscheidung abhängt. Klar könnte man sagen, auch bei diesen Beispielen habe ich nicht weit genug gedacht. Da bei den hier angeführten Situationen aber die richtige Entscheidung eine höhere Chance auf den Sieg ergeben hätte, ist es für mich eher eine Verfehlung des Prinzips „Play to your outs“ bzw. in diesem Fall, da ich jeweils nicht im Rückstand war, „How to smell blood“, wie Reid Duke es kürzlich in einem (wieder mal) großartigen Artikel erklärt hat. Kriterum ist also, ob es ein Winning Play gab, egal, ob man es zu diesem Zeitpunkt gesehen hat oder nicht. Auch diese Fehler sind nur mit viel Erfahrung zu vermeiden bzw. darf man nicht immer in dieselben Verhaltensmuster zurückfallen, wenn man einige Zeit lang dasselbe Deck spielt. Es gibt natürlich Spielzüge, quasi „Standards“ die offensichtlich sind und die man jedes Mal so machen sollte, wie zum Beispiel in der ersten Runde gegen ein unbekanntes Deck einen Discard-Spruch spielen, wenn man keine anderen relevanten Plays hat. Aber für manche Situationen muss man es sich einfach bewahren, trotzdem noch über den Tellerrand zu schauen, quer zu denken, um Lines zu sehen, die vielleicht ungewöhnlich sind, aber dem eigenen Spiel weiterhelfen oder einen sogar in eine gute Position bringen. Beispielsweise habe ich mit Mardu Pyromancer gegen ein GW Prison Deck auch schon Discard-Sprüche auf mich selbst gewirkt, da eine Leyline of Sanctity lag und ich meine Lingering Souls mangels weißem Mana sowieso aus dem Friedhof wirken musste.

Bonus: Overthink

Bei allem, was ihr während eines Spiels tut und bedenkt, solltet ihr allerdings auch nicht zu viel über etwas nachdenken. Für den Begriff „to overthink“ habe ich leider noch keine kompakte, deutsche Übersetzung gefunden, denn „überdenken“ wäre im Deutschen ja wieder nur das Wort dafür, wenn man über etwas wiederholt nachdenkt, es handelt sich also um eine Übersetzungsfalle. Es geht jedenfalls darum, dass man nicht zu hart nachdenkt und sich damit nur selbst verwirrt oder die Ausgangssituation nicht mehr klar im Kopf hat. Ein gutes Beispiel dafür ist mein geliebtes Birthing Pod Deck anno 2014: hier musste man mehrere Runden im Voraus denken und nachdem ich mir überlegt hatte, welche Kreatur ich in der aktuellen Runde opfere, welche Kreatur ich mir dann aus der Bibliothek suche und für was ich sie nächste Runde in den Pod opfere, war ich gedanklich oft schon einen Zug weiter, hatte das mental fälschlicherweise als Ausgangspunkt gespeichert und musste mir erstmal wieder klar werden, dass mein Board noch gar nicht so weit ist, wie mein Kopf gerade annimmt. Geht also, wenn möglich, alle Schritte, die ihr machen wollt, noch einmal bewusst durch, ohne den Faden zu verlieren.

Bonus: Pokerface

Am Sonntagabend gab es noch einen kleinen Draft, den mein Freund und Kollege Michael schlussendlich gewinnen konnte. Während er Mono-Rot gespielt hat, spielte ich Mono-Blau, mein Deck war aber leider viel zu durdelig und hatte kein wirkliches Endgame. Als ich mich gegen ein Grixis Friedhofs-Value Deck in den letzten Zügen sah, war mein Board im Gegensatz zu seinem ein Witz – das Spiel und das Match waren eigentlich schon gelaufen. Hier kommt eine weitere Lektion ins Spiel, die Magic-Neulinge erstmal lernen müssen und was mein Gegner nach dem tödlichen Angriff anerkennend feststellte: „Pokerface bis zum Schluss!“. Zugegeben, es gibt Situationen, da muss man einfach zusammenschieben. Zum Beispiel, wenn der Gegner ein Combo-Deck spielt, ihr ausgetappt seid und er einen Loop kreiert hat, um euch dann mit Pyrite Spellbomb zu töten. Kein Grund, ihn alle Iterationen durchmachen zu lassen oder noch auf ein Wunder zu warten. Ein anderes, gutes Beispiel ist, wenn ihr im ersten Spiel vom Gegner brutal überrannt wird, zum Beispiel von Slippery Bogle und ihr bisher nur zwei nichtssagende Länder gelegt habt. Wollt ihr hier wirklich noch Informationen preisgeben, die etwas über euer Deck verraten? Nein. Allerdings gibt es ein komplettes Spektrum an Spielsituationen, in denen ihr entweder noch ein oder zwei Züge habt, um das Spiel rumzudrehen oder der Gegner sich noch selbst aus dem Spiel werfen kann. Soll heißen: wenn es noch eine reelle Chance auf den Sieg gibt, so klein sie auch sein mag, gebt nicht auf, schiebt nicht zusammen, schaut nicht wie 7-Tage Regenwetter drein und seufzt nicht in voller Lautstärke. Natürlich zählt auch die Zeit auf der Match-Uhr, aber das lässt sich meist verkraften. Denn es lohnt sich für die seltenen Fälle, in denen der Gegner sich den Kopf zerbricht, was man denn nun noch haben kann und am Ende vielleicht doch einen kleinen Fehler macht, der ihn den Sieg kostet.  Oder ihr zieht tatsächlich eure „I win!“-Karte, die euch in genau der Situation noch den Hals rettet!

Fazit

So, das war jetzt aber genug ernsthafte und selbstkritische Analyse von kompetitiven Spielszenen. Ich hoffe, euch hat mein etwas anderer Bericht aus Prag gefallen und freue mich auf interessante Kommentare! Bedenkt zu meiner Verteidigung, dass ich hier alle möglichen Fehler gebündelt dargestellt habe 😉 Offensichtlich war ich Samstag ganz gut unterwegs, aber am Sonntag des Grand Prixs in einer schlechten Tagesform. In diesem Sinne, gebt euch nicht auf, wenn ihr mal einen schlechten Tag habt, denn das sagt über euer Skillniveau am wenigsten aus!

– euer Nico

Netdeck-Nico

SeventyFive Slots ist ein deutscher M:tG-Blog von "netdeck-Nico". Erfahrt alles über meinen Grind in Modern/Limited, meine Commander Decks und alles, was mit Magic zu tun hat!

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