Magic Fest – Relikte aus besseren Zeiten

Am Donnerstag den 05.10.2018 gab es eine schöne Ankündigung seitens Channel Fireball: Grand Prixs wie wir sie kennen wird es nicht mehr geben. Hier gibt es den offiziellen Beitrag dazu. Stattdessen tragen die Wochenenden jetzt einen schönen, neuen Namen: Magic Feste. Wow. Kreativ. Richtig schön. Vor allem die Abkürzung „MF“. „MF“ wird im Englischen gerne dafür verwendet um „Mother Fucking“ abzukürzen, also wird aus einem GP Prague ein „Mother Fucking Prague“. Hier waren also die Leute am Werk, die aus „Morph“ auch die tolle Entwicklung „Megamorph“ gemacht haben.
Es ist ja nicht so, als gäbe es irgendetwas, das besser klingt als Magic Fest. Lasst uns mal ein bisschen brainstormen: Man spielt Magic, es kommen viele Leute zusammen, wie heißt das auf englisch, so eine Zusammenkunft? Ahja, richtig: Gathering.

Aber ist ja auch egal, der Name ist ja nur ein kleiner Bestandteil des Großen und Ganzen, was ändert sich noch: Diese Grand Prixs werden nun also Feste sein, also eigentlich Festivals, auf denen viele verschiedene Turniere stattfinden werden. So wird der eigentliche Grand Prix auch ein Turnier auf dem Magic Fest sein. Es gibt also doch noch Grand Prix, zumindest als einzelnes Turnier auf einer großen Veranstaltung, dem Magic Fest. Im Endeffekt bleibt also alles wie gehabt, ein Wochenende Spielspaß mit Sideevents und einem Mainevent, oder?

Naja nicht ganz. Auch die Preisausschüttung hat sich geändert. Anstatt zwei Systeme wie früher zu haben (bis x Teilnehmer y im Preispool, danach z im Preispool) gilt ab nun folgende Preisausschüttung:

ABER: Wie viel Preisgeld insgesamt bei einem Magic Fest Grand Prix zur Verfügung steht, ist bereits vor dem Event festgelegt. CFB (Channel Fireball) plant also mit der durchschnittlichen Spielerzahl, die erwartet wird und Wizards of the Coast (WOTC) stellt das Geld zur Verfügung. Das heißt bei einem kleinen Event könnt ihr, wenn ihr Platz 5-8 werdet nach Abzug von Reisekosten noch ca. 200€ mitnehmen. Das sind doch tolle Aussichten. Denn oft haben sich die Spieler beschwert, dass zu wenig Geld verteilt wird und man nur etwas vom Kuchen abbekommt, wenn man richtig gut spielt und ganz, ganz oben mitmischt. WOTC hat die Schreie erhört: Nun bekommt man auch mit gutem Ergebnis noch Geld. Zwar nicht viel und die ganz guten bekommen weniger, aber hey, ist doch super wenn wir eigentlich weniger Geld ausgeben müssen. Denn natürlich war nicht der bestehende Preispool der Anfangspunkt für kleine Grand Prixs sondern hier hat man selbstverständlich einen kleineren Preispool genommen. Wir dürfen ja nicht vergessen, WOTC braucht dringend Geld um Hearthstone-Streamer zu bezahlen.

Was hat sich noch geändert? Achja, die Formate werden nun viel flexibler. Was heißt das im Endeffekt: Die Formate, die auf den Magic Festen gespielt werden erfahren wir nun nicht am Anfang des Jahres, sondern immer vor dem nächsten Quartal. Das heißt, ihr erfahrt erst ab ca. Juni welche Formate auf den Magic Festen im Sommer gespielt werden. WOTC begründet das damit, dass man so flexibel sein kann und den Leuten genau das Format kurzfristig anbieten kann, welches diese spielen wollen. Also die Formate, bei denen viele Spieler erwartet werden können (was im Umkehrschluss auch heißt, dass die Teilnehmerzahl und somit der Umsatz größer wird). Der Preispool steht dann aber schon fest, das heißt, egal ob 10 oder 1000 Leute mehr kommen, am Payout ändert sich nichts. Was das noch heißt: vergesst eure Urlaubsplanung. Wer auf Magic Feste fahren möchte, der kann das nun kurzfristig machen. Vor allem für Team-Events, bei welchen man 3 Spieler koordinieren muss, ist das nun ein erheblicher Aufwand mehr (aber natürlich nicht für WOTC oder CFB).

Eine weitere „tolle“ Änderung ist die Anzahl der Magic Feste. 2018 hatten wir in Europa 16 Grand Prix. 2019 werden es noch 12 Magic Feste sein. Schlimmer trifft es Latein Amerika: Dort sind es nächstes Jahr nur noch 2 Magic Feste und beide finden in Sao Paulo statt. Insgesamt gibt es 2019 auf der ganzen Welt 10 Grand Prix weniger. Das macht doch Spaß, oder? Die Gründe dafür werden wie folgt genannt: Die Teilnehmerzahlen gehen zurück. Tja WOTC, das hat man davon, wenn man einem Anbieter ein Monopol überlässt. Denn wie ihr wisst (oder jetzt lernt) darf seit 2 Jahren nur noch Channel Fireball diese Events abhalten. Man hat hier also einem Anbieter ein Monopol gegeben. Dieser Anbieter hat stetig die Preise erhöht. Früher hat man für 40€ den GP Eintritt, die Promo, eine Spielmatte und Goodies bekommen, heute gibt es für 85€ lediglich den Eintritt und die Promo (welche WOTC sponsert) … und das auf einem Constructed Grand Prix, bei welchem jeder seine eigenen Karten zum Spielen mit bringt. Dass dadurch dann die Anzahl der Teilnehmer zurück geht, ist ja logisch, sozusagen das Wirtschafts-Einmaleins. Nun gehen also die Teilnehmerzahlen zurück, weshalb es auch weniger Magic Feste geben wird. Denn schließlich wollen ja alle weiterhin Geld verdienen. Meiner Meinung nach ist die Anzahl der individuellen Spieler pro Jahr immer relativ ähnlich. Den Unterschied machen die Spieler, welche auf mehrere Grand Prixs gefahren sind. Da diese nun teurer sind, haben viele Spieler nur noch einen Grand Prixs pro Jahr besucht. Das versucht CFB nun mit weniger Grand Prixs auszunutzen, denn anstatt 16 Events muss man jetzt nur noch 12 Events organisieren und bezahlen und kann auf diesen wenigen Events trotzdem noch mit der gleichen, jährlichen Spieleranzahl rechnen. Also eigentlich: weniger Aufwand, mehr Gewinn. Als Unternehmen, welches natürlich nicht die Mutter Theresa ist und Geld verdienen möchte, macht das Sinn, den Nachteil hat dann die Community. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Aber warum lässt WOTC das zu? Dazu später mehr im Stichpunkt „LSV“.

Was gibt es noch an neuem: Es wird nun an jedem Tag eines Magic Festes ein Qualifikationsturnier für die Pro Tour geben. Das ist doch erst einmal eine gute Neuigkeit oder? Wenn man nur diese Neuigkeit betrachtet, dann ja! Bereits auf dem Grand Prix in Prag konnte ich dieses Jahr am Freitag und am Sonntag einen PTQ spielen, am Samstag war ich aber mit dem Mainevent beschäftigt und um ehrlich zu sein, das werde ich in Zukunft auch sein.

Aber immerhin gibt es nun mehr Möglichkeiten um auf die Pro Tour zu kommen, oder? Leider falsch. Tatsächlich gibt es weniger Möglichkeiten. Denn WOTC hatte die gute Idee, das PPTQ-System wie wir es kennen abzuschaffen. In Zukunft gibt es nur noch deri Möglichkeiten, um sich für die Pro Tour zu qualifizieren:

1. Pro Player Club und die Ergebnisse von den zuletzt gespielten Pro Touren. Das betrifft also nur Leute, die bereits Profis sind.

2. Ergebnis auf einem Grand Prix: Wenn man gut spielt, qualifiziert man sich nun für die nächste Pro Tour … in der selben Region! Das heißt, wenn man GP Prag gewinnt, dann darf man auf die nächste europäische Pro Tour, auch wenn die nächste Pro Tour in Australien ist. „Play the game, see the world“ stimmt nun nicht mehr, es heißt ab jetzt „Play the game, see your local region“.

3. Qualifikation-Events: PPTQs gibt es nicht mehr. Es wird weiterhin auf Magic Festen PTQs geben, das bleibt wie gehabt. Zusätzlich gibt es nun offene PTQs, auf denen jeder Spielen darf. Diese dürfen jedoch nur von „Premium Stores“ abgehalten werden. Was einen „Premium Store“ ausmacht, weiß ich leider nicht, vermutlich wird sich aber euer lokaler Store mit durchschnittlich 8 Spielern pro FNM nicht mehr für so ein Turnier anmelden können. Dann gibt es noch PTQs, zu welchen man nur eingeladen wird, wenn man bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Im Stream mit der Ankündigung wurde kurz eine Mindestanzahl an Planeswalkerpunkten (ähnlich Nationals) genannt, aber es gibt noch keine Details.

Zusammengefasst bedeutet das: Wenn ich Profi werden möchte, muss ich nun größere Strecken reisen. Am besten fahre ich auf ein Magic Fest und spiele dort jeden Tag einen PTQ. Davon profitiert dann natürlich wieder CFB.
Also alles in allem gibt es nun noch weniger Turniere, auf welchen zumindest Semi-Competitive gespielt wird. Früher gab es immerhin noch Grand Prixs Trials in den Läden, aber diese wurden ja auch entfernt.

Thema LSV: Irgendwie profitieren aus den neuen Änderungen genau zwei Parteien: Zum einen WOTC, diese profitieren aber sowieso immer, zum anderen Channel Fireball. Das Nachsehen haben eigentlich alle anderen:

  • Spieler: Weniger Turniere, noch mehr dem Monopol ausgesetzt
  • Judges: Eser meinte, ein L2 lohnt sich jetzt nicht mehr, wenn die lokalen Läden nicht mal mehr PPTQs abhalten dürfen
  • Local Game Stores: Noch weniger Turniere (keine PPTQs mehr), die auch mal Spieler von außerhalb in die Läden locken

Allgemein betrachtet hat die gesamte Community (vor allem unsere Mitspieler aus Latein Amerika und Asien) das Nachsehen bei diesen tollen Entscheidungen. Wizards of the Coast und Channel Fireball können nun mit weniger Aufwand noch mehr Geld verdienen. Das ist doch super. Ich frage mich bloß, wie man auf die Idee kommen kann, einem Unternehmen ein Monopol zu schenken. Das mache ich ja eigentlich nur, wenn ich eine Person habe, die von beiden Unternehmen bezahlt wird. Moment mal: Luis Scott-Vargas (LSV) wird doch von Wizards of the Coast bezahlt (er macht ja Coverages und Co.) und Luis Scott-Vargas ist Vice President von Channel Fireball! Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Und selbst wenn nicht LSV die Verbindung ist: Jeder Idiot weiß, dass Monopole beschissen sind (außer man hat selbst das Monopol inne, dann sind sie gut).

Abschließend hoffe ich euch nicht zu sehr mit meiner negativen Stimmung angesteckt zu haben. Schreibt gerne eure Meinungen in die Kommentare oder teilt sie mir auf Twitter mit oder besucht mich bei einem Stream. Und nicht vergessen: Magic zu spielen macht weiterhin viel Spaß, das Spiel ist super und bietet einfach enorm viele, abwechslungsreiche Aspekte. Auch wenn wir alle keine Profis mehr werden, können wir immerhin noch am Küchentisch das genießen, was wir lieben: Eine entspannte Partie Magic: The Gathering!

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13 Antworten

  1. Eser Unger sagt:

    Super Artikel, der auch mein Gefühl für die Situation sehr gut zusammenfasst. Ich denke es wird vielen Spielern ähnlich gehen.

    Man darf nur gespannt sein, was in der Zukunft noch auf uns zukommt. Ich hoffe, dass die Veränderungen vielleicht doch irgendetwas positives mitbringen werden.

  2. Netdeck-Nico sagt:

    Danke für den Blog-Eintrag, der spricht mir aus der Seele. Allerdings hätte es ein Ticken weniger Sarkasmus sein können, damit die Botschaft auch bei Neulingen oder Spielern ankommt, die nicht so sehr ins kompetitive Geschehen eingeweiht sind 🙂

    Inzwischen habe ich schon einige verschiedene Meinungen zu dem Thema gelesen, natürlich kommt es auch darauf an, was man für ein Spieler ist. Für uns als Hobby-semi-ernsthafte-Grinder, die alle PPTQs in der näheren Umgebung mitnehmen und auf 1 oder 2 GPs pro Jahr fahren wird es natürlich (auch dank der erschwerten Planung) schwieriger werden, die 500 Punkte für die Nationals und die mit Sicherheit mehr als 500 Punkte für die neuen „Invite only PTQs“ zusammenzusammeln.

    Für ernsthaftere Grinder ist es vielleicht besser, wenn die PPTQs nicht riesig sind und gewonnen werden müssen, um nur eine Stufe weiterzukommen.

    Für Spieler, die nur mal ins kompetitive reinschnuppern wollen, gehen aber mit den PPTQs die Möglichkeiten vor der Haustür verloren.

    Egal, welchen Spielertyp man auch betrachtet, kompetitives Spiel auf Einstiegslevel in kleineren Stores wie in Dillingen oder Ulm mit größerem Einzugsbereich, sprich, anderen Spielern, stirbt somit leider aus. Die Events mit gutem Multiplier waren nunmal GP Trials und PPTQs, alles andere bringt kaum etwas, denn ein FNM Win bringt genausoviele Punkte wie ein einziger Sieg auf einem GP.

    Summa summarum sind wir zwar das zweistufige System losgeworden (PPTQ gewinnen zu müssen und dann RPTQ Top x-en war auch nicht so toll), haben nun aber auf dem Land weniger Möglichkeiten, die doch immer wichtiger werdenden Planeswalkerpunkte zu ergattern. Nun werden mehrere Wochenend-Roadtrips und 2 GPs pro Jahr nötig sein. Wenn ich je GP circa 500 € in Summe los bin und auch noch privat in Urlaub fahren will, werde ich in Zukunft Prioritäten setzen müssen.

    Meiner Meinung nach sollte es auch weiterhin eine Möglichkeit geben, in kleineren Stores kompetitives Spiel zu fördern. Wie sollen sonst neue Leute in die Profi-Szene eingeführt werden? Beim bisherigen RPTQ System konnte man PPTQs Top8-en ohne Ende, es zählt nur, dass man ein Event spiket. Warum führt man also nicht parallel ein, dass man ab einem gewissen Schwellwert von PPTQ-Punkten einen RPTQ-Invite erhält? So würden auch konstante Grinder belohnt werden.

    Wie mans dreht und wendet, ich bin mir immer noch nicht sicher, wer von diesen Änderungen profitieren soll außer Wizards und CFB. Es wäre auch mal schön, wenn Wizards interne Ziele und die externe Kommunikation irgendwie übereinstimmen würde. So hat man immer das Gefühl, dass sie nicht ganz transparent sind und etwas an einem vorbeigeht. Und das von der Firma, die das schönste Kartenspiel der Welt vertreiben darf.

    • vormi sagt:

      Ich glaube die Probleme sind erst entstanden, als ein Investor (in diesem Falle Hasbro) in das Unternehmen investiert hat. Aktuell ist wirklich alles was „neu“ gemacht wird rein auf 100% Umsatz getrimmt. So lange nur CFB und Wizards profitieren und die Spieler keine Vorteile mehr sehen, fährt das Schiff langsam auf den Eisberg zu. Eine sehr traurige Entwicklung 🙁

  3. Freakle sagt:

    Danke Vormi für den Artikel, schön dass ich nicht immer der Bösewicht sein muss und schlechte Laune verbreite 🙂

    Ich hoffe dringend, dass die PPTQs die ja letztendlich die GP Trials „ersetzt“ haben in den Stores durch etwas anderes ersetzt werden, dass der Store ausrichten kann und das ähnlich viel Prestige hat.

    Für mich ist diese Ankündigung eine gute Gelegenheit für die MKM Series Fahrt aufzunehmen. Allerdings sind diese Events noch Lichtjahre von der SCG Tour entfernt. Was nicht ist kann ja noch werden, ich denke es macht Sinn diese genauer zu beleuchten.

    • vormi sagt:

      Ich hoffe auch, dass die MKM Series größer wird und auch in Deutschland mehr Orte besucht! MKM Series Ulm wäre richtig cool!

      • René Appel sagt:

        Problem in Deutschland sind ja die schwachsinnigen Glücksspielgesetze, so dass hier was mit nem anständigen Payout (Geld) leider nicht möglich ist, darum haben wir ja schon ewig keine PT oder GP mehr…

        • Freakle sagt:

          Deutschland ist Heimat einer der wichtigsten E-Sport Ligen der Welt mit der ESL seit den 90ern, die tausende an Euro an Preisgeldern ausbezahlt jedes Jahr.

          WotC hat nur kein Interesse sich um Deutschland zu kümmern

          • René Appel sagt:

            Das Problem hierbei ist aber, dass die e-Sports nicht als Glücksspiel zählen..magic aber rechtlich mit Poker Blackjack etc. auf eine Stufe gesetzt wird, daher bei Cash payout das Ganze nur ohne minderjährige ginge etc.

            • philipp krieger sagt:

              Wieviele minderjährige gehen auf ein GP

              • René Appel sagt:

                Also zumindest als ich früher noch zu GPs gefahren bin waren das eine ganze Menge, da es die einzige Gelegenheit ist mal auf einem richtig großen Event zu spielen… und wir haben richtige Roadtrips zu jeder Menge GPs gemacht als wir noch (teilweise) minderjährig waren

                • Freakle sagt:

                  das mag sein, es wird bestimmt auch einen kleinen Teil der Spieler treffen die dann eben wie in Wien nur mit einer unterschriebenen Berechtigung der Eltern anwesend sein dürfen.

                  Trotz allem schlägt das doch keine GPs bei weitem

  4. René Appel sagt:

    na ja sowas wird sich wotc ziemlich sicher nicht antun, da sie ziemlich hart an kiddies vermarkten (siehe wie Dana Fischer und die ganzen Kidsquads gepusht werden) und wotc so (fälschlich) in die gambling ecke rutschen könnte, daher sehe ich nicht dass es hier wieder gp oä gibt..und ich weiß nicht wie es in Österreich ist aber soweit ich weiß darf man bei uns in D auch mit Unterschrift der Eltern als Minderjähriger nicht an Glücksspiel teilnehmen

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