Was bedeuten die neuen Policy Updates?

Hallo an alle magicbegeisterten Turniergänger!

Es gibt ein neues Policy Update. Policy? Genau! Policy für uns Judges. Wie wir Situationen, die schiefgehen, handhaben. Bei der Überarbeitung war auch die ein oder andere Änderung dabei, die für euch interessant sein dürfte.

Das meiste bezieht sich auf Turniere mit dem Rules Enforcement Level Competitive, die unter den IPG (Infraction Procedure Guide) fallen. Also zum Beispiel:

  • Grand Prix Mainevents Tag 1
  • die früheren PPTQ (die hoffentlich ein Ersatzevent bekommen)

Folgende Events werden normal auf dem Rules Enforcement Level Regular abgehalten:

  • FNMs
  • Prereleases
  • Store Championships

Diese werden nicht mit dem IPG, sondern dem sogenannte JAR (Judging At Regular) gehandhabt. Dieses Dokument hat auch Anpassungen bekommen, die für euch aber nicht ganz so relevant sein werden.

Die nachfolgenden Änderungen beziehen sich also hauptsächlich auf Events mit dem REL Competitive.

Bestechung, Wetten und einen Gewinner nicht richtig bestimmen sind nicht mehr gleich eine Disqualifikation!

Bisher gab es für Bestechung, das Wetten auf Teile eines Turnieres und sonstige Methoden zum Ermitteln eines Gewinners, die nicht das Spielen von Magic beinhalten (Münzewerfen, Würfeln, Armdrücken,…), eine Disqualifikation (DQ). Das nicht nur für den Spieler, der so etwas vorschlägt, sondern auch für den Spieler, der das annimmt oder ablehnt ohne einen Judge zu rufen. Der Hintergrund dafür ist ganz einfach. Wir sind auf Turnieren um Magic zu spielen, alles was nicht Magicspielen ist und Spielergebnisse beeinflusst, das beinflusst ein ganzes Turnier. Nicht nur das, es bietet allgemein einfach einen Nachteil für alle anderen Spieler.

Aber was, wenn man nicht wusste, dass es nicht erlaubt ist?

Wir alle haben einmal mit Magic angefangen, waren irgendwann auf unserem ersten (größeren) Turnier. Das Wissen, wie ein Turnier abläuft, was man darf und was nicht, das kommt erst mit der Zeit. Jemanden, der es einfach nicht besser gewusst hat, zu disqualifizieren, ist eine der negativsten Erfahrungen, die man als Judge machen kann. Ein Feelbad Moment. Aber die Policy muss ja eingehalten werden. Bei solchen Vorkommnissen überlegt sich der Spieler warscheinlich das nächste mal zwei oder drei mal, ob dieser zu einem Turnier geht – oder eben nicht.

Deswegen gab es jetzt eine Änderung: Vorerst wird nun immer von einem Match Loss ausgegangen statt dem DQ. Ein Match Loss sagt, dass der betroffene Spieler das gesamte Spiel, das Match, verliert. Auch können beide Spieler gleichzeitig ein Spiel verlieren. Das Match Loss bekommt man, wenn man nicht wusste, dass man das nicht darf. Natürlich wird der Judge Nachforschungen anstellen und sollte dieser den Verdacht haben, dass ihr gewusst habt, was ihr tut, dann habt ihr Cheating begangen. Damit bekommt ihr eine Disqualifikation und gegebenenfalls die Suspension eurer DCI Nummer. Diese Änderung schützt neue Spieler und trifft Spieler, die das tatsächlich so meinen, genauso wie vorher.

Auch müsst ihr, wenn ihr so ein Angebot bekommt, keinen Judge mehr rufen. Ihr solltet aber euren Gegner darauf Hinweisen, dass es „Unerwünschtes Verhalten“ ist, solche Angebote zu machen. Jedoch stellt sich dann auch die Frage, warum keinen Judge rufen? Wenn euer Gegner ein Match Loss bekommt gewinnt ihr das Match. Dem Turnier und eurer Community  tut ihr dabei auch etwas gutes, denn sind wir mal ehrlich, wer will Leute in der Community haben, die solche Sachen machen?

Das Vergessen von verspäteten ausgelösten Fähigkeiten, die das Zonenwechseln von bleibenden Karten beeinflussen

Ausgelöste Fähigkeiten (Triggered Abilities auf englisch) haben je nach Art der Fähigkeit verschiedene Arten und Weisen beim Vergessen nachgeholt zu werden. Hier geht es darum, dass der Zonenwechsel von Fähigkeiten, dessen Zeitpunkt in einer ausgelösten Fähigkeit bestimmt worden ist, vergessen wurde.

Früher haben alle diese Fähigkeiten die gleiche Wiederherstellungsweise bekommen. Der Gegner darf entscheiden, ob die Karte das nächste mal, wenn ein Spieler Priorität erhält, ins Spiel kommt, oder zu beginn der nächsten Phase. Wer sich jetzt fragt warum wir diese Art von Fähigkeiten immer nachholen bekommt eine ganz einfache Antwort: Trigger sind unsichtbar, sie zu vergessen ist einfach. Den Einfluss, den das haben kann, vor allem bei so einer Fähigkeit, kann Spielentscheidend sein.

Jetzt beinhaltet diese Wiederherstellungsmethode nur noch Fähigkeiten, die zuvor eine Karte oder einen Token in eine bestimmte Zone gelegt haben und die verspätete ausgelöste Fähigkeit versucht die Karte wieder in die richtige Zone zu bringen. Beispiele dafür wären Nezahal, Primal Tide oder Mirror March.

Karten wie Prized Amalgam bekommen ab jetzt die normale Wiederherstellungsmethode: Ist es länger als eine Runde her passiert nichts, ansonsten fragen wir den Gegner, ob dieser die Fähigkeit jetzt auf den Stapel legen möchte oder nicht.

Am kontroversesten: Die Default Trigger Änderung

Default Trigger sind Trigger, die eine Spielaktion von dir verlangen und die, wenn du diese nicht tust, ihre Standardoption ausführen. die fünf Pakte sind dabei ein Vorzeigebeispiel aber auch Karten wie Gateway Plaza, Charnel Troll oder Changeling Berserker’s letzte Fähigkeit Champion zählen in diese Kategorie mit rein.

Früher wurde das Vergessen eines solchen Triggers folgendermaßen gehandhabt: Der Gegner des Spielers, der den Trigger vergessen hat, durfte entscheiden, ob der Trigger auf den Stapel gelegt wird oder nicht. Wenn er auf den Stapel gelegt wird dann nur mit der Standardoption. Im Falle des Paktes: Verliere das Spiel.

Jetzt wird diese Sonderregelung aufgehoben. Der Gegner des Spielers darf entscheiden, ob die Fähigkeit auf den Stapel gelegt wird oder nicht.  Wenn die Fähigkeit auf den Stapel gelegt wird, dann macht der Besitzer der Fähigkeit alle passenden Entscheidungen. Dieser kann also bestimmen, ob, im Fall von Pact of Negation, das Mana bezahlt oder das Spiel verloren wird.

Nochmal ganz konkret verglichen am Beispiel des Paktes:

  • Vorher: Spieler vergisst seinen Trigger und zieht für den Zug. Der nicht aktive Spieler ruft einen Judge und gewinnt das Spiel.
  • Jetzt: Spieler Vergisst seinen Trigger, zieht eine Karte, der nicht aktive Spieler sagt nichts, da man die Trigger des Gegners nie aufzeigen muss und wartet, bis der aktive Spieler Mana ausgegeben hat um einen Judge zu rufen. Der aktive Spieler kann nicht zahlen und verliert daher das Spiel.

Unterschiede von Früher zu jetzt wären folgende Beispiele: Der aktive Spieler muss nach dem Erinnern des Triggers, in dessem Zug, viele Länder Tappen, um für den Pakt auf zu kommen. Dieser tappt nun einige Länder, damit das Spiel nicht verloren wird. Die zusätzliche Information wird mehr oder weniger nicht mehr relevant sein. Oder: Der nicht aktive Spieler ruft einen Judge im Endstep des Spielers, der vergessen hat zu zahlen, nachdem dieser den Zug ohne eine Spielaktion abgegeben hat. Das austappen wird den kompletten Plan des Spielers durcheinander bringen.

Ich kann die Auswirkungen dieser Änderung nur schwer einschätzen aber ich muss gestehen, dass ich es als positiv empfinde, wenn versucht wird weniger „Feel Bad“ Momente zu kreieren. In den meisten Fällen wird das Ergebnis nämlich mit dem ursprünglichem Ergebnis gleich bleiben.

Was hier auch noch gut reinpasst: Judges sollten auf nachteilige Trigger hinweisen. Das „um das Vergessen des Triggers herum zu planen“ ist jedenfalls keine gute Strategie um ein Spiel zu Gewinnen, da diese Strategie vorzeitig enttäuscht werden könnte.

Und so ganz nebenbei

Vergessene Trigger geben normal kein Warning, außer sie sind nachteilig für einen. Manche Karten erzeugen Trigger, die andere Spieler kontrollieren. Die Definition von nachteilhaften triggern wurde angepasst: Ein Trigger ist nachteilig, wenn man diesen Trigger kontrolliert und dessen Ursprung.

Wie schon erwähnt, Trigger sind unsichtbar, und wenn man nicht einmal die Karte besitzt, die den Trigger erzeugt, ist es manchmal schwer sich an genau diese, und zum richtigen Zeitpunkt, zu erinnern.

Tabernacle hat immer wieder Probleme gemacht. Jetzt bekommt der Gegner des Tabernacle Spielers kein Warning mehr für das vergessen des Triggers. Das heißt nicht, dass man den Trigger vergessen darf. Absichtliches vergessen eines Triggers ist immer noch Cheating. Nur das Warning bleibt aus. Auch ist Tabernacle eine Default Aktion, die beim vergessen wie oben beschrieben gehandhabt wird.

Loops!

Es gibt einen neuen Absatz, der das Ausführen von Spielaktionen wärend Loops näher beschreibt. Vorher musste man, wenn man eine Wahl in einer verdeckten Zohne (meißt die Hand) gemacht hat keine andere Wahl treffen.

Nun muss man, insofern man eine andere Spielaktion machen kann ,den Loop unterbrechen um eben diese anderen Aktionenen oder keine weiteren Aktionen durch zu führen. Das kann man zum Beispiel, in dem man die Hand dem Gegner vorzeigt oder sich das durch einen Judge bestätigen lässt.

 

Nur zur Erinnerung

Cheating ist nicht gut. Regeln für einen Vorteil zu brechen ist nicht gut. Don’t do it! Es reichen 50%+ Sicherheit eines Judges bzw. des Head Judges um einen Spieler disqualifizieren zu können.Wir sind am Ende eines Turniers glücklich, wenn wir niemanden disqualifizieren müssen. Spielt faires Magic.

Eser Unger

meine nächsten Events: ZAP Masters (Duel Commander) Frankreich Judge - Magic Fest Krakow Prize Wall - Magic Fest Barcelona Judge - MKM Series Judge - Modern EMSQ Bertils Spielweise Judge - Magic Fest Birmingham Judge - Magic Fest Las Vegas Judge

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6 Antworten

  1. Freakle sagt:

    Danke für den Artikel Eser.

    Über die Änderung wie zb die Pacts gehandthabt werden haben wir ja schon diskutiert. Ich bin immer noch die Meinung dass diese Änderung unnötig ist und tatsächlich eher zum cheaten ermutigt anstatt das Gegenteil zu tun. Letztendlich sollte sich zwar nichts verändern wenn beide Spieler nur ernsthaft einen Fehler machen, trotz allem denke ich nicht dass diese Änderung nötig war.

    Das man bei Split nicht mehr automatisch DQed wird finde ich super. Es liegt nun mal in der Natur des Turnier dass es sich anbietet zu drawen und zu splitten. Da können letztendlich die Spieler nichts dafür wenn Sie sich den sinnvollten „EV“ im Turnier suchen, dann muss sich eben im Turnier etwas ändern und im Payout.

    Dein Absatz mit dem Loop ist mir nicht so ganz klar, was hat sich dabei geändert?

    • Eser Unger sagt:

      Hallo!

      Früher konnte ein Loop, der eine Wahl beinhaltet hat, weitergeführt werden, auch wenn der Spieler andere Spielaktionen rein theoretisch machen könnte. Das wurde geändert, man kann den Loop nur noch „aufrecht erhalten“, wenn man tatsächlich keine andere Spielaktion außer dem Loopen machen kann. (die Schreibweise im Artikel sollte ich gegebenen falls noch einmal anpassen)

      Ich stimme zu, dass der Anreiz zum Cheaten durchaus gestiegen ist. Jedoch habe ich mir einige Gedanken gemacht was das Thema angeht. Spieler, die Päckte Spielen sind normal achtsamer auf eben diese Trigger!
      Trigger sind unsichtbar, und besonders bei den Päkten ist das Vergessen sehr schmerzhaft. Ich persönlich empfinde die Änderung, trotz höherer Cheating gefahr, als positiv. Der Spieler darf die Wahl, die dieser hätte treffen müssen, treffen (wenn eben ein Versehen vorlag). Das wird, wie oben geschrieben, oft zum gleichen Ergebnis führen, jedoch hat der Spieler es eben „selber in der Hand“ und wird in der ein oder anderen Situation eine faire lösung sein. Wir werden sicherlich in den nächsten Wochen hören, wie es sich dann tatsächlich angewendet macht. Oft hören sich Änderungen ja auch schlimmer an, als sie es sind.

      Ja, die Änderung war meiner Meinung nach absolut nötig. Ein Matchloss tut arg genug weh, um es das nächste mal bleiben zu lassen. Das Lernerlebnis wird sicherlich stattfinden bei dem betroffenen Spieler und ein nötiger DQ, wenn man tatsächlich weiß was man tut, finde ich absolut gerechtfertigt.

  2. Netdeck-Nico sagt:

    Danke für den Artikel, Eser! Das Interesse unter den Turnierspielern war ja im Vorfeld recht groß und ich persönlich habe mit meinem Google-Fu keine News zu den IPG Änderungen gefunden, daher bin ich froh, dass du das für uns in verständliche Worte gefasst hast.
    Zu den Themen speziell:

    Thema 1: Bestechung, Wetten und Gewinner nicht richtig bestimmen
    Das halte ich für eine gute Änderung, denn auf GPs sind oft recht neue Spieler dabei (z.B. die in der Nähe wohnen und die Gelegenheit nutzen), die so etwas nicht wissen und dann kalt erwischt werden. Auch ist leider immer noch die Mentalität verbreitet, dass einen Judge rufen nur Ärger mit dem Gegner/den Regeln/dem Judge selbst einbringt bzw. manche Spieler haben vielleicht auch einen Ticken zu wenig Selbstbewusstsein und trauen sich einfach nicht.

    Zwei Fragen hierzu: Wie ermittelt ein Judge, ob es stimmt, wenn ein Spieler den anderen beschuldigt, ein zweifelhaftes Angebot gemacht zu haben?
    Und können auch beide Spieler gleichzeitig einen Matchloss bekommen?

    Thema 2: Das Vergessen von verspäteten ausgelösten Fähigkeiten, die das Zonenwechseln von bleibenden Karten beeinflussen
    Damit ich das richtig verstehe, es gibt nun zwei verschiedene Methoden, je nach der Fähigkeit der Karte:

    Normale Methode: je nach Zeitraum, wann es passiert ist, darf es der Gegner entscheiden oder nicht?
    Methode bei Fähigkeiten mit Zonenwechsel von Karten: Gegner darf grundsätzlich entscheiden, egal wie lange es her ist?

    Thema 3: Default Trigger
    Ich verstehe die Änderung im Gesamtkontext mit den anderen Beispielkarten im Sinne von „wenn du x nicht tun kannst, tu y“. Allerdings heben sich die Pakte mMn von der Spielmechanik und der Metaebene deutlich von den anderen Karten ab. Mit der neuen Regelung wird ein Element der Pakte entfernt, das sich als richtig anfühlt, „Magic as Richard Garfield intended“, wenn man so möchte. Dadurch, dass ich nun auch am Ende des Zuges noch für den Pakt bezahlen kann, wenn mich der Gegner daran erinnert und ich noch soviel Mana offen habe, wurde sozusagen eine Kindersicherung eingebaut. Vielleicht gehöre ich ja inzwischen auch zum alten Eisen, aber gefühlt sollte man von der Karte auch bestraft werden, wenn man vergisst, dafür zu bezahlen. Allein die Formulierung lässt schon darauf schließen, dass es so gedacht ist „… pay 3UU. If you don’t, you loose the game.“ Ich finde, wenn man Pakte in seinem Deck hat und diese spielt, muss man sich des „Risikos“ bewusst sein. Die einzige Möglichkeit, daran zu sterben ist jetzt, den Trigger zu vergessen UND dann soviel Mana zu tappen, dass man den Pakt nicht mehr bezahlen kann. Außer natürlich, es fällt einem beim Tappen der Länder sowieso noch ein und ruft sofort einen Judge auf sich selbst.

    Kurzum: es gibt nun kaum mehr einen Nachteil, wenn man Pakte in sein Deck pa(c)kt, was sie spielerisch nochmal um einiges besser macht. Wenn ich die Bild-Zeitung für Magic wäre, würde fast von einem Power Level Errata sprechen.

  3. Eser Unger sagt:

    Hallo!

    Gerne, ich lern die Sachen ja auch gleich selber mit, wenn ich mit den Informationen umgehe, also win-win!

    zu 1.
    Ich stimme absolut zu! Man hört auch von Judge Seiten erste positive Rückmeldungen für Real Life Situation was echt super ist! Ist halt für niemanden toll aus nem Turnier zu fliegen weil man was gemacht hat was man hätte nicht wissen können.
    A: Wir Investigieren, stellen Fragen. Gab es zB eine Ansage zu diesem Thema und dem bleiben lassen wird es kritisch mit dem „nicht wissen“.
    B: Ja, können sie. Ist zwar momentan mit dem Programm ein bisschen blöd aber es können beide Spieler gleichzeitig das Match verlieren.

    zu 2.
    Normalerweise schaut man, ob es schon länger als ein Zug her ist oder die Dauer des Effekts schon vorbei wäre. Ist eins der Beiden der Fall können wir gar nichts mehr machen. Ist das nicht der Fall fragen wir den Gegner, ob dieser den Trigger auf den Stapel legen möchte oder nicht.

    Die jetzt 2 Ausnahmen sind:

    -etb Trigger von Auren, die die verzauberte Permanent sichtbar veränden (zB Claustrophobia), diese werden sofort ausgeführt.

    – Delayed Zone Change Trigger, die das legen in eine Zone rückgängig machen. Bei diesen Fragen wir den Gegner, ob diese ausgeführt werden das nächste Mal wenn ein Spieler Priorität erhählt oder wenn ein Spieler das nächste mal Priorität in der nächsten Phase erhält. (zweites zB:, damit ein Nezahal nicht einfach als Blocker im Combat wieder auftauchen würde:)

    zu 3.
    Das Ding ist, dass das auch eine Triggered Ability ist. „At“ als Schlüsselwort. Wenn man den ganzen Trigger an sich vergisst konnte man gar nicht entscheiden.

    Und ja, ich verstehe schon wie das gemeint ist. Wenn mein gegner seinen Pkt nich zahlt und dann noch „nachzahlen“ darf find ich das als Spieler auch irgendwie blöd. Ich finde es an sich nachvollziebar, dass es geändert wurde, rein technisch gesehen.
    Aber auch dazu gesagt: Das Absichtlich vergessen von Triggern ist eben Cheating. Und ja, man ist sich normal den Karten bewusst, die man spielt. Ich bin auch schon mehrfach an meinem Packt of Negation gestorben! (weil ein gegner meine Länder kaputt gemacht hat),…

    Wenn ich Judge bin und so etwas passiert kann man sich sicher sein, dass ich einiges an Fragen stellen werde. Ich denke das wird meinen Kollegen genauso gehen.

    Ich bin gespannt, wie sich die Änderung auf das Spielverhalten auswirkt.

    • Netdeck-Nico sagt:

      Danke für deine Antworten! Ich kann mir zwar nicht immer alles von diesen Regel-Nuancen behalten (wer kann das schon?), aber ich finds mega-interessant, in die Details einzusteigen. Vor allem schärft das die Sinne für gewisse Situationen im Spiel und lässt einen vielleicht auch das ein oder andere mal mehr einen Judge rufen.

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