Blast from the Past (19) – Alekazam! Alekazum! AlekaBOOM!

Cheerio und herzlich willkommen zurück bei „Blast from the Past“!

Wenn ihr auch zu der Sorte Spieler gehört, die auf Turniere fahren und Startgebühr bezahlen nur damit andere Leute gegen euch spielen müssen, nur damit sie euch zusehen müssen, wie ihr langsam euren 20 Minuten Zug macht um am Ende den Judge zu rufen weil euer Gegner vor Aufregung eingeschlafen ist und euch schon jeder in eurer Community auf WhatsApp geblockt hat, weil niemand ab 30 mehr so viel Lebenszeit vergeuden will, dann, ja dann ist BOMBERMAN im Legacy NICHT das Deck für euch.

Wie funktioniert das Ganze eigentlich? (Ich musste mir ein Video dazu ansehen um zu verstehen was das Deck eigentlich tun will)

Man will im ersten Zug ein Sol-Land und eine Chalice of the Void für 1 gegen Discard haben, zudem Removal und Spell Pierce. Ab hier denkt der Gegner „Drecks-Prison-Spieler“. Im 2. Zug dann einen Mox Opal und noch eines unserer restlichen 0-Mana-Artefakte, dazu eine Cavern of Souls. Damit legen wir den Auriok Salvager, legen noch einen Lion’s Eye Diamond dazu und benutzten den auch gleich um wieder 3 weiße Mana zu generieren. Damit werfen wir den Auriok Salvager an und holen für 2 (!) Mana das Lion’s Eye Diamond wieder, legen selbiges, benutzen es und bekommen wieder 3 Mana. Kurz: wir spielen, benutzen und holen das Lion’s Eye Diamond beliebig oft zurück und produzieren dabei immer 1 Mana extra, haben also am Ende unendlich Stormcount und Mana. Zum Schluss holen wir uns dann eine Walking Ballista aus dem Friedhof wieder die wir zuvor mit dem Lion’s Eye Diamond abgeworfen haben wieder, legen sie für X=10000000 und erschießen unseren Gegner.

Als Backup-Plan spielen wir noch den Monastery Mentor, da wir aufgrund von insgesamt 22 0-Mana-Artefakten sehr schnell eine kritische Menge an Prowess-Token aufs Feld werfen um den Gegner einfach klassisch zu vermöbeln.

Wer es etwas langweiliger mag legt einfach Karn, the Great Creator (wer bei Wizards der Meinung war das Statebased-Abilities auf Planeswalker zum Spielspaß beitragen, sollte ernsthaft eine Karriere als Ministrant im Vatikan in Betracht ziehen. Auch sehr spaßig hab ich mir sagen lassen) und holt sich eine Mycosynth Lattice aus dem Sideboard und langweilt den Gegner zu Tode.

 

Wann ist das Deck zu empfehlen? Da wir uns komplett in Weiß befinden und wir selber keine Thalia, Guardian of Thraben spielen können tun wir uns gegen den ganzen unfairen (Show and Tell, Reanimator, Lands, Storm usw.) Quatsch etwas schwer. Hier muss es eben die Chalice of the Void reißen die ja doch einige unangenehme Karten wie Entomb oder Crop Rotation blockieren kann. Da das Deck aber nicht allzu bekannt bzw. nicht viel gespielt wird, kann man doch den ein oder anderen auf dem falschen Fuß erwischen. Es is hier halt wieder das alte Schere-Stein-Papier-Prinzip, gegen Aggro (also weitgehend faires Magic) steht man gut da, gegen Kontrolle tut man sich da schon bedeutend schwerer. Ich würde aber durchaus empfehlen, das Deck auch in einem Control-heavy-Meta zu zocken, da man mit der Cavern of Souls auf Construct für die Walking Ballista doch das ein oder andere Schlupfloch eröffnen kann.

In diesem Sinne, happy gaming and stay true to yourself.

Bis zum nächsten Mal bei BftP, euer micha

micha

Ich schreibe für euch über die Constructed Formate Legacy und Modern, Limited ist nicht mein Ding. Mehr über mich findet ihr in meinem Steckbrief und meine Artikel gibt es hier im Archiv.

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1 Antwort

  1. Freakle sagt:

    Bomberman läuft doch relativ stabil.
    Ich wollte mir das Deck für Barcelona auch ausleihen, aber das Storm – Matchup konnte ich nicht auf n Level bekommen das ich damit zufrieden bin.

    Sag Bescheid vor du das zum FNM bringst 😀

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