Archiv für den Monat: September 2017

Commander 2017 – Deck Upgrades / Vampire – Vampiric Bloodlust

Hallo zusammen,

ich melde mich heute mit Teil 2 unserer Commander 2017 Upgrade-Serie zurück. Das Deck das wir uns heute anschauen werden erhaltet Ihr unter dem Namen „Vampiric Bloodlust“. Angeführt wird dieses Deck durch den neuen Commander Edgar Markov und ist ein Vampir-Tribal-Deck.

Wie in unserem Teil 1 erwähnt, wollen wir Wege aufzeigen um das Precon durch einige Karten aufzupimpen, ohne die Grundidee des vorgefertigten Decks über den Haufen zu werfen. Diese Artikelserie sollte als ein Anhaltspunkt zu weiteren  Upgrades der Decks fungieren und euch einige Möglichkeiten Aufzeigen welche starken Karten in das jeweilige Deck passen könnten.

Heute Hilft mir Andi, von #TeamMagicBlogsDe. Andi spielt seit gefühlt 20 Jahren ein Vampir Highlander, kennt sich daher ganz gut mit diesem Tribe aus, auch wenn er darunter spätestens seit der Twilight Reihe bei uns in der Gruppe deutlich leiden muss.

Hier nun erstmal die Deckliste, die Ihr erhaltet beim Kauf des Precons „Vampiric Bloodlust“:

Commander:

Deck:

Die wahrscheinlich größte Bombe des Schwarz-Roten Vampir-Highlander-Decks muss ebenfalls in dieses hier eingebaut werden. Zugegeben, die Karte ist im dreifarbigen Deck etwas schlechter, darum bauen wir ebenfalls noch eine allgemein sehr gute Karte ein, die zusätzlich hilft unsere Bombe zu aktivieren.

Vampire NocturnusSensei's Divining Top

Vampir der Nacht ist uns in der Gruppe schon öfters zum Verhängnis geworden, ein Anthem-Effekt der +2/+1 gibt und gleichzeitig noch Flugfähigkeit, und damit oftmals das Blocken unmöglich macht, hat das Potential jedes Spiel auf der Stelle zu beenden. Da wir in diesem Deck allerdings 3-farbig sind, wird der gute Lord wohl nicht immer aktiv sein. Wir können die Möglichkeit dazu allerdings deutlich erhöhen, durch die Addition des Sensei’s Divining Top ins Deck.

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Die Hochgeborene stellt eine weitere sehr starke Addition ins Deck dar. Das Deck produziert ganz automatische Vampir-Token, und beinhaltet ebenfalls Sacrifice-Karten, so dass die Hochgeborene perfekt in dieses Unterthema passt. Hier könnte man das Deck noch weiter ausbauen und zusätzliche Grave Pact Effekte in die Liste mit aufnehmen.

Meine Ausrichtung des Decks geht allerdings in eine andere Richtung. Ich will diese Vielzahl an Tokens nutzen um eine der stärksten Mechaniken der letzten Jahre zu nutzen: Monarch!

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Eine der Hauptgefahren der Monarch-Mechanik ist, dass man sich zum Ziel aller am Tisch macht und schnell den Monarchen-Status verliert. Ohne genügend Angreifer ist es weiterhin sehr schwer erneut der Monarch zu werden. Edgar Markov erlaubt uns einige Vampire zu haben, die wir ohne große Bedenken in den Kampf werfen können um uns die Monarchen-Krone wieder zu holen. Weiterhin beinhaltet die Liste einiges an Lifelink und Lifedrain, so dass wir Hits unserer Gegner wieder aufheilen können. Monarch gibt uns daher die Möglichkeit Lifegain-Effekte in Extrakarten umzuwandeln! Ich habe in das Deck die folgenden 3 Karten eingebaut, die uns Zugriff auf den Monarchen geben:

Image (1) Image (2) Image (3)

 

Um weiteren Lifegain einzufügen, und auch als Goodstuff-Karten habe ich Kalitas, Traitor of Ghet und Sorin, Solemn Visitor und Sorin, Lord of Innistrad eingefügt. Bloodthief Asencion hilft ebenfalls Hierbei. Exquisite Blood komplettiert mit dem schon vorhandenen Sanguine Bond eine der bekanntesten Combos in Commander.

Als Removal kommen für störende Permanents noch Vindicate, Anguished Unmaking und Utter End. Toxic Deluge ist ein zusätzlicher Boardwipe der auch unzerstörbare Ziele abrüstet. Painful Truth ist noch ein sehr starker Zieh-Effekt, der unser Deck weiter nach vorne bringt

2 weitere Lords haben wir ebenfalls eingefügt, Anpassungsfähige Kampfmaschine und Metallischer Nachahmer. Drana, Liberator of Malakir ist zusätzlich ein Pseudo-Lord. Olivia Voldaren ist zusätzlich noch ein Finisher. Damit landen wir, bei zusätzlich ertüchtigter Manabasis, bei der letztendlichen Deckliste:

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Deck:

wobei folgende Karten nicht mehr im Deck sind:
Das wäre mein Vorschlag für einige Upgrades, danke nochmal an Andi für die Mithilfe! Habt Ihr selbst schon das Deck getestet oder gar einen anderen Vampir an die Spitze des Decks gesetzt? Erzählt mir doch davon in den Kommentaren!
Freakle 

 

Freakle’s Report zur deutschen Meisterschaft

Hallo zusammen,

 

die deutsche Meisterschaft ist für einen Teil von uns, unter dem ich mich auch befand, schon am Freitag Nachmittag gestartet. Relativ früh haben wir uns in den Daimler gezwängt (okay das ist etwas übertrieben) und Richtung Hanau aufgebrochen. Dabei wurde schnell klar, dass wir uns über 2 Dinge einig waren:

  • Standard ist in einem sehr guten Zustand, so dass selbst für uns Gelegenheitsspieler des Formats genug Decks zur Auswahl stehen
  • Das Limited Format hat sich sehr positiv entwickelt durch die neue Erweiterung, von einem der wohl schlechtesten aller Zeiten zu einem Format, dass es evtl. in die Klassiker des Draftformates schaffen könnte.
  • Travis Woo würde wohl nicht ins #TeamMagicBlogsDe aufgenommen werden.

Da wir uns auf kein „bestes“ Deck im Format einigen konnten, uns alle aber einige waren, dass Mono-Rot der Feind ist dem man sich auf keinen Fall anschließen sollte, viel die Deckwahl entweder ein Control-Deck oder auf ein Midrange-Deck. Am meisten gespielt war von unserer Seite aus Temur Energy, und U/B-Control das ich ins Feld geführt habe. Ich habe vorher auf MTGO einige Ligen getestet (war auch im Stream / auf YouTube zu sehen), unsere endgültigen Tests liefen dann äußerst konzentriert in unserer Unterkunft bei 3-4 Hefeweizen und einen der besten Schnitzeln der Welt ab. Hier die Liste, die ich für die Nationals ins Feld geführt habe:

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Die vollständige Liste findet Ihr auch in meinem letzten Standard-Stream. An sich bin ich zu fast der selben Liste gekommen wie die GP Turin Liste durch meine Tests auf MTGO, allerdings ist mein Sideboard etwas anders und ich spiele ein Never/Return im Maindeck statt dem 2. Flaying Tendrils. Zusätzlich habe ich eine Aether Hub Manabasis um den 3. Gearhulk durch einen Nicol Bolas zu ersetzen.

Standard verlief an Tag 1 sehr gut. Ich konnte 3:0 starten und mich gegen BG Constrictor,  Temur Energy und Mardu Vehicles durchsetzen. Es war zu spüren dass das U/B-Deck doch ein deutlich besseres Matchup hat wenn es „on the Play“ ist. Das ist nichts neues, allerdings wurde mir das vor allem gegen meinen Temur Gegner erneut bewusst, den ich mit einigen Zensieren als Controldeck auskurven konnte. Nicol Bolas war immer der Finisher der Wahl.

Anschließend war Draft an der Reihe. Meine letzte Berührung mit dem Limited Format in Metz war alles anderes als erfolgreich, zumal ich bisher immer noch keine der folgenden Karten im Format geöffnet habe:

Götter

Planeswalker

Glorybringer

Dieser Umstand erschwert die ganze Sache doch sehr. Ich will nicht zu sehr auf diesem Fakt rumreiten, aber das Format ist meiner Meinung nach sehr bombenlastig. Gerade mein 2. Draftdeck war der Beweis dafür. Ich startete in Draftpod 4 und konnte folgendes Deck zusammenbasteln:

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Ein nettes Schwarz-blaues Draft-Deck mit 2 sehr starken Friedhof-Finishern. Ich ging 2:1 in meinem Draft-Pod, meine erste Niederlage im Turnier erhielt ich durch ein sehr gutes Boros Aggro-Deck, das in allen 3 Spielen sehr gut ausgekurvt hatte, jeweils mit einem Turn 2 Adorned Pouncer, gefolgt von einer Kartusche. Da war mein Deck einfach zu langsam.

5:1 bisher, damit bin ich in den letzten Draft und die letzte Runde von Tag 1 gestartet. In einem sehr merkwürdigen Draft bekam ich Pick 2 Razaketh, Pick 3 Torment of Hailfire und Pick 4 God-Pharao’s Gift geschoben. Dadurch war für mich die Sache relativ klar, trotz einer Hour of Devastation als Firstpick:

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Sultai-Bomben.dec. Genau mein Drafthaufen! Ich konnte die erste Runde damit auch direkt gewinnen und habe den Tag 6:1 beendet. Leider waren wir etwas zu spät in der Zeit, so dass wir kulinarisch statt die lokalen Spezialitäten zu erkunden doch beim Amerikaner gelandet sind. Ein relativ ernüchternder Abschluss für einen ansonsten sehr angenehmen Turniertag.

Tag 2 startete sehr früh, mit einem Playermeeting um wohl unnötige Drops zu eliminieren und damit die WotC-Software zu entlasten. Dies sollte später am Tag noch zu einer größeren Wartezeit führen, mehr dazu hier. Respekt an die gesamte Judge-Crew, dass das Turnier trotz dieser Schwierigkeiten so reibungslos verlaufen konnte. Schön auch, dass wir direkt informiert wurden und bescheid wissen woran diese Probleme lagen. Gerne jedesmal so!

Im Draft konnte ich die 2. Runde dieses Pots ebenfalls gewinnen, stand damit 7:1. Vor Runde 9/12 sah das ganze also so aus:

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Punktgleich auf Platz 16 mit meinem Teamkollegen und nun Deutschen Meister Philipp Krieger und unserem Pro-Punkte-Leader Marc Tobiasch. Leider hatte dieser mich vor der Runde aufgeklärt, dass der Traum noch möglich sei….. 7:5!

Dementsprechend habe ich auf den Guten natürlich gehört und umgehend in 3 Spielen gegen meinen Draft-Nebensitzer verloren. Sein aggressives Go-wide grün-weiße Deck war letztendlich in Spiel 3 zuviel für meinen Flood. Ich konnte zwar stabilisieren, bin dann aber über mehrere Runden mit einem 2-Power-Attacker in der Luft getötet worden.

Standard ging danach ebenfalls im selben trott weiter. Ich spielte noch 2 weitere Runden, gegen New Perspectives und Temur Energy. Beide Spiele wären gewinnbar gewesen, allerdings habe ich zu gierig gespielt, mich hat wohl der Loss in der Runde davor mehr getiltet als ich mir eingestehen wollte. Dementsprechend viel ich auf 7:4 und bin mit dem ersten Ulmer Auto relativ ernüchtert vor Runde 12 nach Hause gefahren. Letztendlich habe ich trotz meiner no-Show in der letzten Runde es noch in die Top 100 geschafft.

 

Allgemeines zum Turnier:

Zuerst nochmal das offensichtliche!

Ich freue mich natürlich riesig für Philipp das er es geschafft hat und bei den Worlds dabei ist. Das kann ja nur in einer Top Platzierung für das deutsche Team enden. Captain Ormus hatte ebenfalls noch einen starken Sonntag und es bis in die Top 4 in Modern geschafft, sehr tolle Sache! Gerade Ormus, der vom Glück im Spiel nicht gerade verfolgt wird gönne ich das natürlich von Herzen.

Ich möchte auch nochmal ein dickes Lob an die Judge-Crew aussprechen. Das Turnier verlief meiner Meinung nach für die Größe sehr reibungslos. Der Informationsfluss war da, etwas das mir ja beim letzten MKM-Event mehr als gefehlt hat.

Die Side-Events als „Meisterschaften“ in jeweils Legacy und Modern aus zuschreiben fand ich persönlich klasse, so konnte man auch neben dem Mainevent in einem relevanten Turnier teilnehmen. Gleichzeitig war Sonntag auch noch ein PPTQ. Wer nicht genug von Limited hatte konnte zusätzlich auch sich zu 8-Mann-Drafts zusammen schließen. Als Artist war RK Post da, bei dem ich auch direkt zugeschlagen habe und einige Prints nun mein Eigen nennen kann. Damit ist die Palette analog zu einem GP abgedeckt, für mich eine sehr runde Sache, ich hoffe JK-Entertainment kann die Events auf diesem Level halten.

 

Freakle

Deutsche Meisterschaften – Philipp Krieger von #TeamMagicBlogsDe ist Deutscher Meister

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Glückwunsch Philipp zur Meisterschaft ! Wir von MagicBlogs.de wünschen Dir und dem gesamten deutschen Team viel Erfolg bei den Worlds in Nizza, wir drücken alle die Daumen! Philipp wird euch noch ausführlicher über das Wochenende berichten, daher spare ich mir das an dieser Stelle.

Unser furchtloser Kapitän Ormus konnte sich bis in die Top 4 der deutschen Modernmeisterschaft durchsetzen, super Leistung!

Ich bin nach gutem Start nur in den Top 100 gelandet, dazu auch in einem späteren Artikel mehr.

Euch allen einen guten Start in die Woche, lasst doch noch ein paar Glückwünsche für Philipp da, Ihn freut es bestimmt!

 

Freakle

 

Commander 2017 – Deck Upgrades / Zauberer – Arcane Wizardry

Hallo zusammen,

Die neuen Commander-Decks sind endlich da und bei eurem LGS erhältlich. Wie jedes Jahr sind diese Decks fürr mich das Highlight des Jahreszyklus und das obwohl ich eher Highlander als Commander spiele. In den nächsten Wochen werde ich euch meine Vorschläge zum Upgrade der einzelnen Commander 2017 – Decks vorstellen. Ich denke, dass alle Decks ein sehr gutes Produkt sind um damit mit Magic zu starten. All diese Decks spielen sich sehr angenehm aus der Box und können auch gegen Decks ohne Budget bestehen.

Allerdings ist bei all diesen Decks noch deutlich Luft nach oben, sowohl von der Mana-Basis als auch von einzelnen Karten die das Deck weiter bringen können.

Heute befasse ich mich mit dem Zauberer-Tribal-Deck in den Grixis Farben. Anbei die Deckliste die Ihr direkt aus der Box bekommt.

Arcane Wizardry:

Commander:

 

Deck:

Meiner Meinung nach ist das Zauberer-Deck das schwächste Deck direkt aus der Box. Das Thema der Zauberer die durch ETB eine Kopie mit ins Spiel bringen wird bei den verwendeten Zauberer im Deck leider nur sehr unzureichend unterstützt. Die guten Zauberer im Deck müssen oft liegen bleiben, triggern erst in irgendwelchen Upkeeps und sind zusätzlich oft legendär.
Ich denke, die stärkste Karte im Deck ist der neue alternative Commander Kess, Dissident Mage. Zu diesem Commander werde ich euch am Ende des Artikels mein neues Lieblingscommander-Deck anhängen, das ich mir direkt gebaut habe. Allerdings verwendet das bis auf Kess keine Karten aus diesem Precon. Wie schon in Teil 1 erwähnt wollen wir das Thema des Precons beibehalten und nur einige Karten austauschen.
Wenn wir also Inalla als unsere Chefin behalten wollen, so macht es Sinn Zauberermit in das Deck zu packen, die positiv mit Ihrer Eminence-Fähigkeit zusammenspielen.
Eine der wohl interessantesten Combos ist die, mit Wanderwine Prophets.

 

prophet

Falls wir einen Opponent finden, den wir angreifen können ohne das der 4/4 geblockt werden kann, können wir mit dieser Karten und Inalla in der Commandzone eine 1 Karten Infinite – Combo generieren. Wie?

Die Propheten betreten das Spiel, erzeugen wir einen Spielstein der das Original championed und dann angreift. Nach Combat Dmg können wir die Propheten opfern und mit den zurückkehrenden  original Propheten erneut (1) bezahlen und einen Token erzeugen. Dann gehen wir zum Endstep über, der Token wird dank Inalla geopftert, das Original kommt wieder ins Spiel, wir zahlen nochmal (1) und erzeugen im Endstep einen Token, der das Original championed, aber auf dem Schlachtfeld bleibt, da der Anfang des Endsteps schon vorbei ist. Wir entappen in unserem Extra Turn und können weitermachen wie oben beschrieben mit der Angriffsphase.

Für eine erfolgreiche Combo benötigen wir also die 6 Mana für die Propheten, plus 3 weitere für diesen einen Turn = 9 Mana um unendlich viele Züge zu nehmen. (In jedem weiteren Zug kostet uns das dann allerdings nur noch 2 Mana.

Weitere Zauberer, die eindeutig sehr starke ETB – Effekte haben und die wir kopieren wollen sind:

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Auch wenn 2 hiervon legendär sind, ist eine Verdopplung des ETB-Effekts auf jeden Fall 2 Mana wert. Snapcaster Mage ist einfach, wie immer, das beste was man spielen kann.

Eine neuere Karte, die als Zaubererlord dienen kann, aus dem erst vor einiger Zeit erschienen Schatten über Innistrad Set ist Docent of Perfection

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Vedalken Aethermage fungiert als Tutor für all unsere Zauberer, und kann hin und wieder sogar gegen den einen Sliver-Spieler in der Gruppe sehr stark sein.

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Trinket Mage ist ein sehr guter Tutor für dieses Deck, der wie oben gezeigt einige Bullets finden kann wie Nihil Spellbomb, Sensei’s Divining Top oder Elixir of Immortality. Wir spielen daher auch die Artefakt-Länder wie Seat of the Synod.

Die Manabasis kann auf jeden Fall verbessert werden, falls Ihr ABUR-Länder besitzt sind die natürlich das optimale Fixing für jedes Deck, ohne diese Länder könnt Ihr aber auch eine sehr starke Manabasis bauen mit den Schockländern, die immer noch sehr bezahlbar sind.

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Hier die Manabasis des umgebauten Decks unseres #TeamMagicBlogsDe Mitglieds Matze. Riptide Laboratory und Reliquary Tower, sowie Strip Mine sind hier die zusätzlichen Länder, genau wie die beiden Manlands Creeping Tar Pit und Wandering Fumarole.

Um mit den anderen Spielern besser interagieren zu können würde ich zusätzlich Damnation, Toxic Deluge und wie in jedem blauen Deck, Cyclonic Rift in das Deck integrieren. Als Removal sind Kolaghan’s Command, Unlicensed Disintegration sowie Counterspell, Cryptic Command und Mystic Confluence. Falls Ihr Ihn besitzt ist ein Demonic Tutor natürlich immer eine sehr gute Wahl um das Deck konstanter zu machen.

Damit kommen wir zur folgenden Liste:

Commander:

Deck:

 
wobei ich folgende Karten herausgenommen habe:
Solltet Ihr weiterhin noch mehr Karten ersetzen wollen, ist dieses Artefakt-Paket denke ich sehr interessant und eröffnet auch mit Trophy Mage nochmal eine weitere Toolbox
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Solltet Ihr interessiert sein ein Kess-Deck zu bauen, so empfehle ich euch meine Storm-Liste, die ich mir direkt mit Kess als Commander zusammengebaut habe. Man kann nie genug Storm in Multiplayerspielen am Tisch haben !

Commander:

Deck:

Danke nochmal an Matze für die Mithilfe !

Falls Ihr auch schon dabei seid die neuen Decks zu pimpen, sagt mir doch welche Karten Ihr in die Decks gebaut habt in den Comments!

 

 

Freakle

 

 

 

 

 

 

 

Stürmische Standard Season

Hallo zusammen,

Der Standard-Pool beinhaltet zur Zeit eine der Interessantesten Karten seit sehr langer Zeit, eine Karte die ich im Highlander, 1on1Commander, und sogar Vintage spiele und die dort meist die stärkste Win-condition ist, die man sich wünschen kann!

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WotC gibt uns tatsächlich eine Storm-Karte für Standard… in 2017 ! Da muss doch etwas zu machen sein!

Da mir unser #TeamMagicBlogsDe Mitglied Philipp beim GP Metz zwischen den Runden diesen Floh ins Ohr gesetzt hat konnte ich es natürlich nicht lassen und an einer Liste feilen, die zumindest Tier 2 zur Zeit sein könnte. Bonus an diesem Deck! Es ist sehr billig, also falls ihr eine Budget-Option sucht, absolut zu empfehlen!

Neben Aetherflux Reservoir hat uns WotC noch einige andere, relativ unfaire Karten in Standard geschenkt:

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Begonnen habe ich mit all diesen Karten im Deck. Seer’s Lantern oder Hedron Archive. Die Laterne kann sogar durch die selbe Karte gefunden werden wie Inspiring Statuary, nämlich durch Trophy Mage. Alles in allem war dieses Setup aber viel zu langsam, die stärkste Karte darin war immer Inspiring Statuary, alle anderen eher Füller.

Schnell wurde klar, dass man das Deck Manaeffizienter bauen sollte, gerade um gegen die schnellen Decks wie Zombies oder Mono-Rot eine Chance zu haben. Daher entwickelte sich das Deck hin zu einer Liste, die nur noch Inspiring Statuary spielte, dafür aber 0 Mana-Artefakte wie Ornithopter und Bone Saw. Diese können durch Paradoxical Outcome wieder auf die Hand genommen werden und so Karten ziehen und wiederholt Storm erzeugen. Gleichzeitig kostet mit diesen Artefakten und der Statuary auf dem Feld unser Paradoxical Outcome nur 1 blaues Mana. Letztendlich bin ich bei folgender Liste gelandet:

Standard STORM

Maindeck:

Sideboard:

Im Sideboard sind einige interessante Kartenpakete für jeweilige Matchups:

Dispel, Negate und Metallic Rebuke sind gegen Combo

Battle at the Bridge, Herald of Anguish und Bastion Inventor gegen Creature Beatdown

Gerade der spell Battle at the Bridge ist super in diesem Deck, da man für X soviel bezahlen kann wie man will und gut und gerne eine Kreatur abstellt und dabei 10+ Leben bekommt. Der Inventor sowie der große Dämon sind gegen Temur im Deck, wobei die beste Line gegen dieses Matchup ist einfach über die Combo zu gewinnen.

Falls Ihr auf Modo seid, investiert doch die 10 Tix für dieses Deck und testet einfach selbst, gerade wenn Ihr freunde von Stormdecks in anderen Formaten seid.

 

 

Freakle