Kategorie-Archiv: Allgemein

Commander 2017 – Deck Upgrades / Vampire – Vampiric Bloodlust

Hallo zusammen,

ich melde mich heute mit Teil 2 unserer Commander 2017 Upgrade-Serie zurück. Das Deck das wir uns heute anschauen werden erhaltet Ihr unter dem Namen „Vampiric Bloodlust“. Angeführt wird dieses Deck durch den neuen Commander Edgar Markov und ist ein Vampir-Tribal-Deck.

Wie in unserem Teil 1 erwähnt, wollen wir Wege aufzeigen um das Precon durch einige Karten aufzupimpen, ohne die Grundidee des vorgefertigten Decks über den Haufen zu werfen. Diese Artikelserie sollte als ein Anhaltspunkt zu weiteren  Upgrades der Decks fungieren und euch einige Möglichkeiten Aufzeigen welche starken Karten in das jeweilige Deck passen könnten.

Heute Hilft mir Andi, von #TeamMagicBlogsDe. Andi spielt seit gefühlt 20 Jahren ein Vampir Highlander, kennt sich daher ganz gut mit diesem Tribe aus, auch wenn er darunter spätestens seit der Twilight Reihe bei uns in der Gruppe deutlich leiden muss.

Hier nun erstmal die Deckliste, die Ihr erhaltet beim Kauf des Precons „Vampiric Bloodlust“:

Commander:

Deck:

Die wahrscheinlich größte Bombe des Schwarz-Roten Vampir-Highlander-Decks muss ebenfalls in dieses hier eingebaut werden. Zugegeben, die Karte ist im dreifarbigen Deck etwas schlechter, darum bauen wir ebenfalls noch eine allgemein sehr gute Karte ein, die zusätzlich hilft unsere Bombe zu aktivieren.

Vampire NocturnusSensei's Divining Top

Vampir der Nacht ist uns in der Gruppe schon öfters zum Verhängnis geworden, ein Anthem-Effekt der +2/+1 gibt und gleichzeitig noch Flugfähigkeit, und damit oftmals das Blocken unmöglich macht, hat das Potential jedes Spiel auf der Stelle zu beenden. Da wir in diesem Deck allerdings 3-farbig sind, wird der gute Lord wohl nicht immer aktiv sein. Wir können die Möglichkeit dazu allerdings deutlich erhöhen, durch die Addition des Sensei’s Divining Top ins Deck.

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Die Hochgeborene stellt eine weitere sehr starke Addition ins Deck dar. Das Deck produziert ganz automatische Vampir-Token, und beinhaltet ebenfalls Sacrifice-Karten, so dass die Hochgeborene perfekt in dieses Unterthema passt. Hier könnte man das Deck noch weiter ausbauen und zusätzliche Grave Pact Effekte in die Liste mit aufnehmen.

Meine Ausrichtung des Decks geht allerdings in eine andere Richtung. Ich will diese Vielzahl an Tokens nutzen um eine der stärksten Mechaniken der letzten Jahre zu nutzen: Monarch!

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Eine der Hauptgefahren der Monarch-Mechanik ist, dass man sich zum Ziel aller am Tisch macht und schnell den Monarchen-Status verliert. Ohne genügend Angreifer ist es weiterhin sehr schwer erneut der Monarch zu werden. Edgar Markov erlaubt uns einige Vampire zu haben, die wir ohne große Bedenken in den Kampf werfen können um uns die Monarchen-Krone wieder zu holen. Weiterhin beinhaltet die Liste einiges an Lifelink und Lifedrain, so dass wir Hits unserer Gegner wieder aufheilen können. Monarch gibt uns daher die Möglichkeit Lifegain-Effekte in Extrakarten umzuwandeln! Ich habe in das Deck die folgenden 3 Karten eingebaut, die uns Zugriff auf den Monarchen geben:

Image (1) Image (2) Image (3)

 

Um weiteren Lifegain einzufügen, und auch als Goodstuff-Karten habe ich Kalitas, Traitor of Ghet und Sorin, Solemn Visitor und Sorin, Lord of Innistrad eingefügt. Bloodthief Asencion hilft ebenfalls Hierbei. Exquisite Blood komplettiert mit dem schon vorhandenen Sanguine Bond eine der bekanntesten Combos in Commander.

Als Removal kommen für störende Permanents noch Vindicate, Anguished Unmaking und Utter End. Toxic Deluge ist ein zusätzlicher Boardwipe der auch unzerstörbare Ziele abrüstet. Painful Truth ist noch ein sehr starker Zieh-Effekt, der unser Deck weiter nach vorne bringt

2 weitere Lords haben wir ebenfalls eingefügt, Anpassungsfähige Kampfmaschine und Metallischer Nachahmer. Drana, Liberator of Malakir ist zusätzlich ein Pseudo-Lord. Olivia Voldaren ist zusätzlich noch ein Finisher. Damit landen wir, bei zusätzlich ertüchtigter Manabasis, bei der letztendlichen Deckliste:

edgarmarkov

Deck:

wobei folgende Karten nicht mehr im Deck sind:
Das wäre mein Vorschlag für einige Upgrades, danke nochmal an Andi für die Mithilfe! Habt Ihr selbst schon das Deck getestet oder gar einen anderen Vampir an die Spitze des Decks gesetzt? Erzählt mir doch davon in den Kommentaren!
Freakle 

 

Freakle’s Report zur deutschen Meisterschaft

Hallo zusammen,

 

die deutsche Meisterschaft ist für einen Teil von uns, unter dem ich mich auch befand, schon am Freitag Nachmittag gestartet. Relativ früh haben wir uns in den Daimler gezwängt (okay das ist etwas übertrieben) und Richtung Hanau aufgebrochen. Dabei wurde schnell klar, dass wir uns über 2 Dinge einig waren:

  • Standard ist in einem sehr guten Zustand, so dass selbst für uns Gelegenheitsspieler des Formats genug Decks zur Auswahl stehen
  • Das Limited Format hat sich sehr positiv entwickelt durch die neue Erweiterung, von einem der wohl schlechtesten aller Zeiten zu einem Format, dass es evtl. in die Klassiker des Draftformates schaffen könnte.
  • Travis Woo würde wohl nicht ins #TeamMagicBlogsDe aufgenommen werden.

Da wir uns auf kein „bestes“ Deck im Format einigen konnten, uns alle aber einige waren, dass Mono-Rot der Feind ist dem man sich auf keinen Fall anschließen sollte, viel die Deckwahl entweder ein Control-Deck oder auf ein Midrange-Deck. Am meisten gespielt war von unserer Seite aus Temur Energy, und U/B-Control das ich ins Feld geführt habe. Ich habe vorher auf MTGO einige Ligen getestet (war auch im Stream / auf YouTube zu sehen), unsere endgültigen Tests liefen dann äußerst konzentriert in unserer Unterkunft bei 3-4 Hefeweizen und einen der besten Schnitzeln der Welt ab. Hier die Liste, die ich für die Nationals ins Feld geführt habe:

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Die vollständige Liste findet Ihr auch in meinem letzten Standard-Stream. An sich bin ich zu fast der selben Liste gekommen wie die GP Turin Liste durch meine Tests auf MTGO, allerdings ist mein Sideboard etwas anders und ich spiele ein Never/Return im Maindeck statt dem 2. Flaying Tendrils. Zusätzlich habe ich eine Aether Hub Manabasis um den 3. Gearhulk durch einen Nicol Bolas zu ersetzen.

Standard verlief an Tag 1 sehr gut. Ich konnte 3:0 starten und mich gegen BG Constrictor,  Temur Energy und Mardu Vehicles durchsetzen. Es war zu spüren dass das U/B-Deck doch ein deutlich besseres Matchup hat wenn es „on the Play“ ist. Das ist nichts neues, allerdings wurde mir das vor allem gegen meinen Temur Gegner erneut bewusst, den ich mit einigen Zensieren als Controldeck auskurven konnte. Nicol Bolas war immer der Finisher der Wahl.

Anschließend war Draft an der Reihe. Meine letzte Berührung mit dem Limited Format in Metz war alles anderes als erfolgreich, zumal ich bisher immer noch keine der folgenden Karten im Format geöffnet habe:

Götter

Planeswalker

Glorybringer

Dieser Umstand erschwert die ganze Sache doch sehr. Ich will nicht zu sehr auf diesem Fakt rumreiten, aber das Format ist meiner Meinung nach sehr bombenlastig. Gerade mein 2. Draftdeck war der Beweis dafür. Ich startete in Draftpod 4 und konnte folgendes Deck zusammenbasteln:

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Ein nettes Schwarz-blaues Draft-Deck mit 2 sehr starken Friedhof-Finishern. Ich ging 2:1 in meinem Draft-Pod, meine erste Niederlage im Turnier erhielt ich durch ein sehr gutes Boros Aggro-Deck, das in allen 3 Spielen sehr gut ausgekurvt hatte, jeweils mit einem Turn 2 Adorned Pouncer, gefolgt von einer Kartusche. Da war mein Deck einfach zu langsam.

5:1 bisher, damit bin ich in den letzten Draft und die letzte Runde von Tag 1 gestartet. In einem sehr merkwürdigen Draft bekam ich Pick 2 Razaketh, Pick 3 Torment of Hailfire und Pick 4 God-Pharao’s Gift geschoben. Dadurch war für mich die Sache relativ klar, trotz einer Hour of Devastation als Firstpick:

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Sultai-Bomben.dec. Genau mein Drafthaufen! Ich konnte die erste Runde damit auch direkt gewinnen und habe den Tag 6:1 beendet. Leider waren wir etwas zu spät in der Zeit, so dass wir kulinarisch statt die lokalen Spezialitäten zu erkunden doch beim Amerikaner gelandet sind. Ein relativ ernüchternder Abschluss für einen ansonsten sehr angenehmen Turniertag.

Tag 2 startete sehr früh, mit einem Playermeeting um wohl unnötige Drops zu eliminieren und damit die WotC-Software zu entlasten. Dies sollte später am Tag noch zu einer größeren Wartezeit führen, mehr dazu hier. Respekt an die gesamte Judge-Crew, dass das Turnier trotz dieser Schwierigkeiten so reibungslos verlaufen konnte. Schön auch, dass wir direkt informiert wurden und bescheid wissen woran diese Probleme lagen. Gerne jedesmal so!

Im Draft konnte ich die 2. Runde dieses Pots ebenfalls gewinnen, stand damit 7:1. Vor Runde 9/12 sah das ganze also so aus:

runde 9

Punktgleich auf Platz 16 mit meinem Teamkollegen und nun Deutschen Meister Philipp Krieger und unserem Pro-Punkte-Leader Marc Tobiasch. Leider hatte dieser mich vor der Runde aufgeklärt, dass der Traum noch möglich sei….. 7:5!

Dementsprechend habe ich auf den Guten natürlich gehört und umgehend in 3 Spielen gegen meinen Draft-Nebensitzer verloren. Sein aggressives Go-wide grün-weiße Deck war letztendlich in Spiel 3 zuviel für meinen Flood. Ich konnte zwar stabilisieren, bin dann aber über mehrere Runden mit einem 2-Power-Attacker in der Luft getötet worden.

Standard ging danach ebenfalls im selben trott weiter. Ich spielte noch 2 weitere Runden, gegen New Perspectives und Temur Energy. Beide Spiele wären gewinnbar gewesen, allerdings habe ich zu gierig gespielt, mich hat wohl der Loss in der Runde davor mehr getiltet als ich mir eingestehen wollte. Dementsprechend viel ich auf 7:4 und bin mit dem ersten Ulmer Auto relativ ernüchtert vor Runde 12 nach Hause gefahren. Letztendlich habe ich trotz meiner no-Show in der letzten Runde es noch in die Top 100 geschafft.

 

Allgemeines zum Turnier:

Zuerst nochmal das offensichtliche!

Ich freue mich natürlich riesig für Philipp das er es geschafft hat und bei den Worlds dabei ist. Das kann ja nur in einer Top Platzierung für das deutsche Team enden. Captain Ormus hatte ebenfalls noch einen starken Sonntag und es bis in die Top 4 in Modern geschafft, sehr tolle Sache! Gerade Ormus, der vom Glück im Spiel nicht gerade verfolgt wird gönne ich das natürlich von Herzen.

Ich möchte auch nochmal ein dickes Lob an die Judge-Crew aussprechen. Das Turnier verlief meiner Meinung nach für die Größe sehr reibungslos. Der Informationsfluss war da, etwas das mir ja beim letzten MKM-Event mehr als gefehlt hat.

Die Side-Events als „Meisterschaften“ in jeweils Legacy und Modern aus zuschreiben fand ich persönlich klasse, so konnte man auch neben dem Mainevent in einem relevanten Turnier teilnehmen. Gleichzeitig war Sonntag auch noch ein PPTQ. Wer nicht genug von Limited hatte konnte zusätzlich auch sich zu 8-Mann-Drafts zusammen schließen. Als Artist war RK Post da, bei dem ich auch direkt zugeschlagen habe und einige Prints nun mein Eigen nennen kann. Damit ist die Palette analog zu einem GP abgedeckt, für mich eine sehr runde Sache, ich hoffe JK-Entertainment kann die Events auf diesem Level halten.

 

Freakle

Commander 2017 – Deck Upgrades / Zauberer – Arcane Wizardry

Hallo zusammen,

Die neuen Commander-Decks sind endlich da und bei eurem LGS erhältlich. Wie jedes Jahr sind diese Decks fürr mich das Highlight des Jahreszyklus und das obwohl ich eher Highlander als Commander spiele. In den nächsten Wochen werde ich euch meine Vorschläge zum Upgrade der einzelnen Commander 2017 – Decks vorstellen. Ich denke, dass alle Decks ein sehr gutes Produkt sind um damit mit Magic zu starten. All diese Decks spielen sich sehr angenehm aus der Box und können auch gegen Decks ohne Budget bestehen.

Allerdings ist bei all diesen Decks noch deutlich Luft nach oben, sowohl von der Mana-Basis als auch von einzelnen Karten die das Deck weiter bringen können.

Heute befasse ich mich mit dem Zauberer-Tribal-Deck in den Grixis Farben. Anbei die Deckliste die Ihr direkt aus der Box bekommt.

Arcane Wizardry:

Commander:

 

Deck:

Meiner Meinung nach ist das Zauberer-Deck das schwächste Deck direkt aus der Box. Das Thema der Zauberer die durch ETB eine Kopie mit ins Spiel bringen wird bei den verwendeten Zauberer im Deck leider nur sehr unzureichend unterstützt. Die guten Zauberer im Deck müssen oft liegen bleiben, triggern erst in irgendwelchen Upkeeps und sind zusätzlich oft legendär.
Ich denke, die stärkste Karte im Deck ist der neue alternative Commander Kess, Dissident Mage. Zu diesem Commander werde ich euch am Ende des Artikels mein neues Lieblingscommander-Deck anhängen, das ich mir direkt gebaut habe. Allerdings verwendet das bis auf Kess keine Karten aus diesem Precon. Wie schon in Teil 1 erwähnt wollen wir das Thema des Precons beibehalten und nur einige Karten austauschen.
Wenn wir also Inalla als unsere Chefin behalten wollen, so macht es Sinn Zauberermit in das Deck zu packen, die positiv mit Ihrer Eminence-Fähigkeit zusammenspielen.
Eine der wohl interessantesten Combos ist die, mit Wanderwine Prophets.

 

prophet

Falls wir einen Opponent finden, den wir angreifen können ohne das der 4/4 geblockt werden kann, können wir mit dieser Karten und Inalla in der Commandzone eine 1 Karten Infinite – Combo generieren. Wie?

Die Propheten betreten das Spiel, erzeugen wir einen Spielstein der das Original championed und dann angreift. Nach Combat Dmg können wir die Propheten opfern und mit den zurückkehrenden  original Propheten erneut (1) bezahlen und einen Token erzeugen. Dann gehen wir zum Endstep über, der Token wird dank Inalla geopftert, das Original kommt wieder ins Spiel, wir zahlen nochmal (1) und erzeugen im Endstep einen Token, der das Original championed, aber auf dem Schlachtfeld bleibt, da der Anfang des Endsteps schon vorbei ist. Wir entappen in unserem Extra Turn und können weitermachen wie oben beschrieben mit der Angriffsphase.

Für eine erfolgreiche Combo benötigen wir also die 6 Mana für die Propheten, plus 3 weitere für diesen einen Turn = 9 Mana um unendlich viele Züge zu nehmen. (In jedem weiteren Zug kostet uns das dann allerdings nur noch 2 Mana.

Weitere Zauberer, die eindeutig sehr starke ETB – Effekte haben und die wir kopieren wollen sind:

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Auch wenn 2 hiervon legendär sind, ist eine Verdopplung des ETB-Effekts auf jeden Fall 2 Mana wert. Snapcaster Mage ist einfach, wie immer, das beste was man spielen kann.

Eine neuere Karte, die als Zaubererlord dienen kann, aus dem erst vor einiger Zeit erschienen Schatten über Innistrad Set ist Docent of Perfection

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Vedalken Aethermage fungiert als Tutor für all unsere Zauberer, und kann hin und wieder sogar gegen den einen Sliver-Spieler in der Gruppe sehr stark sein.

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Trinket Mage ist ein sehr guter Tutor für dieses Deck, der wie oben gezeigt einige Bullets finden kann wie Nihil Spellbomb, Sensei’s Divining Top oder Elixir of Immortality. Wir spielen daher auch die Artefakt-Länder wie Seat of the Synod.

Die Manabasis kann auf jeden Fall verbessert werden, falls Ihr ABUR-Länder besitzt sind die natürlich das optimale Fixing für jedes Deck, ohne diese Länder könnt Ihr aber auch eine sehr starke Manabasis bauen mit den Schockländern, die immer noch sehr bezahlbar sind.

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Hier die Manabasis des umgebauten Decks unseres #TeamMagicBlogsDe Mitglieds Matze. Riptide Laboratory und Reliquary Tower, sowie Strip Mine sind hier die zusätzlichen Länder, genau wie die beiden Manlands Creeping Tar Pit und Wandering Fumarole.

Um mit den anderen Spielern besser interagieren zu können würde ich zusätzlich Damnation, Toxic Deluge und wie in jedem blauen Deck, Cyclonic Rift in das Deck integrieren. Als Removal sind Kolaghan’s Command, Unlicensed Disintegration sowie Counterspell, Cryptic Command und Mystic Confluence. Falls Ihr Ihn besitzt ist ein Demonic Tutor natürlich immer eine sehr gute Wahl um das Deck konstanter zu machen.

Damit kommen wir zur folgenden Liste:

Commander:

Deck:

 
wobei ich folgende Karten herausgenommen habe:
Solltet Ihr weiterhin noch mehr Karten ersetzen wollen, ist dieses Artefakt-Paket denke ich sehr interessant und eröffnet auch mit Trophy Mage nochmal eine weitere Toolbox
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Solltet Ihr interessiert sein ein Kess-Deck zu bauen, so empfehle ich euch meine Storm-Liste, die ich mir direkt mit Kess als Commander zusammengebaut habe. Man kann nie genug Storm in Multiplayerspielen am Tisch haben !

Commander:

Deck:

Danke nochmal an Matze für die Mithilfe !

Falls Ihr auch schon dabei seid die neuen Decks zu pimpen, sagt mir doch welche Karten Ihr in die Decks gebaut habt in den Comments!

 

 

Freakle

 

 

 

 

 

 

 

Stürmische Standard Season

Hallo zusammen,

Der Standard-Pool beinhaltet zur Zeit eine der Interessantesten Karten seit sehr langer Zeit, eine Karte die ich im Highlander, 1on1Commander, und sogar Vintage spiele und die dort meist die stärkste Win-condition ist, die man sich wünschen kann!

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WotC gibt uns tatsächlich eine Storm-Karte für Standard… in 2017 ! Da muss doch etwas zu machen sein!

Da mir unser #TeamMagicBlogsDe Mitglied Philipp beim GP Metz zwischen den Runden diesen Floh ins Ohr gesetzt hat konnte ich es natürlich nicht lassen und an einer Liste feilen, die zumindest Tier 2 zur Zeit sein könnte. Bonus an diesem Deck! Es ist sehr billig, also falls ihr eine Budget-Option sucht, absolut zu empfehlen!

Neben Aetherflux Reservoir hat uns WotC noch einige andere, relativ unfaire Karten in Standard geschenkt:

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Begonnen habe ich mit all diesen Karten im Deck. Seer’s Lantern oder Hedron Archive. Die Laterne kann sogar durch die selbe Karte gefunden werden wie Inspiring Statuary, nämlich durch Trophy Mage. Alles in allem war dieses Setup aber viel zu langsam, die stärkste Karte darin war immer Inspiring Statuary, alle anderen eher Füller.

Schnell wurde klar, dass man das Deck Manaeffizienter bauen sollte, gerade um gegen die schnellen Decks wie Zombies oder Mono-Rot eine Chance zu haben. Daher entwickelte sich das Deck hin zu einer Liste, die nur noch Inspiring Statuary spielte, dafür aber 0 Mana-Artefakte wie Ornithopter und Bone Saw. Diese können durch Paradoxical Outcome wieder auf die Hand genommen werden und so Karten ziehen und wiederholt Storm erzeugen. Gleichzeitig kostet mit diesen Artefakten und der Statuary auf dem Feld unser Paradoxical Outcome nur 1 blaues Mana. Letztendlich bin ich bei folgender Liste gelandet:

Standard STORM

Maindeck:

Sideboard:

Im Sideboard sind einige interessante Kartenpakete für jeweilige Matchups:

Dispel, Negate und Metallic Rebuke sind gegen Combo

Battle at the Bridge, Herald of Anguish und Bastion Inventor gegen Creature Beatdown

Gerade der spell Battle at the Bridge ist super in diesem Deck, da man für X soviel bezahlen kann wie man will und gut und gerne eine Kreatur abstellt und dabei 10+ Leben bekommt. Der Inventor sowie der große Dämon sind gegen Temur im Deck, wobei die beste Line gegen dieses Matchup ist einfach über die Combo zu gewinnen.

Falls Ihr auf Modo seid, investiert doch die 10 Tix für dieses Deck und testet einfach selbst, gerade wenn Ihr freunde von Stormdecks in anderen Formaten seid.

 

 

Freakle

Ixalan Spoilers und Mechaniken

Hallo zusammen,

WotC war so freundlich uns die neuen und wiederkehrenden Mechaniken für Ixalan zu spoilen. Ixalan enthält:

wiederkehrende Mechaniken:

  • Raid

  • Doppelseitige Karten

  • Vehicles

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neue Mechaniken:

  • Enrage: Straight outta comp….HEARTHSTONE! Wenn die Kreature mit Enrage schaden erhält, Triggert Enrage und damit der Effekt der dahinter steht. zB: 3 Schaden auf den Gegner

  • Explore: Wenn Explore durch ETB triggert ODER durch eine aktivierbare Fähigkeit triggert zeigt man die oberste Karte seiner Bibliothek offen vor. Sollte es ein Land sein, erhält man dieses auf die Hand, ist es ein Non-Land erhält die Kreatur die Explore triggert eine +1/+1 Marke und man kann die gezeigte Karte auf oder unter die Bibliothek legen

  • Treasure: Treasure werden durch Karten erzeugt und sind farblose Artefakt-Spielsteine, die man für ein Mana einer beliebigen Farbe opfern kann, quasi ein Lotus Petal

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Gleichzeitig gibt es ein Regelupdate zu Planeswalkern. Diese sind nun legendär, verhalten sich also genau wie legendäre Kreaturen. D.h. man kann nun mehrere Planeswalker des selben Charakters haben, nicht aber mit dem selben Namen. Jace the Mindsculptor und Jace, Vryn’s Prodigy sind somit möglich gleichzeitig auf dem Feld zu haben.

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weitere Spoiler findet Ihr bei unseren Freunden von MTGGoldfish.

 

Erster Eindruck:

Für mich als Liebhaber von Control und Midrange – Decks sind die bisherigen Mechaniken erneut sehr bedenklich. Raid und Enrage sind wieder Fähigkeiten, die Angreifen deutlich bevorzugen. Wir haben ja gesehen zu welchen „tollen“ Limited-Formaten das führen kann mit „Exert“ des vorigen Blocks. Apropos Block, blocken wird weiterhin noch erschwert durch die Rückkehr von Fahrzeugen, die schon im Kaladesh – Block jeden verpassten 2. Zug im Limited zu einem Autoloss werden ließen. Für mich kann das nur zwei Dinge bedeuten:

  • Sollten die Mechaniken gepusht sein wie in den letzten 2 Blocks, wird es wieder ein unglaublich aggrolastiges Formatim Limited. Spiele die nach 5 Zügen und 3 gespielten Karten enden haben letztendlich nichts mehr mit spielerischem Können zu tun, sondern nur noch mit Glück. Bitte nicht.
  • Die Mechaniken sind aus angst diesesmal deutlich schlechter ODER die defensiven Karten sehr gut. Das würde uns hoffentlich zu einem spielbaren Format bringen, allerdings wird dieser Block dann kein sehr hohes Powerlevel aufweißen, oder deutlich brokene Controlkarten enthalten (JA BITTE!!)

Die Planeswalker-Änderung finde ich persönlich nicht erfreulich. Allerdings werde ich es im Highlander nun auf die Spitze Treiben und ein Liliana und Jace only Superfriends + Removal Deck spielen. Freut euch drauf !!

Ban-List-Updates gab es ebenfalls noch:

Vintage:

Thorn of Amethyst is restricted.

Monastery Mentor is restricted.

Yawgmoth’s Bargain is unrestricted.

All other formats:

No changes

 

Mentor und Workshop waren letztendlich die 2 einzig verbliebenen Decks im Format, ich hoffe damit wird Storm wieder stärker und gleichzeitig evtl. auch Oath oder Doomsday wieder spielbar!

 

 

Freakle

Champion of Wits ist broken

Hallo zusammen,

supremewill

ich bin gerade, gezwungener Maßen, dabei mich wieder mehr mit Standard zu beschäftigen. Im September werde ich mit vielen anderen von #TeamMagicblogs.de an den Nationals in Hanau teilnehmen. Das ganze sieht nach einem sehr coolen Event aus, falls Ihr euch qualifiziert habt, nehmt doch teil! Mehr Infos findet Ihr hier. Selbst wenn Ihr nicht qualifiziert seid, spielt doch einfach an den offenen Meisterschaften in Legacy oder Modern mit!

Ich will allerdings mein Glück im Mainevent versuchen, meine letzte Teilnahme am WMCQ endete leider mit einem verlorenen Win-and-in in die Top 8, gut für den 10.(?) Platz und n Haufen Boosterpreise. Damals war das Format allerdings Modern, und ich konnte getrost einfach meinen Sultai – Haufen ausführen.

Nun also Standard und Limited. Über den Draft mach ich mir wenig Sorgen, das üben wir ja regelmäßig 2 mal pro Woche in unserem LGS. (Auch wenn dieser Block bisher alles andere als gut für mich läuft) Standard liegt mir allerdings seit dem Origins-Standard fern. Kurzzeitig hatte ich es mit U/B – Control auf dem GP Madrid versucht und bin kläglich ohne Vorbereitung an den 2 einzig spielbaren Decks gescheitert. Wenigstens konnte ich zuschauen wie unser Teamkollege Andi sich mit U/W-Flash locker in die Pro-Punkte gespielt hat. Anschließend habe ich es mit Marvel versucht, gerade rechtzeitig um ein unrelevantes Turnier mitzunehmen und den folgenden Marvel-Ban voll ausschöpfen zu können.

In einem Format, dominiert von Aggro-Decks in Mono-Farben, bleibt mir als alten Control – Spieler natürlich bisher kein T1 – Deck übrig, das ich gerne spielen würde. Gerade Mono-Rot-Aggro ist maximal weit von meiner Spielweise entfernt, daher wird es wohl dieses Mal kein Tier1 Deck werden.

Am Gameday habe ich @Saffronolive „verbesserte“ Sultai-Reanimator Liste in den Kampf geführt:

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Ein Deck, dass man selbst beim besten Willen nur aus Haufen bezeichnen kann. Ziel ist es, einen großen Dämon oder ähnliche Tiere mit einem 5cmc- oder 6cmc – Spell zu reanimieren. Sollte der Dämon einmal liegen kann man das jede Runde wiederholen, dank der Tutorfähigkeit selbigen.

Schnell wurde klar, dass dieses Deck gegen kein Control ein sehr einseitig negatives Matchup hat, als auch gegen Kurve-Decks die größer werden als Mono-Rot keinerlei Chance hat. Die sehr klobige Sultai-Manabasis tat Ihr übriges, dass dieses Deck meist die ersten 3 Turns das Board nicht beeinflusst.

Auffallend war allerdings die Stärke der Karte Champion of Wits. Selbiger war niemals ein schlechter Draw, konnte uns durch unser Deck filtern und gleichzeitig Zeit kaufen gegen Beatdown-Decks. Er war ein Low-Drop den wir gerne auch gegen Control gelegt haben und der um die meisten Counterspells herum im Lategame ein echter Beater ist UND noch Karten zieht.

Mir war klar, dass dies eine Karte ist die ich im Standard spielen will, gerne in einer Midrange bis Control-Hülle.

Unser Turnier wurde von Grixis – Control gewonnen, allerdings halte ich dieses Deck nicht für das stärkst mögliche im Moment. Es hat zwar gute Matchups gegen Combo und langsamere Decks, wenig Spiel aber gegen die Aggro-Decks im Format. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Grixis keinen vernünftigen Lifegain spielen kann, da Schwarz nur ein marginaler Splash ist (für Nicol Bolas, God-Pharaoh). Wenn selbst Control-Kenner und Könner Ihr Grixis-Deck nach langem Testen in die Ecke stellen und zu solchen Dingen greifen:

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Warum sollte ich dann versuchen, was wohl in diesen Farbkombinationen nicht bezwingbar ist.

In unserem LGS kam die Diskussion auf, ob ein Control-Deck mit stärkerem schwarzen Anteil möglich sein könnte, oder gar ein Weiß-Blaues Deck.

Daher habe ich mein Augenmerk zuerst auf 2 sehr coole Listen gelegt, die im Reddit-Universum herum schwirren:

Zuerst, U/B-Reanimator:

Maindeck:

Sideboard:

Gameplay dazu könnt Ihr ganz Easy auf unserem YouTube-Channel sehen:

Die zweite Liste die ich testen werde ist eine sehr interessante Control-Shell mit Approach of the Second Sun als Win-Condition! Sehr cool !

U/W Approach

Maindeck:

Sideboard:

Habt Ihr ein Deck für diese Standard-Saison? Ja? MEGA ! Postet mir die Liste in den Kommentaren!

 

 

Freakle

 

 

Modern Season is back !!!

Hallo zusammen,

Nach einem unglaublich „spannenden“ Jahr mit ausschließlich Standard Pro-Tour – Events, und sehr starkem Fokus auf einem höchst unbeliebten Standardformat in allen Turnieren (GP-Level, PPTQ, etc.) hat WotC für das Jahr 2018 eine für mich hervorragende Änderung angesagt:

Die Modern-Saison ist zurück!

Liliana-of-the-Veil

Modern ist zurück, auch auf höchstem Tournament-Level. Das Format ist so beliebt wie nie, ein Midrange Deck ist das beste Deck im Format, trotz allem sind alle Decktypen spielbar (auch Control liebe Freunde). Zusätzlich zur Pro-Tour wird es nächstes Jahr in Europa mehr Modern GPs geben als Standard GPs! HOORAY !

Zeit also, sich wieder stärker dem meiner Meinung nach besten MTG – Format zu widmen.

Auf Magic Online spiele ich zur Zeit folgende aktualisierte Liste meines Pet-Decks, Sultai Midrange. Damit war ich auch auf unseren lokalen Turnieren unterwegs:

Maindeck:

Das Format hat sich nach den letzten Bannings deutlich entschleunigt, daher bin ich wieder dazu übergegangen Ancestral Vision im Maindeck zu spielen. Da sowohl Online als auch bei uns lokal viele Token-Decks unterwegs sind, und Lingering Souls auch eine der besten Antworten sind gegen Death’s Shadow, habe ich meinen Maindeck-Sweeper der Wahl ausgetauscht, Engineered Explosives sind im Sideboard, dafür Yahenni’s Expertise im Maindeck. Die Synergie mit den Ancestral Vision tut ihr übriges um sich zur Zeit für diesen Sweeper zu entscheiden. Gleichzeitig habe ich dadurch meine Grim Flayer aus dem Maindeck geworfen, als auch Scavenging Ooze. der Schleim war immer die schlechteste Karte im Maindeck, und hat gegen Graveyard – Strategien trotz allem nicht viel gemacht da er viel zu langsam war. Evtl. sollte einer ins Sideboard, das ist aber auch noch nicht Final, sondern wird gerade noch getestet. Wenn ich es gerade davon habe, hier mein aktuelles Sideboard in denen ich einige Karten erneut teste im neuen Meta:

Sideboard:

Hier sind vor allem Bribery, Garruk, Stubborn, Rejection und der Tracker auf dem Prüfstand. Tracker hat sich bisher bewährt, evtl will man eine Copy von Ihm sogar als Beater #10 im Maindeck haben.

Ich werde die Liste weiter testen, bei Gelegenheit werde ich euch auch wieder eine Video-Serie für den Youtube-Kanal von Magicblogs.de aufnehmen.

Da ich dort aber auch die Möglichkeit habe einige andere Brews zu testen, hier noch 2 Listen die ich auf Twitter gefunden habe und ebenfalls für Magicblogs.de testen will:

Reanimator

Maindeck:

Sideboard:

Enchantments, coole dicke Finisher, Götter, Gifts Ungiven…. was ein cooles Deck! Muss ich unbedingt testen!

U/B Control

Maindeck:

Sideboard:

Die reine Control-Variante in Schwarz und Blau. ich würde Grün gegen Cryptic Command tauschen …. mal sehen wie das Deck performt.

Falls Ihr auch ein Pet-Deck habt das Ihr auf unserm Channel mal vorgestellt sehen wollt, gerne einfach in die Kommentare oder direkt zu mir auf Twitter, @AnaFreakle

 

Freakle

 

Team Magicblogs.de beim Grand Prix Metz 2017

Hallo miteinander,

 

GP Metz wird das nächste Event sein, auf das #TeamMagicblogs.de relativ zahlreich fahren wird. Da ich gerade dabei bin einige Informationen für die Reise zu sammeln dachte ich mir, ich mache das ganze mal öffentlich. Vielleicht kann der Eine oder Andere ja etwas davon verwenden. Zusätzlich hat das den schönen Nebeneffekt das ich alles selbst nachschauen kann, wenn ich vor Ort Infos brauche :)

magic gp

Falls Ihr noch nie auf einem Magic Grand Prix wart, aber gerne diesen besuchen möchtet, so empfehle ich euch meinen ersten Artikel zuerst zu lesen: Mein erster Magic the Gathering Grand Prix! Was soll ich beachten?

GP Metz ist vom 25.-27. August. Ausrichter wird dieses mal schon ChannelFireball sein. Das ganze findet auf dem Expo-Gelände statt. Hier fürs Navi:

Metz-Expo
Rue de la Grange aux Bois
Metz 57070
FR

Die Site liegt, wie meistens auf einem GP, etwas außerhalb. Ich habe die Karte hier zum vergleich mal auf das Stadtzentrum zentriert um euch ein Gefühl zu geben wo Ihr hin müsst.

metz site

hach ich werde Paint vermissen ….

Ihr erreicht die Site über die A4 von Straßburg aus oder über die A31 von Luxemburg aus mit dem Auto. Die Ausfahrt lautet „Parc des Expositions„. Solltet Ihr mit den Bussen unterwegs sein so hält die Linie 8. Haltestelle heißt ebenfalls wie die Ausfahrt.

Um euch in der Innenstadt zurecht zu finden empfehle ich euch den Stadtplan herunter zu laden.

Allgemeines zum Event:

ChannelFireball wird sowohl ein Main – Event Paket anbieten (mehrere sogar), als auch die von Ihnen bekannten „Fanatic Packages“. Falls Ihr noch nie auf einem GP von ChannelFireball gewesen seid: Fanatic Packages sind Buy ins zu 6 Events (2 an jedem Tag, Freitag, Samstag, Sonntag) in einem Format eurer Wahl. Bedeutet für GP Metz: Standard, Modern, Legacy, Limited. Das Constructed Paket kostet 95 €, das Limited-Paket 140 €. Als Beispiel hier das Legacy – Paket (mit dem ich gerade Liebäugle)

Legacy Fanatic Package
€95

  • Grand Prix Metz Playmat
  • Exclusive 2017 Grand Prix Foil Promo Progenitus
  • ChannelFireball Sleeves (80 ct)
  • ChannelFireball Deck Box
  • ChannelFireball Lifepad and Pen
  • Entry into our 6 Scheduled Legacy Constructed Events (2 Friday, 2 Saturday, 2 Sunday)

Event entries purchased as part of the Fanatic Package cannot be exchanged, refunded, or rescheduled

Der Main-Event ist Limited und wird mit Playmat und Last Chance Trial am Freitag 95 € kosten, solltet Ihr euch nur für den Main Event registrieren wollen so kostet das 75 €.

Main Event Package
€ 95

(Available Online Only until 24 August at 22:00 Local Time!)

  • Entry into the Grand Prix Metz Main Event
  • Sleep In Special (if you have byes)
  • Grand Prix Metz Playmat
  • Entry into the Mega Last Chance Trial (10:30 Friday, Sealed Deck, Single Elimination)
  • Exclusive 2017 Grand Prix Foil Promo Progenitus
  • ChannelFireball Deck Box
  • ChannelFireball Lifepad and Pen

Neben unserem bekannten Promo – Progenitus für diese Saison erhalten wir auch die Spielmatte aus Metz. Diese zeigt Nicol – Bolas wie er es dem Gatewatch anständig besorgt:

playmat

Zusätzlich könnt Ihr ein VIP – Ticket buchen, wers braucht….

 

Als Artist werden anwesend sein:

Das bedeutet für uns BUG Spieler, Foil – Leovold einpacken nicht vergessen!

leo

 

Allgemeines zu Metz:

Metz is eine klassische Studentenstadt, mit 120 000 Einwohnern, davon 20 000 Studenten. Es ist die Hauptstadt der früheren Region Lothringen und damit geschichtlich stark mit Deutschland verbunden. Metz liegt direkt an der Mündung der Seille in die Mosel.

„Es war einmal ein Keltenstamm“, so in etwa beginnt die Geschichte rund um die Entstehung von Metz. Die Kelten nannten ihre Siedlung Götterburg!(Divodorum). Die Römer machten daraus Mediomatricum und später Mettis. Als die Stadt vor ca. 2000 Jahren von den Kelten wieder erobert wurde führten diese die Stadt zu früherer Blüte zurück, größer als Paris zur damaligen Zeit.

Zwischenzeitlich wurde Metz Stammsitz der Karolinger, ab dem 10. Jahrhundert entwickelte es sich zur Republik, geführt von den ansässigen Patriziern. Parallel entdeckten christliche Orden die Stadt für sich und erbauten zahllose geistliche Gebäude, allen voran die Kathedrale St. Etienne. Im 16. Jahrhundert machte König Heinrich II gegen den Willen der Bürger Schluss mit der Unabhängigkeit, dadurch wurde Metz französisch. 1870 belagerte die deutsche Armee die Stadt im Deutsch-Französischen Krieg und konnten diese auch erobern, dadurch wurde Metz deutsch. Nach dem ersten Weltkrieg, 1919 wurde Metz wieder zurück gegeben durch den Versailler Vertrag und damit wieder französisch. Während des 2. Weltkrieges wurde Lothringen wieder deutsch, ab 1945 wieder französisch. Das zeigt sich auch im Stadtbild, die Altstadt ist französisch/keltisch, die Neustadt deutsch

Bekannt dürfte Metz vor allem uns Fußballfans sein, da Sie immer wieder im UEFA – Pokal teilgenommen haben (und gegen Größen wie den Karlsruher SC ausgeschieden sind). Erfolgreicher sind dagegen die Handball Damen der Stadt, diese sind auch Erstligisten.

Die gesamte Innenstadt von Metz kann zu Fuß besichtigt werden und viele Straßen sind Fußgängerzonen. Es gibt außergewöhnlich viele Parks und verschiedene Promenaden entlang der Mosel und der Seille. Hier einige der Sehenswürdigkeiten die Ihr mitnehmen solltet falls Ihr in der Stadt seid:

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Mittelbrücke „Pont Moyen“ über einen Moselarm

place de chambre

Place du Chambre

Dom St. Etienne

Dom St. Etienne

Centre Pompidou

Centre Pompidou

Deutsches Tor

Das Deutsche Tor

Kulinarisch ist ebenfalls viel geboten. Metz gilt als Gourmetstadt. Die Stadt hat unzählige kleine Bäckereien oder Konditoreien, Spezialitäten sind vor allem Mirabellen-Tarte, Makronen und natürlich die Quiche Lorraine.

Viele Restaurants bieten Menüs zu günstigen Tarifen an (leider viele Mittags), die meisten Lokale findet Ihr auf den Plätzen St. Jacques und St. Louis, sowie auf dem Place de Chambre und den umliegenden Straßen

Nach getanem Tagwerk ist auch ausreichend alkoholische Entspannung wichtig. Die meisten Bars sind zu finden auf den selben 3 Plätzen,  St. Jacques, St. Louis und Place de Chambre. Beliebte Bars sind: Vivian’s Fairy, Les Paraiges, Les Frères Berthom und La Comédie. Alle haben auch ne Happy Hour, irgendwann zwischen 18 und 23 Uhr variierend. Da wird noch einen dabei haben der 18 wird:

Die Clubs zu diesen Zwecken sind nahe dem Bahnhof (gern geschehen Matze)

 

Das wars von meiner Seite, ich hoffe euch interessieren solche spezifischen Artikel. Ich habe vor das ganze für unsere GP – Reisen weiter zu führen, evtl. bringt es ja dem einen oder anderen etwas. Falls Ihr in Metz seid, kommt doch vorbei und sagt Hallo!

 

Freakle

 

Highlander – Es kann nur einen geben!

Hallo miteinander,

 

heute möchte ich den unglücklichen unter euch, die mit dem interessantesten Casual-Format in Magic – Highlander – nichts anfangen können diese Vorstellen.

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Highlander ist das Vorgängerformat zu EDH, dem heutigen Commander. Die Idee stammte aus dem Untertitel des gleichnamigen Kinofilms mit Christopher Lambert: „Es kann nur einen geben!“ Damit wird auch klar, was wohl die Hauptregel beim Deckbau im Highlander – Format ist:

  • Jede nicht-Basisland-Karte darf nur einmal im Deck vorhanden sein.

Diese Regelung hat sich bis heute im Commander-Format beibehalten und ist verantwortlich für den ganz besonderen Charme dieser Singleton Formate.

  • Ein Deck muss aus mindestens 100 Karten bestehen

Hier schon der erste Unterschied zu Commander. Alle Decks müssen nur mindestens die 100 Karten – Marke sprengen. Sprengen ist oft das richtige Wort für Decks die im Highlander einen gegenüber sitzen, laxe Deckbauer verzichten gerne auf optimierte Decks und haben deutlich über 100 Karten im Deck

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„Ich hab wirklich höchstens 105 oder 106 Karten im Deck“

  • Gespielt wird 1 Match, ohne Sideboard. Highlander kann sowohl 1 gegen 1, als auch im Multiplayer gespielt werden.
  • Startlebenspunkte betragen 20

20 Leben führt gerade im Multiplayer dazu, dass Highlander – Decks klassischerweise nicht Rampen bis Zug 8 und dann den unspielbaren 8-11 Mana Draftbulk auf den Tisch legen. Nein, hier wird weiterhin mit etwas Sinn und Verstand gearbeitet. Ein Deck muss auch vor Turn 6 interagieren können, es gibt sehr viele Decks im Format die wie in einem Format wie Legacy Turn 2 eine „Must Kill“ Kreatur legen können. Sollte man ein Ramp – Deck spielen wollen, dann muss es wirklich ein Ramp Deck sein, nicht nur ein Random Deck in dem zufälligerweise Sol-Ring und Mana-Vault liegen. (Zu diesen beiden Karten später mehr). Diese Einschränkung führt dazu, dass die meisten Highlander-Decks, egal ob Aggro, Control, Combo oder Ramp, schon in den ersten Zügen tatsächlich etwas zu tun haben dass das Spielfeld beeinflusst. Dies führt unweigerlich ebenfalls dazu, dass die meisten Highlander-Matches auch im Multiplayer sich nicht stundenlang dahin ziehen. Ausnahmen bestätigen die Regel, ich musste auch schon gegen einen Kozilek zusammen schieben der End of Turn aus einem Aether Vial rausgehüpft ist …

  • Es sind alle Magic – Karten legal, bis auf diese, die auf der Banned-List stehen. Dies gilt auch für goldrandige Karten.

Die Banned – List von Highlander – Magic wird weiterhin gepflegt. Zusätzlich existiert auch eine Watch-Liste, so dass man frühzeitig über geprüfte Bans oder Unbans informiert wird. Diese Banned – List beinhaltet schnelles Mana wie Sol-Ring und Mana-Vault, allerdings nicht die Payoff-Karten wie Prime Time oder Emrakul. Highlander wird eben nur mit 20 Leben gespielt, falls jemand versucht Eldrazi zu casten, Attackiere diese Person einfach….oder caste Armageddon …. oder Combo an Turn 4 …. oder Tutor dir deinen Winter Orb ins Spiel.

Highlander wird immernoch aktiv auch auf Turnieren gespielt (zumindest im deutschsprachigen Raum). Es besteht also sogar die Möglichkeit euer komplett ausgepimptes Deck auf das nächste Turnier zu tragen und um Preise zu spielen!

Probiert das Format doch einfach mal aus, wir sind hier lokal immer noch große Verfechter davon und treffen uns weiterhin regelmäßig zu Spielrunden. Falls Ihr es verpasst habt, auf unserem Youtube-Channel gab es auch eine Mini-Serie in der wird euch ein paar unserer Decks vorgestellt haben und gegeneinander antreten ließen.

 

 

Schreibt mir doch in den Kommentaren ob Ihr das Format noch kennt oder gar noch spielt, gerne auch mit eurem Lieblingsdeck! Ich bin sowieso immer auf der Suche nach neuen Deck Ideen, vielleicht kann ich einige eurer Decks mal in einer Video Serie vorstellen!

 

Freakle

 

 

 

Freakle’s Top Decks !

Hallo zusammen,

ich habe in der letzten Woche meine alten Deckbuilder Daten ausgerümpelt und dabei einige meiner mehr oder weniger erfolgreichen Decks noch abgespeichert gefunden. Darunter sind ziemliche Haufen, als auch sehr coole Decks (vor allem Standard!), da dachte ich mir, ich poste einige der Decks die mir noch in Erinnerung geblieben sind, entweder weil Sie gut performt haben, ich viel Spaß mit Ihnen hatte, oder einfach lustige Haufen waren die man heute wohl auch anders bauen würde …

Hier nun die Decks, ohne großartig zu sortieren:

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8 Rhino – undefeated aka 0-0-6

Maindeck:

Sideboard:
SUUUUPER lustiges Deck. Ich denke, dass ich eigentlich ein relativ schneller Spieler bin und normalerweise komme ich eigentlich nicht in das Timelimit in Magic. DIESES Deck allerdings…
Standard zu Khans-Zeiten war sehr Midrange-lastig, und dieses Deck war der König der Boardstalls. Ich habe 2 Turniere mit diesem Deck gespielt, war ungeschlagen, 2-0-3 und 4-0-2 in diesen beiden Events. Hat nie für nen Win gereicht, war allerdings sehr sehr spaßig. Noch spaßiger war allerdings die Storys zu hören, als ich das Deck unserem lokalen Slowplayer ausgeliehen hat und er jede Runde 0-0-1 beendet hat. Klassiker!

Sidisi Whip ! PPTQ Winner, Gameday HAWAII Winner

Maindeck:

Sideboard:

Für mich das coolste Standard-Deck aller Zeiten. Sidisi-Whip hatte alles was meine Decks besitzen müssen: Value-Engine, gutes Removal, Midrange Dudes, Planeswalker, und genug Lifegain um grade so noch gegen Burn zu verlieren. Dragons kam heraus als ich im Urlaub in Hawaii war. Ich habe weiterhin die selbe Liste gespielt und den Gameday gewonnen. 5 Tage später bin ich nach Deutschland geflogen auf den PPTQ und habe mich dazu entschieden im Flugzeug auf Esper Dragons zu wechseln. Goldfischen reicht ja als Vorbereitung…. 5:3 beim RPTQ, hätte ich lieber Sidisi behalten. Sultai > Esper

 

Bant Thragtusk Control – PTQ Augsburg Rang 10 

Maindeck:

Sideboard:

Für lange Zeit mein erfolgreichstes Turnier – Deck. Bant in Standard war eine Macht, Rückblickend war wohl allerdings nur Thragtusk verantwortlich. Es gab zu dieser Zeit so viele Midrange oder Control-Decks, die irgendwie spielbar waren wegen dieser Karte.

 

Modern Sultai – PPTQ Winner, WMCQ Rang 9, GP Lille 10-5

Maindeck:

Sideboard:

Mein Pet-Deck. Sultai Stuff in Modern, kann ich jedem nur ans Herz legen. Versionen dieses Decks spiele ich immer noch, in der Zwischenzeit ist das Deck auch komplett in Foil, um auch jedem Zweifler zu beweisen das ich nicht aus versehen meine Mountains mit Islands verwechselt habe.

 

Khans Draft Sultai Power – PPTQ Winner

Der allererste PPTQ nach deren Gründung den ich besucht habe konnte ich gleich gewinnen. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass im Top 8 Draft niemand etwas mit der Karte Icefeather Aven anzufangen wusste. DANKE !

 

 

Tinker 2000

Maindeck:
Tinker war eines der ersten wirklichen Tier „Netdeck“ – Decks die ich gespielt habe. Unsere Magic-Community musste dieses Deck ertragen weil einer es sich nach dem Pro – Tour – Erfolg nachgebaut hat. Ich hab damals einen der wichtigsten Grundregeln von Magic gelernt… „If you can’t beat em, join em !“
Sehr cooles Deck, allerdings war ich damals deutlich zu schlecht um so ein Deck zu pilotieren. Trotzdem war es relativ einfach free wins zu erzielen, bleibt mir bis heute in Erinnerung !

Thopter Depth’s – Extended

Maindeck:
Nach meiner Magic – Pause (die wohl fast jeder mal eingelegt hat) war Extended eines der ersten Formate die ich wieder gespielt habe. Das hatte vor allem damit zu tun, dass ich von einem bekannten sein Dark Depths – Deck geschenkt bekommen habe. Wenn man bedenkt wie abartig stark dieses Deck ist und ich gefühlt wohl niemals ein Spiel auch nur ansatzweise gewonnen habe … tja… Game is hard.
Der Wiedereinstieg in Magic hat mir auch gleich jede Menge Hass dank meiner Deckwahl gebracht, alles in allem ein großer Erfolg !

 

Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Pet-Decks oder eure Decks an die Ihr euch noch gerne zurück erinnert? Schreibt mir in den Comments!

 

 

Freakle