Beschissene Verlierer

Einleitung

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich höre nicht nur immer mal wieder im Internet von schlechten Verlierern, nein ich erlebe sie auch Regelmässig selbst.
Und zugegebener Massen muss ich mir teilweise auch Mühe geben nicht wie einer zu wirken, ABER ICH MACH MIR WENIGSTENS DIE MÜHE!

Jeder ist mal frustriert über eine Niederlage und hätte gehofft zu gewinnen und denkt, man hätte es eigentlich auch verdient zu gewinnen. Ich glaube das verübelt einem auch niemand, dagegen kann man wenig machen.

Was man hingegen machen kann, ist sich zu kontrollieren, freundlich bleiben, objektiv bleiben und dem Gegner einfach viel Glück für die nächste Runde zu wünschen (ohne ein „weiterhin“ oder sonst was abwertendes!)

Wieso erwähne ich das ganze jetzt?

Benehmen beim Prerelease

Bald finden wieder Prerelease Events statt, an denen viele verschiedene Spieler gegeneinander antreten, und gerade auf solchen Events, die eigentlich für jederman und jederfrau sein sollten ist dieses Verhalten besonders unangebracht!

Seid an diesem Events nett zum Gegner, auch wenn er gewinnt! Es ist egal ob er Glück hatte, schlechte Karten gespielt hat, oder ihr einfach schlecht gezogen habt.

Es geht aber nicht nur darum sich dem Gegner gegenüber freundlich zu verhalten, sondern auch nicht lauthals mit Freunden über die letzte Niederlage und den Gegner der „geluckt hat“ herzuziehen. Auch das kriegen andere Leute mit, vielleicht sogar euer Gegner oder dessen Freunde.

Genauso wenig sollte man wenn ein Freund verliert/verloren hat sich darüber gross auslassen wie viel Pech er gehabt hat etc. Klar wollt ihr eurem Freund gegenüber sozial sein, aber ihr seid dann umso assozialer zum Gegner.
Man kann seine Freunde auch aufmuntern ohne auf andern herzuziehen!

Wieso ist das wichtig?

Ganz einfach, es schafft eine schlechte Stimmung wenn Leute solches negatives Verhalten zeigen. Das ist schlecht für euch (auch ihr wollt lieber an eiunem Turnier mit guter Stimmung spielen), das ist schlecht für Neulinge (wer will zu einer unfreundlichen Szene gehören?), das ist schlecht für die Szene (da sie einen schlechten Ruf kriegt und ihr Anfänger verschreckt).

UND ES IST (nochmals) SCHLECHT FÜR EUCH, da die Leute euch einfach für arrogante Arschlöcher halten, und nicht etwa für den mega tollen Typen, für den ihr euch haltet.

Fehler bei euch suchen!

Ein weiteres Problem ist, dass man oft die Fehler bei sich selbst nicht sucht, was nicht nur unfair ist, sondern auch nicht gerade förderlich, wenn man besser spielen möchte!

Wenn ihr immer Manascrew habt, dann vielleicht:

  • weil ihr euer Deck nicht gut mischt, und nach dem Spiel noch viele Länder auf einem haufen sind.
  • weil ihr schlechte Mulligan entscheidungen nehmt!
  • weil ihr zu wenig Länder spielt!

Selbes gilt noch viel mehr für Topdecks. Oftmals habt ihr euch selbst erst in die Lage gebracht, dass ihr durch einen Topdeck überhaupt verlieren könnt!

Vielleicht hättet ihr:

  • eine Karte mehr zum blocken sparen sollen,
  • das Removal behalten sollen
  • den Gegner einen Zug früher töten sollen
  • bestimmte Karten sideboarden sollen
  • etc

Teilweise macht man sogar kleine Spielfehler, welche man gar nicht beachtet, versucht lieber diese im Nachhinein zu finden, anstatt den Frust am Gegner auszulassen!

Schlechtes Beispiel:

https://zeromant.wordpress.com/2016/06/27/das-wichtigste-zum-brexit/

Nein ich will hier nicht gross Brexit diskutieren, dazu wurde schon VIEL ZU VIEL Mist gesagt.
(Und sogar ein paar wenige intelligente Dinge)

Verhalten in der Gesellschaft:

Dies ist der Eigentliche Punkt. Oftmals wird gesagt, dass solche Communities besonders „toxisch“ seien, was vielleicht stimmen mag, aber das Problem ist, dass auch im „normalen Leben“ sich viele Menschen wie komplette Idioten aufführen!

Dies sollte einem aus zwei Gründen bewusst sein:

  1. Damit man nicht die (Magic)szene schlimmer macht als sie ist
  2. Damit einem bewusst wird, dass man sich auch sonst mal zusammenreissen sollte!

Niemand mag Arschlöcher bei Magic, wieso sollte man das sonst tun?
Das bedeutet auch, dass es eben nicht nur genug ist, sich beim Kartenspielen anständig zu verhalten, sondern dass man dies auch sonst versuchen sollte!

 

Über Tigris

Schweizer Magicspieler.
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38 Kommentare zu Beschissene Verlierer

  1. Zeromant sagt:

    Ich habe jetzt zehn Minuten lang versucht, irgendeinen Zusammenhang zwischen Deinem Beitragsthema und meinem von Dir verlinkten Blogeintrag zu finden. Ich bin gescheitert.

    Worauf zur Hölle willst Du hinaus?

    • Tigris sagt:

      Dass manche Menschen nicht intelligent genug sind um andern Ratschläge zu geben;)

    • Tigris sagt:

      Mal ganz davon abgesehen entspricht dein Verhalten in etwa dem hier:

      Ein bekannter von dir hat unglücklich ein Magic spiel verloren, gegen jemanden den du nicht leiden kannst.

      Der Zettel ist noch nicht unterschrieben und du beschimpfst den Gewinner lauthals und verlangst von ihm, dass er gefälligst noch nachträglich aufgeben soll weil er es nicht verdient hat zu gewinnen.

    • Dingleberry sagt:

      Ist doch offensichtlich und sogar extra am Ende noch erwähnt: „Niemand mag Arschlöcher bei Magic“

  2. Zeromant sagt:

    …Du vergleichst ernsthaft den Ausgang eines politischen Referendums mit dem einer Partie Magic…

    Aber zumindest in einem Punkt hast Du Recht: Manche Menschen sind nicht intelligent genug, um anderen Ratschläge zu geben.

    • Tigris sagt:

      Beschissne Verlierer sind beschissne Verlierer.
      Egal welchen noch so tollen Grund man zu sehen mag, und egal wie viele gleichgesinnte man findet, ändert nichts an der Tatsache dass man einfach nur ein Idiot ist.
      Ich habe deinen Beitrag als Beispiel verlinkt (weil du immerhin in der Magicszene bist).
      Aber dieses jämmerliche Verhalten konnte man in den letzten Tagen zu Hauf beobachten.

      Wenn man nach den gegebenen Spielregeln verloren hat, hat man dies zu akzeptieren und nicht die Spielregeln zu ändern im Nachhinein.

  3. Holger sagt:

    „…aber kann denn die britische Regierung den beim Referendum zu Tage getretenen Volkswillen ignorieren? Ja, sie kann sehr wohl, und sie sollte es auch!“

    Das sagt doch alles über deine politischen Kenntnisse und Ausdünstungen, Plitsch Platsch-Pischi.
    Nur zum Thema „intelligent genug, um anderen Ratschläge zu geben“….

  4. Zeromant sagt:

    Ihr habt ja so was von Recht… Politik ist schließlich nur ein Spiel! Geht doch um nichts Wichtiges! Klar, Menschen verlieren dabei schon mal ihre wirtschaftlichen Existenzen, ihre Heimat oder ihr Leben – aber das sind doch alles nur schlechte Verlierer!

    Dies hier ist der dümmste, peinlichste und widerwärtigste Blogeintrag, den ich mich erinnern kann, je gelesen zu haben (okay, ich bin auch ganz gut im Verdrängen).

    Klartext: Es sind Dummheit und Gehässigkeit, die jämmerlich sind, unabhängig davon, ob sich dafür aktuell Mehrheiten finden oder nicht.

    Politik ist kein Spiel.

    Lügen sind kein moralisch akzeptables Mittel, Wahlkämpfe zu gewinnen.

    Sachliche Richtigkeit lässt sich nicht durch Mehrheitsentscheidungen feststellen.

    Fehler einzugestehen, ist ein Zeichen von Vernunft und Größe.

    Und in der Realität, im Gegensatz zu Spielen, gibt es so etwas wie Verantwortung.

    • Tigris sagt:

      Wow wusste nicht dass man schlechter Verlierer sein so sehr steigern kann!
      Du scheinst dir echt alle Mühe zu geben.

    • Tigris sagt:

      Schauen wir uns mal an, was einen schlechten verlierer aumacht:

      1. Er hat bei etwas verloren. Dies ist erfüllt da du eindeutig auf der verlierer seite der abstimmung stehst.
      2. Will die niederlage nicht anerkennen. Jupp auch das ist gegeben.
      3. Beschimpft den gewinner. Japp du unterstellst eindeutig den gewinnern fehlende intelligenz.
      4. Versucht nichtm einmal die fehler bei sich zu finden. Ebenfalls gegeben. Du versuvhst nicht einmal zu sehen was die eu etc. Hätte anders machen können.
      5. Sieht nicht ein, dass er sich respektlos verhält. Auch hier mehr als gegeben man wird sogar beschimpft wenn man dich darauf hinweist.
      6. Zeigt 0 lernverhalten und versucht nichtmal aus der niederlage zu lernen. Auch hier gegeben. Da du genau wieder versuchst den briten vorzuschreiben was sie tun sollten ( auf unfreundliche weise) was ein wichtiger grund dafür war, wieso sie ja gestummen haben.
      7. Denkt er sei besser als andere. Auch hier ganz klar gegeben. Du meinst sogar dass weil du so intelligent bist etc. Dein verhalten ein muss ist.
      8. Findet ausreden für den sieg. Auch das ganz klar gegeben. Allerlei rein negative gründe werden aufgezählt.

      Ich bin sicher ich habe noch ein paar punjte vergessen aber auch die würdest du sicher locker zu erfüllen wissen;)

      Ganz abgesehen davon, dass du versuchst anderen vorzuschreiben was die tun müssen! Es war nichtmal dein spiel bei dem du verloren hast…

      • Zeromant sagt:

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        Ein politisches Referendum ist kein Spiel.

        • Tigris sagt:

          Ein schlechter Verlierer, ist ein schlechter Verlierer. Man kann nicht nur bei Spielen verlieren.
          Und kindisches Verhalten macht dies auch nicht besser. (Der Beitrag von dir war btw. im Spam).

  5. Hey was geht denn hier ab? Ich meine, ich bin mit Andreas Pischner auch nicht ganz so häufig einer Meinung (so auch bei dem verlinkten Beitrag zum Brexit, aber das ist ein anderes Thema). Aber wie du, Tigris, hier herumkrakeelst (mit GROSSSCHREIBUNG und Kraftausdrücken bis in die Überschrift) und sinnlose Zusammenhänge konstruierst (auch dem Seitenhieb auf die Ausführungen von Richard Bartle kann ich nicht folgen), fragt man sich doch:

    Bist du auf Drogen, auf Entzug oder hast du einfach nicht alle Tassen im Schrank?

    • Holger sagt:

      Stimme ich dir zu – aber warum dann am Schluss noch diese Beleidigungen und unhaltbaren Vorwürfe (Drogen)???

      • Das sind keine Beleidigungen und keine Vorwürfe, sondern Zweifel an der psychischen Gesundheit des Autoren. Schon den Magic-bezogenen Teil des Blogbeitrags (also alles vor „Schlechtes Beispiel“) fand ich von der Machart her daneben. Könnte mir vorstellen, dass es anderen ähnlich geht, und das wäre bedauerlich, weil die Grundintention ja eigentlich richtig ist.

        Dann kommt aber dieser Querschläger auf Andreas Pischner, ohne irgendeinen inhaltlichen Zusammenhang. Und ich frage mich: Hat Tigris den Magic-Teil überhaupt so gemeint? Oder hat er das nur konstruiert, um eine Breitseite auf Andreas Pischner abzufeuern? Da komme ich mir als Leser veräppelt vor.

        Nun ist es nicht neu, dass Andreas Pischner zu Tigris‘ Lieblingsfeindbildern zählt. Aber das hier ist so weit hergeholt und (auch in den Kommentaren) so plump, derb und niveaulos (auch von deiner Seite, Stichwort „Plitsch-Platsch-Pischi“), das braucht echt kein Mensch, und schon gar nicht hier auf MagicBlogs.de.

        • Tigris sagt:

          Ich halte Pischner immernoch für einen Guten Autoren, nur einige Seiner Artikel/Meinungen und teilweise sein Verhalten finde ich furchtbar.

          Ich Weiss nicht, was du an der Machart auszusetzen hast, aber das ist einfach mein Schreibstil.

          Den Zweiten Teil halte ich gerade deswegen für wichtig, weil dieses beschissne Verhalten eben nicht nur in Magic auftritt!

          Und das versuchen NUR bei magic zu verbessern, ist der falsche Ansatz. Wenn man sich bei andern Dingen furchtbar verhällt wenn man verliert, wird es schwierig sein das nur bei Magic zu ändern, deswegen ist es sinnvoller gutes Verlierer Verhalten überall zu fördern.
          Und dazu ist es nötig auf schlechtes Verhalten hinzuweisen.
          Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!

        • Holger sagt:

          Plitsch-PLatsch-Pischi ist doch eigentlich ein sehr netter Kosename

    • Tigris sagt:

      AH das war ein tippfehler. Das sollte „Ein paar wenige Intelligente Dinge“ heisse OHNE R.
      Das war nicht als Seitenhieb gemeint. Und dieser Artikel spricht 2 Dinge an.
      1. Dass man bei Magic kein schlechter verlierer sein soll. Und dieser Punkt ist auch wichtig! Ich bin mir sicher ich treffe bei den kommenden Prereleases wieder einige Leute die furchtbar schlechte verlierer sind…
      2. Dass es mit dem schlechten Verlierer sein nicht nur ein Magic Problem ist sondern sich auch in andern Aspekten der Gesellschaft zeigt und dass dies nirgends angebracht ist.

      Fakt ist es gibt wirklich beschissene Verlierer. Kraftausdruck hin oder her bei einigen Leuten ist „schlechter Verlierer“ einfach nicht stark genug.

      Die Grossschreibung ist einfach um die wichtigen Dinge hervorzuheben, ich sehe da nicht wirklich ein Problem.

      Die erste Grosschreibung war um zu betonen, dass es nicht darum geht die Menschen zu ändern, sondern einfach dass sie sich mühe geben sollen ihr verhalten ein wenig zu ändern.

      Ich halte das für eine wichtige differenzierung.

      Die 2. Grosschreibung ist zum betoneen, dass solch ein Verhalten eben nicht nur für andere, sondern auch für den sich so verhaltenden schlecht ist.

      Mein Zweiter Teil über schlechte Verlierer in der Gesellschaft ausserhalb von Magic spricht ganz sicher nicht nur Zeromant an.

      Sein Beitrag ist nur verlinkt, weil er halt sowohl in der Magicszene ist, als auch so ziehmlich das schlimmst mögliche Verlierer verhalten aufzeigt das man kann.
      (Und als Reaktion zu Brexit ist er da nicht der einzige. Es wird zu haufe von neuwahlen und wahlen ignorieren und wie dumm die wähler waren etc. gesprochen. Und auch wenn Politik wichtiger sein mag als Magic, ist das kein Grund dort ein (noch) schlechteres Verhalten zu zeigen).

      • Tja, der Tippfehler hatte es in sich…

        Ansonsten: Schöne Zusammenfassung und Darstellung deines Beitrags. Aber es tut mir Leid, ohne diese Ergänzung ist mir das nicht klar geworden, und schon gar nicht, wie du von dem einen auf das andere kommst. Du hättest wohl mehr Zeit in den Artikel stecken sollen, um das besser herauszuarbeiten. Außer es war von Anfang an deine primäre Absicht, etwas ins Rollen zu bringen – darauf lässt immerhin auch deine Antwort auf Andreas‘ Frage in seinem ersten Kommentar schließen. (Du hättest ja schon an dieser Stelle erklären können, welchen Zusammenhang du eigentlich vermitteln wolltest.)

        Und was Hervorhebungen angeht: Die macht man mit Fettdruck und/oder Unterstreichen. GROSSCHREIBUNG wird gemeinhin als das schriftliche Equivalent zu SCHREIEN empfunden.

        • Tigris sagt:

          Wie man das macht, ist dem Autoren überlassen. Ich mache das halt ab und an mit Grosschreibung, weil man das optisch noch besser sieht als Fettdrucken und unterstreichen. (Man verwendet es ja gerade deswegen für „schreien“ weil man es viel schlechter ignorieren kann!)

          Ich habe meinen Beitrag absichtlich kurz gehalten und nicht zu viel erläutert, weil ich sonst häufig zu viel schreibe und einige Leute das sowohl bei meinen als auch bei Andreas artikeln kritisiert haben, dass es zu viel Text ist. (Und das dementsprechend auch Leute abschreckt).

          Ja der Tippfehler war sehr sehr unglücklich! Ganz klar ein grober Fehler meinerseits.

          Ich dachte jedoch ernsthaft dass es klar war was mit dem „schlechten Beispiel“ gemeint ist.

          Es ist einfach ein Beispiel für ein schlechtes Verhalten eines verlierers. Ich wollte nicht mehr zum thema Brexit schreiben, weil es mir nicht darum geht ob Andreas recht hat oder nicht etc. sondern nur um das Verhalten.

          Ich habe mich beim letzten Preview mal wieder sehr über bestimmte Leute geärgert und ich hatte die selbe Art ärger als ich einige der Reaktionen auf das Brexit sah. Es war (auch wenn es um was total anderes geht) sehr sehr ähnliche Verhaltensmuster bei einigen Verlierern.

          Meine erste Antwort zu Andreas Kommentar war nicht ganz Ernst gemeint, bzw. mehr eine anspielung darauf, dass er sich für Intelligenter erklärt als das englische Stimmvolk, und ich erwartet hätte, dass der Zusammenhang klar ist.

          Alles in allem habe ich dennoch lieber einen Artikel der kurz ist und die Leute lesen als einen langen, welcher irgnoriert wird.

          Man kann ja auch in den Kommentaren fragen wenn was unklar ist, was hier ja auch funktioniert, und wer wirklich am Thema interessiert ist, wird die Kommentare auch lesen.

  6. Holger sagt:

    Magic und Politik haben natürlich nullkommanull miteinander zu tun und jeder versteht, das Magic ein Spiel ist und Politik eine ernste Sache, Plitsch-Platsch-Pischi!
    Aber wenn du dich achsotoll mit Politik und Moralphilosophie auskennst (was ich beides bezweifle, aber auch hier wird deine Lernkurve nirgendwo hinführen), dann sollten dir auch Begriffe wie der Souverän des Volkes etwas sagen, oder? Und dann schau dir mal deinen Artikel an, der politisch und philosophisch an den Küchentisch gehört. Ich würde mich schämen, wenn ich so eine halbseidene Sache unter meinem Namen im Internet finden würde. Da hast du mit ziemlich viel Groll im Bauch in die Tasten gehauen, gelle? 😀

  7. Holger sagt:

    Und Tigris: Chill mal und lass mal das Til-Schweiger-Gedächtnis-Tastaturgehämmer

    • Tigris sagt:

      Ich bin im Gegensatz zum schlechten Verlierer Beispiel relative ruig.
      Ich wollte nur nochmals aufzeigen was schlechtes Verlierer Verhalten bedeutet, und wieso das verlinkte Beispiel dieses genau erfüllt.

      Es geht mir ja darum, dass man versucht sich besser zu Verhalten, dafür muss man aber auch aufzeigen, was schlechtes Verhalten ist.

      „Beschissene“ Verlierer mag unschön formuliert sein, aber da schon Leute die nicht die Hand schütteln wollen nach einer Niederlage als schlechte Verlierer gelten, musste ich ein etwas stärkeres Wort nehmen, da es eindeutig noch viel schlechteres Verhalten von Verlierern gibt!

      • Holger sagt:

        Klar, ich finde es auch nicht schön, wenn Spieler (grad im Local Store, wo es echt meistens um nichts geht) rummosern nach einer Niederlage. Dass man in Runde 9 beim GP nach einer win-and-in-Niederlage nicht das blühende Leben ist, versteht sich aber auch..

        • Tigris sagt:

          Deswegen habe ich ja auch bei meinem ersten Absatz extra das ICH VERSUCHE ES WENIGSTENS betont, genau weil ich nicht erwarte, dass jemand einfach seinen character ändern kann, dass es ihn nicht mehr stört!
          Klar ist man bei so einer Situation genervt und man muss das auch nicht ganz verstecken, aber man sollte versuchen sich nicht negative zu verhalten und den Gewinner beleidigen etc. (und dies sehe ich halt eben schon bei Prereleases!)

    • Pitti Platsch sagt:

      Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen wie Du jemanden zur Mäßigung ermahnst und selbst auf persönlicher Ebene abschätzig, respektlos und beleidigend bist.

      Mann kann mit Andreas Pischner nicht einer Meinung sein, dann aber bitte sachlich und themenbezogen!

      Dein Umgangston jedoch ist unter aller Sau! Wenn Du, außer persönlichen Beleidigungen nichts beizutragen hast, spare Dir bitte in Zukunft jeden Kommentar!

      Ich finde auch, dass der Inhalt des Blogeintrages überhaupt nichts mit _beiden_ am Ende verlinkten Beiträgen zu tun hat. Schlechtes Verliereren bei einem Spiel mit Andreas Pischners Meinung zum Brexit gleichzusetzen ist meiner Meinung nach im besten Fall abenteuerlich :-(

      • Tigris sagt:

        Es geht nicht um seine Meinung sondern um sein Verhalten.
        Es geht darum wie man sich nach einer Niederlage verhält. Und es ist dabei egal worin die Niederlage bestand.

        Ich kritisiere nicht Andreas Pischners Meinung dass Brexit eine dumme idee ist.
        Sondern wie er mit der Annahme von Brexit umgeht.

        Der 2. verlinkte Artikel ist als Beispiel verlinkt wie man GUT mit der Annahme von Brexit umgehen kann.

        • Pitti Platch sagt:

          Weil es nicht mehr so richtig ersichtlich ist: Mein erster Beitrag galt Holger.

          Ansonsten: Ich kann deine Differenzierung zwischen „Meinung und Verhalten“ in Bezug zu APs Beitrag nicht nachvollziehen. Genauso wenig kann ich nachvollziehen, worin die „gute Annahme des Brexit“ im zweiten Artikel bestehen soll.

          Beide Beiträge sind aus meiner Sicht überhaupt nicht vergleichbar, schon gar nicht, wenn sie als Beispiele für „Schlechtes und gutes Verlieren“ herangezogen werden.

          So löblich dein Appell gegen schlechtes Verlieren ist: Dein Beitrag (und deine Kommentare hier) suggerieren, dass ein Referendum oder eine Wahl mit einem Spiel gleichzusetzen ist. Ich meine: Auch wenn es Begriffe wie „Wahlkampf“, „Wahlsieg“ und „Wahlniederlage“ gibt, kann man diesen politischen Vorgang mit den entsprechenden gesellschaftlichen Folgen nicht mit einem Spiel gleichsetzen. Dazu ist das Ganze Thema zu vielschichtig.

          Sicherlich kann man darüber streiten, ob eine Wahl ein Spiel ist, man kann darüber streiten, ob die Beitrage Beispiele für „gutes und schlechtes Verlieren ist“. Diese Diskussionen gehören aber nicht zu diesem Blogeintrag, und ich möchte diese auch zumindest nicht in diesen Kommentaren führen.

          Bleibt letztlich nur anzumerken, dass deine Assoziation mit Wahl=Spiel, verbunden mit deinen Beispielen zu „gutem und schlechtem Verlieren“ bestenfalls unglücklich sind.

          • Tigris sagt:

            Es gibt auch bei nicht spielen Verlierer. Wieso muss man ein Spiel spielen um ein Verlierer zu sein?
            Der Unterschied zwischen Meinung und Verhalten ist: Ich kann der Meinung sein Brexit ist mist. Wie ich das Ausdrücke ist das Verhalten.
            Die Gewinner der Wahl zu beschimpfen, und die Regeln der Wahl im Nachhinein ändern zu wollen sind genauso schlechtes Verhalten, wie sie s bei einem Spiel währen.
            Egal obs bei der Wahl um mehr ging oder nicht.
            Beim guten Artikel habe ich vielleicht zu viel hineininterpretiert, aber ich denke der Autor ist auch nicht 100% glücklich über die Annahme des Brexit, versucht aber nicht einfach die Entscheidung auf Dummheit abzuschieben und lügen etc. sondern genauer hinzuschauen. Auf jeden Fall ist es ein Respektvoll geschriebener Artikel, der niemanden beleidigen muss, was bei Artikeln/Blogs/Reden von BEIDEN Seiten sehr selten war bezüglich Brexit.

            Und hier mal was eine Abstimmung mit einem Spiel zu tun hat:

            Bei beiden gibt es im Vorhinein bekannte Regeln, ohne die das ganze wenig Sinn ergeben würde.
            Bei beidem gibt es klar festgelegte Gewinner und Verlierer.
            Bei beidem (und bei allem andern) erwarte ich von den Gewinnern und den Verlierern ein respektvolles Verhalten.

            Pischner ist sauer darüber dass er verloren hat und beschimpft die Gewinner und will die Regeln ändern.
            Wieso sollte das bei einer Abstimmung weniger verachtenswert sein als bei einem Spiel?
            Ja es geht um mehr, dies macht die Haltung aber eher schlimmer und nicht besser!

  8. SDF sagt:

    Tigris, ich sagte es dir bereits einmal. Lass den Pischner in Ruhe. Der lebt von sowas. Ich habs nicht gecheckt, aber der hat hier gerade mehr Aktion als auf seinem Blog in den letzten zehn Wochen. Lass ihn einfach in Ruhe eingehen und genieße jeden Tag, an dem er die deutsche Szene, die ihn nie abkonnte, sterben sieht. Du hast es durch dein Schweigen in der Hand, bleibe bitte Philosoph. Das was du hier verzapfst, muss nicht sein.

    wo ist der like-button für das Tilschweiger-Gehämmer?!

    • Tigris sagt:

      Hier gehts bei weitem nicht nur um ihn!
      Ich habe 100e Tweets gesehen von Deutschen die genau das selbe Verhalten aufgezeigt haben.
      Er ist nur gerade ein gutes Beispiel, aber es gibt 1000e beschissne deutsche Verlierer nach dem Brexit.

    • Holger sagt:

      Du hast so recht. Jedes Wort über Pischner ist irgendwie immer eins zu viel. Und die Klickzahlen für seinen Blog möchte ich eigentlich gar nicht sehen, weil er mir am Ende noch leid tun könnte.

  9. Pitti Platsch sagt:

    So, letzter Kommentar, weil die Diskussion sonst zu sehr abdriftet!

    1) Natürlich muss man kein Spiel spielen um zu verlieren. Jedoch muss man das Verlieren eines Spiels grundlegend anders betrachten, als das Verlieren anderer Dinge (Krieg, Prozess, Wahl usw.) die Wahrnehmung des „schlechten Verlierens“ bei einem Spiel kann nicht einfach auf das Verlieren allgemein übertragen werden. Schon allein weil man ein Spiel im allgemeinen freiwillig eingeht. Das kann man von bspw. einem Gerichtsprozess nicht behaupten. Genauso muss man Verlieren differenzieren. (Bspw. ein Stichwort „rechtens vs. gerecht“)

    2) Ich will nicht weiter auf den Pischners Artikel eingehen (falscher Ort und so). Offenbar haben wir zwei völlig verschiedene Interpretationen seines Textes. Da ich offenbar auch nicht der einzige Leser bin, der das so sieht reicht das wie ich finde aus, dass das ihn als Beispiel für deinen Blogeintrag völlig disqualifiziert.

    3) Deine Assoziation von Spiel = Wahl klingt in meinen Ohren wie Apfel = Birne, weil beide runde Früchte sind, die auf Bäumen wachsen.

    • Tigris sagt:

      Bei einer Diskussion wann fallobst faul ist, ist es natürlich ganz unsinnig von Birnen und Äpfeln zu reden….
      Ich rede vom allgemeinen prinzip des Verlierers, das nennt man Abstraktion. Egal wo man verloren hat das selbe Verhalten macht einem zu einem beschissnen Verlierer.

      Und Beweis durch Beispiel (Jemand hat die selbe Meinung wie ich) ist auch immer toll.

  10. Es ist doch einigermaßen ersichtlich worauf der Autor hinauswill, wenn man „schlechte Verlierer“ mit „schlecht Informierte“, „Informationen vernachlässigende“ oder eben „Idioten“ ersetzt. Pischner ist hier das beste Beispiel. Jetzt weniger wegen dem Brexit-Text, der ungelenk gewählt ist, weil das Thema einfach unpassend ist und sich alleine durch das Besprochene nicht gut zum Abstrahieren eignet, aber der letzte – sicherlich leider nicht allerletzte – Beitrag, „Verweise“, von der dreifachen Null hätte wie die Faust in den Po gepasst.

    Pischners regelmäßige Tiraden vom Untergang der deutschsprachigen Magic-Szene lesen sich wie der Tatsachenbericht eines Menschen der drückend vor einer Glastür steht, aber nicht reinkommt, weil diese zu ziehen ist. Einige kennen sicherlich den dazu passenden Far Side Cartoon. Wo wir schon vor verschlossenen Türen stehen, drängt sich auch das Bild vom Elfenbeinturm auf, in dem der Knabe sitzt und meint es würde reichen, wenn er von oben herab seine Ergüsse auf uns Leser niederprasseln lässt. Dieses Verhalten, dieses „Ich drücke, das muss reichen“ (um zurück zum Bild der Tür zu wechseln) findet sich in abgewandelter Form natürlich auch bei den schlechten Verlieren, wie man sie leider wohl in zwei Wochen wieder beim Prerelease treffen wird.

    Abschließend und in Kürze – die Dame unter mir will bezahlt werden und nach Hause zu ihren drei unehelichen Kindern – sei noch erwähnt, dass sich ein Lösungsansatz meinerseits zum Problem aus „Verweise“ in den Kommentaren dort finden würde, wenn er nicht von Pischners Ego blockiert worden wäre. Für die Neugierigen, das Stichwort lautet „Content Strategy“, was sich zwar anhört als hätte man beim Bullshit Bingo auf zwei beliebige Felder getippt, was aber tatsächlich Sinn macht und dem Pischner einen Weg an der Glastür vorbei ermöglichen könnte. Auch wenn das eigentlich eine schlechte Idee ist, weil er dann eventuell noch präsenter wäre, aber er wäre eben besser informiert und vielleicht weniger idiotisch präsent. Wobei er steht schon so lange vor der Glastür, da würde es mich wundern, wenn er jetzt zum Zug käme…

  11. Tigris sagt:

    Da nun wahrscheinlich alles gesagt ist, und das ganze ein wenig abgeschweift ist. (Ich wollte wirklich eigentlich nur auf schlechtes Verhalten bei Verlierern raus, nicht auf allgemeine Arroganz etc. ) Werde ich mal die Kommentare auf Wunsch von Ormus schliessen.

Kommentare sind geschlossen.