5. Generalstreik: Rakdos

Willkommen zum fünften Generalstreik! 57 Tage ist der letzte Artikel nun her… Wird mal wieder Zeit.

Heute im Streik: Rakdos, Rammsteinfan
Rakdos

Rakdos the DefilerLass die Welt brennen: Der Alte.
Rakdos the Defiler ist ohne Frage eine schwierige Karte. Mit seinem Attacktrigger taugt er in erster Linie im Kaalia of the Vast-Deck, das ihn umgehen kann. Andererseits sollte die zweite Fähigkeit den Gegner ausreichend verkrüppeln, damit wir den Sack zumachen können. Immerhin braucht Rakdos the Defiler nur drei Schläge pro Spieler.


Deckplan:

1. Hass auf dich ziehen und die Welt WIRKLICH in ein Flammenmeer verwandeln.
Seien wir ehrlich: Niemand deiner Gegner wird Spaß an diesem Deck haben. Da bietet es sich doch an, sämtlichen bösen Kram, der irgendwie verfügbar ist, zu spielen. Angefangen bei Contamination + Reassembling Skeleton über Painful Quandary und Bottomless Pit bis hin zu Mindslicer, Myojin of Night’s Reach und Braids, Cabal Minion bis hin zu Descent into Madness sollte unsere Gegner möglichst jede Karte ins Verderben führen. Jokulhaups, Obliterate, Decree of Annihilation, Apocalypse, Death Cloud und ihre Freunde machen dich zu guter Letzt zur meistgehassten Person am Tisch. Egal. Hauptsache, du gewinnst.

2. Vorbereitungen auf die Apocalypse
Niemand sollte dem inszenierten Weltuntergang unvorbereitet entgegentreten. Was wir brauchen, sind vor allem Manasteine, die farbiges Mana machen. Am besten auch mehr als ein Mana. Die Storage-Länder helfen auch, an Vorratsmana zu kommen.

3. Aus der Asche aufsteigen.
Einfach alles zu zerstören kann nicht reichen. Was gibt es besseres, als mit dem einzigen verbleibendem Permanent das Spiel zu gewinnen? Nachdem wir alle Störenfriede ausgelöscht haben, kommt Rakdos dank Faceless Butcher, Changeling Berserker, Oubliette und Voyager Staff zurück. Das läuft folgendermaßen ab: Eine dieser drei Karten entfernt Rakdos the Defiler aus dem Spiel. Obliterate oder andere Katastrophe jagt das Feld zum Teufel und bringt so Rakdos zurück. Wie Phönix aus der Asche.
Oh, und spielt It That Betrays.

Schwächen:
Du gehst All-in. Funkt dir jemand dazwischen, wird es schwierig, zu gewinnen. Spotremoval auf Rakdos ist besonders ärgerlich. Lightning Greaves können hier ein wenig helfen. Kannst du deinen Plan nicht durchziehen, wird es warscheinlich ein sehr langes Spiel. Ohne Permanents spielt es sich halt nicht so gut.

 

Rakdos, Lord of RiotsFühlst du den Schmerz? Der Neue.
Fast gut genug, um turnierrelevant zu sein, bietet Rakdos, Lord of Riots die Chance auf unglaublichen Manavorteil. Genau das ist der Grund, warum man ihn spielen sollte. Wer braucht schon Ramp?

Deckplan:

1. Die Folterkammer.
Damit Rakdos funktioniert, braucht er konstanten Schaden. Das kann einmal durch kleine, schwer zu blockende Kreaturen funktionieren. Genannt seien hier Nether Traitor und Bitterblossom. Oder man nutzt bleibende Karten, die konstant Schaden austeilen. Davon gibt es leider nur wenige: Honden of Infinite Rage, Seal of Fire, Pestilence, Pyrohemia und Staff of Nin sind einigermaßen spielbar. Auch Chandra Nalaar, Chandra, Pyromaster, Chandra, the Firebrand und Sorin Markov können den Initialschaden durchdrücken.

2. Informationen bekommen? Dann los!
Sobald Rakdos, Lord of Riots‘ Fähigkeit zum Tragen kommt, kann das Feld mit niedlichen Dienerinnen und Dienern vollgestopft werden. Natürlich bieten sich hier Artefaktkreaturen wie Duplicant und Myr Battlesphere perfekt an. Auch Ulamog, the Infinite Gyre sollte einem sofort ins Auge fallen. Beachten sollte man Maga, Traitor to Mortals. Er profitiert einerseits vvon Rakdos und unterstützt ihn andererseits massiv. Cryptborn Horror, War Elemental und Skarrgan Firebird sind andere spielbare Kreaturen, die von Schaden profitieren.

3. Ausgepauert? Nimm ein paar Vitamine!
Rakdos hat das Problem aller Decks, die viele Kreaturen auf einmal auf’s Feld bringen wollen: Die Hand wird zu schnell leer. Durch seine Kostenreduktion bieten die roten Wheeleffekte (Wheel of Fortune, Wheel of Fate, Reforge the Soul) gute Tankstellen. Und Schwarz hat auch eine Menge guten Draw, munkelt man. *hust* Necropotence *hust*

Schwächen:
Rakdos kann nicht einfach so gespielt werden. Seine Bedingung macht ihn schlecht, wenn wir keine Chance haben, dem Gegner zu Schaden. Er ist also ein schlechter Plan B und ist nur mit seinem Deck wirklich gut.

Rakdos the Defiler VS. Rakdos, Lord of Riots
Ich hätte nicht gedacht, dass man aus Rakdos the Defiler doch so viel herausholen kann. Ja, das Deck ist fragil und wird den Hass aller Tische auf sich ziehen. Trotzdem hat er gerade an toleranten Tischen eine Chance verdient. Rakdos, Lord of Riots hingegen gibt sein Thema eindeutig vor. Das macht ihn konstanter und somit auch stärker. Zudem ist der Frustrationsfaktor für die Gegner wesentlich geringer. Somit macht Rakdos, Lord of Riots diesmal das Rennen. Der Preis für das überraschendere Deck geht aber an Rakdos the Defiler.

Gefällt euch die Reihe? Ihr habt Kritik und Vorschläge? Immer her damit!

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3 Kommentare zu 5. Generalstreik: Rakdos

  1. Cynric sagt:

    Immer wieder interessante Denkanstöße zum Commanderbau, gerade diese Generäle finde ich recht knifflig. Kommen eigendlich nach der Serie auch noch Vergleiche der Champions und Mazerunner?

  2. cheonice sagt:

    Freut mich.
    Ja, habe ich zumindest geplant. Wie es danach weitergeht, muss ich dann mal schauen^^
    Als nächstes streikt übrigens Golgari.

    Nachtrag zu Rakdos the Defiler:
    Kormus Bell + Conspiracy + Urborg, Tomb of Yawgmoth und alle deine Länder sind Dämonen. Klingt nicht nur böse, sondern ist es auch.

  3. Tigris sagt:

    Wenn du Dinge hast bei denen „Each oppoenent“ Life verliert oder Schaden kriegt (z.B. Price of Progress) kannst du im Multiplayer damit schon einiges böses anstellen.
    Es ist nur etwas Schade dass es gar nicht soo viele Kreaturen gibt, bei denen das Farblose Mana gut nutzen kann. Lightning Serpent gehört sicher noch dazu. Die 2 XRR Hydras sind halt leider schlecht…
    Cloudstone Curio könnte ich mir noch vorstellen, damit kannst du farblose Kreaturen wenn du genug Schaden gemacht hast (und mehrere davon hast) unendlich oft spielen.

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