M12 – Eine Limitedreview (Weiß)

Man hatte sich gerade in Neu Phyrexia eingedraftet/-sealed, da rotiert auch schon das ganze Set wieder raus. Nach zwei Monaten dürfen wir uns also auf eine neue Umgebung einstellen. Ich möchte hier eine erste Übersicht/Wertung über einzelne Karten erstellen.

Dafür kategorisiere ich die Karten nach ihrer Seltenheit und versuche sie auch schon einmal grob in das Limitedmeta einzuordnen. Ich verzichte dabei auf eine „Notenvergabe“, da ich glaube, dass es sehr leicht zu inflationären Tendenzen kommt. Ich finde es als Leser dann selber schwer noch herauszufinden was eine wirklich nützliche Karte ist und was nicht.

Weiß – Common

Zuerst möchte ich auf die Karten eingehen, deren Spielstärke am größten ist, das heißt der Einfluss dieser Karten auf das Board ist erheblich. Im Draft haben diese Karten einen hohen Rang in der Pickorder.

Los gehts!

Permanent eine Kreatur (zumeist ja die größte Bedrohung des Gegners) wegzutappen, hat sich seit eh und je im Limited bewährt. Für mich ist Gideon’s Lawkeeper im Commonslot eine der stärksten Limitedkreaturen die M12 zu bieten hat. Im Draft für mich hoch in der Pickorder, im Limitedpool ein Grund sich Weiß genauer anzuschauen.

Removal ist Removal ist Removal. Und bedrohliche Kreaturen des Gegners einfach zu befrieden und damit zum Vergammeln auf dem Spieltisch zu verdammen ist genau das. Man muss allerdings anfügen das Weiß mit „Stave Off“, nach Blau (Unsummon, Aether Adept) nun auch eine potente Lösung hat Pacifism einfach los zu werden, was Pacifism in meinen Augen in M12 etwas schlechter werden lässt als in den Coresets davor.

Etwas schlechter als die beiden Karten zuvor, aber immer eine Überlegung und, im richtigen Deck/Archetyp, auch Gold wert:

Stave Off ist so simpel, aber auch so gut. Sicher kein Firstpick im Draft, aber wenn man in Weiß geht, sollte man immer eines im Deck haben. Neben den „üblichen“ Stärken von Protection möchte ich vor allem hervorheben, dass Stave Off die Lösung für gegnerische Pacifism, Mind Control, Arachnus Web etc. ist, ohne das man eine Verzögerung des eigenen Spiels in Kauf nimmt, wie das ja zum Beispiel bei Unsummon der Fall ist.

Auramancer wiederum macht, neben den Hexproof-Kreaturen des Sets, Verzauberungen noch einen Tick spielbarer. Wieviel man aus ihm herauskitzeln kann, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Schauen wir, was weiß sonst noch im Commonslot zu bieten hat. Es bleiben:

1) Eine Menge Evasiontierchen:

Wie man sieht ergibt Flieger + Flieger + Flieger = günstiger, für seine Manakosten unverschämt starker…. Flieger! Ob diese offensichtliche Synergie reicht, um im Draft einen Greifenarchetypen zu forcieren bleibt abzuwarten. Ansonsten sind diese Kreaturen solide Picks, der Stormfront Pegasus und Assault Griffin bieten sich vor allem bei aggressiven Deckstrategien an.

2) Karten, die im gleichen Slot Konkurrenz von stärkeren Commons haben

Armored Warhorse ist schwächer als Garruk’s Companion, und hat genau wie dieser komplizierte Manakosten. Divine Favor wird vom bösen Zwilling Dark Favor oder von Goblin War Paint ins Abseits gedrängt, während der Benalish Veteran gegen Blood Ogre abstinkt. Mighty Leap bietet zwar Evasion, aber an sich wird man Combat-Tricks wie diesen in der Regel nur verwenden um gegen eine stärkere Kreatur des Gegner abzutauschen. Da bietet Titanic Growth in Grün aber bessere Möglichkeiten. Siege Mastodon ist zwar ein solider Blocker/füller, im gleichen Manaslot gibt es jedoch mit Greater Basilisk, Stingerfling Spider und Belltower Sphinx (beide jedoch im uncommon Slot) die besseren Alternativen.

3) Karten die maximal für das Sideboard, für sehr ausgefallene Deckpläne oder einfach gar nicht zu gebrauchen sind.

Während man besser auf die Gnade der Spielgötter hofft, anstatt Angel’s Mercy zu spielen, haben die anderen Karten in der Liste noch eine Daseinsberechtigung. Demystify könnte man gegen einen Hexproof/Verzauberungs-Archetypen boarden. Guardians‘ Pledge ist das „Overrun Light“ für sehr stark weißorientierte Decks. Pride Guardian könnte man gegen super aggressive Decks boarden, genau wie Stonehorn Dignitary, der aber auch Mainboard für etwas controlligere Listen geeignet sein könnte.

Weiß Uncommon


Auch hier wieder die Stärksten zuerst. Wobei ich sogar für mich eine konkrete Rangliste habe.

1.) Oblivion Ring: Da ist er wieder. Er hat sogar ein Level-Up bekommen, vom popeligen Commonslot hinauf zu Uncommon-Ehren. Das Gute an ihm ist, dass er alles los wird und das ist eine Eigenschaft die im Limited einfach nicht hoch genug bewertet werden kann.

2.) Spirit Mantle: Vielleicht überschätze ich diese Karte, aber gerade mit dem Hexproof-Thema im jetzigen Coreset ist diese Karten eine Bombe, da sie die beste Form von Evasion gewährt. Wie gut es ist nicht geblockt werden zu können sieht man ja auch jetzt bei Blighted Agent, der auch in einem Limitedmeta voller Removal noch aufblüht.

3.) Arbalest Elite: Auch wenn ihre Fähigkeit 3 Mana kostet und nur jede 2. Runde verwendet werden kann, ist ihre Präsenz auf dem Board nicht zu unterschätzen. Sie macht es für den Gegner soviel schwerer korrekte Blocks/Angriffe zu setzen und droht immer mit dem Tausch, auch gegen größere Kreaturen.

4.) Serra Angel: Evasion? Check! Body okay? Check! Tappt nicht beim Angriff? Wenns dabei ist, nehm ichs halt! Vom Powerlevel sicher nicht mehr so gut wie noch in früheren Editionen, aber immernoch eine gute Karte, die man gerne aufmacht.

Die zweite Reihe:

Der Alabaster Mage ist für mich der schlechteste aller Magier. Natürlich kann Lifelink im Race mal helfen, aber wenn dann möchte ich das direkt auf der Kreaturenkarte geprinted haben und nicht jedesmal 2 Mana für einen Effekt offen halten den man zwar gerne mitnimmt, aber ungerne dafür eine Karte mit instabilem Körper spielt.

Der Elite Vanguard ist sicher eines der Opfer von Bloodthirst. Es gibt zwar immernoch genug 2 Toughness Kreaturen mit denen er abtauschen kann, aber die guten Karten hängen ihn schon im Bereich von CMC 2 – 3 ab. Für das superagressive Deck, kann er allerdings immernoch eine akzeptable Option sein.

Celestial Purge, genau wie Timely Reinforcements sind weitere solide SB Karte gegen andere Decks.

Roc Egg ist eine äußerst durchschnittliche Karte. Der Gegner weiß was ihn erwartet, und das macht es für ihn einfacher das 3/3 Token zu umspielen. Besser ist es natürlich, wenn man selber bestimmen kann, wann der Vogel schlüpft, zum Beispiel mit Devouring Swarm. Ansonsten gibt es weniger Sacrifice-Optionen als noch in M12 und darunter hat auch das Ei zu leiden.

Weiß – Rare +

Bei den Rares/Mythics werde ich mich sehr kurz halten. Entweder sind sie so (lächerlich) gut, dass sie jede andere Karte im Booster abhängen. Oder sind sie halt so schlecht, dass man sie gerne weiter reicht. Es gibt nur 1-2 die dazwischen hängen.

Die lächerlich guten Karten:

Angelic Destiny hat zwar die Gefahr, wie alle Enchants, eines 1:2 Tausches, aber die Chancen die diese Karte birgt sind es einfach wert. Hinzu kommt, wie bereits erwähnt, das Hexproof-Thema, welches diese Karten gleich nochmal besser macht.

Archon of Justice wiederum hat die große Wahrscheinlichkeit mindestens 1:1 (falls der Gegner gerade den O-Ring hat), wohl aber eher 2:1 abzutauschen, was eine sehr wünschenswerte Eigenschaft im Limited ist. Zudem ist er mit 4/4 Flying, eine nicht zu verachtende Bedrohung.

Day of Judgment ist quasi die Inkarnation des X:1 Tausch. Punkt.

Gideon Jura hat soviele gute Eigenschaften: Er kann hauen gehen, andere Kreaturen zerstören und ist selber unglaublich zäh aufgrund seiner hohen Startloyalität. Das wiederum bedeutet für den Gegner: Business, Business, Business.

Sun Titan hat zwar keine Evasion, aber generiert Runde um Runde Kartenvorteil, wenn der Gegner ihn nicht schnell abstellt.

Das Zwischending:

Vorab: Beides sind gute Karten. Im Sealed würde ich beide, ohne mit der Wimper zu zucken, ins Deck schmeißen. Im Draft hingegen empfinde ich beide nicht als uneingeschränkter First Pick. Gideon’s Avenger ist sowohl tief weiß, weshalb man sich unter Umständen sehr früh auf eine Farbe festlegt (und davon bin ich einfach kein Fan), als auch relativ einfach durch einen Schock zu removen.

Aegis Angel wiederum ist zwar ein 5/5 Flieger und macht eine andere Karte auf dem Feld unzerstörbar, allerdings kann der Gegner damit rumtricksen. Zum Beispiel den Engel am Ende der Blockerphase abschießen und dann ist der eigentlich unzerstörbare Attacker/Blocker auch weg.

Nicht falsch verstehen, beides sind Bedrohungen, die der Gegner erstmal beseitigen muss. Aber ich finde sie einfach nicht so uneingeschränkt gut wie die oben genannten Karten.

Was man so weiter reicht:


Auch hier gilt, dass diese Karten nicht super schlecht sind (okay, okay, das Personal Sanctuary IST super schlecht), aber halt nicht so gut wie ein O-Ring, ein Azure Mage oder ähnliches .

Klar ist Honor of the Pure eine Karte, die man sich überlegen kann zu nehmen, wenn man schon tief weiß spielt, genauso wie man versuchen kann „value“ aus der Enchantress zu draften. Aber man braucht halt sehr viele Enchants, damit sie gut wird und die Wertigkeit von Enchants habe ich vorher ja schon angedeutet.

Der Grand Abolisher wiederum hat keine bombenwerte, aber macht Combat-Tricks des Gegners in der eigenen Runde zunichte. Eine Eigenschaft, die man aber nicht über, beispielsweise, Removal picken sollte.

Das Ende
Das war es mit der ersten M12-Review für die Farbe weiß. Ich werde die Tage mit frischen Erfahrungen (Prerelease lässt grüßen) aufwarten und die anderen Farben analysieren.

Bis dahin viel Spaß bei den Prereleases, möge die Macht der geöffneten Bomben mit euch sein!

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37 Responses to M12 – Eine Limitedreview (Weiß)

  1. Zeromant sagt:

    Aua…

    Aber wenigstens ein Blogeintrag und kein Artikel auf dem Planeten oder MU.

    Trotzdem: Muss das sein? Sollte man nicht auch als Blogger zumindest über ein grundlegendes Maß an analytischen Fähigkeiten und Spielverständnis verfügen, um eine solche Review zu verfassen?

    Was für ein Schwachfug! Und keinerlei Anhaltspunkt, dass dies eine Satire sein soll…

    • moony sagt:

      Hast du auch Argumente oder nur Polemik? =)

      • Zeromant sagt:

        Liebe/r Moony,

        Dir fehlen alle Grundlagen für eine Limited-Preview, und Du schreibst so viel Unsinn, dass eine Aufzählung aller kritikwürdigen Dinge deutlich länger als Dein Artikel würde.

        Dies ist keine „Das hast Du schlecht gemacht!“-, sondern eine „Du kannst es nicht!“ bzw. „Du weißt gar nicht, was Du hättest tun müssen!“- Kritik: Dein Aufbau. Deine behauptete, aber nicht vorhandene Einordnung in eine Gesamtanalyse dieser Umgebung. Deine Karteneinschätzung. Deine Begründungen dafür.

        Aber schau Dir mal zumindest folgende Passsagen noch einmal an – vielleicht hast Du ja die eine oder andere „merkste selbst, ne?“-Erkenntnis:

        „Schlechter als die beiden Karten zuvor, aber immer eine Überlegung und, im richtigen Deck/Archetyp, auch Gold wert:“

        „Ansonsten hat weiß im Commonslot nichts zu bieten, was an die Spielstärke der zuvor genannten herankommt.“

        „Karten, die im gleichen Slot Konkurrenz von stärkeren Commons haben“

        „Wie gut es ist nicht geblockt werden zu können sieht man ja auch jetzt bei Blighted Agent“

        „Klar ist Honor of the Pure eine Karte, die man sich überlegen kann zu nehmen, wenn man schon tief weiß spielt, genauso wie man versuchen kann “value” aus der Enchantress zu draften.“

        …also, eigentlich halt alles, was Du geschrieben hast…

        • Jashin sagt:

          Hey, er hat immerhin die unsäglichen Bewertungen weggelassen…^^

        • Yogurthluder sagt:

          Danke Andreas, ich bin zwar schon ne Weile clean, aber an vielen Stellen hab ich dieses „Wenn das stimmt sollt ich aufhören MtG-Artikel zu lesen“-Gefühl gehabt 😉

        • Schorf sagt:

          someone is wrong in the internet!

        • moony sagt:

          Okay, da dir immernoch keine Argumente einfallen werde ich deine Kommentare wohl wegrationalisieren müssen, sollten sie weiterhin dieses Niveau haben. Für konstruktive Diskussionen bin ich offen, und sobald du dich in der Lage fühlst welche zu führen bist du herzlich eingeladen =)

          Um auf deine Passagen einzugehen: Der Auramancer hat, ähnlich dem Gravediggermechanismus, einfach die Möglichkeit Enchants, wie abgefallen Pacifism etc. zurückzuholen. Das Meta ist schwer einzuschätzen, aber es gibt Enchants, die einfach „wertvoll“ genug sind, sie durch den Auramancer absichern zu wollen (Spirit Mantle auch z.B.). Aber ohne gute Deckidee um ihn herum macht er logischerweise nichts. Stave Off ist einfach solide. Was spricht gegen diese Einschätzung? Während man Pacifism und den Lawkeeper immer nehmen kann, sind Auramancer und Stave Off ähnlich gut. Stave Off halt als 1-of ausreichend, wohingegen man auch gerne multiple Lawkeeper/Pacifism hat und sie in fast jedem Deck gut sind.

          Ich finde einfach, das alleine für sich betrachtet nichts an die Karten um Pacifism, Lawkeeper, Stave Off herankommt. Inwiefern möchtest du da widersprechen?

          Inwiefern ist es schlimm zu sagen, dass es im Commonslot bessere Choices zu gleichen Manakosten gibt? Ist es deiner Meinung nach nicht relevant z.B. bei der Wahl der Zweitfarbe?

          Ich finde zudem, dass doe Honor im Sealedpool halt eine ÜBerlegung wert ist. Im Draft finde ich sie allerdings einen fragwürdigen Firstpick. Inwiefern widersprichst du da?

          • SDF sagt:

            „wegrationalisieren“

            ungeachtet der Qualität dieses Eintrags – ein magic-Quickie… aber voll und ganz okay- indizieren solche Begriffe keine gute Frustrationstoleranz. DIe brauchst du aber als blogger. Meinungen sind immer wichtig. Egal von wem sie stammen.

          • moony sagt:

            Meinungen sind wichtig, und wie du siehst stehen Andreas und andere Beiträge immernoch dort, weil ich ihnen eine Chance sehe für eine konstruktive Diskussion. Aber wenn er die Leute, die hier kommentieren, teilweise persönlich, angreift so sehe ich mich in der Pflicht diese Kommentare unter Verschluss zu halten. Zudem ich bein kein Freund von Meinungskundgabe um jeden Preis. Deshalb lese ich im übrigen auch keine Bild-Zeitung. Ich wünsche mir einfach ein gewisses Niveau und einen gewissen Inhalt. Wer nur, ohne jegliche Argumentation, Polemik von sich geben kann ist auf unkonstruktive Konfrontation aus.
            Alleine, dass Andreas nicht auf meine Antwort auf seinen Post eingegangen ist, sondern stattdessen Kommentatoren flamed, unterstreicht dieses Bild. Das hat nichts mit Frustrationstoleranz zu tun, sondern ist lediglich Moderation. Das ich mir dabei mit „wegrationalisieren“ einen etwas schärferen Ton erlaube ist lediglich Signalgebung für die folgenden Poster.

          • SDF sagt:

            „Zudem ich bein kein Freund von Meinungskundgabe um jeden Preis.“

            „Ich wünsche mir einfach ein gewisses Niveau und einen gewissen Inhalt.“

            und darüber entscheidest natürlich du… das ist eine sehr absolutes und unreifes Verständnis, sorry.
            Ist es nicht Wesen einer Diskussion und einer MEinung, dass man in der Regel mit der GEgenansicht nichts anfangen kann ? … sei es ERgebnis, sei Begründung (NIveau)

          • moony sagt:

            Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Bzw. bist du nicht auf meinen Post eingegangen und pflückst, aus meiner Sicht, gerade Randomquotes heraus.
            Das Wesen eienr Diskussion ist der Austausch von Argumenten. Ich wiederum quote mal aus Wikipedia: „Zu einem guten Diskussionsstil (siehe auch Streitkultur) gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen.“
            Bei Andreas fehlt sowohl der Respekt, als auch Argumente und das zulassen alternativer Meinungen.
            Es ist die eine Sache zu sagen: „Aua, das ist der reinste Schrott/Du bist unfähig.“ und eine andere Sache ist es zu sagen: „Aua, das ist der reinste Schrott, DENN ….“.
            Im Zuge dessen entscheide also nicht ich, was sich in einer Diskussion gehört, sondern der allgemeine Konsens, bzw. das allgemeine Verständnis von Diskussion und Meinung entscheidet.

          • SDF sagt:

            das allgemeine Verständnis ist wikipedia? you’ve come a long way, baby!

            Ich will dir nur sagen: Lass auch deiner Meinung nach Schrott stehen, manch einer hält es nicht für Schrott… Und droh erst REcht nicht mit dem Löschen.

            Ich kann der Kritik vom Zwischermagier schon folgen, hab aber nicht den Anspruch an magicblogs…

          • moony sagt:

            Das allgemeine Verständnis sind allgemeine Definitionen, die auch schon vor der Existenz Wikipedias von Philosophen/Denkern/>random person, die aufgrund ihrer Professorwürde und ihrerer Intelligenz die Kompetenz dazu hat< geschaffen wurden.
            Flames sind Schrott, persönliche Angriffe sind Schrott. Wer das nicht für Schrott hält, der sollte, meiner Meinung nach, seine Sozialkompetenz überprüfen.
            Nehmen wir an, hier propagiert jemand das dritte Reich. Das ist Schrott. Nur weil ein anderer rechtsextrem-orientierter Mensch das nicht für Schrott hält, würde ich es trotzdem löschen. Ja, das ist ein extremes Beispiel, weil wir hier auch eine Rechtsverletzung vorliegen hätten, aber ich hoffe du verstehst die Richtung.

            Ich verstehe die Befürchtung, dass ich random irgendwelche Posts, nur weil sie von Andreas Pischner kommen, gelöscht habe/löschen werde. Ich versichere aber, dass das nicht der Fall war.

            Das Problem ist: Andreas formuliert keine Kritik, weil Kritik nämlich immer mit Argumenten einhergeht. Er bringt lediglich Polemik. Das zieht sich auch durch seinen neuesten Blogeintrag auf Zeromagic. Jeder der einfache Problemfragen stellen kann, der wird merken, dass Andreas Artikel nicht ein "Wie kommt er darauf?" beantwortet. Es ist bloße Blende, und jeder der einigermaßen dialektisch Denken kann entlarvt es recht schnell.

            Zum Thema Anspruch:
            Ich habe hier im übrigen auch nie den Anspruch einer professionellen Review gehegt. Eine professionelle Review bräuchte man auch gar nicht, denn jeder "pro" weiß einfach, dass beispielsweise Pacifism eine gute Limitedkarte ist. Wer natürlich mit entsprechend hohen Erwartungen diese Review liest hat diesen zentralen Punkt offensichtlich übersehen.
            Warum sollte derjenige sie lesen? Er selber ist gut genug um ohne eine Review auszukommen.

          • SDF sagt:

            1. Drittes Reich; cmon… das ist wieder absolut und unreif…. da liegen Welten zwischen

            2. Fällt dir eigentlich folgendes auf: „…Es ist bloße Blende(,) und jeder der einigermaßen dialektisch Denken kann, entlarvt es recht schnell.“ In diesem Punkt lieferst du kein unmittelbare Argument. (Ja, so formuliere ich es nett…)

            3. EIn Kritikpunkt von AP war die GEsamteinschätzung. Hier hat er Recht. Es mag sich ncihts geändert haben (glaub ich nicht), aber die Qualität von Karten hängt von ihrem Environment ab. Nur eine – extreme – Frage: Ist pacifism eine gute Limited-Karte in einem Environment ohne Kreaturen?

          • moony sagt:

            1. Du gehst am Punkt am vorbei. Dass das Beispiel extrem ist, hatte ich selber angemerkt. Es sollte aber nur der Verdeutlichung dienen.

            2. Das unterstrich das Argument des vorhergehenden Satzes. Ich sagte ich bin für Argumente und nicht „Ich bin gegen rhetorische Spielereien“. Andreas redet über die Verflachung der Magicszene und nennt diverse Symptome. Aber er belegt sie nicht. Beziehungsweise versucht er beispielsweise mich als Beleg zu nehmen, aber auch hier im Blog fielen ihm bisher keine Argumente ein warum denn mein Geschriebenes so flach/schlecht/was auch immer wäre. Dadurch misslingt der Beleg leider. Woran macht er fest das Tobias Henkes Elan aufgebraucht ist? Nur durch eine subjektive Empfindung oder hat er mit ihm geredet? Warum enthält er es dem Leser vor? Woran macht er fest, dass bei MU die Editoren aufgehört haben ihre Arbeit zu erledigen? Bei ihm folgt These auf These, aber ohne jeden Beleg.

            3. „Kritik: Dein Aufbau. Deine behauptete, aber nicht vorhandene Einordnung in eine Gesamtanalyse dieser Umgebung. Deine Karteneinschätzung. Deine Begründungen dafür.“ Diese „Kritik“ hält einfachsten Fragen nicht stand. „Dein Aufbau“? Dieser Satz hat keine Aussage. Es sind nur zwei Wörter. Was gefällt am Aufbau nicht? „Deine behauptete….“? Was gefällt ihm daran nicht? Wie kommt er darauf sie wäre nicht vorhanden? Was gefällt ihm an den Karteneinschätzungen nicht und an den Begründungen? Was sieht er anders? Hier hätte der Diskurs beginnen können, aber es passierte nichts.
            Um auf deinen Punkt einzugehen: Wie genau möchtest du Pacifism denn analysiert haben? Es hat sich an der Wertigkeit von Pacifism geändert, dass es sowohl Hexproof, Stave Off, als auch Unsommon (weiterhin) gibt. Stave off und Unsummon machen es im speziellen, aufgrund seiner Natur als Enchant schlechter, Hexproof hingegen macht jedes Removal im Format schlechter. Da bin ich auf ein verändertes Environment eingegangen.

            Wie dem auch sei. Ich habe das Gefühl wir verlieren uns hier in Haarspaltereien und um das, worin es hier im eigtl. Blog gehen sollte, geht es schon eine Weile nicht mehr. Ich wollte lediglich das aufkommende Gefühl einer willkürlichen Zensur etwas dämmen und habe mich dahingehend meiner Meinung nach sehr ausführlich erklärt.

          • SDF sagt:

            In der Tat lassen wir das – und erkennen einfach, dass du nicht das Recht hast, Meinungen – egal wie flach sie sind oder dir erscheinen mögen – zu löschen oder ihnen das Löschen anzudrohen. Niemand – wirklich niemand, nicht einmal wikipedia – kann MEinungen zu 100% korrekt bewerten.

  2. KMB sagt:

    Hör nicht auf den Haufen, der sowieso nur noch stinkend in der Ecke vor sich her gammelt, von Zeit zu Zeit sein zu bekanntes „Ihr könnt alle nix“-Mantra ablässt und sein Linealchen rausholt, um zu zeigen, wo man alles über den Strich koloriert hat. Wie grummelige alte Herren im Park oder in U-Bahn-Stationen nicht ernst zu nehmen.

    Das war ein sehr lesbarer Eintrag und ich vermute, dass mit mehr Erfahrung im Format aus den Konjunktiven handfestere und aufschlussreichere Aussagen werden, die ich gerne lesen würde/werde. Schließlich fehlen noch 5 „Farben“ 😉

    Einziges Manko (abgesehen von den Zeroverstand’schen Kommentaren) ist die Formatierung. Unterstrichene Kartennamen lassen Verknüpfungen vermuten, wo dann keine sind. Ormus hat hierzu weiterführende Informationen (jupp, darauf kann man klicken ;-).

  3. Ormus sagt:

    Schöner Beitrag!

    Am Ende gibt es halt auch verschiedene Ansprüche und für viele Spieler wird dieser Artikel (und seine farblichen Nachfolger) den einen oder anderen Denkanstoss enthalten.

    • moony sagt:

      Das hoffe ich natürlich. Schön wäre es natürlich, wenn diese Denkanstöße in konstruktiven Diskussionen (z.B. über die Wertigkeit der Karten im Draft o.ä.) münden würden.
      Im optimalen Fall kann der aufmerksame Leser (und vor allem auch der Schreiber) ihr Spiel dadurch verbessern 😉

  4. y34rz3r0 sagt:

    Ich muss den Beitrag auch loben!

    Für mich, der sich erst seit ein paar Monaten in diesem Format bewegt, ist der Artikel sehr hilfreich und ich glaube, dass deine Einschätzung der Karten für das Format recht gut sind. Klar, kann man sich an der ein oder anderen Stelle (wie immer) streiten.

    Dennoch auch von meiner Seite: Ich freue mich schon auf die noch folgenden Artikel.
    Lass dich jetzt bloß nicht von definitiv unkonstruktiver Kritik entmutigen!

  5. eddos sagt:

    Leider habe auch ich nicht ganz verstanden, was die Zero-aufregung soll, aber er hat ja besserung gelobt:
    http://magicthegatheringblog.wordpress.com/2011/07/10/ruckzug-ein-weiterer/

    Ehrlich? Versprochen? Konsequent wie konstruktive Kritik ;)?
    @Moony:
    Ich würde mir wünschen, dass du sinnvollere Subkategorien für deine Karten wählst, oder, um einfach dabei zu starke Subjektivität zu vermeiden, bei der nächsten Farbe anders aufteilst ( Warum nicht nach m/r;uc;c und dann von spielstark nach schwächer? so kann zumindest keine in der Kategorie ausgedrückte Meinung für Unmut sorgen, sprich, es wirkt objektiver)
    Aber am Artikel selber kann man, wenn denn, vor allem die Karteneinschätzungen kritisieren. Dafür ists doch auch ein diskutierbarer Blog oder?
    Meine erste Meinung:
    Der Abolisher ist immer top. Beim Prerelease ( mit WUg meinerseits) waren bei gelegtem Abolisher auf einmal 3 Handkarten tot oder geschwächt. Eigentlich ist nur Grün komplett unbeeindruckt von ihm.
    Meine zweite:
    Pride Guardian würde ich nicht nur „maximal für das Sideboard, für sehr ausgefallene Deckpläne oder einfach gar nicht“ nehmen, sondern im Draft, sofern weiss bereits steht, konsequent greifen. Was sagen erfahrene Drafter dazu?

    • moony sagt:

      Danke für dein Feedback. Kannst du das mit der neuen Kategorisierung noch konkretisieren? Ich finde den Aufbau auch nicht so super gelungen, daher bin ich für Anregungen aus der Richtung sehr offen.

      Beim Abolisher ist es halt so, dass man ihm im Sealedpool wohl recht gut spielen kann. Aber im Draft würde ich halt, wie angesprochen einen O-Ring oder Doom Blade o.ä. drüber picken. Weißt du zufällig welche Handkarten das beim Gegner waren?
      Beim Guardian finde ich halt, dass die 3 Toughness nur sehr beschränkten Tempovorteil am Anfang der Partie bieten. Danach ist er im Prinzip eine Art „You gain 3 Life“-Zauber. Im Gegensatz dazu finde ich zum Beispiel die Wall of Tanglecord im momentanen Block aufgrund ihrer viel höheren Toughness + Reach einfach eine sinnvolle Ergänzung für den ein oder anderen Archetypen.

      • eddos sagt:

        Ich meine damit, dass Du in einer Überschrift keine zu starke Meinung ausdrücken solltest.
        Mit einer unterteilung nur in die Seltenheitsstufen, und in diesen dann die Sortierung nach Spielstärke, ohne Meinungsbildende Überschriften, begehst das einstufen subtiler. :]
        Die Handkarten: Manaleck, Frosthauch, Negieren. Und es waren MEINE Handkarten, der Abolisher lag gegen mich 🙁

      • eddos sagt:

        Oder du kümmerst dich nur um Sealed oder nur um den Draft, was dir vielleicht auch strukturelle oder Inhaltliche Probleme löst.
        Aller Anfang ist schwer, keiner (jetzt nicht mehr, du hast den Püschner erlegt 😉 ) verlangt von Anfang an Wunder, mach dir vorher bewusst, was du sagen willst, und habe den Mut zu streichen. Ich freue mich auf Blau.

  6. grozoth sagt:

    also, um auch mal was zu sagen:
    mir hat dein artikel insofern etwas gebracht, als dass ich den spoiler nicht angeschaut habe und auch noch auf keinem m12 turnier war. somit bekomme ich einen recht guten ueberblick ueber die karten.
    fuer eine erste grobeinschaetzung taugt der artikel allemal; dass man mit bestimmten karten mal daneben greift passiert jedem. auch pros 🙂

    ich freu mich schon auf die blauen karten
    gruesse

  7. Zum Beitrag an sich: Ich fand es, ähnlich grozoth, eine gelungene Übersicht, die mir nur deshalb nicht so viel gebracht hat, weil sie auf ein Magic-Format ausgerichtet ist, das ich nicht betreibe. Ich finde es mutig von moony, sich angesichts der zu erwartenden negativen Kritik überhaupt an so einen Text zu wagen. Der war an manchen Stellen vielleicht schwammig oder banal, aber andererseits ist seine Rangliste ja auch ganz ohne weitere Erläuterungen ein Wert für sich.

    Dann zu dem anderen. Was zu erwarten war: Ein Text, der eine Auswahl an Karten vorstellt, sie kommentiert und bewertet, und dann Andreas Pischner, der das verreißt. Das wäre normalerweise nur öde und nicht weiter der Rede wert. Die Art und Weise hat mich dann aber auch geschockt. Das war ja wohl unter aller Sau.

    Dass moony sich trotzdem, wie ich finde, die Mühe gemacht hat, die Kritik zu verstehen und in eine konstruktive Richtung zu lenken (immerhin deuten der Titel ja an, dass da noch weitere Texte kommen werden, und seine Reaktion, dass er gerne bereit ist, diese besser zu machen), wäre eigentlich lobenswert. Aber er hätte es schon ahnen können, dass es zu nix führt und dass es im Gegenteil auch noch andere auf den Plan ruft, in den Chor mit einzustimmen. So gab es eine unsägliche Diskussion, die übers Ziel hinausschoss und von einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem eigentlich Beitrag völlig wegführte. Ich bin froh, dass diese Diskussion ein Ende gefunden hat und hoffe, dass weder der (in meinen Augen völlig überflüssige) Hinweis von cheonice noch mein Kommentar daran etwas ändern.

    Und was Andreas Pischner angeht, kann ich KMB nur zustimmen. Lesenswertes kam schon lange nicht mehr aus dieser Ecke, und ich hoffe, Andreas schafft es möglichst bald, den immer wieder angekündigten Abschied endlich zu vollziehen. Ich wünsche es ihm jedenfalls. Und uns.

  8. @SDF Natürlich hat er das recht Kommentare zu löschen wenn er der Meinung ist das es
    Nicht zum Thema passt oder Beleidigend ist oder der Inhalt Illegal ist .

  9. Till Riffert sagt:

    Da die Kritik von A. Pischner leider berechtigt ist, doch dies hier nicht erkannt wurde, versuche ich mich einmal darin, sie etwas konstruktiver darzustellen.

    Die Auswahl der Spielstärksten Weißen Karten liegt in meinen Augen völlig daneben. Besonders unglücklich ist hierbei, dass du bevor du die Flieger aufzählst noch anmerkst, dass „Ansonsten hat weiß im Commonslot nichts zu bieten, was an die Spielstärke der zuvor genannten herankommt.“

    Hieran sieht man schon, dass dir scheinbar nicht bewußt ist, wie die typischen Spiele in Basiseditionen ablaufen. M12 ist ein langsames Format, wobei auch aggressive Strategien bis zu einem gewissen Punkt unterstützt werden. Wichtig ist jedoch im Zusammenhang mit den aggressiven Strategien, dass sie auf Evasion basieren, da die meisten Decks den Boden dank Kreaturen wie dem Siege Mastodon. Warum ist das Mastodon in dem Format gut? Kreaturen haben im Commonslot diesmal fast alle 4 oder weniger power.

    Solcher Kontext fehlt um die Beobachtungen wirklich relevant zu machen. In dieser Form ist es auch in meinen Augen kein Guter Review, sondern enthält sogar einiges an Information, die für jemanden der sich nicht auskennt und weiß wie er diesen Blogeintrag zu bewerten hat, sehr schädlich ist.

    Deinen Umgang mit der Kritik vom A. Pischner empfinde ich auch als sehr unreflektiert, weil auch undifferenzierte Kritik einen zum Nachdenken, was man wohl schlecht gemacht hat anregen sollte. Es ist nicht die Aufgabe des Kritikers genau zu benennen was nicht gut ist, sondern einfach seinen Eindruck vom geschriebenen wieder zu geben.

    • moony sagt:

      Die Formulierung war wirklich sehr unglücklich in genanntem Fall. Ich glaube zwar nachwievor, das Pacifism und der Lawkeeper die wesentlich besseren Karten sind und viel eher Firstpicks als einer der Vögel, aber das bedeutet natürlich nicht, dass diese gar keine Spielstärke haben, sowie das leicht missverstanden werden kann.
      Allerdings glaube ich nicht, dass das Mastodon „gut“ ist. Deine Einschätzung mit der Power ist zwar korrekt, aber genauso gut kann man argumentieren, dass es im gleichen Slot wesentlich bessere Alternativen gibt. Ich habe deinen Rat aber beherzigt und bin auf diese Karte nochmal näher eingegangen.

      • Olaf sagt:

        Kannst oder willst Du Till nicht verstehen?
        Es geht nicht um Lawkeeper und Pacifism, es geht um Stave Off und Auramancer.

        • moony sagt:

          Ich stütze mich ja ungerne auf LSV, aber auch er sieht den Auramancer im richtigen Deck noch vor den anderen commons und Stave Off sieht er ungefähr als gleichwertig an. Ich beziehe hier halt für mich eindeutig Stellung und sehe Stave Off von der Wertigkeit her etwas höher, was aber an Relevanz verliert, da man es sowieso im Verlauf eines Drafts aufpickt, da man es höchsten 1-2 mal im Deck haben möchte. Während Stormfront Pegasus, bzw die anderen Kreaturen auch mulitple Male gut sind und die Konkurrenz um Kreaturen meist größer ist. Ich habe bereits zugestanden, dass die Formulierung alles andere als gut war.

  10. Frank sagt:

    Hi, ich finde deine Kartenbeschreibungen super!
    Leider weiß ich nicht, wann M11 aus T2 rausrotiert, kann mir das jemand mitteilen??
    Bei google bin ich nicht fündig geworden. email wäre toll!!

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