M12 – Limitedreview (Schwarz)

Der Common-Slot

1. Doom Blade

2. Gravedigger

3. Sorin’s Thirst

4. Wring Flesh

5. Devouring Swarm

Blood Seeker: So interessant diese Art von Pinger auch ist, glaube ich, dass für ihn einfach kein Platz im Format sein wird. Man wird öfter zum Blocken gezwungen sein um Bloodthirst zu verhindern und dann hat der Seeker vllt. ein Leben abgezogen und im besten Fall mit einer X/1 Kreatur abgetauscht, vermutlich aber sogar schlechter, da im 2-3 Manaslot auch bereits stärkere Tiere vorhanden sind.

Bloodrage Vampire: Wird von Schock getötet? Check! Wird von Sorin’s Thirst abgerüstet? Check! Wird von jeder Wurst des Blocks totgeblockt? Check! Wenn man den Bloodthirst – Archetyp* spielen möchte dann sollte man auf den Vampir maximal als Füller zurückgreifen.

*siehe Tormented Soul, wo ich die Mechanik näher beleuchte. Am besten gleich runterscrollen, da noch einige Querverweise auf Bloodthirst folgen werden.

Brink of Disaster: 4 Mana für ein konditionsabhängiges Removal ist nicht gut, wenn man für den gleichen Preis Chandra’s Outrage bekommen kann, von billigeren Alternativen ganz abgesehen. Auf der anderen Seite: Hat man diverse Tappgeräte (Gideon’s Lawkeeper, Crown of Empires) am Start, sollte diese Synergie reichen um diese Karte spielbar zu machen. Nicht zu vergessen, dass Illusionen nichtmal getappt werden müssen um einfach zu verpuffen (wobei man wiederum ja genug Tapper haben muss, damit die Karte kein völliges Disaster wird) .

Child of Night: Einer der 2er Drops, bei denen es sich wirklich lohnt sie früh aufzusammeln, da Lifelink eine nicht zu unterschätzende Mechanik im Damagerace ist. Für mich, in Bezug auf meine persönliche Top 5, knapp hinter Devouring Swarm.

Dark Favor: Da sieht man mal wieder: Die dunkle Seite der Macht ist einfach besser! Wer brauch schon Divine Favor… Aber im Ernst. Im aggressiven Deck durchaus ein Enchantment welches man spielen kann, wobei man aber auch hier die Nachteile von Enchants mit einbeziehen muss. Allerdings ist T1 Tormented Soul, T2 Dark Favor, ohne Lösung des Gegners (die höchstens ein Schock sein könnte), eine unglaublich schnelle Clock. Aber auch mit Aven Fleetwing (Hexproof lässt Grüßen) lässt sich eine ernstzunehmende Evasionbedrohung zusammenbasteln. Das Problem von Dark Favor ist dabei, dass sie nur +1 an Toughness bietet. Die lohnenden Ziele, wie die Soul oder der Fleetwing, möchten hingegen lieber +2 Toughness haben, sodass sie auf Dauer nicht unvorteilhaft gegen einen Schock/Sorin’s Thirst oder einen Skywinder Drake/Assault Griffin abtauschen. In der Tat, und jetzt Asche auf mein Haupt, ist Divine Favor nicht wirklich hinter der Dark Favor, wie ich zuerst gedacht hatte, da eine große Toughness und ein kleines Powerup besser sind als vice versa. Die meisten Kreaturen (vor allem die aggressiven) des Formates kommen über Toughness 4/5 nicht hinaus, liegen in der Power aber sehr nah beieinander, sodass Divine Favor mehr machen wird (gerade auch durch den lifegain) als Dark Favor.

Devouring Swarm: Es kommt und nommt! Sacrificekraturen haben immer eine gewisse Nützlichkeit, sei es um in response auf Mind Control/Oblivion Ring-Trigger zu reagieren oder aus der durch Pacifism verlorenen Kreatur noch etwas Saft herauszusaugen. Eine Synergie mit“when XY dies“-Kreaturen (Roc Egg, Solemn Simulacrum), Reassembling Skeleton und Act of Treason gibts auch noch. Hinzu kommt Evasion und ein 2/1 Body, der diese Kreatur mehr als solide macht.

Disentomb: Wenn man unheimlich viele Kreaturen spielt, dann kann Disentomb durchaus nützlich sein, da es quasi in eine Kreatur „cycled“. In aggressiven Deckstrategien wird man dann die Kreatur in der gleichen Runde auch wieder ausspielen können, man verliert also kein Tempo. Alles in allem aber nur ein Füller.

Distress: Auch wenn mein Gegner sie beim Prerelease immer T2 parat hatte um mir die Bombe von der Starthand wegzufischen: Doppelschwarz ist nicht einfach zu erreichen, bzw. wenn man es erreicht hat erschöpft sich die Nützlichkeit dieser Karte bereits, im späten Spiel ist sie dann ganz tot.

Doom Blade: 2 Mana Instant-Removal, dass außer dem (seltenen) MonoB-Spieler immer etwas erwischt, gibt es im ganzen Format sonst nicht. Da Removal sowieso hoch zu bewerten ist, hat Doom Blade für mich eine Ausnahmestellung in den commons des Formates.

Drifting Shade: 1/1 Flying für 4 Mana ist äußerst unbeeindruckend im Vergleich zu den anderen Evasiontieren, die es im Format gibt. Ich denke jedoch, dass eine Karte, die Mana 1:1 in einen +1/+1 Effekt übersetzt immer einen zweiten Blick wert ist. Folgende Szenarien: T4 bricht an, man spielt sein viertes Land.

1.) Im besten Fall hat man einen 2:2 Split vor sich liegen. Dann ist der Shade ein 3/3 Flieger. Immernoch nicht sehr eindrucksvoll, da man auch sein ganzes Mana schwarzes Mana blocken müsste, was letztlich dazu führt, dass man andere Dinge vermutlich nicht ausspielen können wird.

2.) Im schlimmeren Fall hätte man genau ein schwarzes Mana und eine 2/2 Fliegerwurst.

3.) Man hat 3 schwarze Mana liegen und zwar einen akzeptablen Flieger, ist wohl aber etwas screwed in der anderen Farbe.

In Fall 1.), der wohl der wünschenswerteste ist, hätte man also besser einen Assault Griffin o.ä. gespielt. Warum labere ich dann überhaupt soviel über die Karte? Der Fakt, dass ich durch sie im Prerelease sowohl ein Spiel gewonnen, als auch deutlich eines verloren (diesmal hatte sie der Gegner) habe, lässt mich nicht ganz los. Der Unterschied zum geschilderten Szenario war der, dass sie ein Topdeck war und nicht in T4 lag.

Fazit: Ich denke sie ist im Lategame ein ordentlicher Manasink, der sie dann zu einer veritablen Bedrohung heranwachsen lässt, was nicht heißt, dass man sie hoch picken sollte, aber sie ist ein ordentlicher Füller (vor allem auch in Decks die etwas tiefer schwarz spielen).

Duskhunter Bat: 2/2 Fyling erinnert stark and Stormfront Pegasus. Genau diese Rolle – als aggressiver Evasionbeater der die Bloodthirst-Engine am Laufen hält – wird die Fledermaus meiner Meinung nach im B/R – Bloodthirst-Archetyp ausfüllen.

Gravedigger: Du hast meine Bombe entsorgt? 🙁 Naja glücklicherweise habe ich ja diesen Gravedigger hier! Mal abgesehen von seiner Fähigkeit Kreaturen zu recyclen ist er danach auch noch für Chumpblocks, die im Format wegen Bloodthirst wichtiger sein werden, zu gebrauchen.

Hideous Visage: Diese Karte bietet vor allem eins: Viel Angriffsfläche für Wortspiele. Wenn man selber aggressiv ist, kann man diese Karte postboard gegen den nicht schwarzen Spieler durchaus in Erwägung ziehen, da dann die Möglichkeit besteht aus dem Nichts oder gestallten Situationen heraus den letzten Schaden durchzubekommen.

Mind Rot: Gegen controlligere Decks gut. Da man aber vermutlich viele aggressive Decks sehen wird, bin ich von Mindrot nicht so überzeugt, da man es dann recht früh haben muss um sein volles Potential (das eines 2:1 Tausches) auszuschöpfen.

Sorin’s Thirst: Ein weiteres schwarzes Instantremoval für 2 Mana, das überraschend viel Kram erledigt. Als da wären: Azure Mage, Jade Mage, Merfolk Looter, Skywinder Drake, Enabler wie Tormented Soul oder Goblin Fireslinger, Stormfront Pegasus, Assault Griffin, Benalish Veteran, nervige Rares wie Cemetery Reaper, Gideon’s Avenger, Grim Lavamancer, Royal Assassin (den nicht mal Doom Blade bekommt) – um nur mal die attraktivsten Ziele aufzuzählen. Zusätzlich bekommt man auch noch 2 Life, die ein wenig über die Kosten von doppelt Schwarz hinwegtrösten.

Taste of Blood: Wenn ich eine Zeile tiefer (Tormented Soul) von „Enablern“ für Bloodthirst rede, ist diese hier bewusst nicht aufgezählt, da sie nur der absolute Notnagel ist falls man zuwenig 1er Drop-Enabler hat. Da Taste of Blood ausschließlich auf Spieler zielt ist sie eigentlich auch nur zum enablen zu gebrauchen… oder eben gar nicht.

Tormented Soul: Zeit etwas auf näher auf Bloodthirst einzugehen. Wenn man auf einen Bloodthirst-Archetyp hinaus will, sollte man darauf achten Bloodthirst auch zuverlässig triggern zu können* . So gut einige Karten mit BT sind (siehe Gorehorn Minotaurs oder Vampire Outcasts), so schlecht sind sie ohne, so dass man ohne zuverlässige „Enabler“ meist mit überteuerten Kreaturen da steht, die weniger Boardpräsenz haben als ihre Vertreter im gleichen Slot ohne diese Fähigkeit. Hierzu bietet sich Tormented Soul hervorragend an. Ein weiterer Vertreter, der seine Arbeit dahingehend sehr gut erledigt ist Goblin Fireslinger. Es ist essentiell wichtig diese beiden 1er-Drops (am besten multiple Male) zu haben, da BT eine Engine ist, die wenn sie ins Rollen kommt eine harte Nuss im Draft sein wird. Es ist auch kein Zufall, dass die beiden Enabler in Schwarz und Rot zu finden sind, denn nur in diesen Farben ist der BT-Archetyp gut spielbar.

Tormented Soul ist allerdings auch abseits des Archetyps ein sehr solider Pick für aggressive Decks, der mit getragenem Equipment à la Greatsword oder einer Verzauberung wie Dark Favor zu einer schnellen Clock mutiert.

*(kleiner Einschub aus den Regeln : Bloodthirst X: Wurde einem Gegner in diesem Zug Schaden zugefügt, kommt diese Kreatur mit X +1/+1 Marke(n) auf das Spielfeld. )

Warpath Ghoul: Für ihn gilt im Prinzip das Gleiche wie für Bloodrage Vampire. Bloodrage ist deswegen schlecht, weil er im BT-Archetyp (und nur dort möchte man ihn spielen, denn sonst ist der Vampir mit 3/1 noch wurstiger) einfach eine suboptimale Wahl ist. Der Ghul wiederum muss nicht zwangsläufig mit BT gespielt werden und ist deswegen leicht besser, tradet aber immer noch gegen eine Menge 2er Drops und ist gegen die defensiveren Kreaturen im 4er Slot völlig verloren. Macht höchstens Sinn, wenn man (und dann speziell im Sealed) Karten wie Cemetery Reaper oder Call to the Grave sein eigen nennt.

Wring Flesh: Eine der wenigen Karten, die Gideon’s Lawkeeper gut, weil T1, countert und auch sonst attraktive Ziele bietet: Azure Mage, Jade Mage, Merfolk Looter, Skywinder Drake, Enabler wie Tormented Soul oder Goblin Fireslinger, Stormfront Pegasus werden alle niederge(w)ringt und das alles zum lumpigen Preis von einem Mana. Selbst gegen Ziele mit Toughness >1 ein sehr solider Combattrick.

Zombie Goliath: Mit 3 Toughness zwar außer Thirst und Schock Reichweite, aber von einem 5er Drop erhofft man sich wesentlich mehr, als eine Kreatur die gegen die defensiveren Kreaturen im gleichen Manaslot derart alt aussieht (Greater Basilisk, Siege Mastodon, Belltower Sphinx).

Der Uncommon – Slot

1. Sengir Vampire

2. Vampire Outcasts

3. Reassembling Skeleton

4. Onyx Mage

5. Consume Spirit

Consume Spirit: Nur schwarzes Mana dafür verwenden zu können ist eine starke Einschränkung, und erfordert eine gewisse Tiefe für diese Farbe. Dennoch ist Consume Spirit eine Karte die zwei wünschenswerte Limitedeigenschaften vereint: Sie ist uneingeschränktes Removal und hilft dabei im Race. In seltenen Fällen wird man den Gegner auch mal komplett damit ausbrennen (also ihn auf 0 Lebenspunkte bringen) können.

Deathmark: Ähnlich wie Celestial Purge eine Karte für das Sideboard, aber gegen grüne/weiße Decks ein unheimlich starkes Removal für nur 1 Mana (Stirb Gideon’s Lawkeeper!).

Diabolic Tutor: Für aggressive Decks ungeeignet, für langsamere, controlligere Decks die beste Option sich seine Bombe, die man dann auch haben sollte, herauszusuchen.

Onyx Mage: Zwar ist er nicht so stark wie Azure Mage oder Jade Mage, aber dank ihm wird jede Wurst zu einem potentiellen Trade für den Gegner, was Angreifen für den Gegner stark verkompliziert.

Reassembling Skeleton: Hatte ich bereits erwähnt, dass es in diesem Format Gold wert sein wird Blocker zu haben? Das macht das rekursive Skelett, wenn es auch nur 1/1 ist, sehr wertvoll.

Sengir Vampire: 4/4 Fliegend für 5 Mana kommt einem sehr bekannt vor. Serra Angel lässt grüßen und genau wie der Engel ist der Vampir eine Bombe im Limited. Seine zweite Fähigkeit ist dabei nicht so nützlich wie die vom Engel, da der Gegner kaum eine noch größere Bedrohung gegen sich haben möchte. Das bedeutet, dass er in der Regel nicht wild Blocker vor den Vampir werfen wird, sondern wartet bis er eine Lösung zieht. Während der Engel ungefährdet angreifen kann, um dann in der Defensive noch auszuhelfen.

Smallpox: Selbst wenn das eigene Board leer ist und nur der Gegner eine Kreatur kontrolliert, so war Smallpox lediglich ein 1:1 Tausch. Das heißt das Fenster, in dem Smallpox brauchbar ist und keinen Kartennachteil macht, ist so klein (T2 mit leerem Board bei zwei Sümpfen im Spiel), dass sich ein Pick nicht lohnt.

Vampire Outcasts: Ist nicht nur im Bloodthirst-Archetyp eine hervorragende Karte, sondern eignet sich auch für weniger aggressive Decks. 4/4 Lifelink für 4 Mana ist unglaublich stark, da ein Lifegain von 4 pro Runde kaum zu racen ist. Zudem gibt es in M12 nicht viele Kreaturen die eine Power von 4 noch überbieten können (mal abgesehen von Rarespoilern). Im gleichen Slot sind da lediglich Cudgel Troll und Phantasmal Dragon und selbst mit Serra Angel und Sengir Vampire tauschen die Vampire noch ab.

Zombie Infestation: Da ich an verschiedenen Stellen schon festgestellt habe wie gut und wichtig Kartenvorteil im Limited ist, ist es vermutlich einleuchtend, dass diese Karte einfach sehr schlecht ist.

Der Rare/Mythic – Slot


Ich möchte, als Neuerung quasi, noch benennen, welche Rares man uneingeschränkt picken kann, denn wie bereits in den Kommentaren richtig angemerkt wurde müssen sich diese Karten mit commons/uncommons messen. Vor allem Mind Control ist eine Karte, mit der sich viele Rares messen müssen:

1. Grave Titan

2. Sorin Markov

3. Royal Assassin (vor allem wegen möglicher Synergien)

4. Rune-Scarred Demon

Bloodlord of Vaasgoth: 6/6 Flying, vor allem für 5 Mana, ist an sich schon sehr gut im Limited, die offensichtliche Synergie mit Vampiren (Vampire Outcasts, Sengir Vampire, Child of Night, Blood Seeker, Bloodrage Vampire) ist da nur das I-Tüpfelchen. Wenn man ihn im ersten Pack aufmachen sollte, ist das durchaus ein Grund sich auch der etwas schwächeren Vampire anzunehmen.

Call to the Grave: Im Bereich von 5 Mana möchte man größere Bedrohungen haben, als eine Verzauberung die sogar die eigenen Kreaturen frisst, wenn man nicht die höchst durchschnittlichen Zombies gepickt hat. Im Limited noch eher einbaubar, vor allem in Verbindung mit Cemetery Reaper. Kein Firstpick.

Cemetery Reaper: Während er wiederum auch auf sich alleine gestellt, ohne Zombiesynergie gut ist. Natürlich wertet er die beiden Commonzombies mit auf. Aber wirklich wertvoll macht ihn die Fähigkeit 2/2 bzw. 3/3 Token auszuspucken die, wenn er nicht gestoppt wird, das eigene Board nach und nach ausbauen.

Grave Titan: Kurz und schmerzlos, so wie der Titan selber: Firstpick! Er bringt an sich schon Kreaturen mit. Noch absurder, bzw. uneinholbarer, wird es dann wenn er 1 Runde liegt. Wenn man nicht so schnell gewinnen will, dann gibt es immernoch eine tolle Synergie mit Devouring Swarm 😛

Monomania: Im Sealed und gegen langsamere Decks eine sehr gute Karte, da man dann 3:1 abtauschen kann. Aber sobald es gegen schnellere Decks geht, und so sieht es Metamäßig aus, ist es dann höchstens ein 2:1 Tausch, der keinen Einfluss auf das Board hat, zudem eine ganze Runde benötigt und bei dem der Gegner in response immernoch sein Removal verballern kann. Absolut kein Firstpick.

Royal Assassin: Zusammen mit Tappern der Autowin, aber auch sonst ganz stark.

Rune-Scarred Demon: Auch der Dämon ist ein klarer Firstpick. 6/6 Fliegend ist schon schwer beizukommen, dass er dann auch noch eine weitere Bedrohung für den Gegner sucht macht ihn umso besser.

Sorin Markov: Wenn man im Race noch nicht so weit vorne ist, ist man es spätestens wenn er liegt. +2 um Sorin’s Durst zu stillen hilft nicht nur für weiteres Bloodthirst (falls man es noch benötigt), sondern auch im Race und schießt kleine, oder beschädigte Kreaturen ganz weg. Auch er ist ein Firstpick.

Sorin’s Vengeance: Hat das Potential das ganze Spiel nochmal zu drehen, ist für seine 7 Mana aber recht teuer. Während es controlligeren Decks hilft sich von einer frühen Aggression zu erhohlen, verschafft es aggressiven Decks noch zusätzliche Range. Von der legendären T6 Sorin / T7 Sorin’s Vengeance – Combo ganz abgesehen.

Sutured Ghoul: Neben Call to Grave die schlechteste Rare die Schwarz zu bieten hat. Auch wenn sich „die kombinierten Power/Toughness – Werte des eigenen Friedhofs“ erstmal gut liest, so schnell ist der Traum durch Unsummon oder Aether Adept (die, wie in Blau erwähnt definitiv viel spiel sehen werden) zerstört. Hinzu kommt, dass die guten Tiere die Schwarz zu bieten hat hauptsächlich Bloodthirster sind und somit im Friedhof (wo sie ohne ihre BT-Stärke gemessen werden) eher schlechtes Futter abgeben. Vorstellbar am ehesten wenn man sich in Grün befindet, da dort die dickeren Tiere vorzufinden sind.

Vengeful Pharaoh: Wie ich auf dem Prerelease gemerkt habe, ist der Typ gar nicht so gruselig wenn man ein Reassembling Skeleton hat und genug Evasiontierchen. Wenn man allerdings gerade nicht dieses Vergnügen hat, dann ist der Pharao eine ziemlich hässliche, rekursive Bedrohung, die nur durch Oblivion Ring oder Pacifism zu bremsen ist. Entweder man lässt ihn durch, und ist in spätestens 4 Runden tot oder man blockt ihn verliert ein Tier, hat ihn im Gegnerfriedhof, der Gegner schießt ein weiteres Tier ab und als Krönung bekommt man ihn prompt wieder vor die Nase gesetzt.

Das Ende

Vermutlich liegt es am übermäßigen Kaffeekonsum, dass diesmal mehr Wortspiele dabei sind. Dabei wollte ich sehr ernst (!) sein bei den Reviews. Aber bei Karten wie „Grässliche Fratze“ juckt es einen irgendwie in den Fingern. Ansonsten hoffe ich, dass ich den Anforderungen an „Kontext“ und „Interaktion“, die an mich herantgetragen wurden, etwas gerechter geworden bin. Wenn nicht müssen wir den Punkt wohl nochmal erörtern 😉 Ich bin weiterhin bestrebt mich dahingehend zu verbessern und freue mich auf weitere Anregungen.

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10 Kommentare zu M12 – Limitedreview (Schwarz)

  1. eddos sagt:

    Zum Artikel:
    Mir persönlich gefällt Deine Review in Auflage 3 mittlerweile echt gut.Ist sehr sachlich, geballter Input.
    Übersehen kann man immer etwas, aber wer meint, er muss Das jetzt noch verreissen, hat imho einen leichten Tick. Ich finde die Steigerung extrem stark!!

    Zu den Karten:
    Ich kann noch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da mein Haufen beim pre ja wUg war, aber was ich gegen mich erlebt habe, deckt, was du schreibst. Denkwürdig für mich: Der nette Pharao, der gegen mich aus dem Grab stieg, weil ich so mit meiner Hand beschäftigt war, dass ich ihn einfach NICHT gelesen, dafür geleakt habe. Ein unbeantworteter Eiskäfig hat das bis zum Ende des Spiels erledigt.
    Über die Shade habe ich auch schon nachgedacht, aber eigentlich hast du recht: Wenn, dann Lategame.
    DARK FAVOR hingegen halte ich für viel stärker. So stark eine Aura halt sein kann.
    Er kann, was sein weisser Bruder kaum bringt: Er beendet spiele auch mal. Halt nicht alleine. Aber so sind Auren halt, immer etwas Sand in der Mu….
    Ganz im ernst: n der 2ten Runde nach dem ausspielen machen beide 5 Leben Unterschied. Aber Dark Favor hat für 2 Mana 6 Schaden verursacht, nicht 2. Ich sehe den Einsatz dieser Aura sowieso eher auf evasivem Getier, alles andere wäre Verschwendung, also glaube ich schon, dass man so rechnen muss, und nicht auf die Fähigkeit der Divine Favor schauen braucht, die Situation festzusetzen. Für mich ist Dark Favor knapp hinter dem Schwarm. Am besten aber drauf.

    Freue mich auf Rot, keep on.

  2. HarIekin sagt:

    Mhm, liest sich ziemlich wieder das Review vom LSV. Einige Karten sind einfache Übersetzungen/Zusammenfassungen von dem, was er schreibt.

    • moony sagt:

      Woher wusste ich nur, dass das kommt sobald ich mal NACH LSV dran bin x_x Manche Ansichten decken sich halt, manche, zum Beispiel beim Blood Seeker, bei Dark Favor, bei Drifting Shade, bei Duskhunter Bat (dem gibt er eine 2.0, ich sehe ihn höher), bei Mind Rot, bei Wring Flesh um nur mal die commons zu nennen. Klar gibt es bei vielen Sachen, wie Doom Blade, einfach nichts rumzudeuten, sodass ich wohl wirklich hätte Copy+Paste machen können. Man sollte auch nicht erwarten, dass sich die Reviews so super großartig unterscheiden, da gute Karten halt aus bestimmten Gründen gut sind. Es steckt eher etwas in den Details, zum Beispiel was die Wertigkeit von Wring Flesh angeht.

  3. Akihisa sagt:

    Respekt. Finde es gut was du hier machst. Ich lese deine Reviews gerne. 😉

  4. Skar sagt:

    *thumbs up*

    Nach dem unsäglichen Genörgel am ersten Review werden inzwischen auch die Nags weniger, merkst Du was? Entweder sind ’sie‘ des Tippens müde oder lesen Deine Artikel nicht mehr, was für den Rest von uns in beiden Fällen eine Bereicherung darstellt.

    Und gut, dass Du die Assassins so hoch einschätzt, die sind einfach zu gut – mit weiss und Lawkeeper spielbar, mit blau mit Frost Breath/Titan, Crown of Empires. Und wenn man dazu noch Brink of Disaster legen kann, sogar ne psychologische Waffe, darf man nicht unterschätzen. Ansonsten teile ich aber Deine Ansicht zu der schwäche der letztgenannten Verzauberng.
    Die Assassins sind mit ihrem Alter dazu noch ein Fackelträger aus der Vergangenheit von Magic, also auch ein ‚Nostalgie-Pick‘ 🙂

    Allerdings bin ich mir bei Sorin Markov unsicher. Als Firstpick? Drei B fixed macht halt extrem unflexibel und wenn dann nix spielbares Schwarzes mehr kommt ist es ein Quasi-Hatepick gewesen. Aber meine Hand würde auch zucken, zöge ich ihn…

    Keep up the good work!

  5. MagicPolizei sagt:

    Auch ich muss sagen: Toller Artikel. Hab ich mir durchgelesen und die Gliederung ist echt gut gelungen. Ich würd auch den Assassinen vor Sorin sehen. Ansonsten aber die wichtigsten Informationen und Kriterien aufgelistet.

  6. SDF sagt:

    netter Artikel, aber irgendwie wird man das GEfühl nicht los, dass da schon einer in Schwarz ist…

  7. Arne sagt:

    Lehrreicher Beitrag. Cool, wenn man sowas auch mal aus einer anderen Perspektive ansehen kann.

  8. eddos sagt:

    Gebanntes warten auf Rot… -?

    • moony sagt:

      Heyho,
      der Artikel ist bis auf die Rares schon zi3mlich fertig. Es wurde dann zu spät als ich zu den Rares kam und am nächsten Tag war Release. Zusätzlich stand am Wochenende noch der erste Teil des Umzuges an und zu allem Überfluss wurde ich dann noch krank, sodass ich erst jetzt die Zeit habe. Ich werde ihn komplettieren, editieren und schätzungsweise in 1-2 Stunden on stellen 😉

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