M12 – Limitedreview (Rot)

Nachdem der Artikel jetzt fast eine Woche in meiner Entwurfabteilung rumgammelt, kann ich ihn endlich präsentieren. Aufgrund von Krankheit /Prerelease/Umzug (volles Programm also) hat sich alles etwas verzögert. Lange Rede, kurzer Sinn:

Der Common-Slot

1. Chandra’s Outrage

2. Incinerate

3. Gorehorn Minotaurs

4. Shock

5. Goblin Arsonist

Act of Treason: Allzu viele Outs (Devouring Swarm, Fling) gibt es nicht und für einen Archetyp wird es schon gar nicht reichen. Dennoch: Hat man 2+ Devouring Swarm aufgesammelt und findet sinnvolle Verwendung/Platz für sein Fling (welches in response zu Mind Control, Oblivion Ring, Pacifism, Arachnus Web im Meta gar kein so verschwendeter Slot ist) kann man für mehr value auch noch den Act dazu nehmen.

Blood Ogre: 3/3 First Strike für 3 Mana sucht in M12 seinesgleichen und würde auch ohne Bloodthirst-Trigger mit 2/2 FS noch eine sehr gute Figur machen. Für den Archetyp ein Muss, andere aggressive Decks haben in Benalish Veteran die etwas sichere Variante.

Bonebreaker Giant: 5 Mana für eine 4/4 Kreatur ist per se nicht schlecht. Das Problem des Bonebreakter Giant ist, dass wenn man Rot spielt = aggressiv spielt. Wenn man noch einen Füller am Ende der Kurve haben will und keinen Volcanic Dragon zur Hand hat, ist der Bonebreaker Giant eine Alternative die, von der Power her, mit Serra Angel und Sengir Vampire abtauschen kann.

Chandra’s Outrage: Es gibt 71 Kreaturen mit Toughness 4 oder weniger im common/uncommon – Bereich des Sets. Insgesamt gibt es dort 80 Kreaturen. Es gibt also nicht viele Dinge, welche von Chandras Ausraster nicht gegrillt werden und selbst diese kann man, unter Mithilfe einer blockenden Kreatur, erledigen. Das Problem sind natürlich ihre hohen Manakosten von 4, aber es kann eben nicht alles ein Doom Blade sein.

Fiery Hellhound: Ähnlich wie beim Drifting Shade. Pumpbare Kreaturen, die Mana in Power 1:1 umsetzen sind, zumindest als Füller, immer okay, da sie auch im Lategame wenigstens noch abtauschen können. Beim Hellhound kann man als Aggressor aber auch ruhig mehr als nur 1x zugreifen. Zudem kleine Synergie mit Goblin Tunneler.

Firebreathing: Während man bei Kreaturen diese Ability gerne mitnimmt und sie optional gerne parat hat, so möchte man ungerne in eine Karte investieren, die auf sich alleine gestellt gar nichts macht und auch nur dann wirklich Sinn macht/effizient ist, wenn man regelmäßig ihre Fähigkeit nutzt. Firebreathing ist so eine Karte und sollte demnach gar nicht den Weg ins Deck finden.

Fling: Hat seine Berechtigung in aggressiven Decks wo es ein netter Comboplayer mit dem bereits angesprochenen Act of Treason ist.

Goblin Arsonist: Das könnte der Beginn eines Limericks werden: Dass der Goblin Arsonist, ziemlich dolle awesome ist… wäre sicherlich etwas übertrieben. Aber welche Effizienz man für 1 Mana bekommt ist, gerade in diesem schnelleren Format, erstaunlich. Zum ersten Mal hatte man diese Kerle im Rise of Eldrazi – Block vor sich. Da war sie eher unterdurchschnittlich, da ROE ein recht langsames Format war. In der schnelleren M12 Umgebung blüht er aber auf. Als Blocker ist er ein Schock auf Beinen, für den Bloodthirst-Archetyp forced er, geblockt oder nicht, Schaden auf den Spieler durch und ergänzt so das Tag-Team um Tormented Soul und Goblin Fireslinger.

Goblin Fireslinger: Auf dem Prerelease musste ich meinen Gegner von Wolke 7 herunterholen, als er glaubte mein Reassembling Skeleton vor dem Blockerstep abschießen zu können. So unverschämt gut ist der Fireslinger natürlich nicht (selbst Grim Lavamancer als Rare möchte für einen vergleichbaren Effekt zwei Karten aus dem Spiel verbannen). Für den Bloodthirst-Archetyp aber unerlässlich.

Goblin Piker: Aufgrund der Schnelligkeit des Formates werden 2er Drops zwar wichtiger, aber das macht den Piker nicht wirklich viel besser. Nur als Füllmaterial geeignet.

Goblin Tunneler: Interessante Synergie mit Kreaturen die gepumpt werden können* (Fiery Hellhound, Drifting Shade), aber auch eine weitere Möglichkeit um die Bloodthirst-Engine abzusichern.

*die Power von 2 ist dabei maßgeblich, auch nach dem pump, da die Fähigkeit dann schon verrechnet wurde.

Goblin Warpaint: Ein solides Entchantment. +2/+2 und Haste kann den Gegner schonmal kalt erwischen. Vor allen in Decks mit kleiner Kurve ein solider Füller, da beispielsweise auch mal eine 3 Manakreatur plötzlich und aufgepower t in Runde 5 die Boardpräsenz erhöht.

Gorehorn Minotaurs: Sehe ich die Minotauren zu hoch an? In meinen Augen jedenfalls sind 5 Power in diesem Format eine Ansage, die nur von Vastwood Gorger/Harbor Serpent geboten werden – allerdings für 6 statt 4 Mana. Selbst mit 3/3 für 4 Mana nicht ganz so tot wie andere Bloodthirster.

Incinerate: Der „Fast-Lightning Bolt„. Kostet 1 Mana mehr als sein „alter Ego“, aber das ist nicht weiter tragisch. Die „regenerate“ Fähigkeit wird dabei höchstens Cudgel-Troll interessieren, ist also nicht allzu relevant, da auch Trollhide vermutlich nicht so oft gespielt werden wird (und wenn dann optimalerweise nur auf Hexproof, was also für Incinerate auch egal ist).

Lava Axe: Verschafft aggressiven Decks etwas range, aber mehr als einmal würde ich sie wohl nie spielen wollen, da 5 Mana für eine Karte die, gerade auf Starthand, im Format recht klobig sind.

Lightning Elemental: Nicht wirklich gut. Da man gezwungen sein wird auch mal frühere Drops zu spielen, wird der Elemental nicht viel machen, da er mit allem tradet. Wie gut ihm doch „Trampeln“ stehen würde.

Manic Vandal: Höchstens SB-Material, da in M12 nicht viele Artefakte gespielt werden, darunter wenige, die sich als Ziel lohnen und ohne Ziele ist er nur ein 2/2 Bär, den man in Grün auch schon für 2 Mana bekäme.

Shock: Siehe Sorin’s Thirst. Einfach ein unkompliziertes 1 Mana Removal, dass seine Stärken vor allem im früheren Spiel hat (wo es bekanntlicherweise abgehen wird), und viele Ziele findet (Azure Mage, Jade Mage, Merfolk Looter, Skywinder Drake, Enabler wie Tormented Soul oder Goblin Fireslinger, Stormfront Pegasus, Assault Griffin, Benalish Veteran).

Slaughter Cry: First Strike ist eine gute Fähigkeit im Limited die, wenn sie aus dem Nichts kommt und +3 Power gibt, vor allem Mehrfachblocks bestraft. Solider Füller, aber für 3 Mana nicht gerade der günstigste Combattrick.

Wall of Torches: Gar nicht so schlecht, wie es der erste Blick vermuten lässt, hat die Wall vor allem in langsameren, controlligeren Decks eine Daseinsberechtigung. Auch wenn ich mich wiederhole: Frühe Blocker werden wichtig sein und dieser hier ist quasi für alle non-evasion Beater zugleich ein Removal. Auf der anderen Seite: Wird man als (meist aggressiver) Rotspieler sie je brauchen?

Der Uncommon-Slot

1. Fireball

2. Volcanic Dragon

3. Stormblood Berserker

Circle of Flame: Was tut es? Es vergrößert die Power eurer blockenden Bodentruppen um 1. Da aber vor allem auch mit viel Luftverkehr zu rechnen ist und die die 1-Power-Kreaturen häufig Utilitykarten sind, ist Circle of Flames für mich nicht erste Wahl. Gut für Decks, die auf trades angewiesen sind, weil sie das bessere Lategame haben (die werden dann aber i.d.R. nicht Rot sein).

Combust: Deathmark und Celestial Purge lassen aus der Sparte SB-Removal grüßen.

Crimson Mage: Das Problem mit Hast ist, dass man sein aggressiv Potential möglichst voll ausschöpfen möchte. Allerdings verteuert sich jeder Kreaturenspruch effizient um 1 rotes Mana, wenn man vollen Gebrauch vom Crimson Mage machen möchte. Trotzdem hat Haste zumindest den psychologischen Effekt, dass der Gegner mit seinen Angreifern vorsichtiger sein muss, da er „unerwartet“ mehr Druck auf dem Board erfahren kann. Schlechter als die anderen Mages, aber guter 2er Slot, den man im Gegensatz zu anderen uncommons wohl auch öfter sehen wird.

Fireball: Was ist besser als Spotremoval? MASSENZERSTÖRUNG! Und was ist besser als Massenzerstörung? Einseitige Massenzerstörung! Und was ist besser als… Okay, okay. Fireball ist definitiv der beste rote Spruch des Sets. Er macht Kartenvorteil, da er meist nicht nur eine Kreatur des Gegners mitnimmt und brennt den Gegner auch schonmal komplett aus. Zudem unterliegt er nicht der Beschränkung von Consume Spirit. Ist für mich aber aufgrund der Geschwindigkeit des Formates nicht mehr ganz so gut, wie noch in M11.

Goblin Bangchuckers: „Tap this creature > Schock“ ist es zwar nicht, aber wer sein Glück überstrapazieren will kann es gerne versuchen. Wie beim Djinn of Wishes schon erwähnt bin ich kein Fan von Randomeffekten, so schick die Ausbeute auch sein kann. Von Flavour-Seite her finde ich die Karte allerdings toll. Chaotisch Rot halt.

Goblin Grenade: Wenn man die schiere Übermacht an Goblins zusammengedraftet hat (und ich möchte behaupten, dass aufgrund der guten Draftbarkeit eines MonoR dieser Fall gar nicht so unwahrscheinlich ist) gehört die Granate dazu. Am besten man wirft dem Gegner noch eine Lavaaxt zwischen die Augen und die anderen 10 Lebenspunkte wird man schon irgendwie herunter bekommen haben.

Stormblood Berserker: Vllt. überschätze ich diese Karte. Aber in aggressiven Strategien, speziell Bloodthirst, ist er einfach krass selbst wenn er nach T2 liegt, da er die Engine am laufen hält (er zieht schließlich zwei Blocker auf sich) und für 2 Mana 3/3 wohl das ist was man „undercosted beater“ nennt.

Tectonic Rift: Auch wenn die Landzerstörung nicht wirklich relevant ist, Kreaturen unblockbar zu machen (und damit dem Gegner die Grässliche Fratze zu zeigen) macht diese Karte zu einer netten Ergänzung für aggressive Decks.

Volcanic Dragon: Mit 4/4 Flying, Haste der rote Serra Angel/Sengir Vampire. Das Gute an ihm ist, dass er sofort einen Impact hat. Der kleine Wermutstropfen sind die 6 Mana, die in diesem Format den Unterschied zwischen „super gut“ und „gut“ machen (gerade wenn man „on the draw“ ist). Ich sehe ihn daher minimal Schwächer als die beiden anderen.

Der Rare/Mythic – Slot

1. Inferno Titan

2. Flameblast Dragon

Chandra, the Firebrand: Sie ist die Schwächste der Planeswalker. Sie droht nicht mit dem 2-Runden-Sieg wie Jace, Memory Adept oder verbessert die Boardposition wie Garruk, Primal Hunter (zumindest, wenn der Gegner nicht zufällig die Toughness 1 Armee auf dem Feld hat). Sie macht auch weniger Kartenvorteil (Jace immerhin per +1 Fähigkeit; Garruk, zwar ähnlich wie Chandra über die Minusfähigkeit, macht in der Regel mehr Karten) als die beiden. Dennoch sind Planeswalker, wenn sie zu lange liegen immer eine Bedrohung die man nicht leicht nehmen sollte. Und wenn man Chandra schalten und walten lässt wird sie einen dafür mit ihrem Ultimate ordentlich abstrafen.

Chandra’s Phoenix: WENN ihr also das Vergnügen habt, Meister UND Pet aufzumachen, dann… kneift euch lieber. Ihr könntet nämlich schlafen. Der Phönix ist eine solide Karte und 2/2 Flying traded immerhin mit Kreaturen wie Aven Fleetwing, Assault Griffin, Devouring Swarm, Duskhunter Bat, Stormfront Pegasus. Auf der anderen Seite blockt ihn eine Giant Spider und ein Griffin Sentinel einfach weg. Der Phönix ist sicher keine Rare, wegen der man sich überlegen sollte in Rot zu gehen, denn er hat keinen allzu großen Einfluss auf das Board. Auch wenn er durch Haste sicherlich ein-/zweimal durchkommt, sollte man daran denken. dass man sich im Draft sowieso gegen aggressive Evasionstrategien wappnen sollte/wird.

Flameblast Dragon: Der Drache ist einfach eine unglaubliche Clock und wenn ich unglaublich sage, dann meine ich, dass ihr nach 1 bis 2 Runden schon soweit hinten sein werdet, dass es schwer/unmöglich sein wird, den Nachteil welcher der Drache anrichtet wieder aufzuholen.

Furyborn Hellkite: 12/12 Flying ist schlicht das größte Tier im Format, und wenn man nicht Oblivion Ring, Pacifism oder ähnliche Mechaniken in der Hinterhand hat um den Drachen zu stoppen, dann wird man ziemlich schnell tot sein. Auch ohne Bloodthirst mit 6/6 noch gut genug um den Weg in jedes Deck zu finden.

Goblin Chieftain: 2/2 Haste für 3 Mana aber ohne Evasion macht ihn nochmal deutlich schlechter als den Phoenix. Er hält natürlich den Traum aller Goblinfans aufrecht, dass man ein fokussiertes Goblindeck zusammendraften kann, von denen es in M12 auch genug gibt. Ich würde mich dem Risiko allzuvieler schlechter Handkarten aber eher ungern aussetzen.

Grim Lavamancer: Ich sehe keinen Grund ihn nicht ins Decks zu schmeißen wenn ich sowieso Rot bin. Und wenn kein Mind Control im Pack ist, dann ist er der Pick. Schock an sich ist eine tolle Karte im Limited und mehrere Schocks in einer Karte vereint umso besser. Man muss allerdings drauf achten, genug potentielles Futter im Friedhof zu haben.

Inferno Titan: Ein weiterer Titan und was soll man sagen? Genau wie seine Brüder ist er definitiv ein Firstpick.

Manabarbs: Hier ist es ähnlich wie im Constructed, wo diese Karte gerne gegen den Controlmagier geboardet wird. Ist man das superaggressive Deck, kann man dann die Karte im Draft reinboarden. Preboard ist das Risiko, metabedingt, allerdings hoch gegen ähnlich aggressive Decks zu spielen wo man je nach Draw auch mal hintenliegt und eine tote Karte auf der Hand hat.

Reverberate: Kann man im Sealed ins Deck schmeißen, wenn man eh Rot ist und lohnende Ziele (Fireball o.ä.) hat. Ansonsten eine zu situative Karte, die häufig auf der Hand vergammelt.

Scrambleverse: Wer draftet um Spaß zu haben und für den gewinnen nicht so die große Rolle spielt: Scrambleverse ist eure Karte! Ich denke es ist sehr verlockend, das Gesicht des Gegners zu sehen, wenn man diese Karte auf den Tisch legt. Für alle denen das egal ist: Finger weg von Scrambleverse.

Warstorm Surge: Ich fühlte mich da etwas an das „Rage Extractor“-Deck aus den 3-fach NPH Drafts erinnert. Warstorm Surge ist sicher keine Karte, die man Firstpicken sollte und auch nichts für die aggressiven Decks, die ihr Pulver recht früh verschießen müssen. Aber wenn man eine etwas höhere Kurve (zum Beispiel in RG-Decks) hat, an deren Ende die dicken Tiere stehen, dann schwillt der Kriegssturm genauso schnell ab wie er begonnen hatte, weil man den Gegner und sein Board einfach ausbrennt.

Das Ende

Nachdem farbenmäßig Bloodthirst als Archetyp hiermit abgehandelt wäre möchte ich kurz noch einen Abriss über die Schlüsselkarten geben, die da wären:

Must Have:

CMC 1: Tormented Soul, Goblin Fireslinger

CMC 2: Duskhunter Bat, Stormblood Berserker

CMC 3: Blood Ogre

CMC 4: Gorehorn Minotaurs, Vampire Outcasts

Nice to Have:

Goblin Arsonist (als zusätzlicher CMC 1), Goblin Tunneler

Dabei sollte man die Enabler im CMC 1 Slot am besten multiple Male vorweisen können. Mit genügend Duskhunter Bat und dem ein oder anderen Stormblood Berserker hat man, gerade im frühen Spiel, auch genug Evasion am Start, um das Race früh auf die eigene Seite zu ziehen und die Engine am Laufen zu halten. Gorehehorn Minotaurs machen dann den Sack zu. Es kann natürlich auch noch ein anderer Finisher der Wahl am oberen Ende der Kurve sein.

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8 Responses to M12 – Limitedreview (Rot)

  1. Ormus sagt:

    Übersichtlicher Beitrag mit ein paar netten Denkanstößen, einen Tipp hätte ich noch: Vielleicht solltest du nach dem Tippen des Artikels die Abkürzungen automatisiert suchen/ersetzen? Bloodthirst liest sich zum Beispiel einfach besser als BT.

  2. Sandmann sagt:

    Guter Eintrag, hab eigentlich nicht allzu viel auszusetzen. Nur, dass der Blood Ogre nicht in den Top 5 ist, dafür aber die Arsonist finde ich schon…naja…..sehr gewagt. Klar, die Arsonists sind in dem Format wirklich ganz ok (aus den von Dir angegebenen Gründen), aber der Ogre ist doch wirklich deutlich stärker. Er dominiert im frühen Spiel nahezu jeden non-Evasion -Critter ohne abtauschen zu müssen, sogar Ungebloodthirstet (ich hoffe hier, dass sich der Begriff duchsetzen wird 😉 ).
    Wenn man das aggressive R/B Bloodthirst.dec spielt, lechzt man doch gerade in Ermangelung an guter 3-drops nach diesem Kerl. Der Arsonist kann eigentlich immer duch den 1/1 Spirit oder den Fireslinger ersetzt werden, ein wirklich guter 3-Drop als Alternative fällt mir gerade nicht ein (Die Swarms sind da noch wohl am ehesten zu nennen).
    Und ich bin mir nicht sicher, ob Incinerate in diesem Format nicht nen Tick besser ist als das Outrage. Abgesehen von den UC-Bomben (Serra, Sengir und Volcanic) sowie die Giant Spider und der 2/4 Griffn im Commonbereich bekommt das Incinerate doch alles genau so gut klein, wie das Outrage, nur um die Hälfte billiger.Aber ganz sicher bin ich mir nicht, um nochmal Bloodzuthirsten (jaja^^), oder gerade die für Aggrodecks sehr problematische Spinne/Vogel abzutragen (oder den dämlichen „gekickten“ Griffin Rider), ist Dein Ranking wohl vertretbar.

    Ansonsten bin ich größtenteils Deiner Meinung, ruhig weiter so!

  3. eddos sagt:

    Toller Eintrag!
    Ich würde allerdings auch eher Incinerate vor Outrage sehen, in erster Linie, weil 4 Mana und 2 R’s einfach nicht flexibel genug sind.
    Freue mich auf grün!

    • moony sagt:

      Meiner Meinung nach wird man allerhöchstens noch Doom Blade splashen wollen in M12, da alle anderen Splashs zu umständlich/langsam sind (siehe Manalith = 1 Runde nix tun um einen splash zu ermöglichen). Daher ist für mich die „Flexibilität“ eher zweitrangig, bzw. steht hinter der „ich mach alles platt – Wertigkeit“ an. Wobei es natürlich knapp ist. Aber ich kann auch schlecht schreiben 1. Outrage 1,5. Incinerate oder so 😉
      Oder was meinst du mit Flexibilität? 🙂

      • eddos sagt:

        Ich meinte damit eben genau diese Splashbarkeit plus Spielbarkeit in T2. An 1 rotes Mana kommt man auch ohne den Manalith, 5 oder 6 rote Ländle würden mir für Incinerate reichen, nicht für Outrage (Sofern wir Rot nicht main sondern minor oder als Splash spielen).
        Findest du, Dass blaues und grünes Getier genug Removal mitbringt, um Incinerate liegen zu lassen?

        • moony sagt:

          Grün hat mit Arachnus Web einen sehr respektablen Removalspell im common-slot. Blau ist mit Ice Cage natürlich nicht so pralle, aber beides sind Farben, die man traditionell mit Removalfarben kombiniert (also RG oder UB). Grün hat ja auch den Vorteil eines guten acceleration-spell mit Rampant Growth, so dass da die Splashbarkeit nochmal anders liegt.
          T4 oder 5 sollte man in der Regel die 2 Mountains auf dem Board haben, wenn man Rot als Zweitfarbe spielt.
          Die Frage ist halt, ob man sich für Removal wie Incinerate überhaupt die Manabasis verrenken will, wenn man nicht in der Farbe liegt?

  4. eddos sagt:

    hey moony… what about green???

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