Worlds 2011 – Die Ergebnisse

So, das waren also die letzten echten Weltmeisterschaften und von allen Seiten muss sich Wizards fragen lassen, ob sie ein so gut angenommenes Turnier wirklich abschaffen wollen. Es gab doch so einige Stories, die beim Publikum wohl gut ankommen sind. Hier erstmal die schlichten Endergebnisse:

  • Weltmeister: Jun’ya Iyanaga
  • Teamweltmeister: Japan
  • MOCS 2011 Sieger: Reid Duke
  • Player of the Year: Owen Turtenwald
  • Rookie of the Year: Matthias Hunt

Tauchen wir doch mal in die Details ein. Wie erwartet hat Iyanaga die Top 8 dominiert, ich denke damit haben wohl selbst die Team Channelfireball Mitglieder gerechnet. Wolf Run Ramp hat einfach ein sehr gutes Matchup gegen die anderen Decks. Trotzdem hat sich insbesondere Conley Woods viel Respekt erspielt. Bis er im Halbfinale an Iyanaga gescheitert ist war er in 17 gespielten Matches ungeschlagen und hat insbesondere Game 5 vom Viertelfinale mit einer Klasseleistung herumgerissen. Da LSV, Paulo Vitor Damo da Rosa und Josh Utter-Leyton alle schon im Viertelfinale ausgeschieden sind wurde Owen Turtenwald ohne zu viel Zittern der letzte Player of the Year. Wer die Spiele als Video ansehen möchte, der kann dies bei YouTube.

Bereits vorher wurde das MOCS 2011 Finale mit Florian Pils ausgespielt und leider wurde er sehr knapp von Reid Duke geschlagen. Schade, aber trotzdem Glückwunsch an Florian! Ein Deutscher hat übrigens „gewonnen“ ohne die Weltmeisterschaft gespielt zu haben. Ein gewisser Kai Budde hat die Lifetime Pro Points Führung behalten mit seinen 500 Punkten, da Olivier Ruel nicht nach San Francisco geflogen ist und Raphael Levy seine letzten drei Worlds Runden verloren hat. Da ab 2012 keine Pro Points mehr vergeben werden wird er diese Führung wohl für immer behalten, Glückwunsch Kai 😉

Bleibt noch ein der Team Titel, den sich Japan geholt hat und damit implizit Matthias Hunt zum Rookie of the Year gemacht haben. Fabian Thiele hat hier den geteilten zweiten Platz geholt, Glückwunsch!

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6 Comments

  1. Michael Müller

     /  22. November 2011

    Hmm…, und was genau war die „Klasseleistung“?

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    • Sandmann

       /  22. November 2011

      Unter einer vielzahl an Möglichkeiten sich für die in dieser Situation beste entscheiden?
      Ist nicht immer so einfach bzw. klar.

      Er hats einfach gut gezockt.

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    • In der fünften Partie hatte er glaube ich in den letzten Turns die einzige Entscheidungslinie gespielt, die ihn hat gewinnen lassen. Und die war nicht sonderlich offensichtlich…

      Antworten
      • Michael Müller

         /  22. November 2011

        Doch, ich denke sie war offensichtlich. Welche Entscheidung hätte er denn anders treffen können?

        Antworten
        • Sandmann

           /  23. November 2011

          Zum Beispiel hätte er falsch bzw. gar nicht angreifen können.

          Antworten
          • Michael Müller

             /  23. November 2011

            Bitte genauer: Wo wäre ein anderer Angriff nicht offensichtlich falsch gewesen?

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