Änderung der Rotation im Standardformat

Das Erscheinen von Khane von Tarkir hat anno 2014 diverse Änderungen in Bezug auf Magic-Erweiterungen mit sich gebracht. Basis-Blöcke wie z.B. Magic 2015 wurden abgeschafft, Blöcke bestehen seitdem aus nurmehr zwei Editionen anstatt wie früher aus dreien.

Mit dieser Neuerung hat sich auch das Rotationsverhalten im Standard verändert: Statt einer Rotation pro Jahr gab es fortan zwei Rotationen pro Jahr (Rotation = eine Edition verlässt das Standard-Format und ist nicht mehr legal.), immer wenn eine neue „große“ Edition erschien.

Heute hat Wizards verkündet, bei den Rotationen wieder zum alten System zurückzukehren.

Das bedeutet: Nur die zweite große Erweiterung in einem Jahr, also die, die in der Regel im September erscheint, löst eine Rotation aus. Die Änderung ist ab sofort gültig. Kaladesh ist damit nicht 18 Monate standardlegal, sondern ganze 24 Monate.

Der Grund für die Änderung ist die Erhöhung der Hürden für das Standardformat bei einer schnelleren Rotation. Ich kann dem nur zustimmen und bin positiv überrascht, dass Wizards nach nur zwei Jahren bereit ist, einen offensichtlichen Fehler zu korrigieren. Immerhin hat sich davor seeeeehr lange nichts im Standard-Format verändert.

Das Standard-Format in nächster Zeit. Quelle: Wizards of the Coast

Das Standard-Format in nächster Zeit. Quelle: Wizards of the Coast

Leave a comment

5 Comments

  1. jashinc

     /  20. Oktober 2016

    Wenn der monetäre Verlust nur hoch genug ist…
    …dann bewegen sich selbst die Küstenzauberer…

    Antworten
  2. Rene Appel

     /  21. Oktober 2016

    warum heulen immer alle dass die Aktionen von wotc Umsatzgetrieben sind? Es ist ein Unternehmen… kein Wohltätigkeitsverein…

    Antworten
    • Matze

       /  22. Oktober 2016

      Gebe dir da recht, aber ein wenig auf seine Spielerbasis zu achten halte ich eben auch für sehr wichtig! Die alte Standardrotation wieder einzuführen ist meiner Meinung nach jedoch eine sehr gute Idee da man so einfach ein wenig länger mit seinen standardlegalen Karten zocken kann und sollte man sich ein standarddeck zulegen davon einfach viel mehr hat.

      Antworten
      • Rene Appel

         /  24. Oktober 2016

        natürlich achten sie auf die Spielerbasis… die ist ja deren Konsumentenbasis…aber das Ziel ist halt nicht ein möglichst intellektuell anspruchsvolles Spiel zu machen sondern zu verkaufen

        Antworten
        • Sie müssen nicht auf die Spielerbasis achten, da man mit Drogenabhängigen so ziemlich alles machen kann.
          Vor allem wenn die Leute so „kritisieren ist bös“ drauf sind.
          Und war das lange nichts mehr geändert ironie?
          Weil so lange ist es nicht her seit ein „Coreset“ noch im T2 war.

          Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *