Magic ändert ein paar Dinge

Diese Woche ist die große Ankündigungswoche für Magic: The Gathering. Kurz gesagt gab es heute News rund um Magic und seine Produkte, morgen dann das Banlist Update & eine größere „Digitale News“, Mittwoch ist der klassische Ankündigungstag der nächsten Produkte, ab Donnerstag beginnt der GP Marathon in Las Vegas mit kleineren Organized Play News. Ab Freitag hagelt es dann „Stunde der Vernichtung“ Vorschaukarten. Langweilig wird uns also nicht…

MTG

Der heutige Artikel von Mark Rosewater hat uns das mit den Editionen neu erklärt (hier der englische Artikel) – und eigentlich ist auch alles halb so wild und es wird an den Schrauben nur sanft gedreht. Ab 2018 werden alle Editionen dann große Editionen sein, welche auch einzeln gedraftet werden. Dabei kann es sein, dass mehrere Editionen hintereinander in der gleichen Welt spielen, das Setting kann aber auch schnell wechseln. Die Sommeredition wird wieder so etwas wie eine Grundedition werden mit mehr Reprints. Die anderen Neuerungen sind, dass die Wächter (aka Gatewatch) nicht mehr ganz so oft auftauchen werden, es Masterpieces nicht mehr in jeder Edition gibt, sondern nur nach Bedarf und dass ein eigenes Test Team geschaffen wird um Standard besser im Griff zu haben.

Alles solide Änderungen aus meiner Sicht. Immer komplett neue Draftformate, besseres internes Testing und weniger Masterpieces – da war ich schon seit einer Weile der Meinung, dass man die zu umfangreich raushaut und ein Ansatz ala Vollbildländer (also immer wieder mal ohne Overkill) da viel mehr bringt. Und ihr, wie seht ihr diese Neuerungen?

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3 Comments

  1. Eddos

     /  12. Juni 2017

    Kaladesh hat erst mit Expansion imho Spaß gemacht (jede Farb-Kombi spielbar. Wann gabs denn das?) und Amonkhet kann eigentlich auch nur gewinnen durch thematische Erweiterung. In letzter Zeit fühlten sich die großen Sets irgendwie nicht fertig an. Ich muss dazu sagen, dass in meiner sehr beschränketen Spielrunde eher Sealed gespielt wird. Ich nehme die Änderung eher mit Besorgnis auf.

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  2. Alles gute Änderungen? Ehrlich, kannst du auch ein bisschen weniger direkt Wizards in den Arsch kriechen?

    Grösserer Kartenpool = im Schnitt teureres Standard.
    Wenn sie Standard interessanter machen wollen, dann sollen sie (wie früher) wieder bessere T2 taugliche Uncommons und Commons printen und nicht nur Rares und Mythicrares.

    Masterpieces hatten nicht den erwünschten Erfolg Magic zu verteuern, also werden sie seltener gemacht. (Wobei ich das ganz gut finde, so ist die Varianz bei Kartenwerten immerhin etwas kleiner.)

    Es gibt keine Blöcke mehr (für limited), also nur noch Draft (und Sealed) von einer Edition.
    Ich mag dies im Allgemeinen zwar lieber, jedoch wird dadurch schon etwas Abwechslung fehlen.

    Es wird ein Standard Testteam geschaffen?! Die Nachricht ist zwar insgesamt gut, aber es ist verdammt erschreckend, wenn das geschaffen wird. Das zeigt einfach nur Unfähigkeit bei WotC…
    Bzw. wahrscheinlich haben sie schon ein Testteam und sie sagen das jetzt nur um von ihrer Unfähigkeit bei der Katze abzulenken, aber hei das funktioniert ja anscheinend!

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    • Du findest doch selbst die Hälfte der Änderungen gar nicht so schlecht 😉 Und ein paar deiner anderen Meinungen teile ich nicht. Zum Beispiel spielt das beste Standard Deck aktuell ausserhalb seiner Manabasis deutlich mehr Commons und Uncommons als Rares/Mythics. Wir haben Fixing auf Uncommon, Fatal Push, Inspector, die Schlange, Zombie Lords auf Uncommon…
      Und dass Masterpieces Magic verteuern sollten ist exakt die falsche Aussage. Die sollten dafür sorgen, dass mehr Booster geöffnet werden (da freut sich WotC & die Shareholder) und dadurch wird Standard günstiger (das kann WotC den Spielern als Erfolg verkaufen). Was übrigens auch komplett funktioniert hat. Sogar ein Ulamog als 4of Mythic im besten Deck kostet „nur“ 15€, das hatten wir schon viel schlimmer.
      Und wieso fehlt Abwechslung, wenn sich an den Editionsgrenzen die Limited Formate sogar noch stärker ändern? Ich verstehe den Artikel so, dass Editionen auch nacheinander auf gleichen Planes bleiben können und somit durchaus mechanisch verwandt sein können.
      Bezüglich des Testteams finde ich halt, dass man da nach vorne statt nach hinten schauen muss. Wizards ist schon klar, dass das letztes Jahr beschissen lief im Standard, es ist doch gut, dass sie da gegenhalten wollen.

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