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Schizzomania: 11) 2009.10.12 – Meinung ändern ist uncool

2009-10-12 21:16:31
Meinung ändern ist uncool

Ich bin in meinen besten Jahren. Zumindest theoretisch. Sagt man so, wenn man 24 ist, oder?
Warum fühle ich mich dann manchmal erschreckend alt und zu anderen Zeiten wie ein Jungspund?

Liegt es vielleicht daran, dass meine Casual Gruppe überwiegend aus Personen besteht, in deren Alter eine 3 vorne steht? Oder daran, dass ich auf Random Turnieren häufig einen Überhang an 1en sehe? Und hat es überhaupt etwas mit Magic zu tun?

Letztens habe ich auf der Arbeit Starcraft gespielt, selbstverständlich während der Mittagspause. Dann kommt ein Kollege herbei, 28 Jahre alt, sieht das Spiel und schwärmt, wie er es damals ausgiebig gezockt hat, wie geil das Spiel doch sei und immer noch das ausbalancierteste Strategiespiel das es gibt. Dann kommt ein anderer Kollege, 17 Jahre alt und fragt, was denn das für ein scheiß Spiel mit so furchtbarer Grafik sei. Mit beiden habe ich gemeinsam, vor 6 Wochen die Ausbildung angefangen zu haben. Es liegen Welten dazwischen und doch hat man eine gemeinsame Basis.

Bei Magic ist es nicht anders. Hier können das Kind (15 Jahre), der Vater (35 Jahre) und der Großvater (55 Jahre) tatsächlich zusammen spielen, ohne dass einer klare Vorteile hat.

Ich kann mich noch erinnern wie ich mitte der 90er mit meinem Vater Schach gespielt habe und immer verloren habe, so wie er immer gegen meinen Großvater verloren hat. Das war gesetzt. Quasi ein Gesetz. Doch irgendwann habe ich es dann geschafft besser zu werden als mein alter Herr und habe ihn besiegt. Und später dann auch meinen Opa. Auf einmal stand die Welt Kopf, das Kind war der beste Schachspieler der Familie. Und das lustiger Weise genau zu dem Zeitpunkt, als das Kind auf einmal keinerlei Interesse mehr an dem Spiel hatte und mit anderen Dingen beschäftigt war. Pubertät und so. Kennt ihr sicher alle… oder auch nicht.

In Magic würde so etwas nicht passieren. Klar kann da jemand besser oder schlechter sein, aber man würde keine Hierarchie fest schreiben und sich wundern, wenn diese sich entwickelt. In Magic kann jede Person jede Andere schlagen, wenn das Deck und der Spieler ein gewisses Mindestmaß an Kompetenz mitbringen.
Und ist es das nicht, was wir so begeisternd finden? Magic verbindet. Altersgruppen, Nationen, Hautfarben, Religionen, Geschlechter (auch wenn das manchmal nur ein Gerücht ist namens Veronica ist).

Und doch gibt es immer wieder Streitereien, die alberner nicht sein könnten. Wenn bekannte Spieler aus der Magic Welt aneinander vorbei reden, sich selbst profilieren wollen, auf ihrer Meinung beharren oder ähnliches. Ich will dabei niemand besonderes ansprechen. Aber in den letzten Tagen gab es eine Diskussion, die mir sehr absonderlich vorkommt.

Die Frage, ob sich Pro Spieler irren dürfen. Oder genauer, ob die Theorien, die sie im Vorfeld einer neuen Edition mehr oder weniger ausführlich durchdacht haben, durch die Praxis widerlegt werden dürfen und ob sie dann ihre Meinungen ändern dürfen.
Teilweise wirken einige Kommentare so, als wäre es eine Schande, wenn man seine Meinung ändert. Als wenn jede Person, die nicht schon in der Theorie die Weisheiten in sich aufgezogen hätte, sich nicht Pro schimpfen dürfte und sich schämen müsste.
Aber was ist so schlimm daran, eine Theorie aufzustellen, zu bemerken, dass man sich irrt und dann seine Meinung ändert? Das hat doch nichts mit Schwäche zu tun, sondern damit, dass man aus Fehlern lernen kann, dass man Erfahrungen richtig einschätzen kann.

Meine Mutter hat immer gesagt, eine gute Note, die ich bekomme ohne etwas dafür zu tun, ist nicht viel wert. Aber eine gute Note, die ich mir hart erarbeite, dafür um so mehr.
Ist es hier nicht genauso? Darf Saito sich im Vorfeld eines Grand Prix nicht die vermutliche Fehleinschätzung des Formats erlauben, solange er dazu in der Lage ist sich weiter zu entwickeln? Darf Pischner sich also wirklich dermaßen daran aufgeilen, dass er früher zu einem Schluss gekommen ist, als ein Pro Spieler? Klar darf er. Aber macht das Sinn?

Irgendwie kommt man so als Artikelschreiber in einen Teufelskreis.
Will ich Artikel schreiben, mit fundierten Aussagen, dann sind sie zu Beginn eines neuen Formats in der Regel offensichtlich und langweilig. Erst nach längerem Praxis Bezug kann man mehr sagen, aber dann soll es ja uninteressant sein, da eh schon Allgemeingut. Wenn man aber im Vorfeld einen Artikel mit gewagten Thesen schreibt, dann bekommt man gleich eine Breitseite an Kritik, wenn man hinterher nicht den Nagel auf den Kopf getroffen hat und wird verspottet, was für ein Pro man doch sei. Liegt man dagegen richtig, hat man ja „nur verstanden“, was eh offensichtlich war.

Irgendwie ist man als Artikelschreiber hier grundsätzlich der Dumme. Dabei hat man es doch eigentlich nicht nötig. Schließlich weiß man auch schon vorher was man aufschreiben würde. Der Artikel dient also nur den Anderen. (Oder dem Geldbeutel… ) Sie sind also für die da, die sich nicht lange mit dem Format beschäftigen und das Offensichtliche erkennen. Statt dessen werden sie aber meist von denen gelesen, die eh alles schon vorher wussten. Paradox? Irgendwie schon.

Wozu also das ganze? Wozu schreibt man noch Strategieartikel? Wozu sich all den negativen Punkten aussetzen, ohne einen Vorteil daraus zu ziehen? Ist es da ein Zufall, dass TobiH keine Artikel mehr schreiben will? Oder sollte man einfach nur das Offensichtliche erkennen und sich damit abfinden, dass Artikel grundsätzlich nicht für Pischner geeignet sind. Doof nur, wenn er der einzige ist, der in der Regel sinnvolle Kommentare unter eben diese setzen kann.

Ein Teufelskreis eben…

Womit wir zurück zu mir kommen. Vor ungefähr einem Jahr habe ich mein erstes Magic Turnier gespielt, nach 7 Jahren Casual Magic. Damals dachte ich mir noch, wie bescheuert es doch ist, soviel Geld für ein Dual Land zu bezahlen. Natürlich habe ich die Stärke und Wichtigkeit erkannt, aber für mich als Spieler stand fest, die würde ich mir nie holen. So teure Decks würde ich mir nicht bauen. Und auf einmal erwischt man sich dabei, wie man ein ganzes Monatsgehalt für Magic Karten ausgegeben hat…

Oder Magic Online. Noch vor kurzem habe ich geschrieben, wie das Programm so überhaupt nichts für mich ist, da ich den direkten Kontakt mit Menschen suche und ein Spiel ohne diesen nichts für mich ist. Und nun erwische ich mich dabei, wie ich es gerade installiere. Benutzen werde ich es wohl noch nicht, einfach weil ich eigentlich erst gerne von jemandem eingeführt werden möchte der sich damit auskennt. Aber ich kenn mich ja, Meinung ändern und so. Ich bin halt uncool.

Und demnächst schreibe ich dann Strategieartikel und wunder mich, wieso ich mir das eigentlich antu. Ein Teufelskreis eben…

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