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Schizzomania: 20) 2010.06.06 – Pastafari

2010-06-06 18:05:58
Pastafari

„Man muss alternative Theorien lehren, um jungen Menschen eine breite Wissensbasis mit auf den Weg zu geben.“
– Das Evangelium des fliegenden Spathettimonsters, Seite 15, dritter Absatz.



Wenn ihr euch jetzt fragt, was das mit Magic zu tun hat, habt ihr wohl nicht verstanden, warum es dutzende Seiten mit hunderten von Artikeln über Strategien, Decklisten und Formate gibt.
Tatsächlich steckt in diesem einem Satz viel mehr Wahrheit, als man auf den ersten Blick erkennen wird.
Magic ist oftmals festgefahren. „Es gibt die Decks to beat und das wars dann. Wer sich selbst Gedanken macht und eigene „Haufen“ spielt hat keine Ahnung und ist dumm.“
Dabei ist jedes Dtb doch aus einem Haufen entstanden. Kreationen der letzten Monate, wie No-Goyf, New Horizons, Thopter Foundry und co sind nun mal daraus entstanden, dass sich ein paar Leute die Mühe gemacht haben, so einen Haufen zu entwerfen und zu spielen. Vor einiger Zeit (und auch heute noch) hätten viele gesagt, Thopter Combo ist im Legacy nicht spielbar. Und doch gewinnt es aktuell stark an Popularität. Und wenn ein Deck nur oft genug gespielt wird und dadurch in vielen Top8 Listen landet, ist es auf einmal kein Haufen mehr, sondern ein Dtb oder zumindest Tier2.

So ist das in Magic nun einmal. Die Wenigsten machen sich eigene Gedanken sondern netdecken nur. Und die kreativen, experimentierfreudigen Köpfe werden direkt ausgelacht. Dabei machen es die Pro Spieler doch nicht anders. Auch hier wird ohne Ende getestet mit vielen verschiedenen Decks und Karten. Nur bietet natürlich ein Format wie beispielsweise Standard auf Grund der begrenzten Kartenanzahl nur wenig Möglichkeiten auf Überraschungen. Und doch gibt es immer wieder kreative Deckdesigner. Kann sich niemand mehr an Cascade Swans erinnern?

Wenn man sich nun daran macht, ein eigenes Deck zu bauen, dann ist es dringend nötig ein vernünftiges Konzept zu haben. Und im Legacy gibt es da prinzipiell nur zwei.
a) Ich baue ein Deck, dass in den ersten drei Zügen ‚brokene‘ Dinge tun kann, was in den meisten Fällen direkt zu einem Sieg führt.
b) Ich baue ein Deck, dass den Gegner daran hindert ‚brokene‘ Dinge zu tun, bis ich ihn auf simple Weise nieder trampel.

Warum hat wohl Reanimator Madrid gewonnen? Richtig, weil es beides kann. Selbst brokene Dinge tun (Iona Runde 2 oder 3 gewinnt gegen viele Decks), oder durch Counter den Gegner an seinen hindern. Versteht mich nicht falsch, dass macht Reanimator noch lange nicht zum besten Deck des Formats. Aber zu einem Turniersieg gehört auch immer ein bischen Glück. Und mit was für einem Deck, wenn nicht mit einem solchen, kann man das Glück geradezu herausfordern?

Womit ich erneut bei einem anderem Thema angekommen bin. Seit Monaten ist die Legacy Community auf Germagic tot. Irgendwie ironisch, war es doch in den letzten Jahren der einzige Ort, an dem man regelmäßig Artikel über dieses Format lesen konnte. Doch in den letzten Wochen hat sich das ziemlich gedreht.
Da wäre einmal Pascal, der auf PlanetMTG regelmäßig Artikel schreibt, betreffend Budget Decklisten und damit Möglichkeiten für Neueinsteiger des Formats, kompetetiv mitzuspielen. Prinzipiell sehr lobenswert, allerdings finde ich es schade, dass ich Pascal in Leverkusen dann doch nur mit typischen Decks sehe. Mir hätte es viel besser gefallen, wenn er mit einem seiner vorgestellten Budget Decks eine gute Platzierung geschafft hätte und als Bericht an einen Artikel beigefügt hätte, um seine Worte zu bekräftigen. Vielleicht ist das sogar ein bischen ein Anreiz. Mit Budget Listen gute Plazierungen zu erspielen ist auf jeden Fall um einiges fordernder als mit einer typischen Liste. 5 Runden ANT gegen Goblins, Zoo und Dredge ist sicherlich nicht so spannend wie 5 Runden Mono B/W/U gegen dergleichen.

Und dann gibt es da auch noch den Artikel Wettbewerb auf Magicuniverse, der seit einigen Wochen zu Legacy Beiträgen führt. Ich hatte mir sogar vorgenommen, daran teilzunehmen. Aber wenn man genau in diesem Zeitraum 4 Wochen kein Legacy spielen konnte (ja das kommt durchaus vor) und außerdem kein interessantes Thema vorzuweisen hat, dann lässt man es lieber sein. Deck-Primer gibt es zu den meisten Dtb eh wie Nudeln in der Soße. Und Strategie Artikel hat es auch schon zu jedem Thema gegeben. Ich bin aber schon gespannt, was da noch auf uns zukommt und ob es positive Überraschungen geben wird.

Kommen wir nun zu meinem Lieblingsthema. Haufen! Und da eine Deckliste meist mehr Aussagekraft hat, als tausend Worte, zeige ich euch einfach mal das Deck:
Pastafari
3x Bayou
3x Savannah

3x Verdant Catacombs
3x Windswept Heath
1x Plains
2x Forest
1x Swamp
1x Scrubland

2x Marsh Flats
1x Squee, Goblin Nabob
2x Eternal Witness
2x Qasali Pridemage
1x Acidic Slime
1x Iona, Shield of Emeria

1x Emrakul, the Aeons Torn
1x Shriekmaw
4x Tarmogoyf
4x Kitchen Finks
3x Noble Hierarch
1x Recurring Nightmare

3x Survival of the Fittest
4x Path to Exile
3x Shallow Grave
2x Makeshift Mannequin
3x Entomb
4x Cabal Therapy

1x Life from the Loam

Sideboard
1x Fleshbag Marauder
1x Genesis
1x Spore Frog
2x Faerie Macabre

2x Ethersworn Canonist
2x Pernicious Deed
3x Krosan Grip
3x Ravenous Trap

Was macht das Deck eigentlich?
Im Grunde ist es eine relativ typische Survival Liste, mit ein paar entscheidenden Veränderungen. Damit meine ich nicht den fehlenden Loyal Retainers. Den besitze ich leider nicht und leider konnte ich ihn mir dank eines Kommunikationsfehlers mit Dirk auch nicht ausleihen.
Das Hauptaugenmerk liegt hier bei Emrakul, the Aeons Torn, dem Namensgeber des Decks, in Anlehnung an das fliegende Spaghettimonster. Mit Entomb, Cabal Therapy oder Survival of the Fittest kann man es Problemlos in den Friedhof befördern und mit Shallow Grave oder Makeshift Mannequin wird es in Response auf den Shuffle Trigger ins Spiel befördert. Ersteres gibt unserem Spaghettimonster Eile, sodass der Gegner direkt vernichted wird, letzteres wird im End of Turn des Gegners gespielt und macht somit das Gleiche. Tatsächlich gibt es nur sehr wenige Karten, die dann noch mit dem Nudeltier fertig werden. Karakas ist da wohl die effektivste, aber wer spielst die schon?

Normalerweise ist Emrakul eine Karte, die ich niemals spielen würde. Aber der Zusammenhang mit der Religion des fliegenden Spaghettimonsters hat mich dann doch verführt.
Und das Deck bietet die Möglichkeit, über diese Combo bereits in Runde 2 das Spiel zu „gewinnen“, hat durch das Survival auch eine Lategame-Engine und bietet ansonsten soviele Tricks, dass es dem Gegner unmöglich ist vorherzusagen, was so passieren kann. Zum Beispiel kann ein Makeshift Mannequin vor dem Blockerdeklarieren-Step ein im Friedhof befindliches Acid Slime oftmals schon gewinnbringend angewendet werden.

Je nachdem wie man sein Sideboard gestaltet, kann man auf jegliches Meta reagieren. Mein aktuelles war dabei relativ ausgeglichen aufgebaut, mit einem Fokus auf Dredge-Hate. Prinzipiell hat man keine ungewinnbaren Matchups. Hatebärchen Canonist und Iona setzen Combo schwer zu, Emrakul vernichtet Aggro und gegen Contol Decks hat man dank Survival immer genügend Druck.

Da ich selbst ja weiter oben geschrieben habe, dass ein Turnierbericht ganz sinnvoll ist, werde ich meinen eigenen Tipp nun auch befolgen.

Angefangen hat das gestern, dem 05.06. Gegen kurz nach 12 fanden wir uns bei Thomas in Leverkusen ein, mit wir meine ich Andreas, Christian, Roman, Thomas den Gast und Thomas den Host. Zu Beginn wollte ich eigentlich Reanimator testen, aber ohne Reanimate war das nicht möglich. Also bastelte ich an meinem NQMuc. Nach einigen Stunden heiterem geteste fuhren wir dann zur Bäckerei Müller. Dort angekommen sah ich ganz viele Dredge Decks, Burn, Enchantress, Lands, Landstill und anderen Kram, den ich als MUC man gar nicht sehen möchte. Last Minute Changes sind meistens eher verkehrt, aber ich wählte dann doch das Pastafari Deck.

Runde 1) Jesko mit ANT
Wie zur Strafe bekomme ich also direkt den Combo-Mann. Klar, wenn man 5 Minuten vorher noch Isoszepter und Orims Chant weggepackt hat, dann schiebt Murphy einem das MU hinten rein. Da ich mir nicht sicher war, was Jesko so spielt, halte ich eine suboptimale Hand und werde folglich vernichtet.
Spiel 2 starte ich dann mit der super guten Cabal Therapy, die auch direkt 2 Lion’s Eye Diamond erwischt. In Zug 2 folgt dann das Hatebärchen aka Canonist, das dann die Arbeit für mich super erledigt. Irgendwann kommt es dann zu der Situation, dass er sich den schwarzen Slaughter Pact tutort, 2 Länder im Spiel hat und 1 schwarzen Ritus in der Hand. Ich spiele eine weitere Cabal Therapy und Jesko kann aufgeben. Benutzt er den Pakt, nenne ich Ritus und er hat im nächsten Zug keine 3 Mana um den Pakt zu zahlen und verliert. Spielt er den Pakt nicht, nenne ich eben diesen und er hat keine Lösung mehr für das Bärchen. Dann kommt auch noch das Spaghetti Monster hauen und das Spiel ist vorbei.
Also ab in das Dritte. Jesko braint in seinem zweiten Zug minutenlang herum ob er mich töten kann, vermutlich aus Angst vor dem Hatebärchen. Er gibt dann doch ab und ich habe „nur“ ein Survival zu bieten. Jesko weiß, jetzt muss er mich töten oder ich tutore mir das Hatebärchen im dritten Zug und lege es hin. Er rechnet erneut minutenlang und macht dann folgenden Spielzug (mit 2 Underground Sea im Spiel). Er spielt einen Infernal Tutor und zeigt mir auf der Hand sein Cabal Ritual, sodass er sich ein Zweites sucht. Dann legt er 2 Lotus Petal und opfert diese für 2 schwarze Mana. Dann stellt er erschrocken fest, dass in seinem Friedhof keine 6 Karten sind, sondern nur 5 und er somit mit den beiden Ritualen nicht genügend Mana produzieren kann. Er überlegt weitere 5 Minuten und gibt dann ernüchtert seinen Zug ab. Ich tutore dann natürlich das Hatebärchen und spiele es.
Jesko zieht daraufhin den schwarzen Pakt von oben (hat er mir hinterher verraten). Hätte er also im letzten Zug noch nichts getan könnte er nun den Canonisten killen und hätte 1 Karte mehr im Friedhof um abzugehen. Fairerweise muss man aber sagen, dass nicht der Pakt oben gelegen hätte, wenn er nicht vorher den Tutor gespielt hätte. 😉
In meinem Zug spiele ich nur ein viertes Land, gehe hauen und gebe ab. Jesko kann auch nur abgeben und ich bringe EOT noch Iona in den Friedhof, die dann in meinem Zug mit Makeshift reanimiert wird und Schwarz verbietet. Damit ist das Spiel gelaufen.

1:0 / 2:1

Runde 2) Dirk mit Suicide Knight
Ich weiß nicht so wirklich was Dirk gespielt hat. WBG mit viel Removal, Discard und Knight of the Reliquary. Im ersten Spiel mache ich Mulligan auf 5 und bin dann quasi wehrlos.
Beim Sideboarden weiß ich nicht so wirklich was mich erwartet und Dirk auch nicht. Er meint noch so: „Ich habe immer noch keinen geringsten Schimmer, was für gemeine Sachen du mit dem Deck eigentlich vorhast.“
Das zweite Spiel wird dann ein reger Schlagabtausch. Kreaturen meinerseits, Removal seinerseits und umgekehrt. Ich Survival, er Krosan Grip. Mit der Zeit habe ich aber dank multipler Kreaturen die Oberhand und gewinne auf 15 Leben relativ sicher, als ich mein Shriekmaw für unblockbaren Schaden mit Shellow Grave vorbei schicke.
Dirk boardet nun noch mehr, vermutlich gegen den Friedhof. Allerdings ist nun er mit Mulligan auf 6 an der Reihe. Nennt man sowas ausgeglichene Gerechtigkeit? Ich gewinne ja lieber in einem fairen Schlagabtausch als ohne Gegenwehr. Jedenfalls habe ich eine relativ druckvolle Hand und kann viele Kreaturen legen, er kann trotz seiner nur 2 Länder aber realtiv gut mithalten. Am schlimmsten ist zu dem Zeitpunkt sein Relic of Progenitus, dass sowohl mein Entomb als auch mein Shellow Grave nutzlos macht. Da ich aber die Kreaturenmehrheit habe, zündet er es in meinem EOT, auf der Suche nach einem dritten Land. Dieses findet er nicht, dafür einen Tarmogoyf, der grandiose 0/1 stark ist und eine Tormod’s Crypt. Ich haue ihn weiter kaputt, während seine Schwerter und meine Kitchen Finks mich auf 29 Lebenspunkte bringen. Irgendwann ist er dann so verzweifelt seine Crypt zu opfern, um meine Finks zu hindern wieder zu kommen. Das macht den Weg frei für Entomb und Shellow Grave und nach gründlichem durchlesen von Emrakul bleibt Dirk nichts weiter zu sagen als: „Ich wusste doch, dass du Schweinereien machst!“

2:0 / 4:2

Runde 3) Roman mit Enchantress
Super. Da testet man vorher zusammen, leiht Karten aus und dann spielt man gegeneinander. Ist doch irgendwie immer so. Aber gut, Enchantress ist nun wirklich ein Matchup, das ich dankend annehme.
Im ersten Spiel beginnt er mit Land Go, ich spiele eine Cabal Therapy auf Argothian Enchantress. Nicht nur dass ich treffe, sehe ich auch noch 2 Enchantress’s Presence, die im darauffolgendem Zug durch das Opfern eines Noble Hierarchen auch noch entfernt werden. Roman kann nun also rein gar nichts sinnvolles mehr tun und ich haue ihn zu brei.
Im zweiten Spiel beginn er besser, mit Land und Wild Growth. Ich habe erneut eine Cabal Therapy und entscheide mich für die Enchantress mit Beinen. Ich treffe zwar, aber das hindert ihn nicht daran die Presence zu spielen. Eine meiner Kreaturen lasse ich von seinem Oblivion Ring fressen und lege dann trotz seines Seal of Primordium ein Survival. Dieses will er natürlich kaputt machen, aber ich suche mir noch das fliegende Spaghettimonster. In meinem Zug spiele ich dann Witness auf Survival, woraufhin Roman Aura of Silence auf den Tisch knallt.
Nur war mir zu diesem Zeitpunkt das Survival schon egal. Ich opfere die Witness in meinem Zug für die Cabal Therapy in meinem Friedhof und lasse mich mein Nudeltier abschmeißen, woraufhin ich mit Shellow Grave dieses wiederbelebe und das Board aufräume. Roman hat zwar noch 5 Lebenspunkte, aber ohne Board ist es nur eine Frage der Zeit, bis die letzten 5 auch dahin sind.

3:0 / 6:2

Runde 4) Andre mit Affinity Thopter
Das erste Spiel ist relativ simpel. Im dritten Zug mache ich Entomb plus Shellow Grave und mein Gegner ist Geschichte.
Das zweite ist dann ein echtes Gemetzel. 2 Master of Etherium und 1 Thopter Foundry kann ich mit Krosan Grip und Path to Exile wegräumen während mein Tarmogoyf Druck macht. Dann hat er aber ein zweites Thoper Foundry und gegen Lebenspunkte und Blocker mache ich nicht mehr viel. Selbst Emrakul bringt dann nichts mehr, wenn der Gegner bereits 12 Permanents hat. Andre war auf 4 Lebenspunkten als ich zusammenschiebe.
Im dritten Spiel nimmt mein Pridemage sein Artefaktland und gibt mir Zeit, sodass kurz daraufhin mein Nudeltier das Spiel klar macht.

4:0 / 8:3

Im Finale treffe ich nun auf Andreas, der mit seinem Tempo Thresh auch schon gegen mein Deck gespielt hat. Wir einigen uns auf einen Draw und Preissplit, nicht zuletzt freuen wir uns, dass wir in der Hitze nicht mehr spielen müssen. Interessant ist, dass ich vor der 5ten Runde einen 5% schlechteren OppScore hatte, nach der Runde auf einmal 8% besser stehe.

Leverkusen war mal wieder ein tolles Turnier. Viele neue Gesichter, 28 Teilnehmer und super Atmosphäre. Leider war es gegen Ende schon ziemlich heiß in der Bäckerei, aber ich glaube das wird in kaum einer Location im Sommer anders sein.

Auch gab es mal wieder viele interessante Situationen. Der Lands-Mann, der Chalice auf 0, 1, 2 und 3 gegen den ANT mann spielt und sagt: „So gewinne ich gegen Combo!“
Oder der Elfen Spieler, der sich 15 Zombie Token des Dredge-Mannes gegenüber sieht und dann den Staff of Domination topdeckt und das Spiel gewinnt. Oder das ANT Mirror, in dem episch um Sadistic Sacrament gekämpft wird. Legacy ist und bleibt das interessanteste Format und da wird auch das Gerücht um ein neues Extended nichts daran ändern.

Unser „Auto“ war mit Platz 1,2 und Roman in den Top8 auch sehr erfolgreich. Einzig Christian hatte mit Dreadstill leider nur ein durchschnittliches 2:3 zu bieten. Thomas der Host, erst vor kurzem mit Magic angefangen, mausert sich auch immer mehr und es freut mich, dass Legacy und Magic ihm Spass macht. Da spielt das ebenfalls durchschnittliche 2:3 noch keine so große Rolle. Wie Thomas der Gast gegangen ist, weiß ich leider nicht, aber ich glaube auch er hat eher an Erfahrung gewonnen.

Ich bleibe weiterhin meinem Ruf als Haufenspieler treu und werde mir sicherlich neue Dinge einfallen lassen. Ich freue mich auf das nächste mal, wir sehen uns in der Bäckerei Müller. 😉

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