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Schizzomania: 06) 2009.08.17 – Der Spassfaktor

2009-08-17 17:23:02
Der Spassfaktor

Treffen sich ein Turnierspieler und ein Casualspieler und begutachten ihre Decks. Fragt der Turnierspieler: „Wieso spielst du kein Deck, mit dem man auch gewinnen kann?“ Da antwortet der Casualspieler: „Und wieso spielst du kein Deck, mit dem man auch Spass haben kann?“

Natürlich ist das total überzogen, aber es stellt sehr gut die Beziehung dieser beiden Spielertypen dar. Vor ein paar Wochen habe ich hier über den Magicolic gesprochen. In den letzten Tagen sind mir aber vermehrt die Kommunikationsprobleme aufgefallen, die Spieler auf Grund unterschiedlicher Erwartungshaltungen herbeiführen. Dabei ist es ein Phänomen, das man überall findet. Am Küchentisch, auf Turnieren und in Blogkommentaren. Dabei liegen die Differenzen nicht einmal zwischen Turnierspielern und Casualspielern, in Wirklichkeit findet man die Unterschiede bereits innerhalb dieser Typen.

Die meisten von uns spielen Magic, weil sie Spass haben wollen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber diese will ich mal außen vor lassen.
Des Pudels Kern ist nämlich, dass es die eine Art der Spieler gibt, deren Spass nicht unmittelbar mit ihren Erfolgen zusammenhäng, statt dessen ist bei ihnen der Weg das Ziel. Die Art und Weise wie ein Duell statt findet gibt den Ausschlag über den Spassfaktor, nicht die Tatsache wer gewonnen hat. Diese Art von Spielern erkennt man meistens daran, dass sie selbst bei aussichtsloser Position nicht droppen, mit der Begründung: „Ich will doch einfach nur spielen.“
Die andere Art von Spielern zieht ihren Spass aus ihren Ergebnissen. Um so öfter sie gewinnen, um so mehr Spass haben sie. Folgerichtig scheint ihnen ein Turnier, in dem sie mehrmals knapp verlieren, eher eine Belastung zu sein. Um diese negativen Gefühle zu minimieren werden also die Decks gespielt, die eine maximale Gewinnchance ermöglichen, ob das Deck beim spielen Spass macht ist dabei irrelevant. Das Ziel ist der Weg.

Interessant wird es nun, wenn beide Spielertypen aufeinander treffen, da meistens keine der Beiden in der Lage sind die Andere zu verstehen. Und dies passiert häufig in Kommentaren, wenn nicht verstanden wird, warum der Blogger ein suboptimales Deck gewählt hat.
Komischer Weise scheint aber nie jemand zu begreifen, wie sehr beide Seiten voneinander abhängig sind. Die, ich nenne sie mal, Gewinnspieler, brauchen die Spassspieler als Gegner auf Turnieren. Denn nur so haben sie die Möglichkeit, regelmäßig positiv zu gehen. Man stelle sich mal vor, es gebe keine Funspieler mehr. Auf einmal würden auf Turnieren nicht einmal mehr halb soviele Teilnehmer dabei sein. Dadurch würden Gewinnspieler immer gegen Ihresgleichen spielen und nicht mehr regelmäßig positiv gehen. Da dies ihren Spass trüben würde, würden dann viele aufhören und es entstände ein Teufelskreis, an dessen Ende (höhö) das Aus der Turniere stehen würde.

Nun findet das Leben eher selten auf einer Seite der Medaille statt, die meisten Spieler wird man also irgendwo auf der Kante finden. Ich für meinen Teil gehöre definitiv zu denen, die einfach nur spielen und Spass haben wollen. Wenn ich dabei erfolgreich bin, ist das super. Falls nicht, ist es nicht weiter schlimm.
Wir Spieler neigen auch häufig dazu, total irsinnige Ideen auszuprobieren, bei denen wir uns im klaren sind, dass sie die meiste Zeit nicht funktionieren werden. Aber wenn es dann doch mal eine Situation gibt, die wir durch eine unorthodoxe überraschende Karte zu unseren Gunsten wenden können, dann hat sich der Aufwand für uns gelohnt.

Ich kann dazu auch mehrere Beispiele nennen.
Als Shards of Alara gerade frisch raus kam, wurden viele ANT Decks im Legacy gespielt, zu dieser Zeit meist ohne rot Splash. Als ich auf ein Turnier ging und mich für Dredge entschied, habe ich einfach mal einen Platinum Angel ins Sideboard gepackt. Wie es so kommen sollte, wurde ich 2 mal gegen ANT gelost und habe 2 Spiele gewonnen, in dem ich den Platinum Angel durch Dread Return ins Spiel bringen konnte, eine Runde bevor er mich hätte töten können. Da die Gegner mit dem PA nicht gerechnet haben, hatten sie keinerlei Removal geboardet. Und durch den fehlenden Rotsplash für Burning Wish hatten sie auch keine Möglichkeit mehr zu gewinnen. Letztlich habe ich eines von beiden Duellen 2:1 für mich entschieden, das andere 1:2 verloren.

Oder ein anderes Turnier, bei dem ich unbedingt Burn mit Hidetsugu’s Second Rite spielen wollte und dafür auch zum Beispiel Grove of the Burnwillows benutzt habe. Die meiste Zeit lag das Ritual tot in meiner Hand und ich hätte gewonnen, wenn es ein simpler Schock gewesen wäre. Aber in 2 Spielen konnte ich damit die Bude rocken. Zum einen gegen ein White Weenie Deck mit Forge-Tender, Kitchen Finks und co, in dem mein Gegner (Johnny wird sich noch erinnern) 2 Forge Tender für 2 Blitzschläge opferte und dann bei 10 Leben das Ritual abbekam. Johnny hatte an dem Tag gegen alle anderen Decks gewonnen und nur gegen mich in Runde 2 nicht, sodass das Hidetsugu tatsächlich seinen Turniersieg verhinderte.
Oder das andere Duell gegen Landstill, als der Gegner sich bei 2 Leben stabilisierte und mir alles wegcounterte, ich ohne Handkarten dastand und er in seinem Zug dann Siegessicher Cunning Wish auf den weißen Puls spielte und sich mit diesem 2 mal Lebenspunkt machte und auf 10 ging. In meinem Zug Topdeckte ich das Ritual und gewann.

Ich habe dutzende Spiele gewonnen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Aber einige Bestimmte werden immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Dass ich ansonsten total abgeloost habe ist egal, denn diese wenigen Situationen sind es alle mal wert. Zumindest für mich. Viele andere werden dies wohl nicht verstehen.

Am Samstag und am Sonntag war ich übrigens auf 2 Legacy Events, die ich die Tage als Doppelfeature bloggen werden. Ich kann jetzt schon versprechen, dass es auch dort zu einer Besonderheit gekommen ist. Ich sage nur, Everlasting Torment rockt im Elfen Deck!

Und jetzt seid Ihr gefragt. Habt ihr schon mal mit einer Karte ein Spiel rumgerissen, mit der eure Gegner nicht gerechnet haben? Habt ihr schon mal mit einer Schrömmelkarte gewonnen? Was habt ihr so für besondere Situationen erlebt, egal ob Turnierspiel oder Casual? Habt ihr euch bewusst für suboptimale Karten entschieden, einfach weil ihr Lust dazu hattet?

Ich bin auf eure Meinungen und Erfahrungen gespannt

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