Ich habe seit Ewigkeiten einen Goodstuff Cube. So sehr es auch Spass macht mit ihm zu spielen, in gewisser Weise sind sich die Decks zu ähnlich. Da ich sehr darauf bedacht war, die Farben auszubalancieren (Manakosten, Kreaturenanzahl, Powerlevel) spielt sich fast jede Farbe gleich. Man kann mit jeder Farbkombination ein Aggrodeck bauen, ein Midrange, ein Controldeck. Letztlich ist es dann egal, mit welchen Karten gegnerische Kreaturen abgerüstet werden und welche Finisher das eigene Deck hat. Um so häufiger ich mit dem Cube spiele, um so klarer wird das Problem. Es fehlen vernünftige Synergien. Nicht falsch verstehen, in einem Goodstuff Cube sind natürlich eine Menge Karten enthalten, die mit anderen ziemlich kranke Dinge anstellen, aber dann ist es eher die Synergie aus einzelnen Karten und nicht eine Stratiegiesynergie.
Und das will ich ändern. Ein neuer Cube soll her, der für jede Farbe eine spezielle Taktik ermöglicht, die aber auch mit anderen Farben gut kominierbar sein soll. Aber das hört sich viel einfacher an, als es eigentlich ist. Viele Varianten schließe ich von Anfang an aus, wie zb einen Tribal Cube. Das würde mir zu sehr zu Einfarbigen Decks führen, da die wenigsten Tribals genug gute Karten für 2 oder 3 Farbigkeit ermöglichen (wir brauchen btw eine Rückkehr nach Lorwyn oder eine andere Tribaledition). Außerdem muss gegeben sein, dass die Karten nicht nur in dieser einen Taktik gut sind, sondern auch in anderen Decks spielbar sind, damit nicht hinterher immer die gleichen Decks bei rauskommen, weil jeder nur Karten seiner Synergie pickt. Des weiteren muss extrem darauf geachtet werden, dass keine Taktik zu stark wird. Wenn das Renimate Deck regelmäßig Iona, Grieselbrand und co in Runde 3 aufs Feld legt, dann ist das Deck nicht wirklich ausbalanciert. Grave Titan, Avatar of Woe oder ähnliches in Runde 3 ist zwar stark, aber nicht unbesiegbar.
Meine ersten Gedanken haben sich nun in folgende Richtung entwickelt:
Blau Angelehnt an Innistrad möchte ich hier das Thema Selfmill unterstützen. Es gibt viele schöne Karten, die es ermöglichen den Friedhof zu füllen und noch mehr Karten, die davon profitieren. Und Selfmill lässt sich quasi mit jeder Farbe unterstützen. Grün mit vielen Innistrad Karten wie Spider Spawning, Boneyard wurm, Kessig Cagebreakers und Splinterfright. Aber auch Life From the Loam, Golgari Grave-troll, Eternal Witness und co. Rot bekommt mit Faithless Looting, Flashback Karten und Kreaturen die aus dem Friedhof wiederkommen eine Unterstützung und Schwarz kann reanimieren. Einzig die Farbe weiß ist nicht so besonders Millaffin.
Schwarz Zerstörung und Wiederbelebung soll hier das Thema sein. Gegner Kreaturen abwerfen lassen oder zerstören und anschließend auf die eigene Seite verfrachten um den Gegner mit seinen eigenen Karten zu schlagen, scheint eine gute Idee. Natürlich kann man dann auch mit Entomb, Buried Alive und co seine eigenen Bomben zu lebenden Toten machen. Grün bekommt mit Survival of the Fittest und Fauna Shaman gute Partner, blau und rot sind sowieso gern gesehen und weiß lässt sich mit dem einen oder anderen Wiederbelebungszauber auch gut integrieren.
Rot Damit rot nicht das simple Aggro Deck wird, soll an dieser Stelle ein wenig mehr zu tun sein. Letztlich scheint mir die “Sacrifice” Taktik am besten. Gegnerische Kreaturen für einen Zug übernehmen und dann mit Fling oder Skirsdag Cultist an den Kopf schmeißen. Und Karten, die davon profitieren, wenn Kreaturen sterben. Hissing Iguanar, Rage Thrower oder auch Rockslide Elemental. Andere Farben haben da meist ähnliche Effekte. Außerdem hat rot einige Möglichkeiten, Kreaturen aus dem Friedhof wieder zu bekommen wie zum Beispiel Hell’s Thunderoder diverse Phoenixe.
Grün Diese Farbe wird wohl entgegen der eigentlichen Thematik einfach die Goodstuff Farbe. Die bisher genannten Karten in dieser Farbe sprechen dafür, außerdem kann man hier viele Utility Kreaturen finden, die beim Betreten des Battlefields oder beim aktivieren etwas tolles machen. Artefakte oder Verzauberungen zerstören, Leben geben, Mana rampen ect.
Weiß Hier ist mir lange nichts eingefallen, bis ich mich letztlich auf “Token” geeinigt habe. Viele kleine Kreaturen, mit Verzauberungen stärker machen und von der Masse profitieren und sich dadurch von den Taktien der anderen Farben abgrenzen.
Wenn man sich also mal anschaut, was die Farben so tun, würde der Cube quasi nur ein Innistrad Deluxe werden. Aber ist das eigentlich schlimm? Ich glaube nicht. Letztlich ist das aber erstmal der grobe Gedanke, ohne etwas fest zu machen. Hier kommt ihr ins Spiel.
Wie sieht das mit euch da draußen aus? Habt ihr einen Synergie Cube? Was für Taktiken lassen sich in den Farben überhaupt vernünftig anwenden und mit anderen Farben kombinieren? Und wie schafft man es, alles auf ein gleiches Powerlevel zu balancieren?
Ich bin auf eure Meinungen gespannt und hoffe, ihr habt da den einen oder anderen Tip.
Vorher aber noch eine andere Frage: Macht es vielleicht sogar Sinn, abseits des üblichen, für so eine Art Cube die “jede Karte nur einmal” Regel aufzuheben? Wenn man bestimmte Taktiken unterstützen möchte und die Anzahl der verfügbaren Karten dort etwas geringer sind, was spricht dann dagegen, diese Karten 2 oder 3 mal im Cube zu haben? Wie zum Beispiel Fling. Oder Dual Lands um das Farbfixing besser zu ermöglichen (und ich keine Ravnica Shockduals habe). Was meint ihr?

Mein letzter Blogeintrag ist schon beinahe eine Ewigkeit her. Nicht weiter verwunderlich, da ich im ganzen Jahr 2012 aus Zeitgründen noch kein Turnier gespielt habe. Doch dies sollte sich mit dem Legacy Grand Prix in Gent ändern.
Vorbereitung

Wenn man gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr competitiv gespielt hat, stellt sich erst einmal die Frage, was sich im Format verändert hat. Denn komplett ohne Vorwissen und Vorahnung wollte ich dann doch nicht spielen. Zum Glück entwickelt sich Legacy nur langsam, da neue Sets meist nur 1-2 relevante Karten enthalten. Ein wenig im Internet gestöbert und ein paar Listen und Artikel gelesen und schon war ich zumindest theoretisch wieder auf dem neuesten Stand.
Als Erstes musste ich der Tatsache ins Auge blicken, dass Maverick nicht mehr die beste Wahl darstellen würde, da trotz Thalia die Matchups nicht mehr so gut sind wir vor einem Jahr. Insbesondere das neue UW Miracle ist kaum gewinnbar, wie ein paar Testspiele ergeben haben. Da ich “Island – Go” sowieso schon immer für den besten Zug im Magic hielt, habe ich mir dann auch schnell die Playsets von Entreat the Angels und Terminus besorgt. Nach einigen Testspielen in der Woche vor dem GP stand somit meine Deckwahl fest. Einzig das Feintuning war dann eine wirklich schwierige Angelegenheit.

UW Miracle aka Terminator by Alex Socha
Manabasis: 1 Karakas 2 Plains 3 Tundra 3 Island 3 Polluted Delta 4 Flooded Strand 2 Glacial Fortress 1 Underground Sea 1 Scrubland 2 Marsh Flats
Hier fängt es nämlich schon an. Underground Sea und Scrubland sind enthalten, um die im Sideboard bedinflichen Engineered Explosives auf 3 spielen zu können und nebenbei die Surgical Extraction auch ohne Lifeloss spielen zu können. Des weiteren gab es noch einen dritten guten Grund, nämlich, Wastelands anzuziehen. Ich kann soviel vorwegnehmen und sagen, dass ich häufig auf eines dieser beiden Länder gefetcht habe, damit der Gegner dieses frisst, statt die Tundra auf meiner Hand. Und das hat überraschend oft hervorragend funktioniert. Ich denke mal, ein guter Gegner würde sich nicht in die Irre leiten lassen und auf das UW Land warten, aber gegen viele Gegner hat es wunderbar funktioniert. Wastelands standen für mich komplett außer Frage, da ich in einem Deck, das Doppelblau in Turn 2 und Doppelweiß in Turn 4 haben möchte, auf farbloses Mana verzichten wollte.

Spells die den Gegner stören sollen: 1 Disenchant 2 Counterspell 2 Spell Pierce 4 Force of Will 4 Swords to Plowshares 4 Terminus 4 Brainstorm 3 Counterbalance 4 Sensei’s Divining Top
Auch hier gab es einige knifflige Entscheidungen. Bis kurz vor dem Turnier war ich mir nicht sicher, ob ich 2 oder 3 Counterbalance spielen sollte, da diese Karte in einigen MUs super ist und in anderen eher mies, stritt sie sich mit der dritten Entreat the Angels um einen Platz. Letztlich habe ich mich für die Counterbalance entschieden, weil es wichtiger ist das Spiel unter Kontrolle zu halten und man dann schon irgendwie eine Wincondition finden wird. Zumindest in der Theorie. Eine kleine Besonderheit ist das Maindeck Disenchant. Ich wollte für die Kurve noch eine weitere Karte im 2er Slot haben und war mir nicht sicher, ob der vierte Snapcaster, der dritte Counterspell oder das Disenchant die bessere Wahl darstellt. Da mit Maverick, Stoneblade und Miracle drei Matchups existieren, in denen der Disenchant gut ist und man zur Not immer eine Karte wegmischen kann, erschien mir die Wahl auf den feinen weißen Instant als richtig. Auch soviel vorweg: Im Turnier hat sich diese Entscheidung mehr als bewährt.

Winoptions: 2 Vendilion Clique 3 Snapcaster Mage 2 Entreat the Angels 3 Jace, the Mind Sculptor
Die Clique war für mich lange Zeit ein Slot, über den ich nachgedacht habe. Als Wincondition war sie mir zu fragil und machte gegnerische Removal wertvoll. Die Interaktion mit der eigenen Karakas war auch nicht wichtig genug. Letztlich entschied ich mich für diese Karte, da der 3er Slot unbedingt noch Karten brauchte und die Clique die perfekte Antwort gegen das feindliche Miracle Deck ist. Wenn der Gegner das Entreat the Angels zieht und vorzeigt und man sie ihm in Response zum Miracle Trigger einfach unter die Bib mischen lässt, ist das einfach viel zu gut. Wie oben schon geschrieben war ich mir bei der eigenen Anzahl an Entreat nicht sicher, glaube aber jetzt nach dem Turnier, dass 3 die richtige Anzahl ist, da ich häufig in der Situation war, dass das Spiel einigermaßen unter Kontrolle war und ich eine Wincondition finden musste, bevor ich es wieder aus der Hand geben würde. Natürlich steigt so die Gefahr, richtig schlechte Starthände zu haben, aber ich glaube, dass ist es wert.
Sideboard: 1 Disenchant 1 Divine Offering 3 Surgical Extraction 1 Pithing Needle 2 Engineered Explosives 1 Oblivion Ring 1 Ensnaring Bridge 1 Grafdigger’s Cage 1 Enlightened Tutor 2 Orim’s Chant 1 Spell Pierce
Das Sideboard war wie immer die schwierigste Entscheidung. Auf der einen Seite möchte man gegen alle wichtigen Decks Karten haben, die man reinboarden möchte, auf der anderen Seite muss man auch immer beachten, was man eigentlich rausboarden kann. Und das UW Miracle Deck ist da schon ziemlich festgefahren und lässt sich kaum großartig verändern. Ich habe im Internet Sideboardpläne gesehen, in denen die Spieler Entreat und Jace gegen gewisse Matchups rausboarden und habe mich dann gefragt, womit die eigentlich noch gewinnen wollen.
Meine Pläne sahen daher im groben so aus: - Gegen Stormcombo (Egal ob Tendrils oder High Tide) und ähnliche Varianten helfen die Removal nicht wirklich. Insofern waren in der Theorie erstmal 8 Slots im Maindeck frei, die dann durch 3 Extractions, 2 Orim’s Chant, 1 Spell Pierce, 1 Enligthened Tutor schon fast voll ersetzt werden können. Allerdings weiß man nie, ob man nicht mit Xantid Swarm rechnen muss, sodass sich die Überlegungen manchmal verschieben müssen. Disenchant gegen zb auch den gegnerischen Top in Response zum Doomsday, oder auf Carpet of Flowers ist zumindest nicht gänzlich tot. Außerdem kann man natürlich auch gegen Gegner spielen, die mit Empty the Warrens oder Goblin Charbelcher töten wollen und dagegen sieht es dann auch nochmal anders aus. Auf einmal sind Terminus und Explosives viel besser. Allgemein ist Orim’s zusammen mit Snapcaster natürlich ziemlich unfair und auch der Counterbalance Lock eine ziemlich mächtige Sache. Und im gegnerischen Zug Token machen, damit man ja immer offenes Mana hat, ist auch eine super Sache. Insgesamt halte ich daher Combo MUs für durchaus positiv, da das typische Problem, sich für eine Wincon austappen zu müssen und dem Gegner so einen freien Zug zu ermöglichen, nicht mehr statt finden muss. - Gegen Dredge waren natürlich die spezifischen Hatekarten notwendig. Weniger als 4 würde ich niemals spielen und mit Snapcaster sind die Extractions zum Glück wiederverwertbar. Zusammen mit dem Tutor auf den Cage und Terminus Top Decks erscheint mir das Matchup immerhin gewinnbar. - Midrange Decks wie Maverick oder NicFit sind schon sehr positiv, sodass ich keine großartigen Plätze verschwenden wollte um diese spezifischen MUs zu haten. Insgesamt kann man aber mit mehr Disenchant Effekten und Gravehate nicht viel verkehrt machen. Allgemein sehe ich jegliche Decks in dieser Richtung als sehr gern gesehene Gegner und der Hauptgrund, UW Miracle zu spielen. - Schwieriger sieht es da schon mit den Tribal Aggros aus. Wenn Merfolk das erste Terminus countern kann sieht es mies aus. Und die kleinen grünen Männchen in roten Karten können natürlich auch extrem nerven. Cavern of Souls macht das Matchup wesentlich härter, als es ohne es wäre, da eine Force auf der Starthand auf einmal nicht mehr den Goblin in der ersten Runde verhindern kann. Insgesamt gewinnbar, hier sind aber die richtigen Starthände unglaublich wichtig, da man hier kaum Zeit hat sich lucky reinzudrawen. Ich würde diese Matchups als leicht negativ einschätzen- - Dann wäre da noch Sneak and Show. Und hier war ich ziemlich überfragt, da ich dieses MU noch nicht gespielt hatte und keinerlei Erfahrung aus der Sicht eines Control Mannes hatte, habe ich mich für eine breit gefächerte Variation entschieden. So ist die Ensnaring Bridge extrem gut in diesem Matchup (und auch gegen Reanimator), weil plötzlich der Emrakul nicht mal eben 6 Permanents kaputt machen kann. Auch die Orim’s Chant können helfen, wenn ein Sneak Attack einen Emrakul reinholt und er dann nicht angreifen darf. Zusammen mit Needle auf Griselbrand oder Sneak Attack, Oblivion Ring und Karakas und einem Haufen Counter sollte das Matchup gewinnbar aber ausgeglichen sein. - Das schwierigste MUs zum Schluss: RUG Delver. Ist für mich extrem schwer einzuschätzen. Ich habe Berichte gelesen, in denen die Miracle Spieler vernichtet worden sind, aber genauso, wie Delver kaputt gemacht worden ist. Aus dem Gefühl heraus ist dieses MU extrem von den Draws abhängig, da man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Karten braucht, da es hier nun mal um Tempoplay geht. Dank Terminus haben wir zum Glück eine Möglichkeit Nimble Mongoose zu händeln und Explosives aus dem Sideboard helfen mit. Zusätzlich muss man extrem überlegt spielen, da kleine Fehler sofort das Game kosten können. Da ich mit Miracle keinerlei Erfahrung gegen RUG hatte und ich niemanden zum testen finden konnte, habe ich meine persönlichen Aussichten in dem MU eher finster gesehen.

Vor all diesen Überlegungen wurde natürlich noch ein Hotel gebucht. Das Holiday Inn direkt an der Location, das sich als absoluter Glücksgriff herausstellte. Für 40€ die Übernachtung eine schöne saubere Anlage, mit allem drum und drann was man sich wünschen kann und deutlich angenehmeren Räumen als ich es erwartet hätte. Und keine 500 Meter zum Grand Prix. Besser ging es nicht mehr. Das Hotel selbst war quadratisch aufgebaut, mit einem Loch in der Mitte. Hier ein grober Plan, den ich aus irgendeinem Grund sehr amüsierend fand:

In der Mitte war das (völlig überteuerte) Restaurant mit Sitzmöglichkeiten:

Die Fahrt nach Belgien war dagegen ein absolutes Abenteuer. Das fing damit an, dass unser Navigationsgerät uns auf der Autobahn ständig links abbiegen lassen wollte, obwohl keinerlei Straßen zum Linksabbiegen vorhanden waren. Und natürlich auch nicht zum Wenden, egal wie sehr sich das Navi beschwert hat. Letztlich war das Fahren nach Verkehrsschildern deutlich angenehmer, wenn auch anfangs extrem verwirrend, wenn man eine Stunde lang nur Schilder mit “West-Antwerpen”, “Nord-Antwerpen”, “Ost-Antwerpen” und ihr werdet es erraten… “Central-Antwerpen” sieht. Wie unglaublich groß ist bitte Antwerpen? Und dann die geile Straßenführung. In Belgien gib es Straßen, direkt neben den Straßen. An einer Ampel haben wir aus Unwissen die falsche Spur genommen und waren auf einmal auf einer solchen Nebenstraße zur Hauptstraße. Das geile ist, dass die Einfahrt auf die Hauptstraße ungefähr einen Meter groß ist und im rechten Winkel, sodass es eigentlich unmöglich ist, aus dem Stand heraus auf eine Straße zu fahren, auf der jede Sekunde ein Auto mit Vollspeed vorbei fährt. Mit viel (Über)Mut und schimpfenden vollbremsenden Belgiern haben wir es doch wieder auf die Hauptstraße geschafft. Dazu kamen dann noch eine Wendung an einer Autobahnkreuzung an der schön deutlich erkennbar Schild angebracht waren, die uns den Wendevorgang ausreden wollten und viele andere schöne Aktionen. Irgendwie hat Matthias uns (Martin, David und mich) aber doch heile nach Gent gebracht. Doch auch dort war die Straßenführung absolut bescheuert. Auf der rechten Seite der Straße konnten wir unser Holiday Inn sehen, aber bis wir tatsächlich da waren, vergingen nochmal mindestens 10 Minuten in denen wir mehrmals links abbiegen mussten, komischen Straßen folgen mussten mit Schlaglöchern über eine Brücke, aber letztlich alles egal, Lokation ausgemacht, Hotel gefunden, alles super.
Ein erster Blick auf die Lokation hat dann auch direkt klar gemacht, dass Magicspieler scheinbar eine gefährliche Randgruppe sind. Warum sonst sperrt man sie in einen Käfig ein?

Ernsthaft, der Eintritt war frei, warum also den Käfig zu machen?
Nach einem ersten M13 Draft meinerseits (das Format war deutlich synergetischer als gedacht. Jede Runde Insekt spielen und eine Marke auf ein Viech legen, und dank einem anderem Viech wieder auf die Hand nehmen, war schon stark. Aber dann auch noch das neue Control Magic in Formt einer Sorcery immer wieder spielen können, weil man eine Kreatur hat, die beim Entern des Battlefields eine Spell Karte auf die Hand nimmt, ist schon ziemlich sick. Ehrlich gesagt finde ich die neue Variante deutlich stärker als die vorige. Da diese eine Verzauberung war, konnte man sie wenigstens kaputt machen, wenn jetzt getauscht wird, wars das) der im Halbfinale ziemlich in die Hose ging, war dann auch schon Essen angesagt (Sandwich Toaster mitbringen war eine super Idee) und ab in das Bettchen um im Hotel noch ein wenig den dortigen PC/TV zu bewundern, im Internet zu surfen (kostenlos) und dann letztlich zu pennen.
Legacy Tournament
1 Runde: Arnould aus Belgien mit Elfen
Mal wieder mein Petdeck gegen mich. Supi. Im ersten Spiel werde ich dann auch mal direkt verhaun, weil der Gegner einfach fleisch aufs Feld legt, darunter 2 Symbioten. Als mein Terminus kommt, werden einfach 2 Kreaturen zurück auf die Hand genommen und dann erneut Fleisch gelegt. Ein zweites Terminus sehe ich nicht mehr. Spiel 2 ist deutlich interessanter. Er haut mich auf 1 Lebenspunkt runter, doch dann kann ich mich stabilisieren. Mit Terminus, Snapcaster auf Terminus (hardcast), Terminus, Swords, Snapcaster Swords, Snapcaster auf Terminus (hardcast) und dann Entreat the Angels schaff ich es irgendwie zu gewinnen, ohne dass ich je tatsächlich in der Situation war, verlieren zu können, weil ich immer die Antworten schon auf der Hand hatte. Im dritten Spiel macht mein Gegner sich selbst kaputt, da er Th Thorn of Amethyst spielt, aber nur 2 Wälder und Gaea’s Cradle als Manaquellen hat, nachdem mein Terminus das Feld räumt. Dank Counterbalance und Top couter ich alle One-Drops und er kommt nie auf das dritte Mana für den Krosan Grip auf der Hand.
1:0 (2:1)
2 Runde: David aus Nürnberg mit einem Bant Build mit Punishing Fire.
Im ersten Spiel macht mein Deck, was es soll. Gegner legt mehrere Kreaturen, ich spiele Terminus und counter bzw Remova alles, was danach so kommt. Im zweiten Spiel läuft es umgekehrt, sein Deck macht genau, was es soll. Als ich mein Entreat Aufdecke spielt er Clique und nimmt es mir weg. Anschließend grindet er mich ewig mit Punishing Fire aus, gegen das ich nichts tun kann. Im dritten gibt es einen harten Schlagabtausch. Ich kann seine Kreaturen alle auskontrollieren, aber irgendwie resolvt er einen Jace. Ich habe ca 7 Züge (weil ich zwischendurch mit meiner Clique seinen Jace angreife) um meinen Jace zu finden oder ein Entreat the Angels um zu gewinnen. Trotz Senseis Divining Top und mehreren Fetchländern, und trotz der Hilfe des Gegners, der mit seinem Jace ständig meine oberste Karte drunter legt (da ich ihm jedes mal freiwillig die beste Karte nach oben gelegt habe, in der Hoffnung er würde sie drunter legen, damit ich eine Karte tiefer graben kann), finde ich keine Lösung und werde von Jace getötet. Absolut ärgerlich, mit Top, Counterbalance im Spiel, Counterspell und Swords und Terminus und Brainstorm in der Hand und ca 20 gesehenen Karten keine der 6 möglichen Karten (Oblivion Ring war auch noch drinn) zu finden. Schade
1:1 (3:3)
3 Runde: Richard aus den Niederlanden mit Maverick
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Klares 2:0, ohne jemals ein Problem gehabt zu haben. Gewinne mit jeweils über 15 Lebenspunkten. Der Gegner war aber auch nicht ganz so bei der Sache habe ich das Gefühl. Im zweiten Spiel caste ich ein Terminus, er hat Karakas und Thrun, the last Troll liegen, benutzt aber sein Karakas nicht. Danke.
2:1 (5:3)
Runde 4: Julien aus keine Ahnung mit Maverick
In beiden Spielen gewinne ich auf 18 Lebenspunkte, nur durch Fetchen. Meine Güte wie krass das Matchup ist.
3:1 (7:3)
Runde 5: Nick aus Aachen (oder?) mit Maverick
Musste ja so kommen, drittes Maverick in Reihe, aber zum ersten mal gegen einen, der das Deck beherrscht. Und dann natürlich mal wieder Nick. Gefühlt spiele ich auf jedem größeren Turnier gegen ihn, bei dem ich dabei bin. Die Spiele sind auch gleich viel interessanter und knapper, letztlich ziehe ich am Ende auch ein wenig besser und gewinne erneut 2:0. Wobei im im zweiten Spiel auf 2 Lebenspunkte war und er ein Gut Shot auf der Hand hatte. Nicht, dass es resolvt wäre, aber knapp war es trotzdem und das erste Spiel gegen Maverick, bei dem der Gegner richtig mitgespielt hat.
4:1 (9:3)
Runde 6: Barney mit Maverick
Einer geht noch. Wie soll es anders sein, klar und locker.
5:1 (11:3)
Runde 7: Igor mit Canadien / RUG mit Stifle
Im ersten Spiel fängt er an und erwischt mich direkt mit Stifle. (Deswegen sind die Listen mit Stifle auch deutlich besser, meiner Meinung nach). Ein Wasteland dazu und schon bin ich auf 2 Ländern screwt. Ich kann mich ein bischen wehren aber werde dann verprügelt. Im zweiten Spiel ist es deutlich interessanter. Er kann Turn 1 einen Mongoose resolven, ich dafür direkt eine Explosives legen. Leider hat er auf seiner Hand das eine Ancient Grudge, dass er auf gut Glück geboardet hat. Dadurch kann der Mongoose mich ein wenig runterhauen, bis ich ihn durch Terminus wegkriege (genau wie den zweiten Mongoose danach). Als ich mich auf 6 Lebenspunkten stabilisieren kann, spielt er in meinem EOT eine seiner drei Handkarten, einen Lightning Bolt auf mich. Ich spiele Force of Will Hardcast, er tut es mir gleich, ich habe Spell Pierce. In seinem Zug zieht er eine Karte und spielt zwei Lightning Bolt auf mich. Er hat sich anschließend ganz doll für den übelsten Luck entschuldigt, den vierten Bolt im Deck genau dann getopdeckt zu haben. Aber so ist das Spiel. Auf in den KO Modus.
5:2 (11:5)
Runde 8: Marco mit Maverick
Das erste Spiel läuft wie gewohnt. Das zweite Spiel gegen ihn ist dann das erste gegen Maverick, dass ich verliere, weil er mit Surgical Extraction auf Terminus den Weg freimacht und ich es nicht schaffe ein Entreat zu finden und er mich irgendwann mit Würsten tot haut. Am schlimmsten war: Durch seine Extraction konnte er mein Divine Offering sehen und hat daher den Batterskull auf seiner Hand gar nicht erst ins Spiel gebracht. Schade. Mit einer Extraction gegen mich hatte ich aber nun gar nicht gerechnet, war aber in der Situation echt gut. Tja und das dritte Spiel ist nun das, was passieren kann. Mulligan auf 5, sodass ich erst langsam ins Spiel finde, er hat dafür einen schnellen für mich fiesen Start mit Thalia (kriegt swords), zweiter Thalia (swords), Gaddock. Ich werde ein wenig verhaun aber finde irgendwann doch Länder um Snapcaster auf Swords auf Gaddock zu machen. Leider hat er einen zweiten und ich kann weder Terminus noch Entreat spielen und bin tot.
Da gewinnt man vorher 8 Spiele hintereinander gegen Maverick und dann in einem Match 2 Niederlagen, wegen Mulligan und einer Extraction die mich hart erwischt. Doof gelaufen. Hätten sich die beiden Niederlagen gegen Maverick doch mal besser auf die anderen Spiele verteilt.
5:3 (12:7)
Tja, mal wieder gut angefangen, aber zum Schluss ging die Puste aus. Sowohl das Match in Runde 2 als auch das letzte hätte ich mit ein wenig mehr Glück gewinnen können. Ich habe lange nachgedacht, ob ich anders hätte spielen können, aber gerade im letzten Game war das auf Grund des Doppel Mulligan nicht möglich. Sehr schade, da ich mein Deck echt mochte und es bis dahin echt gut performt hat und ich meiner Meinung nach echt gut auf das Feld eingestellt war. Schade.
Letztlich hatte ich keine großen Erwartungen, immerhin war ich ein halbes Jahr lang in der Versenkung verschwunden, aber nach dem Verlauf war deutlich mehr drinn gewesen. Für den nächsten Grand Prix habe ich mir aber vorgenommen, GP Trials zu spielen. Mit 3 Byes ist es sicherlich um einiges entspannter und einfacher, in den nächsten Tag einzuziehen. Einen Versuch ist es Wert.
Den Rest des Abends habe ich mich dann mit meinem Zimmerkollegen David damit beschäftigt, die Mücken im Zimmer zu töten. In unserem Zimmer stand am Fester eine Warnung: Bitte nicht öffnen, wegen der Klima Anlage. Im Zimmer der anderen beiden stand: Bitte nicht öffnen, wegen Moskitos. Tja, doof gelaufen. Immerhin ist so mein persönlicher Killcounter um mindestens 10 gestiegen.
Da von uns vieren niemand in Tag zwei eingezogen ist, haben wir den Sonntag damit verbracht, M13 zu draften, erst Two Headed Drafts und dann noch ein Display für uns. Überraschend war, wie extrem aggressiv Two Headed M13 ist. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet.
Insgesamt war das Wochenende absolut Spitze. Eine Menge Spass gehabt, viele Leute nach langer Zeit wieder gesehen. Viele Deutsche in Tag 2 und ein deutscher Gewinner des GP. Und dann auch noch mein Petdeck im Finale (wenn ich auch die Liste sehr eigenartig finde, er muss extremes Glück bei den MUs gehabt haben, wenn er damit so weit oben stand).
Wie meine nächsten Magic Monate anfangen, weiß ich noch nicht genau. Meine Ausbildung habe ich beendet und beginne im August mit einem neuen Job in Mülheim. Mal schauen wie sehr ich davon veranschlagt werde. Ich hoffe, ich finde wieder mehr Zeit, um an Wochenenden Legacy zu spielen. Und dann gibt es ja Ende des Jahres den GP in Bochum. Leider ist Standard überhaupt nicht mein Format. Überhaupt, ich kenne kaum jemanden, der das regelmäßig spielt und einen vernünftigen Kartenpool hat. Das Format klingt auch leider nicht besonders spannend, wenn man sich anschaut was da so gespielt wird. Dennoch, ein GP vor der Haustür, da muss ich eigentlich mitmachen. Vielleicht findet sich ja jemand, der mir für das Event ein Deck leihen würde. Seht das als Aufforderung und Bitte an euch
Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder.
Euer Schizzo
So, eine Woche hattet ihr zur Diskussion, hier nun die Auflösung und die Spiele. Wobei ich Nachkommentieren irgendwie blöd finde, weil ihr ja eh sehen könnt was passiert. Aber gut, da müssen wir nun durch.
Als Bonus gibt es noch ein interessantes Spiel obendrein, daran teilnehmen durften Mentor of The Meek, Huntmaster of the Fells, Geist-Honored Monk, Splinterfright, Olivia Voldaren, Mondronen Shaman und vieles mehr.
Nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich halte mich aber relativ kurz, da ich diesmal eure Meinung suche.
Folgenden Pool habt ihr nach dem Draft:

Baut daraus ein Deck. Eure Meinungen sind gefragt.
Im Prinzip gibt es ja 4 Möglichkeiten:
1) Man spielt solides UR
2) Man splasht Schwarz
3) Man splasht Grün
4) Man ist gierig und splasht Schwarz und Grün
Wie ich es gebaut habe und damit 3:0 gegangen bin, verrate ich mal noch nicht. Aber ich bin gespannt was ihr dazu sagt und wie ihr den Pool bauen würdet.
PS: Falls interesse bestehen, kann ich auch die Replays mit Camtasia aufnehmen und hochladen. Sind gar nicht mal so uninteressant.



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Mein Maverick Deck habe ich gerade Hier vorgestellt. Die letzte Testmöglichkeit für mich war Legacy in Dinslaken am 14.10. Hier gibt es nun einen kleinen Turnierbericht und alle Ergebnisse und die Decklisten der Top3.
Insgesamt fanden sich erneut 10 Spieler ein, genau wie beim ersten Spieltag, allerdings mit einigen Auswechslungen. Das Potential für mehr als 16 Spieler ist also definitiv da. Danke an dieser Stelle noch mal an Christian Fern, der einige Leute zusammen getrommelt hat. Thumbs up.
Leider hat es eine Person nicht geschafft, rechtzeitig vor Ort zu sein, da der namentlich nicht zu erwähnende Spieler in Duisburg vergeblich nach unserem Jugendzentrum geschaut hat. Das Telefonat mit Christian war aber super. Die Suche nach dem Auto mit dem grauen Farbton.
Jedenfalls ging es dann relativ pünktlich in Dinslaken los.
1 Runde) Norbert mit GW Maverick
Norbert spielt eine nicht ganz optimale Liste, da ihm einige Karten aktuell fehlten (Maze of Ith, Mindcensor…). Das erste Spiel gewinne ich aber durch seinen Spielfehler. Ich habe eine Jitte, einen Batterskull und einen Scryb Ranger . Er einen Pridemage und 2 Mother of Runes. Ich greife mit einem mit Jitte bewaffnetem Ranger an und er sagt einfach ok. Dank der Jitte rüste ich dann die Mütter ab und das Spiel ist kurz darauf vorbei. Dabei hatte sich Norbert doch extra kurz vorher den Pridemage mit einem Zenithen gesucht um die Jitte zu zerstören. War wohl kurzzeitig in seinen Gedanken woanders.
Im zweiten Spiel habe ich immer die Nase vorne. Irgendwann macht er Enlightened Tutor auf Platinum Angel. Dazu muss erwähnt werden, dass er am Samstag vorher in Leverkusen mehrere Spiele durch diesen Engel gewonnen hat. Da gabs so Moves wie: Gegner spielt Show and Tell. Norbert mach ET auf Platinum Engel, zieht mit Horizon Canopy den Engel, Gegner guckt doof. Naja, gegen mich bringt er nicht viel, ein Removal und kurz darauf ist Game.
1:0 (2:0)
2 Runde) Dirk mit NO Bant
Im ersten Spiel gibt es eine nette Materialschlacht, er haut mich mit einer Clique auf 6 runter, aber ich bin ein wenig schneller, weiß aber ehrlich gesagt nicht mehr, warum.
Im zweiten Spiel zeigt er mir warum Natural Order auf Progenitus in Turn 3 immer noch eine fiese Sache ist.
Im dritten Spiel macht er Mulligan auf 1 Fetchland und zündet das nicht, als ich einen Mindcensor in Zug 2 spiele. Er meinte hinterher, er war gerade in Gedanken dabei, dass ein Fetch auf ein Dual ihn tötet, wenn ich ein Wasteland habe und er daher das Risiko nicht eingehen wollte. Naja, so ist das Spiel trotzdem vorbei. Letztlich gewinnt man eben auch mal Spiele, weil der Gegner kurzzeitig mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache ist oder schlichtweg keine Länder zieht.
2:0 (4:1)
3 Runde) Sasche mit einer Dreadnought liste plus Delver of Secrets
Im ersten Spiel kommt der Delver Turn 2, flippt Turn 3 und haut mich alleine tot, weil Sascha einfach auf alles was ich spiele die direkte Antwort hat. Leider hat er dann auch den Counter für den Scryb Ranger und dann ist ein fliegendes Nacatle einfach zu viel.
Im zweiten Spiel kommt der Delver Turn 1, flippt Turn 2, schart den Pflug in Turn 3. Er hat daraufhin nichts relevantes und ich haue ihn mit einer Armee aus Dorks tot.
Im dritten Spiel kommt der Delver erneut Turn 1, flippt Turn 2 und startet den Beatdown. Ein Thoughtseize meines Gegners stellt ihn vor die Entscheidung, meinen Mindcensor zu nehmen den ich spielen kann oder den Thrun, den ich nicht spielen kann. Er nimmt den Vogel. Ich topdecke Land und lege Thrun. Wir starten einen Damage Race, in dem er vorne liegt, ich dank Noble Hierarch aber aufholen kann. Sascha ist dann letztlich bei 6 Leben, ich bin nächsten Zug tot, da topdecke ich einen weiteren Noble Hierarch und Sascha spielt die Force, geht durch Lifeloss auf 5 und mein Thrun kommt für lethal Damage. Hätte er nicht geforced, wäre er für 6 hauen gegangen, was aufs gleiche rausgekommen wäre. Spiel gewonnen durch Topdeck Hierarch. Yeah.
3:0 (6:2)
Runde 4) Stephan mit Snapcaster-Stoneblade
Spiel 1 wird eine epische Materialschlacht, in der Stephan beinahe Decktod geht. Wir prügeln uns gegenseitig mit Kreaturen, zerstören unsere Kreaturen, legen Equipments und irgendwann bin ich tatsächlich bei einer einstelligen Lebenspunkte Anzahl und einem Board, das für meinen Gegner gut aussieht. Doch dann kommt mein Garruk, Primal Hunter und stellt meinen Gegner vor ein riesiges Problem. Ich gehe langsam aber sicher durch Batterskull und Swords wieder auf 26 Leben hoch, mein Gegner Brainstormed durch seinen Jace wie ein Irrer auf der Suche nach Antworten. Die Findet er irgendwann dann im Snapcaster Mage, den er jede Runde durch das Riptide Laboratory wieder ausspielt und mir damit alles countert was ich ausspiele und alle seine Removal doppelt benutzen kann. Ich finde leider keine Wastelands und werde dann nach 35 Minuten so sehr dezimiert, dass ich zusammen schiebe. Snapcaster im Lategame ist ziemlich dreckig.
Im zweiten Spiel bin ich zum ersten mal screwt und verliere ohne große Gegenmaßnahmen.
3:1 (6:4)
Das reicht leider, dank schlechterem Score, nur zu einem dritten Platz.
Stephan wird erster und bekommt 3 Scalding Tarn, zweiter wird Marcel Kroll und bekommt 2 Marsh Flats. Hier die Standings:

Das dritte Turnier findet am 11.November statt. Ich hoffe auf zahlreiches erscheinen, damit wir die 10 Spieler mal überbieten können.
Hier noch die Decklisten der ersten Beiden. Platz 3 könnt ihr in meinem vorigen Blogeintrag nachlesen.
Platz 2: Marcel Kroll
4 Tarmogoyf 4 Nimble Mongoose 1 Vendilion CLique 4 Daze 4 Force of Will 4 Brainstorm 4 Ponder 4 Stifle 4 Spell Snare 4 Lightning Bolt 2 Dismember 3 Fire // Ice 4 Tropical Island 4 Volcanic Island 4 Wasteland 4 Misty Rainforest 2 Flooded Strand
2 Tormod’s Crypt 2 Krosan Grip 3 Spell Pierce 2 Red Elemental Blast 3 Submerge 2 Mind Harness 1 Pyroclasm
Platz 1: Stephan Kansy mit Snapcaster-Stoneblade
4 Spell Snare 4 Force of Will 4 Brainstorm 4 Swords to Plowshares 2 Spellstutter Sprite 3 Snapcaster Mage 3 Counterspell 1 Repeal 4 Stoneforge Mystic 1 Batterskull 1 Sword of Feast and Famine 2 Vendilion CLique 2 Riptide Laboratory 3 Mishra’s Factory 1 Karakas 3 Tundra 5 Island 1 Plains 4 Windswept Heath 4 Flooded Strand 1 Misty Rainforest 3 Jace, the Mind Sculptor
4 Spell Pierce 4 Path to Exile 2 Oblivion Ring 1 Wrath of God 1 Umezawa’s Jitte 2 Tormod’sy Crypt 1 Relic of Progenitus
Einige Tage lang schwankte ich hin und her, ob ich meine Deckwahl für Amsterdam ändern soll. Nach einigen Spielen mit verschiedenen Stoneblade Varianten bin ich dann letztlich zum Schluss gekommen, bei Maverick zu bleiben. Immerhin kann ich das Deck mittlerweile im Schlaf pilotieren und eine Woche vorher auf ein anderes Deck umzuschwenken, schien mir in Anbetracht der nicht vorhandenen Testmöglichkeiten nicht die klügste Wahl. Es ging also nur noch um das Finetuning meiner GW Liste, bei der letztlich das Sideboard die meisten “Probleme” macht. Doch bevor ich großartig etwas erzähle, hier meine aktuelle Maindeck-Liste:
4 Windswept Heath 2 Wooded Foothills 3 Savanne 1 Bayou 1 Plateau 2 Forest 1 Plains 1 Karakas 1 Sejiri Steppe 3 Wasteland 1 Maze of Ith
1 Dryad Arbor 1 Birds of Paradise 3 Noble Hierarch 3 Mother of Runes 1 Scavenging Ooze 1 Scryb Ranger 4 Stoneforge Mystic 2 Qasali-Pridemage 1 Gaddock Teeg 4 Aven Mindcensor 4 Knight of the Reliquary 1 Eternal Witness 1 Thrun, the Last Troll
4 Swords to Plowshares 2 Oblivion Ring 3 Green Sun’s Zenith 1 Umezawa’s Jitte 1 Sword of Light and Shadow 1 Batterskull 1 Garruk, Primal Hunter
Wer sich mit dem Deck ein wenig auskennt, wird sofort ein paar Besonderheiten erkennen. Die meisten davon stammen aus der MM Zeit und dem entsprechendem Meta. Um mal auf ein paar Punkte einzugehen:
1) Wieso Bayou und Plateau?
Die Antwort lautet Hive Mind. Die alternative in den beiden Slots wären für mich Horizon Canopy. Da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die wenigsten Hive Mind Spieler damit rechnen, dass man ihren Pact (Pact of the Titan und Slaughter Pact)zahlen kann, ist die Inkludierung dieser beiden Länder eine gute Möglichkeit das MU von einem stark negativen zu einem gewinnbaren zu machen, ohne großartig das Deck einzuschränken. Die große Frage ist nur, ob Hive Mind jetzt noch eine so große Rolle spielen wird, wie vor dem MM Bann. Ich persönlich möchte gerne darauf vorbereitet sein und daher diese Anpassung.
2) Warum nur 3 Mother of Runes?
In letzter Zeit finde ich die Mutter immer schlechter. In der Regel tut sie genau eine Sache: Sie fängt ein Removal. Und das vollkommen egal ob sie direkt eines abbekommt, bevor sie aktiv wird, oder nicht. Denn auch wenn sie aktiv ist, kann man sie meistens nicht benutzen, da man ihre Aktivierung offen halten muss, um das gegnerische Removal inaktiv zu halten. Wirklich gut ist die Mutter daher nur, wenn der Gegner keine Removal hat und man daher seine Kreaturen unblockbar machen kann oder umgekehrt seinen eigenen Chumpblocker unsterblich. Ich erwische mich in letzter Zeit immer wieder in der Situation, dass ich eine aktive Mutter habe und weiß, dass der Gegner ein Removal hat. Also proviziere ich den Gegner, in dem ich meine Mutter benutze und ihn vor die Wahl stelle: Entferne nun meine Mutter, oder meine “gefährliche” Kreatur. Entscheidet er sich für die Mutter, ist es wie vorher. Die Mutter hat das Removal gefangen, das sie vorher inaktiv gehalten hat. Nimmt er eine andere Kreatur, kann ich ab jetzt meine Mutter aktiv benutzen. Letztlich halte ich diese Karte daher für nicht mehr so gut, wie sie mal war. Wenn ich statt der Mütter direkt mehr Bedrohungen spielen würde, würde beinahe das Gleiche herauskommen. Die Bedrohung fängt ein Removal. Der einzige Grund, warum ich sie doch noch spiele, ist ihre Wichtigkeit im Combo Machtup, in dem sie tunlichst meine Hatebärchen beschützen soll. Wie seht ihr das?
3) Wieso das volle Playset Stoneforge Mystic?
Viele halten 3 für die richtige Anzahl. Ich persönlich möchte eigentlich gegen fast jedes Deck früh einen SM spielen. Häufig fängt er sich eh den Couter und dann ist man froh, einen weiteren spielen zu können. Egal ob gegen Aggro oder gegen Control, der Mann ist einfach viel zu gut, ihn nicht vier mal zu spielen, auch wenn man dann die Gefahr eingeht, dass er im Lategame nichts mehr suchen kann.
4) Wieso 4 Aven Mindcensor?
Eigentlich stellt sich die Frage nicht, aber trotzdem spielen viele ihn nicht im Playset. Der Mann ist unsere beste Karte gegen Doomsday und ist eigentlich in jedem Matchup super. Natural Order, Stoneforge Mystic, Green Sun’s Zenith, Fetchländer… es gibt wohl kaum ein Deck, gegen das man keinen liegen haben möchte. Und selbst gegen diese ist er ein fliegender Equipment Träger. Volles Playset, ohne Wenn und Aber.
5) Wieso Oblivion Ring?
Andreas meinte letztens zu mir, er hat in all den Jahren Legacy noch nie gegen jemanden gespielt, der ORinge nutzt, nur bei mir sieht er sie ständig. Die Karte ist einfach viel zu universell und bietet außerdem eine der wenigen Möglichkeiten, gegen einen liegenden Emrakul eine Lösung zu finden. Hier stellt sich also wieder die Frage, wie häufig wird man nach dem Bann von MM noch Sneak and Show into Emrakul, the Aeons Torn erleben? Wie oben schon erwähnt, bin ich gerne vorbereitet, daher diese ungewöhnliche Wahl.
6) Welches Sword of…?
Ich glaube über diese Frage kann man lange streiten. Feast and Famine? Light and Shadow? Fire and Ice? War and Peace? Jedes hat Vor und Nachteile und letztlich muss da wohl jeder für sich selbst entscheiden, was er für wichtiger hält. Im Stoneblade Deck ist sicherlich das Feast and Famine zu bevorzugen, im Maverick nehme ich aktuell lieber Light and Shadow.
7) Warum 1 Garruk, Primal Hunter?
Weil er Spiele gewinnt, die keine andere Karte gewinnt. Viele spielen hier die einzelne Sylvan Library. Bisher hat mich der eine Garruk noch nie enttäuscht, tatsächlich würde ich gerne noch einen Zweiten spielen. Time will tell.
8 ) Warum nur 3 Green Sun’s Zenith?
Weil die besten Karten in diesem Deck weiß sind und man recht selten durch die Grünen gewinnt, zumindest ist das bei mir ständig so. Aus diesem Grund habe ich die Vierte raus genommen und den Garruk rein getan, bisher bin ich damit absolut zufrieden. Die Hauptaufgabe des Zenithen ist sowieso der Ramp in Runde 1. Alle weiteren die man zieht sind in Ordnung, aber nur in bestimmten Matchups wirklich wichtig.
Tja, das war der einfache Teil. Kommen wir nun zum problematischen, das Sideboard.
Als erstes stellt sich die Frage, ob man ein Enlightened Tutor Sideboard spielen möchte oder nicht. Ich persönlich sage ja dazu, da mir die Flexibilität wichtig ist. Durch diese Prämisse kann man einzelne Sideboard Karten benutzen, die ansonsten niemals den Platz wert wären.
Hier erstmal die Karten, die für mich gesetzt sind:
2 Enlightened Tutor 1 Relic of Progenitus 1 Tormod’s Crypt 1 Bojuka Bob 1 Ethersworn Canonist 1 Null Rod 1 Aura Shards
Damit hat man dem Graveyard Hate ausreichend Platz gewidmet. Gerade gegen Manaless Dredge reicht das immer. Ich glaub ich das hab MU noch nie verloren. Gegen schnellere Varianten siehts natürlich böse aus, aber das sind mir 2-3 weitere Slots nicht wert. Immerhin hat man durch Knight, Zenith und Ooze insgesamt 13 Karten, die dem Gegner potentiel den Friedhof madig machen, das sollte genügen.
Null Rod und Aura Shards sind für mich zwei immens wichtige Sideboard Karten, um gegen Decks zu gewinnen, gegen die man ansonsten ziemliche Probleme kriegen kann. Affinty, MUD und co. Nicht überall ein Metafaktor, aber auf einem großen Event muss man sich nun mal vor die Wahl stellen, ob man gegen alles ein bischen haben möchte, oder sich lieber auf bestimmte MUs konzentriert. Sobald aber eine einzelne Sideboard Karte das Potential hat, Spiele im Alleingang zu gewinnen, ist sie auch 1 Slot wert.
So, nun haben wir noch 7 Plätze frei und damit das Hauptdilemma. Ich versuche mal zu kategorisieren.
A) Wir brauchen mehr Hate gegen Combo.
4 Mindcensor, 1 Gaddock (plus 3 Zenithe), 1 Canonist (plus 2 Tutoren) ist ok, aber nicht ausreichend. Ich persönlich möchte an diese Stelle gerne Hate einbauen, der kein Permanent ist, um dem Combo Mann die Antwortmöglichkeiten schwer zu machen. Insofern sind es hier wohl 2-3 Orim’s Chant, die nebenbei auch noch ganz gut sind, wenn der Gegner Sneak Attack spielt.
B) Enchantment und Artefakt Hate
Früher waren bei mir 2-3 Krosan Grips gesetzt. Da man immer weniger Counterbalance sieht und man durch Zenith auf Priemade eine adäquate Antwort hat, sind diese bei mir mittlerweile geflogen. Durch Pridemages, Oringe und Aura Shards habe ich schon ein paar Antworten auf einzelne Permanents und daher stellt sich mir die Frage, ob ich wirklich mehr brauche. Daher tendiere ich hier zur Serenity, damit man auch eine potentielle Antwort gegen Enchantress hat. Richtig glücklich bin ich nicht, aber aus Platzmangel muss das reichen.
C) Creature Hate
2 Path to Exile oder 0. Tatsächlich braucht man gegen die meisten Aggro Decks keine Path. Diese sind hauptsächlich fürs Mirror und gegen Decks, die mit Riptide Laboratory auf Snapcaster Mage im Lategame ziemlich nerven können.
D) Control Hate
Braucht man den eigentlich? Gegen die meisten Decks, die man als Control bezeichen könnte, sehen wir gut bis ausgeglichen aus. Viele schwören hier auf Choke. Das Problem ist, dass Tutor auf Choke ultra mies ist und wir gegen diese Decks keinen Kartennachteil haben wollen, also wenn müssten wir schon 2-3 spielen, wofür mir persönlich der Platz fehlt. Dazu kommt – und das ist der Hauptgrund – dass die meisten aktuellen Control bzw Tempo Decks durch simplen Kreaturen Beatdown wie Vendilion Clique, Spellstutter Sprite, Snapcaster Mage und Stoneforge Mystic gewinnen. Oder durch Random Dorks wie Tarmogoyf. Gerade gegen Stoneblade hilt ein Path to Exile also fast genau so gut. Gerade durch den Bann von MM sieht man weniger Hardcore Control Decks und daher ist mir das Choke keinen Platz mehr wert, ich kann aber verstehen, wenn das einige Leute anders sehen.
E) Weitere Targets für den Tutor.
Da wäre zum einen der Circle of Protection: Red. Hilft gegen Natural Oder auf Progenitus. Nebenbei auch super gegen Burn und Zoo Decks mit hohem Rotanteil. Dann wäre da noch Sundial of the Infinite, wenn man viel Hive Mind erwartet. Und natürlich auch noch weitere Equipments, sprich, andere Schwerter. Dueling Grounds falls man Goblins oder andere Tribes erwartet. Und tatsächlich auch ein Emrakul, wenn man Spiral Tide und Painter Servant Spielern ein wenig Schwierigkeiten bereiten möchte. Auch der Phyrexian Metamorph ist eine valide Option.
Insgesamt also ziemlich schwierig und ich werde sicherlich noch bis Freitag am Sideboard rumfummeln. Auf eure Meinungen bin ich gespannt.

4 Stoneforge Mytic 1 Batterskull 1 Sword of Feast and Famine 3 Vendilion Clique 3 Spellstutter Sprite 4 Brainstorm 4 Sword to Plowshares 3 Force of Will 4 Mental Misstep 2 Counterspell 4 Ancestral Vision 4 Jace, the Mind Sculptor 3 Tundra 3 Volcanic Island 4 Flooded Strand 3 Island 1 Plains 3 Mutavault 3 Wasteland 3 Scalding Tarn 1 Riptide Laboratory
Sideboard: 2 Elspeth, Knight Errant 3 Red Elemental Blast 3 Relic of Progenitus 2 Spell Pierce 3 Wrath of God 1 Force of Will 1 Batterskull
2 Platz Arno Serowy mit GBW Recursion Hass1 Dryad Arbor 1 Fleshbag Marauder 1 Harmonic Sliver 1 Scavenging Ooze 1 Thrun, the Last Troll 2 Kitchen Finks 2 Sun Titan 2 Wall of Blossoms 3 Eternal Witness 3 Veteran Explorer 4 Swords to Plowshares 3 Maelstrom Pulse 4 Cabal Therapy 4 Green Sun’s Zenith 1 Recurring Nightmare 4 Pernicious Deed 2 Garruk, Primal Hunter 1 Phyrexian Tower 2 Plains 2 Savannah 2 Swamp 3 Bayou 3 Windswept Heath 4 Forest 4 Verdant Catacombs
Sideboard: 3 Ethersworn Canonist 4 Leyline of the Void 2 Retribution of the Meek 3 Sadistic Sacrament 3 Summoning Trap
3 Platz Alex Socha mit GW Maverick1 Dryad Arbor 1 Birds of Paradise 3 Noble Hierarch 3 Mother of Runes 1 Scavenging Ooze 1 Scryb Ranger 4 Stoneforge Mystic 2 Quasali-Pridemage 1 Gaddock Teeg 4 Aven Mindscensor 4 Knight of the Reliquary 1 Eternal Witness 1 Thrun, the Last Troll 4 Sword to Plowshares 2 Oblivion Ring 3 Green Sun’s Zenith 1 Umezawa’s Jitte 1 Sword of Light and Shadow 1 Batterskull 1 Garruk, Primal Hunter 4 Windswept Heath 2 Wooded Foothills 3 Savanne 1 Bayou 1 Plateau 2 Forest 1 Plains 1 Karakas 1 Sejiri Steppe 3 Wasteland 1 Maze of Ith Sideboard: 2 Grand Abolisher 1 Ethersworn Canonist 1 Null Rod 1 Aura Shards 1 Serenity 1 Sworf of War and Peace 1 Enlightened Tutor 1 Relic of Progenitus 1 Tormod’s Crypt 1 Bojuka Bob 2 Path to Exile 1 Circle of Protection: Red
Wenn ein privater Veranstalter, also jemand ohne ein Magic Fachgeschäft, ein Turnier veranstalten möchte, gibt es einige Hürden zu meistern. Doch das Wichtigste ist im Grunde: Man braucht genügend Spieler, die Interesse haben. Egal wie toll man etwas vorbereitet und plant, es bringt nichts, wenn niemand kommt. Damit das nicht passiert, kann etwas Werbung nicht schaden.
Wer im oder um das Ruhrgebiet wohnt, hat in der Regel genug Möglichkeiten Legacy zu spielen. Außer Freitags. Da ist tote Hose. Dabei ist doch der Freitag Abend geradezu prädestiniert um Magic zu spielen. Warum sonst gibt es FNM? Also Friday Night Magic.
Ich möchte das nun ändern und biete die Möglichkeit, einmal im Monat am Freitag Abend im Ruhrgebiet Legacy zu spielen.
Das Nd Jugenzentrum in Dinslaken bietet uns dafür alles, was wir brauchen, um problemlos zwei dutzend Leuten das Kartendrehen zu ermöglichen.
Außerdem gibt es dort einen Kiosk, in dem man sich Getränke holen kann und auch dem Hungrigen Nahrung angeboten wird.
Und für die Combo Spieler sind auch Billard Tische vor Ort.
Hier die Daten:
Treffpunkt: 18 Uhr, Spielstart 18:30
Adresse: Beethovenstraße 6-12
Stadt: Dinslaken
Website: http://www.nd-jugendzentrum.de
MTG-Forum: Diskussionsthread
Turnier: Legacy, DCI sanktioniert
Startgeld: 5€
Erster Termin: 16. September
Zweiter Termin: 14. Oktober
Bringt bitte Decklisten mit Namen und DCI Nummer mit. Wer noch keine DCI Nummer hat, kann eine vor Ort bekommen. Und noch ein Hinweis: Parkt bitte unbedingt auf den gekennzeichneten Flächen. In Dinslaken wird gern abkassiert.
Diesen Blog werde ich als Informationsquelle nutzen. Hier erfahrt ihr die Ergebnisse der Turniere, hier werde ich die Decklisten veröffentlichen und natürlich werde ich auch den einen oder anderen Turnierbericht abtippen. Und falls es mit meiner alten Videokamera mit vernünftiger Qualität möglich ist eventuell auch das eine oder andere Spiel aufzeichen.
Doch eine Besonderheit wird es bei uns geben, die Preisverteilung:
Das vollständige Startgeld wird ganz normal am Tag ausgespielt, wobei ca das Top Drittel bis Viertel am Ende Preise bekommen wird.
Mal ein Beispiel: 16 Teilnehmer, macht 80€ Startgeld insgesamt.
1 Platz: 33 €
2 Platz: 20€
3 Platz: 12€
4 Platz: 9€
5 Platz: 6€
Da wir gerne den Teilnehmern einen Anreiz bieten möchten, möglichst häufig zu kommen, aber eine Liga diejenigen benachteiligt, die nicht immer kommen können, haben wir uns eine andere Art von Vergütung überlegt.
Statt wie üblich die Preise nun in Form von Karten zu verteilen, wird der Preis eines jeden “angeschrieben”. Spielt man mehrere Turniere erfolgreich, kann man sich so eine ordentliche Summe an Preisgeldern zusammen sparen. Und selbst wenn man häufig 4ter oder 5ter wird, kriegt man da nach ein paar Turnieren ein Dual zusammen. Nach gewissen Zyklen, zb halbjährig, werden die angesammelten Preisgelder dann nach EUREM Wunsch in Karten investiert. Wenn ihr also Dual XY haben wollt, dann wird das für euch bestellt. Nebenbei kann man von dem angesammeltem Preisgeld auch das Startgeld für die nächsten Turniere bezahlen.
Damit Ein-Mal-Täter nicht vergrault werden, biete ich auch die Möglichkeit, direkt vor Ort Kartenpreise zu geben statt anschreiben zu lassen. Ich werde versuchen, zumindest ein minimales Kontingent an Kartenpreisen immer mitzunehmen. Das sollte aber eher die Ausnahme sein und nicht die Regel.
Ich denke, das System bietet eine Menge Vorteile:
- Die Spieler bekommen keine Preiskarten aufgedrückt, mit denen sie nichts anfangen können
- Man kann sich gezielt die Karten als Preise aussuchen, die man haben möchte
- Auch mit mehreren semi guten Ergebnissen kann man sich gute Preise zusammen sparen.
- Es gibt einen Anreiz, regelmäßig zu kommen
- Wenn man mal keine Zeit hat, hat man dadurch keinen Nachteil, wie zb in einer Liga
- Die angesammelten Preise werden natürlich hier veröffentlicht, also alles wird einsehbar sein.
- Als TO ist es für mich wesentlich komfortabler, da ich nicht gezwungen bin im Vorfeld einen Batzen an teuren Karten zu bestellen.
Einige haben mich bereits darauf angesprochen und meinten, das Ganze wäre super kompliziert und ein Haufen Arbeit. Nein, ist es nicht. Schaut mal da: Youtube-Erklärung
Feedback ist natürlich erwünscht und gefragt.
Ich hoffe, dass es einige Leute im Ruhrgebiet gibt, die ebenfalls Lust und Zeit haben, Freitags farbige Karten zu drehen und wir uns bald sehen werden.
Euer Schizzo