Mein letzter Blogeintrag ist schon beinahe eine Ewigkeit her. Nicht weiter verwunderlich, da ich im ganzen Jahr 2012 aus Zeitgründen noch kein Turnier gespielt habe. Doch dies sollte sich mit dem Legacy Grand Prix in Gent ändern.

Vorbereitung

Wenn man gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr competitiv gespielt hat, stellt sich erst einmal die Frage, was sich im Format verändert hat. Denn komplett ohne Vorwissen und Vorahnung wollte ich dann doch nicht spielen. Zum Glück entwickelt sich Legacy nur langsam, da neue Sets meist nur 1-2 relevante Karten enthalten. Ein wenig im Internet gestöbert und ein paar Listen und Artikel gelesen und schon war ich zumindest theoretisch wieder auf dem neuesten Stand.

Als Erstes musste ich der Tatsache ins Auge blicken, dass Maverick nicht mehr die beste Wahl darstellen würde, da trotz Thalia die Matchups nicht mehr so gut sind wir vor einem Jahr. Insbesondere das neue UW Miracle ist kaum gewinnbar, wie ein paar Testspiele ergeben haben. Da ich „Island – Go“ sowieso schon immer für den besten Zug im Magic hielt, habe ich mir dann auch schnell die Playsets von Entreat the Angels und Terminus besorgt. Nach einigen Testspielen in der Woche vor dem GP stand somit meine Deckwahl fest. Einzig das Feintuning war dann eine wirklich schwierige Angelegenheit.

UW Miracle aka Terminator by Alex Socha

Manabasis: 1 Karakas 2 Plains 3 Tundra 3 Island 3 Polluted Delta 4 Flooded Strand 2 Glacial Fortress 1 Underground Sea 1 Scrubland 2 Marsh Flats

Hier fängt es nämlich schon an. Underground Sea und Scrubland sind enthalten, um die im Sideboard bedinflichen Engineered Explosives auf 3 spielen zu können und nebenbei die Surgical Extraction auch ohne Lifeloss spielen zu können. Des weiteren gab es noch einen dritten guten Grund, nämlich, Wastelands anzuziehen. Ich kann soviel vorwegnehmen und sagen, dass ich häufig auf eines dieser beiden Länder gefetcht habe, damit der Gegner dieses frisst, statt die Tundra auf meiner Hand. Und das hat überraschend oft hervorragend funktioniert. Ich denke mal, ein guter Gegner würde sich nicht in die Irre leiten lassen und auf das UW Land warten, aber gegen viele Gegner hat es wunderbar funktioniert. Wastelands standen für mich komplett außer Frage, da ich in einem Deck, das Doppelblau in Turn 2 und Doppelweiß in Turn 4 haben möchte, auf farbloses Mana verzichten wollte.

Spells die den Gegner stören sollen: 1 Disenchant 2 Counterspell 2 Spell Pierce 4 Force of Will 4 Swords to Plowshares 4 Terminus 4 Brainstorm 3 Counterbalance 4 Sensei’s Divining Top

Auch hier gab es einige knifflige Entscheidungen. Bis kurz vor dem Turnier war ich mir nicht sicher, ob ich 2 oder 3 Counterbalance spielen sollte, da diese Karte in einigen MUs super ist und in anderen eher mies, stritt sie sich mit der dritten Entreat the Angels um einen Platz. Letztlich habe ich mich für die Counterbalance entschieden, weil es wichtiger ist das Spiel unter Kontrolle zu halten und man dann schon irgendwie eine Wincondition finden wird. Zumindest in der Theorie. Eine kleine Besonderheit ist das Maindeck Disenchant. Ich wollte für die Kurve noch eine weitere Karte im 2er Slot haben und war mir nicht sicher, ob der vierte Snapcaster, der dritte Counterspell oder das Disenchant die bessere Wahl darstellt. Da mit Maverick, Stoneblade und Miracle drei Matchups existieren, in denen der Disenchant gut ist und man zur Not immer eine Karte wegmischen kann, erschien mir die Wahl auf den feinen weißen Instant als richtig. Auch soviel vorweg: Im Turnier hat sich diese Entscheidung mehr als bewährt.

Winoptions: 2 Vendilion Clique 3 Snapcaster Mage 2 Entreat the Angels 3 Jace, the Mind Sculptor

Die Clique war für mich lange Zeit ein Slot, über den ich nachgedacht habe. Als Wincondition war sie mir zu fragil und machte gegnerische Removal wertvoll. Die Interaktion mit der eigenen Karakas war auch nicht wichtig genug. Letztlich entschied ich mich für diese Karte, da der 3er Slot unbedingt noch Karten brauchte und die Clique die perfekte Antwort gegen das feindliche Miracle Deck ist. Wenn der Gegner das Entreat the Angels zieht und vorzeigt und man sie ihm in Response zum Miracle Trigger einfach unter die Bib mischen lässt, ist das einfach viel zu gut. Wie oben schon geschrieben war ich mir bei der eigenen Anzahl an Entreat nicht sicher, glaube aber jetzt nach dem Turnier, dass 3 die richtige Anzahl ist, da ich häufig in der Situation war, dass das Spiel einigermaßen unter Kontrolle war und ich eine Wincondition finden musste, bevor ich es wieder aus der Hand geben würde. Natürlich steigt so die Gefahr, richtig schlechte Starthände zu haben, aber ich glaube, dass ist es wert.

Sideboard: 1 Disenchant 1 Divine Offering 3 Surgical Extraction 1 Pithing Needle 2 Engineered Explosives 1 Oblivion Ring 1 Ensnaring Bridge 1 Grafdigger’s Cage 1 Enlightened Tutor 2 Orim’s Chant 1 Spell Pierce

Das Sideboard war wie immer die schwierigste Entscheidung. Auf der einen Seite möchte man gegen alle wichtigen Decks Karten haben, die man reinboarden möchte, auf der anderen Seite muss man auch immer beachten, was man eigentlich rausboarden kann. Und das UW Miracle Deck ist da schon ziemlich festgefahren und lässt sich kaum großartig verändern. Ich habe im Internet Sideboardpläne gesehen, in denen die Spieler Entreat und Jace gegen gewisse Matchups rausboarden und habe mich dann gefragt, womit die eigentlich noch gewinnen wollen.

Meine Pläne sahen daher im groben so aus: – Gegen Stormcombo (Egal ob Tendrils oder High Tide) und ähnliche Varianten helfen die Removal nicht wirklich. Insofern waren in der Theorie erstmal 8 Slots im Maindeck frei, die dann durch 3 Extractions, 2 Orim’s Chant, 1 Spell Pierce, 1 Enligthened Tutor schon fast voll ersetzt werden können. Allerdings weiß man nie, ob man nicht mit Xantid Swarm rechnen muss, sodass sich die Überlegungen manchmal verschieben müssen. Disenchant gegen zb auch den gegnerischen Top in Response zum Doomsday, oder auf Carpet of Flowers ist zumindest nicht gänzlich tot. Außerdem kann man natürlich auch gegen Gegner spielen, die mit Empty the Warrens oder Goblin Charbelcher töten wollen und dagegen sieht es dann auch nochmal anders aus. Auf einmal sind Terminus und Explosives viel besser. Allgemein ist Orim’s zusammen mit Snapcaster natürlich ziemlich unfair und auch der Counterbalance Lock eine ziemlich mächtige Sache. Und im gegnerischen Zug Token machen, damit man ja immer offenes Mana hat, ist auch eine super Sache. Insgesamt halte ich daher Combo MUs für durchaus positiv, da das typische Problem, sich für eine Wincon austappen zu müssen und dem Gegner so einen freien Zug zu ermöglichen, nicht mehr statt finden muss. – Gegen Dredge waren natürlich die spezifischen Hatekarten notwendig. Weniger als 4 würde ich niemals spielen und mit Snapcaster sind die Extractions zum Glück wiederverwertbar. Zusammen mit dem Tutor auf den Cage und Terminus Top Decks erscheint mir das Matchup immerhin gewinnbar. – Midrange Decks wie Maverick oder NicFit sind schon sehr positiv, sodass ich keine großartigen Plätze verschwenden wollte um diese spezifischen MUs zu haten. Insgesamt kann man aber mit mehr Disenchant Effekten und Gravehate nicht viel verkehrt machen. Allgemein sehe ich jegliche Decks in dieser Richtung als sehr gern gesehene Gegner und der Hauptgrund, UW Miracle zu spielen. – Schwieriger sieht es da schon mit den Tribal Aggros aus. Wenn Merfolk das erste Terminus countern kann sieht es mies aus. Und die kleinen grünen Männchen in roten Karten können natürlich auch extrem nerven. Cavern of Souls macht das Matchup wesentlich härter, als es ohne es wäre, da eine Force auf der Starthand auf einmal nicht mehr den Goblin in der ersten Runde verhindern kann. Insgesamt gewinnbar, hier sind aber die richtigen Starthände unglaublich wichtig, da man hier kaum Zeit hat sich lucky reinzudrawen. Ich würde diese Matchups als leicht negativ einschätzen- – Dann wäre da noch Sneak and Show. Und hier war ich ziemlich überfragt, da ich dieses MU noch nicht gespielt hatte und keinerlei Erfahrung aus der Sicht eines Control Mannes hatte, habe ich mich für eine breit gefächerte Variation entschieden. So ist die Ensnaring Bridge extrem gut in diesem Matchup (und auch gegen Reanimator), weil plötzlich der Emrakul nicht mal eben 6 Permanents kaputt machen kann. Auch die Orim’s Chant können helfen, wenn ein Sneak Attack einen Emrakul reinholt und er dann nicht angreifen darf. Zusammen mit Needle auf Griselbrand oder Sneak Attack, Oblivion Ring und Karakas und einem Haufen Counter sollte das Matchup gewinnbar aber ausgeglichen sein. – Das schwierigste MUs zum Schluss: RUG Delver. Ist für mich extrem schwer einzuschätzen. Ich habe Berichte gelesen, in denen die Miracle Spieler vernichtet worden sind, aber genauso, wie Delver kaputt gemacht worden ist. Aus dem Gefühl heraus ist dieses MU extrem von den Draws abhängig, da man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Karten braucht, da es hier nun mal um Tempoplay geht. Dank Terminus haben wir zum Glück eine Möglichkeit Nimble Mongoose zu händeln und Explosives aus dem Sideboard helfen mit. Zusätzlich muss man extrem überlegt spielen, da kleine Fehler sofort das Game kosten können. Da ich mit Miracle keinerlei Erfahrung gegen RUG hatte und ich niemanden zum testen finden konnte, habe ich meine persönlichen Aussichten in dem MU eher finster gesehen.

Vor all diesen Überlegungen wurde natürlich noch ein Hotel gebucht. Das Holiday Inn direkt an der Location, das sich als absoluter Glücksgriff herausstellte. Für 40€ die Übernachtung eine schöne saubere Anlage, mit allem drum und drann was man sich wünschen kann und deutlich angenehmeren Räumen als ich es erwartet hätte. Und keine 500 Meter zum Grand Prix. Besser ging es nicht mehr. Das Hotel selbst war quadratisch aufgebaut, mit einem Loch in der Mitte. Hier ein grober Plan, den ich aus irgendeinem Grund sehr amüsierend fand:

In der Mitte war das (völlig überteuerte) Restaurant mit Sitzmöglichkeiten:

Die Fahrt nach Belgien war dagegen ein absolutes Abenteuer. Das fing damit an, dass unser Navigationsgerät uns auf der Autobahn ständig links abbiegen lassen wollte, obwohl keinerlei Straßen zum Linksabbiegen vorhanden waren. Und natürlich auch nicht zum Wenden, egal wie sehr sich das Navi beschwert hat. Letztlich war das Fahren nach Verkehrsschildern deutlich angenehmer, wenn auch anfangs extrem verwirrend, wenn man eine Stunde lang nur Schilder mit „West-Antwerpen“, „Nord-Antwerpen“, „Ost-Antwerpen“ und ihr werdet es erraten… „Central-Antwerpen“ sieht. Wie unglaublich groß ist bitte Antwerpen? Und dann die geile Straßenführung. In Belgien gib es Straßen, direkt neben den Straßen. An einer Ampel haben wir aus Unwissen die falsche Spur genommen und waren auf einmal auf einer solchen Nebenstraße zur Hauptstraße. Das geile ist, dass die Einfahrt auf die Hauptstraße ungefähr einen Meter groß ist und im rechten Winkel, sodass es eigentlich unmöglich ist, aus dem Stand heraus auf eine Straße zu fahren, auf der jede Sekunde ein Auto mit Vollspeed vorbei fährt. Mit viel (Über)Mut und schimpfenden vollbremsenden Belgiern haben wir es doch wieder auf die Hauptstraße geschafft. Dazu kamen dann noch eine Wendung an einer Autobahnkreuzung an der schön deutlich erkennbar Schild angebracht waren, die uns den Wendevorgang ausreden wollten und viele andere schöne Aktionen. Irgendwie hat Matthias uns (Martin, David und mich) aber doch heile nach Gent gebracht. Doch auch dort war die Straßenführung absolut bescheuert. Auf der rechten Seite der Straße konnten wir unser Holiday Inn sehen, aber bis wir tatsächlich da waren, vergingen nochmal mindestens 10 Minuten in denen wir mehrmals links abbiegen mussten, komischen Straßen folgen mussten mit Schlaglöchern über eine Brücke, aber letztlich alles egal, Lokation ausgemacht, Hotel gefunden, alles super.

Ein erster Blick auf die Lokation hat dann auch direkt klar gemacht, dass Magicspieler scheinbar eine gefährliche Randgruppe sind. Warum sonst sperrt man sie in einen Käfig ein?

Ernsthaft, der Eintritt war frei, warum also den Käfig zu machen?

Nach einem ersten M13 Draft meinerseits (das Format war deutlich synergetischer als gedacht. Jede Runde Insekt spielen und eine Marke auf ein Viech legen, und dank einem anderem Viech wieder auf die Hand nehmen, war schon stark. Aber dann auch noch das neue Control Magic in Formt einer Sorcery immer wieder spielen können, weil man eine Kreatur hat, die beim Entern des Battlefields eine Spell Karte auf die Hand nimmt, ist schon ziemlich sick. Ehrlich gesagt finde ich die neue Variante deutlich stärker als die vorige. Da diese eine Verzauberung war, konnte man sie wenigstens kaputt machen, wenn jetzt getauscht wird, wars das) der im Halbfinale ziemlich in die Hose ging, war dann auch schon Essen angesagt (Sandwich Toaster mitbringen war eine super Idee) und ab in das Bettchen um im Hotel noch ein wenig den dortigen PC/TV zu bewundern, im Internet zu surfen (kostenlos) und dann letztlich zu pennen.

Legacy Tournament

1 Runde: Arnould aus Belgien mit Elfen

Mal wieder mein Petdeck gegen mich. Supi. Im ersten Spiel werde ich dann auch mal direkt verhaun, weil der Gegner einfach fleisch aufs Feld legt, darunter 2 Symbioten. Als mein Terminus kommt, werden einfach 2 Kreaturen zurück auf die Hand genommen und dann erneut Fleisch gelegt. Ein zweites Terminus sehe ich nicht mehr. Spiel 2 ist deutlich interessanter. Er haut mich auf 1 Lebenspunkt runter, doch dann kann ich mich stabilisieren. Mit Terminus, Snapcaster auf Terminus (hardcast), Terminus, Swords, Snapcaster Swords, Snapcaster auf Terminus (hardcast) und dann Entreat the Angels schaff ich es irgendwie zu gewinnen, ohne dass ich je tatsächlich in der Situation war, verlieren zu können, weil ich immer die Antworten schon auf der Hand hatte. Im dritten Spiel macht mein Gegner sich selbst kaputt, da er Th Thorn of Amethyst spielt, aber nur 2 Wälder und Gaea’s Cradle als Manaquellen hat, nachdem mein Terminus das Feld räumt. Dank Counterbalance und Top couter ich alle One-Drops und er kommt nie auf das dritte Mana für den Krosan Grip auf der Hand.

1:0 (2:1)

2 Runde: David aus Nürnberg mit einem Bant Build mit Punishing Fire.

Im ersten Spiel macht mein Deck, was es soll. Gegner legt mehrere Kreaturen, ich spiele Terminus und counter bzw Remova alles, was danach so kommt. Im zweiten Spiel läuft es umgekehrt, sein Deck macht genau, was es soll. Als ich mein Entreat Aufdecke spielt er Clique und nimmt es mir weg. Anschließend grindet er mich ewig mit Punishing Fire aus, gegen das ich nichts tun kann. Im dritten gibt es einen harten Schlagabtausch. Ich kann seine Kreaturen alle auskontrollieren, aber irgendwie resolvt er einen Jace. Ich habe ca 7 Züge (weil ich zwischendurch mit meiner Clique seinen Jace angreife) um meinen Jace zu finden oder ein Entreat the Angels um zu gewinnen. Trotz Senseis Divining Top und mehreren Fetchländern, und trotz der Hilfe des Gegners, der mit seinem Jace ständig meine oberste Karte drunter legt (da ich ihm jedes mal freiwillig die beste Karte nach oben gelegt habe, in der Hoffnung er würde sie drunter legen, damit ich eine Karte tiefer graben kann), finde ich keine Lösung und werde von Jace getötet. Absolut ärgerlich, mit Top, Counterbalance im Spiel, Counterspell und Swords und Terminus und Brainstorm in der Hand und ca 20 gesehenen Karten keine der 6 möglichen Karten (Oblivion Ring war auch noch drinn) zu finden. Schade

1:1 (3:3)

3 Runde: Richard aus den Niederlanden mit Maverick

Hier gibt es nicht viel zu sagen. Klares 2:0, ohne jemals ein Problem gehabt zu haben. Gewinne mit jeweils über 15 Lebenspunkten. Der Gegner war aber auch nicht ganz so bei der Sache habe ich das Gefühl. Im zweiten Spiel caste ich ein Terminus, er hat Karakas und Thrun, the last Troll liegen, benutzt aber sein Karakas nicht. Danke.

2:1 (5:3)

Runde 4: Julien aus keine Ahnung mit Maverick

In beiden Spielen gewinne ich auf 18 Lebenspunkte, nur durch Fetchen. Meine Güte wie krass das Matchup ist.

3:1 (7:3)

Runde 5: Nick aus Aachen (oder?) mit Maverick

Musste ja so kommen, drittes Maverick in Reihe, aber zum ersten mal gegen einen, der das Deck beherrscht. Und dann natürlich mal wieder Nick. Gefühlt spiele ich auf jedem größeren Turnier gegen ihn, bei dem ich dabei bin. Die Spiele sind auch gleich viel interessanter und knapper, letztlich ziehe ich am Ende auch ein wenig besser und gewinne erneut 2:0. Wobei im im zweiten Spiel auf 2 Lebenspunkte war und er ein Gut Shot auf der Hand hatte. Nicht, dass es resolvt wäre, aber knapp war es trotzdem und das erste Spiel gegen Maverick, bei dem der Gegner richtig mitgespielt hat.

4:1 (9:3)

Runde 6: Barney mit Maverick

Einer geht noch. Wie soll es anders sein, klar und locker.

5:1 (11:3)

Runde 7: Igor mit Canadien / RUG mit Stifle

Im ersten Spiel fängt er an und erwischt mich direkt mit Stifle. (Deswegen sind die Listen mit Stifle auch deutlich besser, meiner Meinung nach). Ein Wasteland dazu und schon bin ich auf 2 Ländern screwt. Ich kann mich ein bischen wehren aber werde dann verprügelt. Im zweiten Spiel ist es deutlich interessanter. Er kann Turn 1 einen Mongoose resolven, ich dafür direkt eine Explosives legen. Leider hat er auf seiner Hand das eine Ancient Grudge, dass er auf gut Glück geboardet hat. Dadurch kann der Mongoose mich ein wenig runterhauen, bis ich ihn durch Terminus wegkriege (genau wie den zweiten Mongoose danach). Als ich mich auf 6 Lebenspunkten stabilisieren kann, spielt er in meinem EOT eine seiner drei Handkarten, einen Lightning Bolt auf mich. Ich spiele Force of Will Hardcast, er tut es mir gleich, ich habe Spell Pierce. In seinem Zug zieht er eine Karte und spielt zwei Lightning Bolt auf mich. Er hat sich anschließend ganz doll für den übelsten Luck entschuldigt, den vierten Bolt im Deck genau dann getopdeckt zu haben. Aber so ist das Spiel. Auf in den KO Modus.

5:2 (11:5)

Runde 8: Marco mit Maverick

Das erste Spiel läuft wie gewohnt. Das zweite Spiel gegen ihn ist dann das erste gegen Maverick, dass ich verliere, weil er mit Surgical Extraction auf Terminus den Weg freimacht und ich es nicht schaffe ein Entreat zu finden und er mich irgendwann mit Würsten tot haut. Am schlimmsten war: Durch seine Extraction konnte er mein Divine Offering sehen und hat daher den Batterskull auf seiner Hand gar nicht erst ins Spiel gebracht. Schade. Mit einer Extraction gegen mich hatte ich aber nun gar nicht gerechnet, war aber in der Situation echt gut. Tja und das dritte Spiel ist nun das, was passieren kann. Mulligan auf 5, sodass ich erst langsam ins Spiel finde, er hat dafür einen schnellen für mich fiesen Start mit Thalia (kriegt swords), zweiter Thalia (swords), Gaddock. Ich werde ein wenig verhaun aber finde irgendwann doch Länder um Snapcaster auf Swords auf Gaddock zu machen. Leider hat er einen zweiten und ich kann weder Terminus noch Entreat spielen und bin tot.

Da gewinnt man vorher 8 Spiele hintereinander gegen Maverick und dann in einem Match 2 Niederlagen, wegen Mulligan und einer Extraction die mich hart erwischt. Doof gelaufen. Hätten sich die beiden Niederlagen gegen Maverick doch mal besser auf die anderen Spiele verteilt.

5:3 (12:7)

Tja, mal wieder gut angefangen, aber zum Schluss ging die Puste aus. Sowohl das Match in Runde 2 als auch das letzte hätte ich mit ein wenig mehr Glück gewinnen können. Ich habe lange nachgedacht, ob ich anders hätte spielen können, aber gerade im letzten Game war das auf Grund des Doppel Mulligan nicht möglich. Sehr schade, da ich mein Deck echt mochte und es bis dahin echt gut performt hat und ich meiner Meinung nach echt gut auf das Feld eingestellt war. Schade.

Letztlich hatte ich keine großen Erwartungen, immerhin war ich ein halbes Jahr lang in der Versenkung verschwunden, aber nach dem Verlauf war deutlich mehr drinn gewesen. Für den nächsten Grand Prix habe ich mir aber vorgenommen, GP Trials zu spielen. Mit 3 Byes ist es sicherlich um einiges entspannter und einfacher, in den nächsten Tag einzuziehen. Einen Versuch ist es Wert.

Den Rest des Abends habe ich mich dann mit meinem Zimmerkollegen David damit beschäftigt, die Mücken im Zimmer zu töten. In unserem Zimmer stand am Fester eine Warnung: Bitte nicht öffnen, wegen der Klima Anlage. Im Zimmer der anderen beiden stand: Bitte nicht öffnen, wegen Moskitos. Tja, doof gelaufen. Immerhin ist so mein persönlicher Killcounter um mindestens 10 gestiegen.

Da von uns vieren niemand in Tag zwei eingezogen ist, haben wir den Sonntag damit verbracht, M13 zu draften, erst Two Headed Drafts und dann noch ein Display für uns. Überraschend war, wie extrem aggressiv Two Headed M13 ist. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet.

Insgesamt war das Wochenende absolut Spitze. Eine Menge Spass gehabt, viele Leute nach langer Zeit wieder gesehen. Viele Deutsche in Tag 2 und ein deutscher Gewinner des GP. Und dann auch noch mein Petdeck im Finale (wenn ich auch die Liste sehr eigenartig finde, er muss extremes Glück bei den MUs gehabt haben, wenn er damit so weit oben stand).

Wie meine nächsten Magic Monate anfangen, weiß ich noch nicht genau. Meine Ausbildung habe ich beendet und beginne im August mit einem neuen Job in Mülheim. Mal schauen wie sehr ich davon veranschlagt werde. Ich hoffe, ich finde wieder mehr Zeit, um an Wochenenden Legacy zu spielen. Und dann gibt es ja Ende des Jahres den GP in Bochum. Leider ist Standard überhaupt nicht mein Format. Überhaupt, ich kenne kaum jemanden, der das regelmäßig spielt und einen vernünftigen Kartenpool hat. Das Format klingt auch leider nicht besonders spannend, wenn man sich anschaut was da so gespielt wird. Dennoch, ein GP vor der Haustür, da muss ich eigentlich mitmachen. Vielleicht findet sich ja jemand, der mir für das Event ein Deck leihen würde. Seht das als Aufforderung und Bitte an euch :)

Ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder.

Euer Schizzo

Endlich stand es vor der Tür. Das Großevent des Jahres für Legacy Spieler in Europa. Schon Monate im Voraus waren die Zugtickets von Düsseldorf nach Amsterdam (44€ für Hin und Rückweg pro Person) und das Hotel in der Nähe der Location (60€ für 2 Übernachtungen, in Amsterdam echt günstig) gebucht worden. Am Tag vorher machte ich mich dann mit Martin auf den Weg zum Oberhausener Bahnhof. Dort angekommen genehmigten wir uns ein Stück Kuchen im Cafe und zockten die ersten Magic Runden des Tages. Sein Reanimator gegen mein Spiral Tide. Ziemlich behindertes Matchup, eine Iona auf Blau ist mega unfair. Nur kommt die eben nicht immer und manchmal hat man auch die Zeit, den Wish auf Ravenous Trap zu spielen, wenn der Gegner so freundlich ist, 3 Karten in den Friedhof zu schmeißen. Fetchland plus Entomb oder ganz simpel Careful Study reicht da ja schon. Nichts desto trotz möchte man das Matchup wohl eher umschiffen. Aber da ich das Deck eh nur zum Testen dabei hatte, war es für mich relativ schnuppe. Etwas später kam dann auch David dazu und Dirk, der in Düsseldorf einsteigen wollte, benachrichtigte mich über die Verspätung unseres ICE. 50 Minuten. Wie toll, dass man erst ab 1h Verspätung sein Geld zurückbekommt. Das machen die doch absichtlich! Irgendwann kam der Zug dann doch an, aber trotz Reservierung war erst einmal nicht daran zu denken, sich hin zu setzen. Irgendeine höchst intelligente Frau war doch der Überzeugung, dass es vollkommen ok wäre, ihre drei Kinderwagen in den Gang zu stellen. Bis diese aus dem Weg geräumt werden konnten, vergingen einige Minuten, in der man die Gelegenheit bekam, die wahre Natur einiger Individuen kennen zu lernen. Da wäre zum Beispiel die erhabene Dame hinter mir, die mich ununterbrochen anrempelte und meinte, ich solle sie durchlassen. Dass vor mir alles voll war und ich selbst keinen Millimeter vorwärts konnte, war ihr natürlich unmöglich zu erkennen. Egal, ich bin ja ein höflicher Mensch und habe versucht es ihr verständlich zu machen. Woraufhin die Alte zickig wurde und das Argument der Woche an den Start brachte: „Ich habe doch reserviert!“ Ich konnte es mir dann natürlich nicht verkneifen ein wenig schnippisch zu antworten. „Klar, wenn das so ist, hebe ich sie natürlich auf meine Schultern und helfe ihnen beim Crowdsurfen bis zu ihrem Sitzplatz.“  Woraufhin die gute Frau dann meinte, ich solle nicht frech werden und ob ich selbst etwa einen Sitzplatz reserviert hätte. Als ich ihr dann erklärte, dass ich ebenfalls feste Plätze hätte und nur zum Spass hinter einer Meute anderer Menschen im Gang stehen würde, war die Tussi kurz vor dem Kollaps. Zum Glück waren in der Zwischenzeit die Kinderwagen in die Toilette verfrachtet worden und wir endlich in der Lage vorwärts zu gehen, bevor es weiter eskalieren konnte.

Am 4er Tisch mit Dirk wurden dann die Decks ausgepackt und ich spielte mit meinem Maverick gegen sein Snapcaster-Stoneblade. Interessantes Matchup. Am Ende kamen wir auf 6:0 für Maverick Preboard und 5:0 für Stoneblade Postboard. 4 Path to Exile mehr scheinen zusammen mit Snapcaster Mage auszureichen, um für richtig Ärger zu sorgen. Aber dass es vor und nach dem Boarden doch zu so krassen Ergebnissen gekommen ist, fand ich ein wenig verwunderlich, auch wenn die geringe Stichprobe natürlich nicht extrem Aussagekräftig ist. Was sagen denn die Leute von euch, die das Matchup schon erlebt haben?

Nun gut, endlich in Amsterdam standen wir vor der Entscheidung, ein Taxi zum Hotel zu nehmen oder lieber die Metro zu benutzen. Als wir das nette Angebot sahen, für 11€ 48h lang beliebig viel Metro zu fahren, nahmen wir dieses direkt an. Wieso gibt es sowas nicht im Ruhrgebiet? Da es dank der Zugverspätung bereits kurz vor 7 war, würde das Ticket genau bis Sonntag Abend reichen. Nach einigen Missverständnissen mit den Plänen der Metro wurde dann auch der Weg zum Hotel gefunden, das von der Metro Haltestelle wirklich einfach zu erreichen war und dank Google Maps auch ohne Probleme gefunden wurde. Nach kurzem Check In ging es dann auch direkt zur Side um sich für das Main Event anzumelden und lustiger Weise trafen wir auf dem Weg draußen auch direkt die ersten Bekannten, die Bottroper Fraktion. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ersten Magic Spieler, die man trifft, direkt gute Bekannte sind? Lange blieben wir allerdings nicht, da wir uns noch mit Essen und Trinken eindecken wollten. In der Nähe unseres Hotels machten wir dann auch direkt Bekanntschaft mit der „Dorfjugend“, die sich vor einer Dönerbude den Spass machte Passanten anzupöbeln. Mich persönlich interessierte das weniger, aber beim anschließenden Besuch im chinesischen Restaurant war Dies und unsere vergangenen Erfahrungen mit pöbelnden Mitmenschen das Hauptgesprächsthema. Mal abgesehen von den horrenden Preisen und dem fehlendem Nachschlag beim Reis (ist das in Amsterdam etwa nicht üblich, eine leere Reisschüssel wieder aufzufüllen?) war das Essen (bestehend aus Curry Rind, Süß-Sauer Hühnchen,  Schwein und pikanten Krabben) aber sehr lecker. Aber wirklich verarscht wurde ich bei den Getränken. Als einziger Anwesender, der kein Bier trinken wollte (ich trinke lieber leckere Sachen, Cocktails zum Beispiel), bestellte ich eine Cola (jaja ich weiß…). Ich bekam dann eine 0,2 Liter Fläschen und ein Glas, in das die Hälfte dieser Flasche gefüllt werden konnte. WTF? Alle anderen bekamen natürlich die 0,5 Liter Bierhumpen. Irgendwie fühlte ich mich anschließend genötigt, den Inhalt meines Glases auf Ex leer zu trinken. Keine Ahnung wieso. Nachdem wir unsere knapp 100 Ocken Rechnung bezahlt hatten, ging es zurück ins Hotel um bis 2 Uhr Nachts unsere Decks zu testen. Zum Beispiel Davids Merfolk gegen Dirks Snapcasterblade. Die Ergebnisse wirkten wie eine Wiederholung der Zugfahrtspiele. Als ich anschließend auch noch mit Spiral Tide gegen Dirks Deck antrat, schien klar zu sein, dass Dirk einfach grundsätzlich nur Postboard gewinnen würde. Der Plan für sein erstes Spiel würde also sein, Mulligan auf 0 zu machen, dann zu schauen was der Gegner spielt und ihn 2:1 zu besiegen. Oder so ähnlich. Naja gut, man kann ja wenigstens versuchen das erste Spiel zu gewinnen. Als es endlich daran ging, schlafen zu gehen, stellt mich das vor erhebliche Probleme. Da war zum einen Martins Schlafmaschine, die seinen Atem überwacht, damit er nachts keine Aussetzer hat. Die netten Darth Vader Geräusche führten zu einer tollen Geräuschkulisse, die zusammen mit Dirks regelmäßigem Husten beinahe wie Musik wirkte. David packte sich also direkt mal sein Kissen auf die Ohren, nur um als Erster einzuschlafen und ein nettes Sägegeräusch hinzuzufügen. Abschließend kamen dann noch die Türgeräusche aus dem Gang dazu, da bei jedem Durchgang eben jener Tür ein lautes Knallen zu vernehmen war. Tja, Schlaf wird ja eh überbewertet. Irgendwann war es dann auch schon kurz vor Sieben und gequält machte ich mich auf unter die Dusche. Immerhin bin ich dank EverymanTraining und als lebenslanger lucider Träumer in der Lage auch ohne Schlaf lange genug konzentriert zu spielen. Anschließend wurde das Hotel abgezogen, nachdem sie versuchten mich abzuziehen. 13€ für Frühstück? Hallo? Immerhin sagten sie, ich darf so viel nehmen wie ich möchte. Also mit ein paar belegten Broten, Rührei und Speck aufs Zimmer verschwunden und alle anderen versorgt. Als ich dann wieder runter ging, kam auch direkt die nette Frau vom Personal und meinte, ich dürfe nur im Restaurant essen, mitnehmen aufs Zimmer wäre verboten. Naja egal, die Anderen hatten ihr Essen schon und dann musste ich eben noch alleine Nahrung zu mir nehmen. Und dann war es endlich so weit. Legacy Grand Prix. Yeah. Zum Schluss hatte ich noch eine kleine Änderung am Sideboard vorgenommen und Engineered Explosives addiert, da mir Christians Anmerkung in den Kommentaren zu meiner Deckwahl bezüglich des Dredge Matchups durch den Kopf ging und ich gerne eine Antwort auf Tokens haben wollte, falls sie doch mal liegen sollten. Dass ich dank meiner quasi fünf-farbigen Manabasis die EE auch in MU benutzen könnte, in denen ich keine Tokens wegmachen wollen würde, war ein netter Bonus. Mein Deck sah also wie folgt aus: 4 Windswept Heath 2 Wooded Foothills 4 Savanne 1 Bayou 1 Plateau 2 Forest 1 Plains 1 Karakas 3 Wasteland 1 Maze of Ith 1 Dryad Arbor 1 Birds of Paradise 3 Noble Hierarch 3 Mother of Runes 1 Scavenging Ooze 1 Scryb Ranger 4 Stoneforge Mystic 2 Qasali-Pridemage 1 Gaddock Teeg 4 Aven Mindcensor 4 Knight of the Reliquary 1 Eternal Witness 1 Thrun, the Last Troll 4 Swords to Plowshares 2 Oblivion Ring 3 Green Sun’s Zenith 1 Umezawa’s Jitte 1 Sword of Light and Shadow 1 Batterskull 1 Garruk, Primal Hunter Sideboard: 2 Enlightened Tutor 1 Relic of Progenitus 1 Tormod’s Crypt 1 Bojuka Bob 1 Ethersworn Canonist 1 Null Rod 1 Aura Shards 1 Circle of Protection: Red 3 Orim’s Chant 2 Path to Exile 1 Engineered Explosives Relativ pünktlich ging es dann auch los und da ich keine Byes hatte, durfte ich sofort im grünen Bracket anfangen. Einige Spieler haben ja vor Random Decks Angst, da viele typische Legacy Decks gegen Random schlecht aussehen, da sie gegen die DTB gepimpt sind. Maverick gehört zu den Decks, die Random ziemlich einfach besiegen und daher machte ich mir keine großen Sorgen. 1 Runde: Drew Rosen aus Amerika mit UGB  inkl Snapcaster aka das neue Team Amerika

Drew scheint ein sympathischer Gegner zu sein, da wir uns vor Start noch ein wenig unterhalten und über Enchantress lästern. Ich gewinne den Würfelwurf und beginne mit Zenith auf Arbor, woraufhin mein Gegner meint „Oh, this will be interesting.“ Er legt nur Polluted Delta und sagt go. Ich lege Savanne und sage auch Go, da ich keine Lust habe ins Spellsnare zu rennen und mein Mindcensor offen ist. Drew legt daraufhin ein Underground Sea und möchte Fetchen. Mein Vogel wird von einem Daze erwischt, also kann er sich das Bayou suchen und mit dem geflooteten schwarzen Mana kommt eine Hymn to Tourach auf mich. Die Erwischt aber nichts wirklich Wichtiges und in meinem Zug kann ich dann eine Mother of Runes und den Stoneforge resolven, der mir den Batterskull sucht. Mein Gegner steht unter Zugzwang und tötet meinen Stoneforge mit Smother. Ich resolve anschließend einen Knight und mein Gegner einen Tarmogoyf, der mir einfach total egal ist. Mit meinem großen Knight beginne ich ihn zu schlagen und spiele einen Pridemage, der eine Spell Snare abbekommt. Mein Gegner ist dennoch in einer schlechten Situation und spielt Doom Blade auf Mother, nachdem ich ihr Schutz gebe spielt er ein weiteres Doomblade auf den Knight. (Meiner Meinung ein falsches Play, umgekehrt wäre es richtig gewesen, wieso, siehe gleich) Ich habe also nur noch eine Mutter und gebe meinen Zug ab. Er greift mit Goyf an, ich deklariere Mutter als Blockerin und möchte ihr Schutz vor Grün geben. Mein Gegner macht Snapcaster auf Doomblade, woraufhin ich Scryb Ranger flashe und die Mutter enttappe und Schutz vor Schwarz gebe. In meinem Zug habe ich Swords für seinen Goyf und einen Zug später einen Zenith auf Knight. Kurz darauf ist er tot. Das zweite Spiel läuft ähnlich. Er spielt Hymne und Removal und dank Snapcaster noch mehr Removal, aber ich hab einfach zu viele Tiere und renne ihn platt. Anschließend fragt er mich, was ich denn für ein Deck spiele, weil er das noch nie gesehen habe. Typisch Ami, keine Ahnung von Maverick, dem Deck das seines einfach kaputt macht. 1:0 / 2:0 2 Runde: Florian Dietze aus Deutschland mit GW Maverick

Yeah, Mirror Match. Damit habe ich eigentlich extrem gute Erfahrungen gemacht in letzter Zeit und da ich mich selbst nun nicht als den schlechtesten Spieler sehe, gehe ich eigentlich zuversichtlich ins Spiel. Wie immer entwickelt sich eine Materialschlacht, die letztlich dadurch entschieden wird, dass ich nicht einen einzigen Knight oder ein Wasteland finde um des Gegners Tower of the Magistrate loszuwerden und auch keinen einzigen Pridemage oder Zenith auf eben jenen, um des Gegners Sword of Feast and Famine loszuwerden. Nach 30 Minuten und Lebenspunkteständen die ständig zwischen 10 und 30 hin und herschwankten, auf beiden Seiten, gehe ich dann doch down. Im zweiten Spiel sieht es super für mich aus. Mit meinem Mindcensor störe ich des Gegners Zenithe, Fetchländer und Stoneforge, aber ich kann wenig Druck aufbauen, da er mal wieder den Random Tower von oben zieht und ich kein Wasteland. Er legt dann fröhlich 2 Mother of Runes, Scryb Ranger und Knight of Reliquary und beginnt mich zu hauen. Eine ziemlich miese Situation für mich und ich brauche dringend eine Lösung. Da er sich für einen Zenith, der nichts gefunden hatte, ausgetappt hatte, mit Ausnahme des Towers, roch ich meine Chance und gab meinem Mindcensor mit meiner Mutter Schutz vor Grün, equippe eine Jitte und greife an. Er enttappt Knight durch Ranger, opfert ein Land und findet natürlich ein Land um den Tower zu aktivieren und meine Jitte nutzlos zu machen. Schade, hätte er nichts gefunden, wäre das mein Spiel gewesen. So werde ich kurz darauf vom Knight gekillt. Nach dem Spiel erklärt mir mein Gegner, dass er die Mindcensor rausgeboardet hat und er überrascht ist, wie gut die im Mirror sind. Gnaarrrrrrrrgh. Und dagegen verliere ich. Super. (Florian, wenn du das hier liest, nichts für Ungut) Aber so ist halt das Mirror, wer besser zieht, gewinnt, da hilft leider häufig auch keine Erfahrung oder Skill. 1:1 / 2:2 Runde 3: Gijs de Goeijen aus Holland mit UWr Stoneblade

Hier gibt es nicht viel zu erzählen. Die Spiele laufen ähnlich wie in Runde 1, nur dass das Removal Swords heißt und nicht Doomblade oder Smother. In beiden Spielen gewinnt letzlich ein Zenith auf Thrun und ich gewinne jeweils mit über 20 Lebenspunkten. 2:1 / 4:2 Runde 4: Elmar van Eeghen aus Holland mit Elfball Der Name kommt mir irgendwie bekannt vor, ich weiß aber nicht woher. Als ich sehe, was mein Gegner spielt, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Es gibt glaub ich kein schlimmeres Matchup für Maverick als Comboelfen. Da spiel ich tausend mal lieber gegen Doomsday. Turn 2 kann ich mir zwar eine Jitte suchen, aber ich bin tot bevor ich wieder enttappen kann. Mein Gegner geht mir aber gehörig auf die Nerven, weil er zwischenzeitlich 4 Minuten lang 2 Länder tappt, entappt, tappt, entappt, 1 Land tappt, entappt, 2 Länder tappt… So schwer kann es doch echt nicht sein. Keine Ahnung ob er stallen wollte oder einfach dämlich war. Ersteres erscheint mir irgendwie sinnlos, wenn man Comboelfen spielt, aber was weiß ich. Als er mir dann die Combo mit Mirror Entity erklären will, erkläre ich ihm kurz, dass dies nicht notwendig ist, da ich das Deck selbst dabei habe und seit Jahren spiele. Meine Hand für Game 2 sieht dann aus wie der blanke Hohn. Orim’s Chant, Ethersworn Canonist, Swords to Plowshares, Swords to Plowshares, Engineered Explosives, Forest, Wasteland. Also Mulligan. Die nächste Hand hat erneut einen Chant und Explosives, aber sonst nichts Großartiges. Ich finde auch kein drittes Land und muss irgendwann die Explosives auf 1 Zünden, weil ich sonst durch Mirror Entity Combo gekillt werde. Chant stoppt seine Glimpse of Nature aber dann kommt ein neuer Wirewood Symbiote und ich werde für 5 Millionen angegriffen. Schön, dass ich nach 4 Runden gegen meine beiden Petdecks spielen musste und natürlich auf den Sack kriege. Karma warum hasst du mich? 2:2 / 4:4 5 Runde: Vincent Brenner aus keine Ahnung mit mono U Merfolk.

Auf in den Elimination Modus. Mulligan auf 5 ist da keine große Hilfe, aber da ich gegen Merfolk spiele nicht wirklich schlimm. Mother kommt durch, Stoneforge bekommt eine Force ab und mein Zenith auf Scryb Ranger leistet mir fortan gute Dienste. Irgendwann hau ich ihn dann tot weil er gegen Mother plus Ranger einfach nicht durchkommt. Im zweiten Spiel gibt es erneut Mulligan auf 5 und diesmal startet mein Gegner mit einer druckvolleren Hand. Mutavault und Aether Vial. Turn 2 Silvergill Adept. Turn 3 Lord of Atlantis und Kira, Great Glass-Spinner. Auf meiner Hand habe ich Oblivion Ring, Sword to Plowshares und einen weiteren Oblivion Ring. Leider nur 1 weißes Mana. Bei ihm kommt dann noch der Coralhelm Commander im Doppelpack und ich bin tot weil ich die Flieger nicht weg bekomme. Im dritten Spiel läuft alles wie üblich, dicke Männer, Equipemt und Removal sind größer als Fische. 3:2  / 6:5 Runde 6: Rob Verheyen aus den Niederlanden mit TES

Auch dieser Name kommt mir bekannt vor, bin mir aber nicht sicher ob das was bedeuten soll. Ich meine, wenn ich gegen einen Chinesen namens Lee Chang spielen würde, hätte das wohl auch keine große Aussagekraft. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob sein Deck nun TES war oder eine Abwandlung, letztlich sehe ich weder Doomsday noch Past in Flames, dafür Burning Wish und rote Riten. Ich gewinne den Würfelwurf, was super ist und lege Turn 2 einen Mindcensor. Da mein Gegner vorher mit der Gitaxian Probe gesehen hat, was kommt, hat er gar nicht erst versucht abzugehen. Ich spiele anschließend Zenith auf Gaddock und gehe ein wenig schlagen. Mein Gegner versucht mit Fetchländern mana zu finden, fizzelt aber dank dem Mindcensor (und wir beide kriegen ein Warning, weil er in dem Moment seine Bib durchsacht hat, als ich auf die Uhr geschaut habe und daher zu spät eingeschritten bin). Kurz bevor er tot ist, versucht er dann abzugehen, spielt rote Riten und Lion’s Eye Diamond, sucht sich mit Burning Wish den Grapeshot und killt Gaddock und Aven Mindcensor. Dann castet er Infernal Tutor, woraufhin ich meinen nächsten Vogel spiele und er stirbt. 4 Vögel Maindeck hat doch seine Vorteile. Im zweiten Game killt er mich in seinem zweiten Zug, bevor in meinem zweiten wieder der Vogel gekommen wäre. Dafür hab ich im dritten Spiel den Chant auf der Hand, den ich auch schön offen halte, statt etwas auszuspielen, was mein Gegner wohl nicht so toll findet, als er ihn mit der Probe sieht. Er macht dann Turn 2 Burning Wish auf Duress und nimmt mir Turn 3 den Chant, aber da ich ja angefangen habe, liegen bei mir bereits 3 Mana und damit kommt der Mindcensor (den er auch durch die Probe gesehen hat). Ich beginne auf ihm herum zu schlagen, er hat aber keine passende Antwort und wird vom Vogel totgeprügelt. Anschließend erklärt er mir, er hätte nur einen weiteren Wish gebraucht, weil er genug Storm zusammen bekommen hätte um über Wish auf Tendrils of Agony zu killen. Aber er musste ja seinen Wish auf Duress benutzen um mein Chant loszuwerden, weil er Maindeck keine Antwort auf den Chant hatte, da er damit nicht gerechnet hatte. Fazit? Ja, ich spiele lieber gegen solche Combo Decks als gegen Elfen. 4:2 / 8:6 Runde 7: Rafael Traver aus Spanien mit Zoo

Beide spiele sind schnell erzählt. Ich hab Equipments und Postboard Explosives auf 1 (4-1 Tausch yeah) und Circle of Protection: Red. Ich gewinne das erste Spiel auf 22 Leben, ohne je unter 10 gefallen zu sein. Das zweite gewinne ich auf 41 und war nur zwischenzeitlich bei 9. Also stehe ich nun 5:2 und auf einmal kommt der Glaube zurück, dass ich doch Tag 2 schaffen könnte, wenn ich etwas Glück habe. (Und da ist der Fehler… ich hab niemals Glück) 5:2 / 10:6 Runde 8:  Dirk Wiesner aus Deutschland mit mono R Goblins

Faires Matchup, bei dem es extrem darauf ankommt die ersten 3 Züge nicht ins Hintertreffen zu geraten. Da ich nicht weiß wogegen ich spiele, halte ich eine super Hand … gegen alles bis auf Goblins. Denn er gewinnt den Würfelwurf und macht gleich Druck und ich hab keinerlei Removal auf der Hand. Mit 2 Dismember haut er sich den Weg frei und ich bin im Arsch. Im zweiten Spiel läuft es, wie es sollte. Ich hab Removal und einen Stoneforge, der mir eine Jitte sucht. Dieser wird abgeschossen aber dann kommt Thrun, der mit equipter Jitter das Spiel nach Hause fährt. Im dritten zeigen meine 7 Karten folgendes: Wasteland, Fetchland, Maze of Ith, Batterskull, Swords to Plowshares, Zenith, Wasteland. Kann man das halten? Nachdem mein Gegner lange überlegt ob er halten kann und sich dafür entscheidet nicht nach Paris zu fahren, halte ich ebenfalls. Er legt los mit Wasteland und Aether Vial. Was ist an dieser Stelle das richtige Play? Ich entscheide mich sein Wasteland zu wasten. Er hat kein zweites Land und gibt ab. Ich lege Fetchland und sage go. Er bringt noch den Goblin Lackey rein, der im Angriff von meinem Swords gefressen wird. Er legt ein Wasteland. In meinem Zug Waste ich erneut sein Wasteland, er bringt eoT den Warren Instigator rein… ja super. Der haut mich natürlich und bringt ihm schön Kreaturen rein. Er gibt ab. Ich lege Maze of Ith und gebe ab. Er zieht von oben Wasteland Nummer 3, killt meine Maze und bringt erneut Kreaturen rein. Ich bin tot. Ich hab mich lange gefragt, ob ich hätte anders spielen können/sollen oder ein Mulligan richtig gewesen wäre, aber so schlecht fand ich meine Hand eigentlich nicht, er hatte nur einfach immer die passende Antwort. 5:3 /  10:8 Tja, damit war ich raus und meine Lust auf eine letzte Runde war auch verflogen. Die meisten Bekannten von mir waren zu dem Zeitpunkt auch schon raus, Byes hin oder her. Meine Zimmerkumpel waren ebenfalls ausgeschieden, auch wenn David die letzte Runde noch spielen wollte und mit seinem Merfolk Deck gegen Zoo gewann und daraus einen tollen Abschluss zog. Ich schaute mir noch ein wenig Feature Matches an und wie unheimlich schlecht einige Leute doch spielen können, es aber trotzdem durchs Turnier schaffen. Letztlich, wenn man keine Byes hat, ist eine gehörige Portion Glück wohl notwendig um Tag 2 zu machen. Mit Byes scheint es aber durchaus machbar zu sein und ich persönlich hätte mit 3 Byes bei gleichem Verlauf ja auch zu 2 gespielt. Aber gut, dann wäre eh alles anders gekommen. Für den nächsten Legacy Grand Prix sind auf jeden Fall Trials angesagt. Trotz des unerfreulichen Ergebnisses kann ich mir kaum Vorwürfe machen, da ich keinen echten Spielfehler auf meiner Seite sehe und nur die letzte Mulligan Entscheidung für Fragwürdig halte. Und so oder so, ich hatte eine Menge Spass und deshalb war ich ja da. Erfolg wäre natürlich super gewesen, aber in erster Linie bin ich ja nicht deswegen hingefahren, auch wenn das Viele natürlich anders handhaben. Am Ende des Tages gingen wir schließlich in eine völlig überforderte Pizzeria und  durften locker eine halbe Stunde warten, bevor wir überhaupt bedient wurden. Die Pizza war auch nicht so pralle und ich durfte erneut mit einem Spirituosenglas gefüllt mit Cola anstoßen. Eine Cocktailbar wäre mir lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben. Irgendwann musste ich dann dem fehlendem Schlaf Tribut zollen und so fiel ich zurück im Hotel beinahe sofort in den erholsamen Traumzustand. Am nächsten Tag wurden zum Frühstück die am Vortag gekauften Brötchen samt Aufschnitt verspeist und das Zimmer pünktlich geräumt. Die Frau an der Rezeption wirkte extrem verpeilt und wollte beim auschecken weder Zimmerschlüssel haben noch Rechnung rausgeben. Bevor man aber irgendwelche Strafen zahlen muss, lieber darauf bestehen und so kamen wir dann durch die Rechnung auch zu der Erkenntnis, dass zu den Hotelkosten noch Steuern zu zahlen sind, die noch nicht inbegriffen waren. Irgendwie eine Sauerei. Aber gut, die 3€ mehr pro Person sind nun wirklich nicht das Problem gewesen, sondern eher das Prinzip. Am Veranstaltungsort wollten David und Martin ein Two Headed Draft Side Event spielen, Dirk konnte ich leider nicht überreden und so spielten wir Legacy. Er mit meinem Maverick und ich mit meinen Elfen. Zuerst erschien für mich kein Gegner, also besorgte der Judge schnell einen Freiwilligen, der den Platz übernehmen sollte. Der Herr war Finne und hieß Hannu Vallin. Er erklärte mir anschließend, dass er von Grand Prix zu Grand Prix reist und so viele Side Events mitspielt wie nur möglich, um sich über Planeswalker Punkte für die Pro Tour Honolulu zu qualifizieren. Er wäre auch für die Worlds qualifiziert, wird aber dort wohl auf das Hauptevent verzichten und lieber Side Events spielen, weil das mehr Punkte gibt. Herzlichen Glückwunsch Wizards, ich hatte ja gehofft, dass es niemand Vernunftbegabten geben würde, der sich auf so einen Scheiß einlässt, aber auf den Worlds auf die Weltmeisterschaft zu verzichten um Side Events zu spielen? Wie Mongo ist das denn? Ich könnte mich an dieser Stelle sehr lange über Planeswalker Punkte auslassen, aber das verschiebe ich mal.

Naja, ich habe dann schon Schlimmes geahnt und gewitzelt, dass er bestimmt mit Manaless Dredge die Side Events grindet. Er verneinte nur und macht dann Turn 1 Gemstone Mine in Putrid Imp. Knapp daneben… Gegen die langsamere Manaless Variante habe ich mit Elfen eine gute Chance, so werde ich einfach zerpflückt, weil er Turn 2 noch das Cephalid Coliseum legt und dann einfach für 24 dredgt. Im zweiten Spiel hab ich den Turn 3 Kill auf der Hand, aber er 2 Cabal Therapy in Turn 2 und Firestorm. Tja, dann halt nicht.

Ich schaue dem Dirk noch zu, wie er mit meinem Maverick Deck ein Kuldotha Red auseinander nimmt, dabei einige Entscheidungen trifft die nicht so gut sind, aber letztlich durch den Lifegain und Removal und im zweiten Spiel durch Circle of Protection: Red und Explosives nie wirklich in Gefahr gerät. Während Dirk also weiter spielt, unterhalte ich mich mit seinem Gegner und spiele ein wenig Elfen vs Kuldotha. Ich fange an mit „just Llanowar Elves“ und mach dann den Turn 2 Kill. Was dazu führt, dass mein Gegner in den nächsten Spielen jeweils das gleiche Play an den Start bringt. „Just a Lightning Bolt for your Llanowar Elve“. Im Endeffekt bin ich aber überrascht, dass das Kuldotha Deck doch relativ gut mitspielen kann und in den Games, in denen es anfängt und einen Bolt für mein erstes Play halt, auch gewinnt. Wir wechseln anschließend und ich spiele mit seinem Deck und er mit meinem. Dabei stellt sich heraus, der gute Mann ist Franzose, der in Schottland lebt und auch gerne Deutsch lernen würde. WTF? Ich spreche ihn dann darauf an, dass dies doch eher untypisch ist, woraufhin er sich über seine Landsleute auslässt, weil diese keine Fremdsprachen können und er froh seie, dass die neue Generation durch Globalisierung und insbesondere durch die Entwicklung des Internets endlich anfängt Englisch zu lernen. Insgesamt unterhalten wir uns ungefähr 2h über dies und das und zocken dabei. Natürlich stellt der Herr eine Ausnahme für den typischen Franzosen dar, aber trotzdem hat sich mein Bild was die Franzosen angeht doch ein wenig gewandelt. Letztlich hab ich so meine Chance auf ein weiteres Side Event verquatscht, aber das war nicht weiter tragisch. Noch schnell ein Display gekauft und mit Martin und David einen Winchester Draft hingelegt und hinterher im Burgerking am Bahnhof bzw im ICE auf dem Rückweg zu viert gedraftet. Kurz nach Mitternacht, also Montag morgens war ich dann wieder zu Hause. Der Trip war auf jeden Fall super und ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder ein Legacy Grand Prix in Europa stattfindet. Am besten direkt mit ein paar Tagen Urlaub verbinden und ab geht die Post. Pros: + Legacy ist einfach ein diverses und spassiges Format + viele verschiedene Leute aus verschiedenen Ländern kennen gelernt und fast durchweg sympathisch, besonders hervorzuheben der Franzose aus Schottland + Unsere Vierer Reisegruppe und der typische Trashtalk + Problemlose Anreise und perfekte Anbindung vom Hotel zum Veranstaltungsort Cons: – Tag 2 verpasst – musste natürlich ausgerechnet gegen meine eigenen Petdecks spielen und verlieren – von den Deutschen, die ich persönlich gut kenne, hat es leider niemand in Tag 2 geschafft. – Die Öffnungszeiten und Preise in Amsterdam – Die Cola Gläser – Die Betten im Hotel Tja, für mich persönlich heißt es nach einem halben Jahr erst einmal Abschied nehmen von GW Maverick (mal sehen wie lange ich das durchhalte, immerhin macht das Deck einfach extrem viel Bock) und auf die Suche nach dem nächsten Deck, dass ich spielen möchte. Evtl zurück zu Elfen? Immerhin ist meine Liste aus der Pre Zenith Zeit und eine Überarbeitung wäre mal dringend nötig, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Flexibilität des Zenithen nicht gleichzeitig erheblich auf die Geschwindigkeit des Decks einschlägt und damit eher eine Verschlimmbesserung wäre. Definitiv etwas, dass ich noch herausfinden muss. Andererseits habe ich extrem Bock mal wieder blaue Kontrolle in die Hand zu nehmen, allerdings keine Lust mir den Snapcaster zu besorgen. Und überraschender Weise haben mir die Testspiele mit Spiral Tide sogar Spass gemacht, sodass ich das vlt auch mal auf einem Turnier spielen werde, wenn ich die Timespiral raus und dafür die Past in Flames hinzugefügt habe. Time will tell. Der Schizzo ist auf jeden Fall weiterhin dem Legacy verfallen und wir lesen uns spätestens nach dem 11. November wieder, denn da findet das nächste Turnier in Dinslaken statt. Wir sehen uns hoffentlich vor Ort.

Mein Maverick Deck habe ich gerade Hier vorgestellt. Die letzte Testmöglichkeit für mich war Legacy in Dinslaken am 14.10. Hier gibt es nun einen kleinen Turnierbericht und alle Ergebnisse und die Decklisten der Top3.

Insgesamt fanden sich erneut 10 Spieler ein, genau wie beim ersten Spieltag, allerdings mit einigen Auswechslungen. Das Potential für mehr als 16 Spieler ist also definitiv da. Danke an dieser Stelle noch mal an Christian Fern, der einige Leute zusammen getrommelt hat. Thumbs up.

Leider hat es eine Person nicht geschafft, rechtzeitig vor Ort zu sein, da der namentlich nicht zu erwähnende Spieler in Duisburg vergeblich nach unserem Jugendzentrum geschaut hat. Das Telefonat mit Christian war aber super. Die Suche nach dem Auto mit dem grauen Farbton. 😉

Jedenfalls ging es dann relativ pünktlich in Dinslaken los.

1 Runde) Norbert mit GW Maverick

Norbert spielt eine nicht ganz optimale Liste, da ihm einige Karten aktuell fehlten (Maze of Ith, Mindcensor…). Das erste Spiel gewinne ich aber durch seinen Spielfehler. Ich habe eine Jitte, einen Batterskull und einen Scryb Ranger . Er einen Pridemage und 2 Mother of Runes. Ich greife mit einem mit Jitte bewaffnetem Ranger an und er sagt einfach ok. Dank der Jitte rüste ich dann die Mütter ab und das Spiel ist kurz darauf vorbei. Dabei hatte sich Norbert doch extra kurz vorher den Pridemage mit einem Zenithen gesucht um die Jitte zu zerstören. War wohl kurzzeitig in seinen Gedanken woanders.

Im zweiten Spiel habe ich immer die Nase vorne. Irgendwann macht er Enlightened Tutor auf Platinum Angel. Dazu muss erwähnt werden, dass er am Samstag vorher in Leverkusen mehrere Spiele durch diesen Engel gewonnen hat. Da gabs so Moves wie: Gegner spielt Show and Tell. Norbert mach ET auf Platinum Engel, zieht mit Horizon Canopy den Engel, Gegner guckt doof. Naja, gegen mich bringt er nicht viel, ein Removal und kurz darauf ist Game.

1:0 (2:0)

2 Runde) Dirk mit NO Bant

Im ersten Spiel gibt es eine nette Materialschlacht, er haut mich mit einer Clique auf 6 runter, aber ich bin ein wenig schneller, weiß aber ehrlich gesagt nicht mehr, warum.

Im zweiten Spiel zeigt er mir warum Natural Order auf Progenitus in Turn 3 immer noch eine fiese Sache ist.

Im dritten Spiel macht er Mulligan auf 1 Fetchland und zündet das nicht, als ich einen Mindcensor in Zug 2 spiele. Er meinte hinterher, er war gerade in Gedanken dabei, dass ein Fetch auf ein Dual ihn tötet, wenn ich ein Wasteland habe und er daher das Risiko nicht eingehen wollte. Naja, so ist das Spiel trotzdem vorbei. Letztlich gewinnt man eben auch mal Spiele, weil der Gegner kurzzeitig mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache ist oder schlichtweg keine Länder zieht.

2:0 (4:1)

3 Runde) Sasche mit einer Dreadnought liste plus Delver of Secrets

Im ersten Spiel kommt der Delver Turn 2, flippt Turn 3 und haut mich alleine tot, weil Sascha einfach auf alles was ich spiele die direkte Antwort hat. Leider hat er dann auch den Counter für den Scryb Ranger und dann ist ein fliegendes Nacatle einfach zu viel.

Im zweiten Spiel kommt der Delver Turn 1, flippt Turn 2, schart den Pflug in Turn 3. Er hat daraufhin nichts relevantes und ich haue ihn mit einer Armee aus Dorks tot.

Im dritten Spiel kommt der Delver erneut Turn 1, flippt Turn 2 und startet den Beatdown. Ein Thoughtseize meines Gegners stellt ihn vor die Entscheidung, meinen Mindcensor zu nehmen den ich spielen kann oder den Thrun, den ich nicht spielen kann. Er nimmt den Vogel. Ich topdecke Land und lege Thrun. Wir starten einen Damage Race, in dem er vorne liegt, ich dank Noble Hierarch aber aufholen kann. Sascha ist dann letztlich bei 6 Leben, ich bin nächsten Zug tot, da topdecke ich einen weiteren Noble Hierarch und Sascha spielt die Force, geht durch Lifeloss auf 5 und mein Thrun kommt für lethal Damage. Hätte er nicht geforced, wäre er für 6 hauen gegangen, was aufs gleiche rausgekommen wäre. Spiel gewonnen durch Topdeck Hierarch. Yeah.

3:0 (6:2)

Runde 4) Stephan mit Snapcaster-Stoneblade

Spiel 1 wird eine epische Materialschlacht, in der Stephan beinahe Decktod geht. Wir prügeln uns gegenseitig mit Kreaturen, zerstören unsere Kreaturen, legen Equipments und irgendwann bin ich tatsächlich bei einer einstelligen Lebenspunkte Anzahl und einem Board, das für meinen Gegner gut aussieht. Doch dann kommt mein Garruk, Primal Hunter und stellt meinen Gegner vor ein riesiges Problem. Ich gehe langsam aber sicher durch Batterskull und Swords wieder auf 26 Leben hoch, mein Gegner Brainstormed durch seinen Jace wie ein Irrer auf der Suche nach Antworten. Die Findet er irgendwann dann im Snapcaster Mage, den er jede Runde durch das Riptide Laboratory wieder ausspielt und mir damit alles countert was ich ausspiele und alle seine Removal doppelt benutzen kann. Ich finde leider keine Wastelands und werde dann nach 35 Minuten so sehr dezimiert, dass ich zusammen schiebe. Snapcaster im Lategame ist ziemlich dreckig.

Im zweiten Spiel bin ich zum ersten mal screwt und verliere ohne große Gegenmaßnahmen.

3:1 (6:4)

Das reicht leider, dank schlechterem Score, nur zu einem dritten Platz.

Stephan wird erster und bekommt 3 Scalding Tarn, zweiter wird Marcel Kroll und bekommt 2 Marsh Flats. Hier die Standings:

Das dritte Turnier findet am 11.November statt. Ich hoffe auf zahlreiches erscheinen, damit wir die 10 Spieler mal überbieten können.

Hier noch die Decklisten der ersten Beiden. Platz 3 könnt ihr in meinem vorigen Blogeintrag nachlesen.

Platz 2: Marcel Kroll

4 Tarmogoyf 4 Nimble Mongoose 1 Vendilion CLique 4 Daze 4 Force of Will 4 Brainstorm 4 Ponder 4 Stifle 4 Spell Snare 4 Lightning Bolt 2 Dismember 3 Fire // Ice 4 Tropical Island 4 Volcanic Island 4 Wasteland 4 Misty Rainforest 2 Flooded Strand

2 Tormod’s Crypt 2 Krosan Grip 3 Spell Pierce 2 Red Elemental Blast 3 Submerge 2 Mind Harness 1 Pyroclasm

Platz 1: Stephan Kansy mit Snapcaster-Stoneblade

4 Spell Snare 4 Force of Will 4 Brainstorm 4 Swords to Plowshares 2 Spellstutter Sprite 3 Snapcaster Mage 3 Counterspell 1 Repeal 4 Stoneforge Mystic 1 Batterskull 1 Sword of Feast and Famine 2 Vendilion CLique 2 Riptide Laboratory 3 Mishra’s Factory 1 Karakas 3 Tundra 5 Island 1 Plains 4 Windswept Heath 4 Flooded Strand 1 Misty Rainforest 3 Jace, the Mind Sculptor

4 Spell Pierce 4 Path to Exile 2 Oblivion Ring 1 Wrath of God 1 Umezawa’s Jitte 2 Tormod’sy Crypt 1 Relic of Progenitus

Einige Tage lang schwankte ich hin und her, ob ich meine Deckwahl für Amsterdam ändern soll. Nach einigen Spielen mit verschiedenen Stoneblade Varianten bin ich dann letztlich zum Schluss gekommen, bei Maverick zu bleiben. Immerhin kann ich das Deck mittlerweile im Schlaf pilotieren und eine Woche vorher auf ein anderes Deck umzuschwenken, schien mir in Anbetracht der nicht vorhandenen Testmöglichkeiten nicht die klügste Wahl. Es ging also nur noch um das Finetuning meiner GW Liste, bei der letztlich das Sideboard die meisten „Probleme“ macht. Doch bevor ich großartig etwas erzähle, hier meine aktuelle Maindeck-Liste:

4 Windswept Heath 2 Wooded Foothills 3 Savanne 1 Bayou 1 Plateau 2 Forest 1 Plains 1 Karakas 1 Sejiri Steppe 3 Wasteland 1 Maze of Ith

1 Dryad Arbor 1 Birds of Paradise 3 Noble Hierarch 3 Mother of Runes 1 Scavenging Ooze 1 Scryb Ranger 4 Stoneforge Mystic 2 Qasali-Pridemage 1 Gaddock Teeg 4 Aven Mindcensor 4 Knight of the Reliquary 1 Eternal Witness 1 Thrun, the Last Troll

4 Swords to Plowshares 2 Oblivion Ring 3 Green Sun’s Zenith 1 Umezawa’s Jitte 1 Sword of Light and Shadow 1 Batterskull 1 Garruk, Primal Hunter

Wer sich mit dem Deck ein wenig auskennt, wird sofort ein paar Besonderheiten erkennen. Die meisten davon stammen aus der MM Zeit und dem entsprechendem Meta. Um mal auf ein paar Punkte einzugehen:

1) Wieso Bayou und Plateau?

Die Antwort lautet Hive Mind. Die alternative in den beiden Slots wären für mich Horizon Canopy. Da die Vergangenheit gezeigt hat, dass die wenigsten Hive Mind Spieler damit rechnen, dass man ihren Pact (Pact of the Titan und Slaughter Pact)zahlen kann, ist die Inkludierung dieser beiden Länder eine gute Möglichkeit das MU von einem stark negativen zu einem gewinnbaren zu machen, ohne großartig das Deck einzuschränken. Die große Frage ist nur, ob Hive Mind jetzt noch eine so große Rolle spielen wird, wie vor dem MM Bann. Ich persönlich möchte gerne darauf vorbereitet sein und daher diese Anpassung.

2) Warum nur 3 Mother of Runes?

In letzter Zeit finde ich die Mutter immer schlechter. In der Regel tut sie genau eine Sache: Sie fängt ein Removal. Und das vollkommen egal ob sie direkt eines abbekommt, bevor sie aktiv wird, oder nicht. Denn auch wenn sie aktiv ist, kann man sie meistens nicht benutzen, da man ihre Aktivierung offen halten muss, um das gegnerische Removal inaktiv zu halten. Wirklich gut ist die Mutter daher nur, wenn der Gegner keine Removal hat und man daher seine Kreaturen unblockbar machen kann oder umgekehrt seinen eigenen Chumpblocker unsterblich. Ich erwische mich in letzter Zeit immer wieder in der Situation, dass ich eine aktive Mutter habe und weiß, dass der Gegner ein Removal hat. Also proviziere ich den Gegner, in dem ich meine Mutter benutze und ihn vor die Wahl stelle: Entferne nun meine Mutter, oder meine „gefährliche“ Kreatur. Entscheidet er sich für die Mutter, ist es wie vorher. Die Mutter hat das Removal gefangen, das sie vorher inaktiv gehalten hat. Nimmt er eine andere Kreatur, kann ich ab jetzt meine Mutter aktiv benutzen. Letztlich halte ich diese Karte daher für nicht mehr so gut, wie sie mal war. Wenn ich statt der Mütter direkt mehr Bedrohungen spielen würde, würde beinahe das Gleiche herauskommen. Die Bedrohung fängt ein Removal. Der einzige Grund, warum ich sie doch noch spiele, ist ihre Wichtigkeit im Combo Machtup, in dem sie tunlichst meine Hatebärchen beschützen soll. Wie seht ihr das?

3) Wieso das volle Playset Stoneforge Mystic?

Viele halten 3 für die richtige Anzahl. Ich persönlich möchte eigentlich gegen fast jedes Deck früh einen SM spielen. Häufig fängt er sich eh den Couter und dann ist man froh, einen weiteren spielen zu können. Egal ob gegen Aggro oder gegen Control, der Mann ist einfach viel zu gut, ihn nicht vier mal zu spielen, auch wenn man dann die Gefahr eingeht, dass er im Lategame nichts mehr suchen kann.

4) Wieso 4 Aven Mindcensor?

Eigentlich stellt sich die Frage nicht, aber trotzdem spielen viele ihn nicht im Playset. Der Mann ist unsere beste Karte gegen Doomsday und ist eigentlich in jedem Matchup super. Natural Order, Stoneforge Mystic, Green Sun’s Zenith, Fetchländer… es gibt wohl kaum ein Deck, gegen das man keinen liegen haben möchte. Und selbst gegen diese ist er ein fliegender Equipment Träger. Volles Playset, ohne Wenn und Aber.

5) Wieso Oblivion Ring?

Andreas meinte letztens zu mir, er hat in all den Jahren Legacy noch nie gegen jemanden gespielt, der ORinge nutzt, nur bei mir sieht er sie ständig. Die Karte ist einfach viel zu universell und bietet außerdem eine der wenigen Möglichkeiten, gegen einen liegenden Emrakul eine Lösung zu finden. Hier stellt sich also wieder die Frage, wie häufig wird man nach dem Bann von MM noch Sneak and Show into Emrakul, the Aeons Torn erleben? Wie oben schon erwähnt, bin ich gerne vorbereitet, daher diese ungewöhnliche Wahl.

6) Welches Sword of…?

Ich glaube über diese Frage kann man lange streiten. Feast and Famine? Light and Shadow? Fire and Ice? War and Peace? Jedes hat Vor und Nachteile und letztlich muss da wohl jeder für sich selbst entscheiden, was er für wichtiger hält. Im Stoneblade Deck ist sicherlich das Feast and Famine zu bevorzugen, im Maverick nehme ich aktuell lieber Light and Shadow.

7) Warum 1 Garruk, Primal Hunter?

Weil er Spiele gewinnt, die keine andere Karte gewinnt. Viele spielen hier die einzelne Sylvan Library. Bisher hat mich der eine Garruk noch nie enttäuscht, tatsächlich würde ich gerne noch einen Zweiten spielen. Time will tell.

8 ) Warum nur 3 Green Sun’s Zenith?

Weil die besten Karten in diesem Deck weiß sind und man recht selten durch die Grünen gewinnt, zumindest ist das bei mir ständig so. Aus diesem Grund habe ich die Vierte raus genommen und den Garruk rein getan, bisher bin ich damit absolut zufrieden. Die Hauptaufgabe des Zenithen ist sowieso der Ramp in Runde 1. Alle weiteren die man zieht sind in Ordnung, aber nur in bestimmten Matchups wirklich wichtig.

Tja, das war der einfache Teil. Kommen wir nun zum problematischen, das Sideboard.

Als erstes stellt sich die Frage, ob man ein Enlightened Tutor Sideboard spielen möchte oder nicht. Ich persönlich sage ja dazu, da mir die Flexibilität wichtig ist. Durch diese Prämisse kann man einzelne Sideboard Karten benutzen, die ansonsten niemals den Platz wert wären.

Hier erstmal die Karten, die für mich gesetzt sind:

2 Enlightened Tutor 1 Relic of Progenitus 1 Tormod’s Crypt 1 Bojuka Bob 1 Ethersworn Canonist 1 Null Rod 1 Aura Shards

Damit hat man dem Graveyard Hate ausreichend Platz gewidmet. Gerade gegen Manaless Dredge reicht das immer. Ich glaub ich das hab MU noch nie verloren. Gegen schnellere Varianten siehts natürlich böse aus, aber das sind mir 2-3 weitere Slots nicht wert. Immerhin hat man durch Knight, Zenith und Ooze insgesamt 13 Karten, die dem Gegner potentiel den Friedhof madig machen, das sollte genügen.

Null Rod und Aura Shards sind für mich zwei immens wichtige Sideboard Karten, um gegen Decks zu gewinnen, gegen die man ansonsten ziemliche Probleme kriegen kann. Affinty, MUD und co. Nicht überall ein Metafaktor, aber auf einem großen Event muss man sich nun mal vor die Wahl stellen, ob man gegen alles ein bischen haben möchte, oder sich lieber auf bestimmte MUs konzentriert. Sobald aber eine einzelne Sideboard Karte das Potential hat, Spiele im Alleingang zu gewinnen, ist sie auch 1 Slot wert.

So, nun haben wir noch 7 Plätze frei und damit das Hauptdilemma. Ich versuche mal zu kategorisieren.

A) Wir brauchen mehr Hate gegen Combo.

4 Mindcensor, 1 Gaddock (plus 3 Zenithe), 1 Canonist (plus 2 Tutoren) ist ok, aber nicht ausreichend. Ich persönlich möchte an diese Stelle gerne Hate einbauen, der kein Permanent ist, um dem Combo Mann die Antwortmöglichkeiten schwer zu machen. Insofern sind es hier wohl 2-3 Orim’s Chant, die nebenbei auch noch ganz gut sind, wenn der Gegner Sneak Attack spielt.

B) Enchantment und Artefakt Hate

Früher waren bei mir 2-3 Krosan Grips gesetzt. Da man immer weniger Counterbalance sieht und man durch Zenith auf Priemade eine adäquate Antwort hat, sind diese bei mir mittlerweile geflogen. Durch Pridemages, Oringe und Aura Shards habe ich schon ein paar Antworten auf einzelne Permanents und daher stellt sich mir die Frage, ob ich wirklich mehr brauche. Daher tendiere ich hier zur Serenity, damit man auch eine potentielle Antwort gegen Enchantress hat. Richtig glücklich bin ich nicht, aber aus Platzmangel muss das reichen.

C) Creature Hate

2 Path to Exile oder 0. Tatsächlich braucht man gegen die meisten Aggro Decks keine Path. Diese sind hauptsächlich fürs Mirror und gegen Decks, die mit Riptide Laboratory auf Snapcaster Mage im Lategame ziemlich nerven können.

D) Control Hate

Braucht man den eigentlich? Gegen die meisten Decks, die man als Control bezeichen könnte, sehen wir gut bis ausgeglichen aus. Viele schwören hier auf Choke. Das Problem ist, dass Tutor auf Choke ultra mies ist und wir gegen diese Decks keinen Kartennachteil haben wollen, also wenn müssten wir schon 2-3 spielen, wofür mir persönlich der Platz fehlt. Dazu kommt – und das ist der Hauptgrund – dass die meisten aktuellen Control bzw Tempo Decks durch simplen Kreaturen Beatdown wie Vendilion Clique, Spellstutter Sprite, Snapcaster Mage und Stoneforge Mystic gewinnen. Oder durch Random Dorks wie Tarmogoyf. Gerade gegen Stoneblade hilt ein Path to Exile also fast genau so gut. Gerade durch den Bann von MM sieht man weniger Hardcore Control Decks und daher ist mir das Choke keinen Platz mehr wert, ich kann aber verstehen, wenn das einige Leute anders sehen.

E) Weitere Targets für den Tutor.

Da wäre zum einen der Circle of Protection: Red. Hilft gegen Natural Oder auf Progenitus. Nebenbei auch super gegen Burn und Zoo Decks mit hohem Rotanteil. Dann wäre da noch Sundial of the Infinite, wenn man viel Hive Mind erwartet. Und natürlich auch noch weitere Equipments, sprich, andere Schwerter. Dueling Grounds falls man Goblins oder andere Tribes erwartet. Und tatsächlich auch ein Emrakul, wenn man Spiral Tide und Painter Servant Spielern ein wenig Schwierigkeiten bereiten möchte. Auch der Phyrexian Metamorph ist eine valide Option.

Insgesamt also ziemlich schwierig und ich werde sicherlich noch bis Freitag am Sideboard rumfummeln. Auf eure Meinungen bin ich gespannt.

Hat noch jemand das Gefühl, dass Wizard (bewusst oder unbewusst) das Legacy Meta negativ beeinflusst? Um der Frage nach zu gehen, denken wir doch ein wenig zurück. Erinnert sich noch jemand an den Mystical Tutor? Ja es gab eine Zeit, da wurde (vor allen Dingen in Amerika) extrem viel Reanimator und Ad Nauseam Tendrils gespielt, da diese Decks durch den flexiblen Einsatz vom Mystical Tutor unheimlich konstant waren und auch auf Hate reagieren konnten. Das führte in Amerika zu einem ziemlichen Ungleichgewicht und Wizards sah sich genötigt den MT im Legacy zu bannen. Es wurde heftig diskutiert, ob das ganze wirklich notwendig war und wie immer gab es zwei Seiten der Medaille. Ich war damals der Meinung, dass der Bann nicht notwendig war, aber durchaus verständlich. Viele waren der Meinung, dass es ziemlich kurzsichtig ist, Bannings nur vom amerikanischen Meta abhängig zu machen, eine Aussage, der ich prinzipiell zustimmen möchte. Letztlich hat sich der Tumult schnell beruhigt, weil die Meisten damit leben konnten. Denn Storm Decks mussten sich zwar ein wenig adaptieren – weg vom Ad Nauseam – und heute gibt es Epic Storm, Doomsday und co. Einzig das Reanimator Decks musste eine ziemliche Leidenszeit durchmachen, da es viele für unspielbar hielten. Das Meta wandelte sich und wurde wesentlich aggro lastiger. Survival oft he Fittest war der dominierende Archetyp, allerdings mit vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten. Ob man Iona durch Loyal Retainer wieder beleben wollte, mit mehreren Vengevine den Gegner totprügeln oder mit der Ooze Combo einfach den Instant Kill hinlegt, es gab viele verschiedene Möglichkeiten dieses Deck zu spielen. Gerade durch die unheimliche Flexibilität war das Deck auch unter guten Spielern sehr beliebt, weil man zum einen die Möglichkeit hatte, auf Bedrohungen des Gegners zu reagieren und Antworten zu suchen (Pridemage, Faerie Macabre, Canonist ect), zum anderen durch gutes vorrauschauendes Spiel belohnt werden konnte. Ob es nun letztlich die Ooze Combo, die Vengevines, die Flexibilität oder was ganz anderes war, Wizard entschied sich, dem einen Riegel vorzuschieben und bannte das Survival. Meiner Meinung nach war es damals definitiv zu früh. Nur weil viele Spieler keine Lust hatten sich zu überlegen, wie man Survival Decks besiegt und daher selbst auf den Train aufgesprungen sind und gerade in Amerika mal wieder Survival dominant war, musste es ihrer Meinung nach entfernt werden. Ich trauere auch heute noch einer meiner Lieblingskarten hinterher, aber in erster Linie weil ich noch Zeiten miterlebt habe, als man das Survival nur benutzt hat, um einen Squee in einen Tarmogoyf zu verwandeln. Das Meta wandelte sich erneut, mit Time Spiral, Metalworker und co wurden neue Karten ins Format gelassen, die auch direkt unterschiedliche Auswirkungen hatten. Einen richtigen Paukenschlag gab es dann aber erst als New Phyrexia gespoilert wurde. Mental Misstep. Ich glaube noch nie in den vergangenen Jahren wurde so extrem über eine Karte diskutiert wie über den Mental Misstep. Ich denke jeder hat sich schon genug Gedanken dazu gemacht, die meisten Meinungen sind festgefahren. Dennoch will ich hier auch mal meinen Senf dazu geben. Wir allen wissen, wie wichtig der Würfelwurf ist. Oftmals ist er entscheidend, ob wir ein Spiel gewinnen oder zusammen schieben. Viele One-Drops wie Aether Vial, Lackey, Sensei’s Divining Top, Putrid Imp und co brauchen eine direkte Beantwortung, die on the Draw meist nur durch Force of Will machbar war, also mit Kartennachteil. Der MM veränderte diese Situation. Der Würfelwurf verlor an Bedeutung. Plötzlich konnte man ohne Kartennachteil mitspielen, wenn der Gegner anfangen durfte. Das machte das Meta fair und ausgeglichen. Wenn man sich die letzten Monate anschaut, erkennt man, dass alle 3 Hauptarchetypen, Aggro, Control und Combo gleichermaßen vorhanden waren. Es gab unterschiedliche Decks und alle hatten ihre Vor und ´Nachteile. So sollte ein Meta aussehen. Natürlich gibt es immer irgendein Deck, das regional die Nase vorne hat. In Deutschland wird zum Beispiel viel Maverick gespielt, was in den USA quasi nicht vorhanden ist, dafür gibt es dort eine Menge blauer Control Decks. In den Niederlanden rennen viele Combo Spieler herum. Und so weiter und so fort. So sollte ein Meta aussehen, so war es fair. Trotzdem wurde weiterhin über Mental Misstep diskutiert. Dabei kann eine Karte, die per se einfach nur 1 zu 1 abtauscht und gewisse Konditionen erfüllen muss (der Gegner spielt einen Spruch für 1 und ich hab entweder ein blaues mana oder noch mindestens 3 lebenspunkte frei), nicht broken sein. Natürlich gab es Decks, die durch MM härter getroffen worden sind, aber die Spieler haben angefangen sich anzupassen. Dredge Spieler haben erkannt, dass der Putrid Imp nicht mehr so häufig resolved, also gab es die Entwicklung des Manaless Dredge. Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Doch insgesamt war die Magic Welt viel zu konservativ, was höchst wahrscheinlich mit der Natur der meisten Legacy Spieler zu tun hat. MM ist eine Karte, die theoretisch in jedem Deck spielbar war, aber dennoch, bis auf Ausnahmen, nur in Blauen gespielt worden ist. Ein Zoo Spieler meinte mal zu mir, MM zerstört sein Deck. Da hab ich ihn gefragt, wieso er es nicht selbst spielt, da es doch seinen Gameplane unterstützt. Von der offensichtlichen Anwendung, gegnerische MM countern zu können, hatte man so eine Möglichkeit gegnerische Blocker in der ersten Runde und Removal auf die eigenen Männder zu countern um so tempoorientiert dem Gegner möglichst Schnell 20 Schaden an den Kopf zu werfen. Aber seien wir ehrlich, wie viele Spieler haben das ausprobiert? Ich will nicht behaupten, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, sicherlich gibt es Decks in die MM nicht reingepasst hat, aber die Community war diesbezüglich meiner Meinung nach viel zu engstirnig. Ich habe schon häufig genug blau gespielt in meinem Leben, zufällig hatte ich in den letzten Monaten aber eine Blau freie Zeit (da ich Anfang des Jahres meine Jaces für 80 € das Stück verkauft habe und daher auf blau verzichtet habe, bis ich vor kurzem die Jaces für den halben Preis wieder neu gekauft habe) und habe daher nicht ein einziges Mal MM gespielt, aber war häufig in der Situation, dass einer meiner Schlüsselsprüche von eben jener Karte gecountert worden ist. Dennoch fand ich es niemals unfair oder zu stark. Im Gegenteil. Selbst Combo Spieler meines Vertrauens haben keine Probleme mit MM gehabt, da alle wichtigen Combo Bestandteile in der Regel 2 oder mehr Mana kosten und daher der MM zwar behindern kann, aber eben keine Spiele gewinnt. Oder man nehme Reanimator Decks, die nach dem Bann vom Mystical Tutor von der Bildfläche verschwanden, durch MM aber wieder aufleben konnten (und natürlich auch durch die Hilfe von Jin Gitaxies), obwohl doch MM selbst die Karte ist, die eigentlich alle wichtigen Spells des Reanimator Decks countert. Der MM war also eine gute Karte, ohne Frage, der das Würfelergebnis weniger wichtig machte und ein faires Spiel und gesundes Meta gefördert hat. Doch leider führten viele gute Legacy Spieler aus den USA, die selbst gerne blau spielen dazu, dass er gebannt wurde. Selten in meinem Leben habe ich eine dümmere Entscheidung gesehen und zum ersten mal bin ich der definitiven Meinung, dass das Banning falsch ist. Auch hier hat man sich ausschließlich nach dem amerikanischen Meta gerichtet, obwohl das weltweit einfach nicht representativ ist. Eines der stärksten Decks ist nun mal Maverick und das war dort gar nicht existent. Würde sich Wizard nach dem deutschen Meta richten, wäre vermutlich der Grüne Zenith gebannt worden. Das wird hoffentlich nicht passieren. Dennoch ist die ganze Aktion extrem zweifelhaft und als Ergebnis wechseln nun haufenweise Spieler in die Combo Region. Zusätzlich mit dem Druck von Past in Flames habe ich das Gefühl, dass ein neuer Combo Winter bevorsteht. Während man früher mit dem guten Mindscensor durchaus mal ein Spiel gegen Doomsday gewinnen konnte, hilft das kein bisschen, wenn der Gegner sich mit Brain Freeze selbst millt und einfach alles aus dem Graveyard spielt. Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der in den letzten Wochen eine Menge für den Legacy Grand Prix Amsterdam getestet hat. Und im Prinzip ist das alles jetzt für die Katz. Die Star City Games Open am Wochenende hat direkt den Einfluss von Past in Flames gezeigt, auch wenn die Deckideen noch ein wenig verfeinert werden müssen. Plötzlich muss man sich überlegen, ob man die Anzahl an Combo Hate im Sideboard verdreifacht oder gar ein anderes Deck wählt. Meiner Meinung nach hat Wizard viel zu häufig und zu schnell ins Legacy Meta gegriffen, mit der Ausrede des amerikanischen Metas, obwohl es nicht vergleichbar ist mit dem von zb Europa. Aber wer weiß, vlt ist es für Sie gar nicht unpassend, wenn Legacy ein Combo Format wird und dadurch einige mit dem Gedanken spielen werden, nach Modern abzuwandern. Ich jedenfalls werde den Mental Misstep vermissen, obwohl ich ihn selbst niemals gespielt habe. Und ich bin gespannt, wann Past in Flames gebannt werden wird. Naja und was heißt das für die nahe Zukunft? Ich habe keinerlei Ahnung, was ich in Amstardam zocken soll und dabei ist nur noch eine Woche Zeit zum testen. Zum Glück gibt es kommendes Wochenende das volle Programm. Angefangen am Freitag in Dinslaken. Würde mich freuen das eine oder andere neue Gesicht zu sehen, immerhin sollte man die letzte Möglichkeit nutzen, sein Deck zu tunen… oder sich überhaupt für eines zu entscheiden.
Nach Wochenlangem Hin und Her war es nun endlich so weit. Das erste selbst veranstaltete Turnier in Dinslaken stand vor der Tür. Ein wenig Bange war mir dann doch, als die komplette Bottroper Crew absagen musste, aber letztlich haben sich dann, nicht zuletzt dank Arno, zehn Leute eingefunden um sich gemütlich Karten an den Kopf zu schmeißen. Ohne viel Hick und Hack konnte es dann direkt losgehen. 1 Runde) Ich selbst bin mit meinem aktuellen Pet Deck GW angetreten und in der ersten Runde durfte ich dann direkt gegen Davids Merfolk Deck antreten. Das Matchup ist schon sehr vorteilhaft und das sieht man auch direkt im ersten Spiel. Er hat eine Druckvolle Hand ohne Counter und sieht sich schnell einer Mother of Runes und einem Knight of the Reliquary gegenüber und als dann mein Green Sun’s Zenith noch einen Scryb Ranger holt, ist sein Coralhelm Commander auch kein Problem mehr. Er kann nicht mehr großartig angreifen, ich kann mich aufbaun, kurz darauf hab ich auch schon gewonnen. Im zweiten Spiel sieht es besser für ihn aus, er hat ein Mental Misstep für meinen Noble Hierarch und beginnt mit multipleten Lords und 2 Mu Mutavault auf mich einzuschlagen. Und gegen die hilft eine Mother of Runes nicht wirklich, wie ich schmerzhaft feststellen muss. Verplant Sein Nummer 1 am Tag. Ich kann mich dann doch mit einem Ranger und der Dryad Arbor ein wenig durch die Gegend stallen und finde eine neue Mutter, werde aber trotzdem langsam aber sicher auf 1 runtergehauen. Wir beide spielen nicht besonders super, er verliert einen Lord of Atlantis weil er nicht an die Enttapp Fähigkeit des Rangers denkt sondern nur an das Auf die Hand nehmen. Ich finde ein Sword of Light an Shadow und kann dank Ranger connecten und mir Lebenspunkte und Mutter zurückholen. Endlich schaffe ich es, mich zu stabilisieren und kann die Boardkontrolle übernehmen und etwas später finde ich dann Stoneforge Mystic und Knight of Reliquary und gewinne dann doch noch. Doch ich muss mich bedanken, dass David seinen Merfolk Sovereign in eine Force of Will gesteckt hat statt seinem Lord of Atlantis. Denn meine Stallsituation hätte einen unblockbaren Angreifer nicht überlebt. 1:0 / 2:0 2 Runde) Ich muss gegen Andreas und sein URG Tempo Deck antreten. Im ersten Spiel läuft sein Deck komplett ohne Tempo ab, was auch am Mulligan auf 6 liegen kann und irgendwann kann ich einen Stoneforge Mystic resolven, dessen gesuchter Batterskull das Spiel gewinnt. Da helfen auch keine 4 Tarmogoyf auf der Gegenseite. Im zweiten Spiel dagegen werde ich nach Mulligan auf 6 komplett vom Mana abgeschnitten. 2 Stifle, 2 Wasteland und Mental Misstep und Lightning Bolt für Noble Hierarch und Bird of Paradise und ich spiele nicht wirklich mit. Das dritte Spiel ist zum ersten mal ein richtiger Schlagabtausch, da ich anfange kann ich direkt auf ein Basic Forest fetchen und habe noch eine Plains auf der Hand, was mir das ausspielen von Sprüchen ziemlich einfach macht. Ich gehe zwar zwischenzeitlich auf 8 Leben, aber ein Sword of War and Peace macht nicht nur Druck sondern gibt mir auch Leben zurück. Letztlich kann das Tempo Deck nicht gewinnen, wenn der Gegner mitspielt und Kreatur um Kreatur hinlegt. 2:0 / 4:1 3 Runde) Nun muss ich gegen Arno spielen, was mir nicht besonders gefällt, da er ein GBW Hass Deck auf die Beine gestellt hat. Mit Veteran Explorer rampt er sich Mana hoch, während ich nur 3 Basics spiele. Pernicious Deed, Eternal Witness, Sun Titan und Garruk, Primal Hunter vernichten mich ohne Chance. Im zweiten Spiel kann ich den Spieß umdrehen und Druck machen und dank meinem eigenem Garruk nicht nur das Board mit Tokens voll spammen sondern auch schön Kartennachziehen, damit nach einer Deed wieder nachgelegt werden kann. Soviel Hass kann selbst Arno nicht aufbringen und so geht es ins dritte Spiel. Das ist schnell erklärt. Mulligan auf 4. Mächtige Starthand mit 2 Basics. Noble Hiararch und Sword to Plowshares. Arno rampt doppelt mit Veteran Explorer, wodurch ich das dritte Basic suchen kann. Ich hab also genug Mana um mitzuspielen, aber keine Karten um sie auszuspielen. Damit gewinnt man gegen Recursion.Deck nicht wirklich. 2:1 / 5:3 4 Runde) Auf auf ins Mirror Match gegen Björn. Ich denke, mit meiner Liste im Mirror ganz gut aufgestellt zu sein und das beweist sich auch, trotz gegnerischer Sylvan Library kann ich alles handeln was er auffährt, selbst Druck legen und zeigen dass meine zwei Aven Mindscensor toller sind als seiner. Wir kloppen dennoch schön aufeinander rum, aber da ich mehr Flieger habe und ein Sword of Light and Shadow kann ich das Spiel gewinnen. Witzig ist auch, wie ich seinen Thrun, the last troll mit meinem eigenen entsorge, nur um den dank Sword wieder auf die Hand zu bekommen. Das zweite Spiel ist ähnlich, ich resolve auch noch einen Garruk und dessen Macht ist Björn absolut ausgeliefert. 3:1 / 7:3 Insgesamt gibt es 3 Spieler die 3:1 stehen und die Plätze 2-4 belegen (Arno, Ich und Andreas, in der Reihenfolge). Da nur die ersten drei Spieler bei 10 Teilnehmern Preise bekommen, tut es mir ein wenig um Andreas Leid, da er so den undankbaren vierten Platz hat. Erster wird Christian mit einem Stoneblade-Faeries Deck. Schade, dagegen hätte ich lieber gespielt als gegen Arno. :) Kommen wir also zu den Standings.

Standings

Die Gesamttabelle sieht nach dem ersten Spieltag natürlich genauso aus. Ich hoffe es hat allen Teilnehmern Spass gemacht. Am 14 Oktober geht es weiter mit dem zweiten Spieltag. Vielleicht trauen sich ja dann ein paar mehr Leute aus dem Ruhrgebiet nach Dinslaken. Ich verspreche euch, es lohnt sich. Zum Abschluss noch die Decklisten der Top3 1 Platz Christian Bauduin mit Faerie-Stoneblade

4 Stoneforge Mytic 1 Batterskull 1 Sword of Feast and Famine 3 Vendilion Clique 3 Spellstutter Sprite 4 Brainstorm 4 Sword to Plowshares 3 Force of Will 4 Mental Misstep 2 Counterspell 4 Ancestral Vision 4 Jace, the Mind Sculptor 3 Tundra 3 Volcanic Island 4 Flooded Strand 3 Island 1 Plains 3 Mutavault 3 Wasteland 3 Scalding Tarn 1 Riptide Laboratory

Sideboard: 2 Elspeth, Knight Errant 3 Red Elemental Blast 3 Relic of Progenitus 2 Spell Pierce 3 Wrath of God 1 Force of Will 1 Batterskull

2 Platz Arno Serowy mit GBW Recursion Hass

1 Dryad Arbor 1 Fleshbag Marauder 1 Harmonic Sliver 1 Scavenging Ooze 1 Thrun, the Last Troll 2 Kitchen Finks 2 Sun Titan 2 Wall of Blossoms 3 Eternal Witness 3 Veteran Explorer 4 Swords to Plowshares 3 Maelstrom Pulse 4 Cabal Therapy 4 Green Sun’s Zenith 1 Recurring Nightmare 4 Pernicious Deed 2 Garruk, Primal Hunter 1 Phyrexian Tower 2 Plains 2 Savannah 2 Swamp 3 Bayou 3 Windswept Heath 4 Forest 4 Verdant Catacombs

Sideboard: 3 Ethersworn Canonist 4 Leyline of the Void 2 Retribution of the Meek 3 Sadistic Sacrament 3 Summoning Trap

3 Platz Alex Socha mit GW Maverick

1 Dryad Arbor 1 Birds of Paradise 3 Noble Hierarch 3 Mother of Runes 1 Scavenging Ooze 1 Scryb Ranger 4 Stoneforge Mystic 2 Quasali-Pridemage 1 Gaddock Teeg 4 Aven Mindscensor 4 Knight of the Reliquary 1 Eternal Witness 1 Thrun, the Last Troll 4 Sword to Plowshares 2 Oblivion Ring 3 Green Sun’s Zenith 1 Umezawa’s Jitte 1 Sword of Light and Shadow 1 Batterskull 1 Garruk, Primal Hunter 4 Windswept Heath 2 Wooded Foothills 3 Savanne 1 Bayou 1 Plateau 2 Forest 1 Plains 1 Karakas 1 Sejiri Steppe 3 Wasteland 1 Maze of Ith Sideboard: 2 Grand Abolisher 1 Ethersworn Canonist 1 Null Rod 1 Aura Shards 1 Serenity 1 Sworf of War and Peace 1 Enlightened Tutor 1 Relic of Progenitus 1 Tormod’s Crypt 1 Bojuka Bob 2 Path to Exile 1 Circle of Protection: Red