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Limited Lullaby: KTK Booster #5

Willkommen zurück, Freunde der Entscheidungen!

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, gibt es in letzter Zeit „nur“ Booster-Diskussionen auf meinem Blog. Außer Commander komme ich im Moment nicht übermäßig dazu, Constructed zu spielen. Das soll sich aber ändern, wenn ich Ende des Jahres auf diesem Event in Hanau shuffeln werde! Nun aber zum Booster 🙂

20141019_105554 Booster 5 30x30

Klick! Für größer 🙂

Wer hat sich letztes Mal über mangelnde Farbe beschwert!? Niemand? Ok. Trotzdem hat sich der Algorithmus beim Erstellen der Sheets für diesen Booster in der Produktionsstätte von MtG gedacht „Take this!“. Wie immer könnt ihr auf den Booster starren und eure Wahl treffen, bevor ihr euch meine Gedanken dazu durchlest. Denkt daran: Erster Booster, erster Pick; mit Rarepick nach dem Turnier und postet mir unter dem Blog-Eintrag eure Meinung! Bisher war der Kommentar-Bereich immer recht gefüllt, das gefällt und soll natürlich so bleiben 😉

Was fällt uns auf…

Da wir nicht unter Zeitdruck stehen, lassen wir den Booster erst einmal auf uns wirken. Ist das wirklich das erste Päckchen mit einem Triland? Anscheinend! Außerdem haben wir – dank einer Foil – ganze vier Uncommons zur Auswahl (rein theoretisch). Die Common-section scheint auf den ersten Blick eher aus Füller-karten zu bestehen, zumindest springt mich davon nichts als First Pick an.

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More colours, more fun! Unser allererstes Triland in dieser Artikelreihe und alle anderen Karten sind entweder nicht ausreichend stark für einen First Pick oder zu bunt? Take the fixing! In Sultai-Farben wird nicht sonderlich viel weitergegeben, sodass wir hier eine gute Chance haben sollten.

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Hordely Timemate… moment.. Timed Reinforcements! Nein, klingt auch nicht richtig. Die Uncommon mit Raid eben! 😉 Die Stats auf diesem Reittier sind zwar nicht sehr überragend, der Effekt kann aber gerne mal den restlichen, notwendigen Druck liefern, um unseren Gegner niederzureiten.

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Warriors! Ich erkenne ein System. Tatsächlich ist dieser Booster voll mit Karten für ein BW Warrior Deck. Agent of Acquisitions, anyone? Blöd. Chief of the Scale bringt jedenfalls die Rechnungen unseres Gegners im Kampf durcheinander und kann hin und wieder auch für eine Überraschung sorgen, wenn der Effekt vergessen wird.

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Nun gehen mir die Optionen aus… eventuell kann man Mardu Skullhunter picken, wenn man sich mit den anderen Möglichkeiten nicht anfreunden möchte. Macht aber keinen Sinn, da Timely Hordemate und Chief of the Scale beide dasselbe Kriegerthema unterstützen und generell stärker sind. Wenn man sich hier ganz raushalten will, gibt es noch den Warden of the Eye (für alle Unerschrockenen – aus Sicht der Manabase) und Savage Punch (für alle Wilden – aus Sicht des Bären).

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What would Nico do? Opulent Palace. Das Kriegerdeck ist zwar stark, jedoch bin ich nicht scharf darauf, mir die Picks mit drei anderen Leuten teilen zu  müssen. Ansonsten macht mich leider rein gar nichts an… außer dem Triland.

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Und nun ihr! Was würdet ihr picken?

PS: Dieses Jahr lesen wir uns nicht mehr, daher schon einmal Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Die Zimmer für Hanau sind gebucht, im neuen Jahr werde ich also ausführlich (wenn es gut lief) oder weniger ausführlich (…) vom Standard PTQ und vom Modern PPTQ berichten! The Grind is real! Bis bald! 🙂

10 Gedanken zu „Limited Lullaby: KTK Booster #5

  1. jashinc

    Ich finde den Hordemate viel zu schwach. Auch die Rare macht mir zu wenig für nen Firstpick. Das Triland ist die sichere Option, ich würde mich hier aber für einen Archetypen entscheiden. Da noch andere Warriorkarten im Pack vorhanden sind, nehme ich nicht den Chief sondern drafte Jeskai-Kontrolle mit dem Warden.

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  2. Vormi

    Ich hätte denke ich die Ascendency genommen, einfach weil ich noch nie Temur gedraftet hab und hier sozusagen n Entry-Pick vorhanden wäre 😀

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  3. Zeromant

    Ich würde Savage Punch und Mardu Skullhunter ja nun wirklich nicht als Füller bezeichnen. In späteren Boosterrunden, wenn man seinem Deck bereits eine entsprechende Ausrichtung gegeben hat, sind das beides völlig akzeptable Firstpicks!

    Hier sollte es jedoch eine andere Karte sein – meiner Meinung nach eindeutig, wenn man alle Aspekte abwägt, obgleich nicht mit riesigem Abstand. Ich halte mich aber mit der Namensnennung erst einmal noch zurück, denn ich hatte zuletzt den Eindruck, dass nach meinem Analysen nicht mehr allzu viel gepostet wurde.

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  4. Nico

    Ich würde den Savage Punch nehmen, da ansonsten keine Karte (außer der dreifarbigen Temur Ascendancy) grün ist, mit der Taktik habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Und Savage Punch ist ja eigentlich auch eine gute Karte.

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  5. Lord Sonntag

    Ich liebe Sultai im draft! Es macht Spaß und ist stark. Das mit den Kriegern würde ich gar nicht erst anfangen, dafür gibt man viel zu viel weiter. Ich nehme hier ganz klar das Tri-land.

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  6. Rob Anybody

    Realistischerweise kann die Wahl nur auf Chief oder das Triland fallen, das Powerniveau der dreifarbigen Karten ist nicht so viel höher, dass es das entsprechende Risiko rechtfertigt.
    Ich nähme das Triland – wegen Kenntnis meiner Draftrunde, denn bei den letzten Malen haben immer drei bis vier Leute versucht, Warriors zu draften.

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    1. grozoth

      Ich sehe ebenfalls Chief und Triland vorne und würde im ersten Pick zum Chief greifen. Horsemate sehe ich nur dann als den besseren Warrior, wenn kein oder nur wenig schwarz gespielt wird. Das weiß ich aber im ersten Pick noch nicht.
      Als dritte Karte würde ich den Warden nehmen.

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  7. Zeromant

    Hier werden ein paar Denkfehler gemacht. Der dickste ist, seinen Firstpick zu stark darauf auszurichten, was man weiter gibt. Das mag bei einer knappen Entscheidung den Ausschlag geben, wird aber generell weit überschätzt (und im bunten Khans-Draft noch einmal besonders). Die Leute, welche hinter Euch sitzen, müssen sich an EUCH orientieren, nicht umgekehrt! In zwei Boosterrunden bedient Ihr Euch zuerst und drängt sie damit automatisch aus Euren Farben heraus.

    Das Konzept, sich unbedingt mit den hinter einem Sitzenden vertragen zu wollen, weist gleich mehrere Schwächen auf:

    1. Es nimmt Euch die Möglichkeit, auf Euren eigenen Vordermann zu reagieren, was aus bereits angeführten Gründen viel wichtiger ist.

    2. Ihr könnt gar nicht einschätzen, ob diese „anderen Warrior-Karten“ (die in Wirklichkeit keineswegs nur für Warrior-Decks interessant sind – Skullhunter in BG oder Hordemate in RW sind kein bisschen schlechter!) auch wirklich als nächstes genommen werden. Genau so, wie sich hier Stimmen für Temur Ascendancy, Savage Punch, Warden of the Eye und Opulent Palace finden, können sich auch die Drafter hinter Euch für diese Karten entscheiden; insbesondere dann, wenn sie zu ihren eigenen vorigen Picks passen.

    3. Wenn hinter Euch ein Spieler eine absolute Bombe geöffnet hat, wird er sich auch noch mehrere Picks lang daran klammern (was prinzipiell auch die richtige Herangehensweise ist), bis er wirklich deutliche Signale erhält, dass eine andere Draftstrategie für ihn vorteilhafter ist.

    Deswegen sind fast alle hier genannten Argumente gegen Chief of the Scale hinfällig. Wenn Rob aber natürlich immer mit den selben Leuten draftet und fest davon ausgehen kann, dass Warriors an diesem Tisch überdraftet sein werden, ist das natürlich ein guter Grund, auf eine andere Strategie auszuweichen.

    Einen anderen Denkfehler illustriert Jashin hier, der sich mit seinem Firstpick gleich endgültig auf eine Strategie festzulegen gedenkt. Natürlich versucht man möglichst von Anfang an kohärent zu draften, aber selbst mit einer absoluten Bombe muss man immer noch die Augen für einen möglichen Wechsel offen halten. Ebenso wie man nach hinten im Draft der Boss ist, muss man bereit sein, von vorne her „Anweisungen“ zu befolgen. Je stärker die eigenen frühen Picks sind, desto mehr lohnt es sich natürlich, eine Zeit lang stur zu bleiben und zu sehen, ob man seinen Plan durchsetzen kann; aber es gibt immer einen Punkt, an dem man nachgeben muss. (Das ist auch der Grund, warum man dreifarbige Firstpicks weitgehend vermeidet.) Ein Warden of the Eye ist auf jeden Fall nicht stark genug, um bereits eine feste Draft-Strategie zu formulieren.

    Was meiner Vermutung nach einige hier nicht genügend berücksichtigt haben ist, wie starkt Chief of the Scale bereits ohne Warrior-Synergien ist (die in BW aber zwangsläufig kommen werden)! Ein 2/3er für 2 Mana dominiert in einer Morph-Umgebung das frühe Spiel. Daher ist er die einzige Karte im Booster, welche stark genug ist, um über das Triple-Land gepickt zu werden. Wenn man besonderen Wert darauf legt, offen zu bleiben oder Grund zu der Annahme hat, dass BW generell overdraftet sein wird, ist Opulent Palace vertretbar, aber alle anderen Optionen können hier, wie Rob richtig sagt, nicht mithalten.

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  8. Pingback: News Reforged | Seventyfive Slots

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