Dies und Das

Hallo und herzlich Willkommen zu einem weiteren Blogeintrag!

Heute habe ich kein konkretes Thema, ich wollte einfach mal ein paar kleine Dinge zum Thema Magic und Spiele im Allgemeinen in einem Beitrag zusammenballen.
Unter meinen Freunden bin ich wohl der Kreative weshalb ich es mir zur Aufgabe gemacht habe immer die Augen aufzuhaben, wenn ich irgendetwas cooles zu dem Thema Games finde. Und das geht über alle erdenklichen Sparten. Ich empfehle übrigens jedem den alten verstaubten SNES wieder auszupacken. Old School Feeling!

Computerspiele

Bei Computerspielen hatten wir irgendwann keine Lust mehr ständig Counter-Strike oder Warcraft 3 Maps durchzusuchten, weshalb es mir die Indie Games angetan haben. Und es gibt soviele davon, und niemand kennt sie! Mein erster Versuch ein neues PC Spiel bei uns zu etablieren war Magicka. Das sollten noch die Meisten hier kennen, wir kannten es auch, aber irgendwie hat es nicht so gut gezündet. Vielleicht lag es daran das wir mehr damit beschäftigt waren uns gegenseitig zu töten, als die Geschichte zu spielen, aber mehr als an zwei Tagen haben wir es nicht gespielt. Damals kannte ich auch schon viele (2 Spieler) Spiele (3 Spieler), die ich gerne gespielt hätte. Aber so gut wie alles war nur bei Steam käuflich und elekronische Bezahlmethoden und da wir das Spiel ganz einfach 4x benötigten, waren mir ein Dorn im Auge. Anfang Mai geisterte bei sehr vielen Computerspielfanseiten plötzlich der Link zu einem Spiel rumm: Candy box ! Ist leider nur ein Single Player RPG aber einen Tag lang konnte es mich begeistern, und einen halben Tag hat es auch gedauert, bis manche von uns gerafft haben, das dies überhaupt ein RPG ist. Wer nicht die Geduld hat, mal eben eine Minute abzuwarten, wird dieses Spiel nicht mögen, aber schaut es euch selbst an! Es gibt so tolle Spiele da draußen, aber die meisten sind leider nur für Single Player, auf der Suche nach einem kostenlosen Indie Game habe ich Unmengen von Ihnen gefunden, die Besten möchte ich hier noch einmal erwähnen: desktopdungeons, Cardinal Quest 2 (Demo), Crypt of the Necrodancer & Dungeon Dashers sind extrem coole Dungeon Crawler, an deren Grafik ich keinen Deut ändern würde. Hätte ich ein Ipad würde ich bestimmt Super Crate Box spielen und falls sich jemand für Day Z interessiert, es gibt auch ein sehr ähnliches Spiel in 8 Bit: Project Zomboid. Wer braucht schon 3D wenn man solche Spiele hat. Den jüngsten Erfolg hatte ich mit der Demo von Hammerwatch, die hatten wir zwar auch nach einem Tag durch, aber wenn das Spiel rauskommt haben wir bestimmt noch ein paar Tage Spielzeit vor uns. Falls jemand von euch irgendein Indie Game kennt, das man zu viert spielen kann und das im besten Fall nichts kostet, ich wäre erfreut davon in den comments zu hören ;D

Gesellschaftsspiele

Nach den „Siedlern von Catan„, die ja unfassbar gehyped wurden, hatte ich eine lange Zeit keine Berührungspunkte mit dem Thema mehr. Vor kurzem habe ich mich jedoch wieder an einen Abend erinnert, an dem ein Freund ein solches Spiel aus der Bücherei ausgeliehen hatte. Wir hatten zwar keine Ahnung von den Regeln und haben es falsch gespielt, aber wegen seiner Ähnlichkeit zu Trading Card Games, ist es mir im Gedächtnis geblieben.

http://www.dominionblog.de/

Das Spiel von dem ich rede ist „Dominion„. Soweit ich weiß ist es der Begründer des „Deckbuildings“ im Bereich der Gesellschaftsspiele. Wann immer ein neues Spiel in diesem Bereich herausgebracht wird, vergleicht man es mit Dominion, da es das Erfolgreichste unter ihnen ist. Das Prinzip möchte ich nicht lange ausführen, aber es ist auch leicht erklärt: Alle Spieler beginnen mit dem gleichen Deck das nur 10 Karten beinhaltet und der ganze Verlauf des Spiels bestet darin, sich sein Deck Runde für Runde zusammenzukaufen. Es ist also kein Wunder das dieses Prinzip von anderen Spielen übernommen wurde, daher gibt es inzwischen ziemlich viele Deckbuilding Games wie z.B. „Thunderstone“ oder „Nightfall„. Wir spielen Dominion eigentlich immer wenn wir uns treffen, daher habe ich überlegt für dieses Spiel extra Kartenhüllen zu kaufen und nach einigen recherchen habe ich mich für die Hüllen von Mayday Games entschieden.
(Hurra 1800 Hüllen!)

Da Dominion so gut ankam, habe ich ziemlich schnell geguckt, was es sonst noch für Spiele gibt und dadurch fand ich mein heutiges Lieblingsspiel: „Carcassonne“ (Beschreibung im Video). Bei diesen beiden Spielen fällt dem Einen oder Anderen vielleicht auf, dass Beide komplett ohne Würfel auskommen, wenn ich die Siedler von Catan mit Carcassonne vergleiche, halte ich Ersteres einfach nur für ein totales Glückspiel. Wenn jemand bei den Siedlern / Sternenfahrern am Gewinnen ist, kann man ihn eigentlich nur noch sehr schwer aufhalten und durch Glück beim Würfeln (oder Mechaniken die nur ein Spieler ausnutzen kann wie z.B die Münzgießerei im Kartenspiel der Siedler) kann ein Spieler einen ziemlich krassen Tempovorteil bekommen. Natürlich gibt es dort mMn auch Ausnahmen. Kennt jemand das Spiel „Zombie Dice„? In der Youtube Show TableTop von Wil Wheaton habe ich es zum ersten mal gesehen und dieses kleine Würfelspiel basiert einfach komplett auf dem Glücksfaktor von Würfelwürfen und ob man das Risiko eines weiteren Wurfes eingehen will. In diesem Fall passt das besser ins Konzept, was mir auch besser gefällt. Zu erwähnen ist noch das Spiel „Quarriors!„, welches das Deckbuilding Prinzip mit einem Würfelspiel vereint. Es ist also ein „Dice Building Game“. Klingt ganz cool, allerdings gibt es da den doppelten Glücksfaktor, man muss nicht nur die richtigen Würfel aus dem Beutel ziehen, sondern diese müssen auch noch das erwürfeln, was man gerne möchte. Es gibt allerdings noch größere Kuriositäten unter den Gesellschaftsspielen: The Campaign for North Africa. Mit einer Spielzeit von 60.000 Minuten und einer 3 Meter Karte schlägt dieses Spiel einfach alles. Das sind 1.000 Stunden, man müsste also jeden Tag ca. 2 Stunden und 45 Minuten spielen, um das Spiel in einem Jahr einmal komplett zu spielen.

Horde Magic

Es ist sicherlich kein Zufall, dass ich zum ersten mal von diesem Format gehört habe, als Innistrad gerade raus war. Innistrad war die Edition die danach aussah einen wunderbaren Zombieblock zu begründen und einfach jeder war vom flavour der Karten Army of the Damned oder Zombie Apocalypse begeistert. Dieses „Left 4 Dead“-Feeling, einer gemeinen Zombiehorde gegenüber zu stehen, die immer näher kommt und deren Zombies von Runde zu Runde immer mehr werden, wollte man auf eine neue Art des spielens übertragen. Dies ist der Thread der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Erfunden hat es ein Peter Kudnson, im Internet findet man aber noch auf anderen Portalen Beiträge dazu:
Gatheringmagic & Wizards.

Wie funktioniert Horde Magic?

Ziel des Spiels ist es natürlich, dass die Spieler das Horde Deck besiegen.
Allerdings hat das Hordedeck keine Leben. Was tut man also? Nicht sterben!
Alle Spieler haben einen gemeinsamen Lebenspool: 20 + 10 für jeden weiteren Spieler.
Wir spielen jedoch immer mit 40 Leben bei 4 Spielern.
Daher blocken auch alle Spieler zusammen und machen ihren Zug gemeinsam.
Es ist Teamarbeit angesagt!

Die Größe des Hordedecks richtet sich auch nach der Anzahl der Mitspieler, allerdings hat es immer 60% Token:

Solo – 45 Karten
2 Spieler – 60 Karten
3 Spieler – 75 Karten
4 Spieler – 100 Karten

Zu Beginn haben die Spieler eine Vorbereitungszeit die 3 Runden beträgt.

Es läuft also so ab:

Turn 1 – Spieler
Turn 2 – Spieler
Turn 3 – Spieler
Turn 4 – Zombies
Turn 5 – Spieler
Turn 6 – Zombies
etc.

Das Zombiedeck soll sich immer wie von selbst spielen, Karten die Entscheidungen fordern sind daher meistens nicht ganz so toll (Fact or Fiction). Man sollte natürlich immer eine Wahl treffen, die aus Sicht des Hordedecks gut ist oder man entscheidet per Zufall. Auf Spot Removal (Cruel Revival) oder Kreaturen mit aktivierten Fähigkeiten sollte man daher auch verzichten.

  • Es hat unendlich viel Mana. (Karten wie Mana Leak werden unbrauchbar)
  • Die Zombies kommen angreifend ins Spiel. (sie haben also Haste)
  • Sie greifen uns jede Runde an. (das geht soweit das man es nicht verhindern kann)
  • Erhält das Hordedeck Leben (Swords to Plowshares) werden dementsprechend viele Karten aus dem Friedhof zufällig unter das Deck gelegt.
  • Zieht das Hordedeck Karten (Jace Beleren) oder wird ein Permanent gebounced (auch Token!) werden diese revealed und in der nächsten Runde ausgespielt. Das Hordedeck hat jedoch keine Hand, daher können sie nicht abgeworfen werden.
  • Token werden wie Sprüche behandelt (Kosten 0), man kann sie countern & sie landen im Friedhof. Sie befinden sich also auf dem Stack, würden aber nicht Karten wie Lurking Predators auslösen.

Diese Regeln sollen quasi veranschaulichen das es um gehirnlose aggressive Zombies geht. Sie sind nicht sehr intelligent daher sind sie auch nicht zu Combat Tricks oder instantmoves fähig.

Wie spielt man die Horde?

Es gibt verschiedene Variationen:

  • Man deckt die oberste Karte auf, wenn es ein Token ist macht man weiter bis man eine Nicht-Token Karte aufdeckt. Dann wird alles ausgespielt. Token zuerst.
  • Es werden z.B. 2 oder 3 Karten pro Spieler aufgedeckt die dann ausgespielt werden.
  • Man würfelt die Anzahl der Karten die ausgespielt werden aus.

Wie gewinnt man:

Die Horde gewinnt wenn die Spieler 0 Leben haben.
Die Spieler gewinnen wenn das Hordedeck 0 Karten hat und keine Zombies mehr leben.
Wenn das Zombiedeck Leben verliert, werden stattdessen ebensoviele Karten gemillt.
Schauen wir uns jetzt mal die neue Deckfunktion an ;D

Zusätzliche Regeln:
Da die Horde im Grunde nichts gegen Planeswalker tun kann, hat Peter Kudnson eine extra Regel erfunden damit die Zombies auch einen garstigen Jace umtreten können. Das sind die Regeln von The Source:

Wenn einer oder mehrere Spieler einen Planeswalker kontrollieren, wird das Horde Deck mit jeder Kreatur zufällig bestimmen, ob die Spieler oder der Planeswalker angegriffen wird. Wenn die Spieler mehrere Planeswalker kontrollieren, wird die Horde auch zwischen ihnen zufällig bestimmen. Karten die die Zombies dazu zwingen etwas bestimmtes anzugreifen (Gideon Jura), werden jeden Zombie dazu zwingen.

Und das ist die Ursprungsregel von Peter Kudnson:

If the Survivors control a Planeswalker, flip a coin at the beginning of combat. If it comes up heads, the Horde randomly allocates one Zombie per point of loyalty for each Planeswalker the Survivors control, starting in a random order (in case there are multiples).

Eigene Erfahrungen:
Lifeloss durch harmlos wirkende Karten wie den Maggot Carrier oder der Vengeful Dead können bei vielen Spielern besonders stark werden. Denn vier Spieler bedeuten vier lifeloss. Wenn man allein gegen das Hordedeck spielt, wird es wirklich sehr hart zu gewinnen, dann sind sie jedoch auch nicht so stark. Sie sind ein guter Ausgleich dafür, dass der Kampf mit mehreren Spielern einfacher wird. Ebenso hart kann auch ein sehr früher Smallpox sein, da er quasi denselben Effekt wie ein Time Walk hat. Innistrad hat zum Glück den Markt mit neuen Zombietoken überschwemmt, wodurch ich 30 Token für 6,-€ kaufen konnte. Besonders toll ist es auch wenn die Hüllen thematisch zu den Zombies passen. Inzwischen gibt es viele verschiedene Variationen von dem Deck. Ein Horde Deck muss ja nicht unbedingt auf Zombies basieren, man kann auch z.B. um Squirrel & Goat Token ein Deck bauen oder Nontoken wie z.B. den Mothdust Changeling. Wenn man mit der „Karten aufdecken pro Spieler“-Methode spielt, kann man die Stärke des Horde Decks auch an die der eigenen Decks anpassen. Dann kann man auch versuchen mit Pauperdecks gegen die Horde zu gewinnen. Desweiteren haben wir auch noch eine eigene Spielmethode für das Hordedeck ersonnen die auf der Idee basiert, dass die Horde jede Runde an Fahrt zunimmt. Es gibt keine Vorbereitungszeit mehr und die Horde spielt nach unserem ersten Zug genau eine Karte. Im zweiten Zug dann 2 Karten. Das steigert sich dann bis 5 oder 6. (bei 4 Spielern)

Proxys

Manch einer, der an Proxys denkt, hat vielleicht nur schlechte Vorurteile gegenüber „gefälschten Karten“. Jedoch gibt es im mtgsalvation (man muss eingeloggt sein) Forum eine gigantische Community, die sich dieser Thematik verschrieben hat. Alles zu diesem Thema findet man im ersten Link (oder hier), dort sind nämlich verdammt viele Links zu Videos, Guides, Kartengalerien, Tipps, Tools, De-Inc Methoden (Tinte von der Vorderseite der Karten wegbekommen) und Templates fürs bedrucken der Folien.

Der Grund wieso ich mit dem Proxen angefangen habe war, dass mir missfiel, dass es für die Karte Pongify, die ich in einem Highlanderdeck spiele, keinen Token gibt. Ich meine das ist eine Karte die auf deutsch Veraffung heißt, schnelle Hybridisierung wird sie in meinen Augen niemals ersetzen können, auch wenn es quasi der funktionelle Reprint ist. Deshalb habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt und ziemlich viele Foils zu Dumpingpreisen aufgekauft, um mir glitzernde Token basteln zu können. Durch mein vor kurzem vorgestelltes Fun Highlander kamen dank Dovescape & Kher Keep dann noch ein paar Token hinzu, die ich dann in einer sehr viel schnelleren Methode (mit mehr Verschleiß) hergestellt habe (Es gibt keinen Vogeltoken der Blau UND Weiß ist). Für sie habe ich im Grunde nur die Foil-Folie von der Karte abgezogen, auf ihr ist nämlich auch die Tinte.

Aber wie bin ich vorgegangen?

Foil TokenMan muss dazu sagen das ich, wie vermutlich die Meisten von euch, mit Null Ahnung an die Sache gegangen bin. Ich hatte weder Ahnung von Bildbearbeitung noch von der Handhabung irgendwelcher Photoshop Programme. Jeder der sich damit auskennt, wird also noch viel coolere Ergebnisse erzielen können.

Wer ganz einfach eine eigene Karte machen möchte dem empfehle ich den:
Magic Set Editor.

Link1Im Internet findet man zwar noch viele weitere Editoren, doch von denen die nichts kosten, war das mMn der Beste. Das Erstellen der Karten ist dort wirklich sehr einfach, man kann das Kartenframe einstellen (alt, modern, Token etc.), durch einfache Klicks die Farbe bestimmen und Name, Typ und das Bild sind wirklich sehr einfach umzuändern. Was ich dann gemacht habe wirkt auf manche vielleicht ein wenig laienhaft, doch es war der schnellste Weg für mich die dort erstellte Karte ohne ein störendes Raster in ein Bild zu bekommen. In der Druckvorschau ist das Raster nämlich nicht zu sehen, daher habe ich ein Screenshot von der Vorschau gemacht und in Paint zusammengeschnitten damit das Kartenframe der äußerste Rand des Bildes ist. Das ich mich selbst als Künstler angegeben habe ist natürlich falsch.

Das sollte man echt nicht tun, jedoch habe ich fast aussschließlich Token gemacht, was Karten sind die man auch durch Spielsteine oder Bierdeckel darstellen darf, wodurch ich der Meinung war, dass man es nicht so streng sehen muss. Das sind die offiziellen Regeln:

New rule effective 12/14/2011: All renders using WotC frames and/or MtG art (whether WotC or artist owned), including super-art variations and other derivative frames, must have the standard WotC copyright notice on them, as it appears on cards in the most recent set. We’re playing in their world, we need to acknowledge that fact.

All proxies MUST have artist attribution on the card.
Failure to do so will result in a infraction.
Posting an artist credit of „Unknown“ is not sufficient. Either find out who the artist is or don’t post the art.

No Artwork Theft or Plagiarism
if you’re going to post artwork that is not your own (this includes other’s artwork that you have copied or modified) make sure you are within the guidelines of Fair Use or make it clear that you have permission from the artist. If you post a piece that is based on someone else’s work, or contains work created by anyone other than you, you must properly credit the artist. Properly crediting the artist means posting either:

the artist’s full name, e.g. „Linda Bergkvist“
the artist’s screen name and the website where you got the art from, e.g., „squidinc at CGSociety.com“
a link to the website where you got the art and indicate as such, e.g., „Art: http://www.alexiuss.deviantart.com/gallery/“
In cases where the original artist is unknown because the source material is a cartoon (or similar medium), providing the show, character, and a link to the source image used is adequate.

KartengrößeDanach habe ich die Kartenbilder ganz einfach in ein Worddokument eingefügt. Sechs Karten sollte jeder locker auf eine Seite bekommen, wer wenig Platz lässt und wessen Drucker nicht meckert das es zu wenig Rand gibt, der schafft auch acht. Wichtig ist dabei natürlich die Größe, die man pro Karte angibt. Ich habe nicht die Originalgröße gefunden, 8,97 x 6,44 ist ein bisschen größer als eine Magickarte, jedoch ist ein bisschen mehr Rand eigentlich ganz gut. Jetzt braucht man nur noch selbstklebende Folien und einen Drucker, der auf Folien drucken kann.

Dann hat man nämlich schon die erste Hälfte der neuen Fake Karte fertig. Die zweite Hälfte dreht sich um den Kartenrücken der Karte und wie man den bekommt, seht ihr in diesem Video. Hat man es geschafft eine Karte zu de-inken, muss man nur noch irgendwie die Folie auf die Karte kleben und schon ist man fertig! Verkaufen VERBOTEN!

 

Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht diesen Eintrag, ein bisschen Fern des Magicgeschehens, zu lesen. Wem auch die „nicht Magic Themen“ gefallen haben, der kann dies ruhig sagen. Ich kann nämlich auch noch etwas zu anderen Sachen erzählen. (z.B. ein Thema, das so ziemlich jeder falsch einschätzt und mit Taschenmonstern zutun hat…)

Bis zum nächsten mal!

16 thoughts on “Dies und Das

  1. magicblogs.de.antispam@vreezy.de

    Ich habe vor Kurzem versucht FOILS zu deprinten um Tokens dadrauf drucken zu können.
    Dabei habe ich die erfahrung gemacht das Foils ab dem Inistrad Block mit einer Neuen Druck Technik hergestellt werden. Diese sind nicht mehr so leicht zu Deprinten, es geht aber ihr müsst viel geduld und Kraft mitbringen (Stark drücken und reiben, denkt an Karate Kid den Zaun Streichen ;P ) und man muss glück haben. sollte das Klebeband am Rand nicht lange genug halten (was es nicht tut) ist die Rückseite beschädigt. Was jetzt nicht so schlimm ist da ich die Tokens in Hüllen habe. Trotzdem sollte die Rückseite so wenig Aceton abbekommen wie möglich. Da sich ansonsten die ganze Karte auflöst.

    Antworten
    1. konko Beitragsautor

      Die Erfahrung habe ich auch gemacht. In den Threads weisen sie darauf hin das z.B. Foils aus Zendikar besonders leicht zu de-inken sind was ich nicht bestätigen kann.

      Antworten
  2. Specht

    Ich hätte eine Frage zu der Horde Magic Banned List. Habt ihr die selber aufgestellt oder gibt es da auch etwas offizielles?

    Antworten
    1. konko Beitragsautor

      Das ist natürlich nur ein Casual Format so richtig offiziell ist es also nicht. Bei den zusätzlichen Regeln habe ich einen Link angegeben in dem Peter Kudnson die Banning List vorstellt. Also wenn es einer offiziell vorstellt dann wäre er es.

      Antworten
  3. Jashin

    Also Carcassonne ist nun wirklich ein alter Hut – wir haben das vor ca. 5 Jahren total regelmäßig gespielt, aber dann war irgendwann die Luft raus. Könnte man eigentlich mal wieder rauskramen…

    Dominion finde ich total langweilig. Kaum Interaktionen und jeder spielt vor sich hin, bis es irgendwann vorbei ist. Das ist irgendwie als würden in einer Multiplayerpartie Magic alle Spieler ein Stormdeck spielen, aber nicht in ein, zwei Zügen gewinnen können. Mir gefällt Dominion überhaupt nicht.

    Antworten
    1. konko Beitragsautor

      Bei Dominion hast du durchaus recht wenn man z.B. nur das „Erste Spiel“ im Basisset spielt. Das ist quasi die Stormset Variante. (wobei es dort auch einen Angriff gibt)
      Wenn man mehr Interaktion will benötigt man halt ein Set mit mehr Angriffen die man benutzen kann und nicht eins das nur aus Dörfern und Schmieden besteht.
      Man kann bei Dominion durchaus bestimmte Taktiken verfolgen z.B. kann man mit der Kapelle sein komplettes Deck entfernen sodass man Jede Runde immer dieselben 5 Karten zieht. Man braucht nicht einmal Geld wenn man Aktionen hat die Karten kaufen können.

      Du kannst dir ja mal Nigthfall angucken das ist ein Deckbuildingspiel das genau das bietet: Mehr Interaktion.

      Klar ist Carcassone alt es ist schließlich das Spiel des Jahres 2001, es kam aber zu einer Zeit raus in der ich mich nicht groß mit solchen Spielen beschäftigt habe.

      Antworten
  4. atog28

    Endlich komme ich dazu, diesen langen, aber interessanten, Blogeintrag zu lesen kommentieren.

    Computerspiele
    Indiespiele gut und schön; man braucht für Spiele aber meistens auch genügend Spieler, damit sie interessant sind oder supportet werden. Daher gilt hier nicht unbedingt dasselbe wie für Briefmarken und das seltenste Spiel ist nicht automatisch wertvoller als ein häufiges Spiel. Minecraft ist ein Indiespiel, dass man gut spielen kann, weil es genügend Support gibt. 😉

    Gesellschaftsspiele
    Hat mal jemand eine bessere Überschrift als das? Im Deutschen klingt das immer so, dass man noch einen Nebensatz braucht, um das zu beschreiben, was im amerikanischen Sprachraum nur vier Buchstaben braucht.
    Deckbauspiele: ja, der Trend ist mit Dominion klar durchgeführt worden und zwischenzeitlich gibt es ordentliche Kopien davon bis hin zu „Fremde Federn“ von Friedemann Friese. Für Magicspieler interessant ist Ascension, weil Game Designer Brian Kibler ehemaliger Magic-Pro ist.
    Meine Dominions sind in Hüllen von Swan Panasia, die es in Deutschland bei Smiling Monster (Distributor) gibt. Auf der Spiel haben sie einen Stand (ich bloggte schon mal darüber) und eventuell kannst du da Mengenrabatt bekommen, falls du die Hüllen bis dahin nicht schon hast.
    Zu Carcassone gab es vor ein paar Jahren mal ein Computerspiel mit annehmbarer KI, mit der man die Spiele schnell runterreissen kann. Wenn du das ein paar Tage oder Wochen gesuchtet hast, macht Carcassone aber irgendwann keinen Spass mehr… und zu Siedler sage ich nichts, weil meine Meinung dazu nicht massenmarkttauglich ist.
    Zombie Dice ist eine partymässige und vielglücksabhängigere Mischung aus „Kniffel“ und „Nim“. Ich finde das ganz witzig. Habe gehört, dass man es auch als Trinkspiel einsetzen kann.

    Horde Magic
    Klingt nach einer interessanten Variante, aber den wesentliche Aspekt habe ich nicht kappiert. Spielen alle gegen ein Deck? Spielt sich die Horde automatisch oder 1 gegen 3? Wann hat wer gewonnen?

    Ape Token / Frosch Token
    Die haben keinen Token dafür gemacht, weil man den sofort bouncen soll… 😉

    Antworten
    1. J0Ke

      Hey cooler Artikel!
      Ich müsste Carcassone + Dominion auch mal wieder auspacken, wobei Dominion (ohne Erweiterungen) mittlerweile nicht mehr so spannend ist. Zu Carcassonne hab ich mir vor nem Jahr mal die Big Box günstig erstanden und wir haben schon viel ausprobiert.

      @atog28: So wie ich Horde-Magic verstanden habe ist das quasi eine Co-op Variante für Magic, wobei die Horde nicht aktiv gespielt wird sondern den vorgegebenen Regeln folgt und die Spieler lediglich x Karten pro Runde aufdecken müssen und die Horde greift ja eh immer an.
      Ich hatte den Spielmodus vor ein paar Wochen auf Magic für Freizeitspieler entdeckt und würde das ganze gerne mal testen. Ich befürchte nur ein zu schlechtes Horde-Deck auf die Beine zu stellen.
      Ich sollte es meiner Runde mal vorschlagen.

      Was ich wirklcih noch gerne mal spielen würde ist Thunderstone… habt ihr damit Erfahrungen gesammelt? Hab bist jetzt nur Gutes gehört.

      Gruß J0Ke

      Antworten
      1. konko Beitragsautor

        @atog28

        Bei den Computer und Gesellschaftsspielen (als einziges anderes deutsches Synonym fällt mir nur Gemeinschaftsspiel ein) bin ich auf keinen Fall das was man einen Experten nennt. Ich habe nur von meinen Erfahrungen gesprochen und freue mich daher über jeden der seine Erfahrungen oder Fachwissen teilen möchte. Deshalb würde mich auch eine kritische Meinung zu den Siedlern interessieren.

        Ich wollte jetzt nicht unbedingt über Spiele reden die eh jeder kennt, wobei Dominion bei Magicspielern warscheinlich ziemlich bekannt ist. Daher hast du wohl den Eindruck gewonnen das ich „seltene Briefmarken“ bevorzuge.

        Ich habe mir vor einiger Zeit die App zu Carcassone heruntergeladen und habe eigentlich recht schnell gemerkt was du beschrieben hast. Daher habe ich nach 2 Tagen aufgehört zu spielen weil ich mir lieber den Spielspaß mit meinen Freunden erhalten wollte.

        Was Horde Magic angeht hat es J0Ke ganz gut zusammengefasst. Alle Spieler spielen gemeinsam gegen die Horde und das Hordedeck soll sich wie von alleine spielen was auch der Grund ist wieso man keine Karten spielen möchte die Entscheidungen fordern.

        Die Siegbedingungen sind vielleicht untergegangen weil ich sie mir bis zum Schluss aufgehoben habe. Da ich alles Andere schon vorher erwähnt habe, habe ich nicht ganz soviel zu diesem Punkt geschrieben und daher hast du ihn wohl überlesen. Unter „Wie gewinnt man:“ solltest du es aber finden ;P

        Ein Hordedeck zu bauen welches „zu schwach“ ist halte ich aber für nahezu unmöglich. Das schöne ist ja das man die Stärke des Decks selbst festlegen kann. Ist es zu schwach spielt es einfach 2 Karten mehr pro Runde (oder es kommen X Token mehr ins Deck). Daher kann man das Deck mit lauter „Müll“ füllen den man sonst nie spielen würde und es bleibt trotzdem eine Herausforderung.

        Thunderstone kenne ich bisher nur vom lesen oder Spieleblogs auf Youtube. Selbst habe ich es noch nicht gespielt.

        Antworten
        1. atog28

          Thunderstone habe ich auch nur an einem Abend mal gespielt, da hatten wir aber direkt mehrere Partien. Schön ist, dass man ein Manaäquivalent hat in Form von Licht. Je tiefer man geht, desto mehr Licht braucht man, sodass man nicht von Anfang an alles lösen kann. Diese Restriktionen finde ich aus Design-Sicht gut, beim Spielen kann man dann davon genauso genervt sein wie von Manaproblemen, weil man entweder nur Licht zieht oder nur Kampfkarten. Aus meinem Blog (shameless werbung) weiss ich noch, dass ich es auf der Spiel 2009 wegen des zu hohen Preises (50 EUR / box) nicht näher angesehen habe, aber ein Bekannter hat das 2010 mal mitgenommen. Inzwischen lässt es sich wohl auch ohne Hypothek auf Oma ihr klein Häuschen erwerben.

          Antworten
        2. J0Ke

          Ja du hast recht… „zu schwach“ ist relativ. Ich sollte einfach mal drauf losbauen und schauen was dabei herauskommt und wie meine Mitspieler und ich den Modus aufnehmen.
          Achja schreib ruhig mehr solcher Aritkel 😉

          Antworten
  5. Ormus

    Du hast immer ein Gespür dafür Themen zu verbloggen die auch ich gerade vor der Nase habe 😉 Erst das Pauper EDH und jetzt Horde Magic – ich baue schon seit geraumer Zeit an einem Horde Deck, special guest star Grave Betrayal.

    Antworten

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