Archiv der Kategorie: Tribes

Angry Birds

1. Blogeintrag: Plants vs. Zombies
2. Blogeintrag: Zwerge
3. Blogeintrag: Bären

Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Beitrag in meiner Tribe Kategorie!

Heute befasse ich mich mit unseren gefiederten Freunden den Vögeln.

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Es gibt gar nicht mal so wenig von ihnen, doch welcher Vogel ist wirklich gut? Der wohl meistgespielte Vogel wird der gute alte Birds of Paradise sein, aber wenn man ein Deck bauen will welches viele Vögel enthält wäre Grün nicht meine erste Wahl. Insgesamt haben die Vögel 4 Legenden in ihren Reihen und die besseren unter ihnen sind wohl Commander Eesha und Kangee, Aerie Keeper. Ich mag jedoch ihre Manakosten nicht und bin der Meinung das „Schutz vor Kreaturen“ bei einem Tribe der fast alles Andere überfliegt nicht ganz so nützlich ist wie es sich zu Anfang anhört. Man kann ihn aber benutzen um ziemlich gut zu blocken. Wer sich mit den Tribegedanken befasst findet Vögel wie z.B. den Aven Brigadier, Celestial Gatekeeper, Keeper of the Nine Gales, Crookclaw Elder oder Aven Warhawk.

Am besten gefällt mir noch der Keeper of the Nine Gales da er andere Vögel wie z.B. Augury Owl oder Baleful Strix (verdammt t€uer der Kauz) erneut nutzbar macht. Man tappt die Vögel allerdings auf Kosten eines Angriffs was ich nicht so gut finde.

Die Karten die die Meisten spielen wären wohl Battle Screech, Airborne Aid und allem voran Soulcatchers‘ Aerie. Swans of Bryn Argoll bietet sich an wenn man etwas Combomäßiges spielen will. (zusammen mit Chain of Plasma) An dieser Stelle wird es wohl keinen mehr wundern wenn ich sage das ich nichts davon spielen werde. Bei Vögeln bietet es sich wirklich an sie sehr aggressiv zu spielen und Thrummingbird ist eine Karte die wohl jeder zu gerne mit Soulcatchers’ Aerie, Soulcatcher & Cloudfin Raptor verbinden möchte. Ich habe jedoch 2 andere Vögel ins Auge gefasst die ich am besten finde:

// Angry Birds
4 Squadron Hawk
4 Welkin Hawk
4 Thrummingbird

Squadron Hawk und Welkin Hawk sind zwei Vögel die unfassbar gut sind im Kartenvorteil erarbeiten. Wer braucht schon Airborne Aid wenn man diese beiden Vögel hat?

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Wie in meinem zuletzt vorgestellten Deck haben wir auch hier ein Deck welches von Brainstorm profitiert denn Squadron Hawk + Brainstorm + Fetchland wurde früher oft als Ancestral Recall bezeichnet. Das funktioniert so:
Wir spielen den Squadron Hawk und suchen uns die drei weiteren Vögel aus dem Deck, dadurch haben wir eigentlich schon einen krassen Kartenvorteil erwirtschaftet. Aber es geht noch besser! Jetzt nutzen wir den Brainstorm und ziehen nochmal drei Karten. Zwei der Squadron Hawk legen wir on top und dann fetchen wir und shuffeln sie damit weg! Einen Hawk hat man dann noch auf der Hand und kann in der darauffolgenden Runde noch einmal von vorn beginnen. Auch wenn wir keine Hawks mehr im Deck zum suchen haben macht es dennoch Sinn sie zu spielen da sie ja dafür sorgen das geshuffelt wird.

Und shuffeln ist wichtig! Ohne shuffeln macht Brainstorm keinen Sinn. Mit Brainstorm Karten loszuwerden die man gerade nicht brauch und dafür drei Neue zu bekommen ist einfach unbezahlbar. Am Ende ist der Vergleich mit Ancestral Recall natürlich nicht ganz richtig denn unsere Synergie hat keinen Instant Speed, man braucht drei Karten damit sie optimal funktioniert und sie kostet drei Mana statt einem Mana.
Der Welkin Hawk sollte nicht unerwähnt bleiben denn auch er sorgt dafür das das Spot removal des Gegners ziemlich entwertet wird. Stirbt er bekommen wir einen neuen Vogel für den der Gegner neues Removal finden muss. Man kann ihn auch als Shuffle Effekt nutzen wenn man kein Fetchland auf dem Feld hat indem man ihn für die Seaside Haven opfert. Seaside Haven schützt auch gleichzeitig vor Karten wie Swords to Plowshares / Terminus die verhindern das der Vogel im Friedhof landet und vor Staggershock. Wenn man das angesagte Ziel opfert fizzelt der Staggershock was bedeutet das es kein rebound gibt. Die 3 Vögel haben alle das Problem das sie nur 1/1 sind was mich dazu bewogen hat eine 1/1 Thematik ins Deck zu packen:

// Vogelsupport
3 Aven Mimeomancer
2 Godhead of Awe

// Thopter Sword
3 Sword of the Meek
1 Thopter Foundry

Mein erster Gedanke wenn ich an 1/1er denke ist das Sword of the Meek. Wenn wir es alleine haben ist es einfach eine Ausrüstung die einen Vogel stärker machen kann und selbst wenn es zerstört oder gecountert wird kommt es wieder ins Spiel sobald wir einen Vogel ausspielen. Zusammen mit der Thopter Foundry wird es dann noch besser denn dann können wir soviele 1/1er fliegende Token produzieren wie wir Mana offen haben.
In meinen Augen kann man sie als Vögel durchgehen lassen… 😀
Mit dem Aven Mimeomancer können wir zum einen alle unsere Vögel um einiges gefährlicher machen, aber genauso können wir alle gegnerischen Kreaturen zu 3/1ern machen was bedeutet das alle unsere Vögel sie todblocken können. Die Godhead of Awe erweitert das Konzept noch, sie ist in diesem Deck aber auch nicht nötig. Sie hat den Vorteil das sie auch Kreaturen wie Thrun, the Last Troll oder Geist of Saint Traft zu 1/1ern machen kann.

// Planeswalker
1 Jace, Architect of Thought
1 Tezzeret the Seeker
1 Ajani Goldmane
1 Gideon, Champion of Justice

// Rest
4 Brainstorm
4 Swords to Plowshares
4 Enlightened Tutor
1 Humility
1 Umezawa’s Jitte

Hier sieht man nun auch wieso der Thrummingbird im Deck ist. Er kann Umezawa’s Jitte einen erneuten Counter hinzufügen, unsere Planeswalker aufladen und die +1/+1 Marken von Ajani Goldmane vermehren was mir besser gefällt als auf Soulcatchers‘ Aerie zu setzen. Thrummingbird + Ajani Goldmane bedeutet das man jede Runde seine 1/1er mit 2x +1/+1 Marken pumpen kann, Ajani Goldmane immer auf 4 Marken bleibt und die Vögel dank Vigilance trotzdem blocken können. Umezawa’s Jitte ist einfach die beste Ausrüstung die man sich vorstellen kann und besonders gut mit fliegenden Kreaturen. Das schöne an ihr ist das man sie beim angreifen nutzen kann und 2 Marken auf ihr drauflegt, sie dann umrüsten kann und wenn man dann mit einem Vogel chumpt bekommt man noch einmal 2 Marken. (ausser die Kreatur hat Erstschlag / Schutz) Die Minusmarken sind besonders gut in Kombination mit Aven Mimeomancer, Godhead of Awe & Humility. Jace, Architect of Thought profitiert auch davon wenn alle Kreaturen nur noch 1/1 sind denn dadurch wird seine +1 Fähigkeit genausogut wie ein Fog.

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Enlightened Tutor und Tezzeret the Seeker sind die Suchmaschinen in unserem Deck. Während der Planeswalker „nur“ Artefakte wie die Thopter Sword combo & Umezawa’s Jitte suchen kann aber dafür mit seinem Ultimate die kleinen 1/1er Thopter zu 5/5er Monster machen kann, kann der Tutor auch Humility finden. Tezzeret the Seeker hat auch den Vorteil das das was er sucht direkt das Spielfeld betritt, man schummelt es also an den Countern des Gegners vorbei. Meiner Meinung nach ist Humility + Thopter Foundry + Sword of the Meek einfach ein autowin gegen jedes Aggrodeck. Das ich nebenbei Dark Confidant, Goblin Ringleader & co abstellen kann und mit einer 1/1er Wurst einen Knight of the Reliquary traden kann, spricht auch dafür. Mishra’s Factory & Gideon, Champion of Justice sind unter der Humility keine 1/1er und auch mit dem Sword of the Meek sind die eigenen 1/1er stärker als die des Gegners.

Humility schadet den meisten Gegnern also viel mehr als mir selbst. Bei der Wahl der Planeswalker kann man beliebig variieren, je nachdem was einem mehr zusagt oder was ins eigene Meta passt. Man kann auch die Godhead of Awe cutten und dafür mehr Walker spielen.

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// Mana
2 Seaside Haven (0,04 € * 2)
1 Ancient Den (0,61 €)
1 Seat of the Synod (0,26 €)
4 Island
5 Plains
2 Mishra’s Factory (0,69 € * 2)
3 Evolving Wilds (0,10 € * 3)
3 Terramorphic Expanse (0,05 € * 3)

// Angry Birds
4 Squadron Hawk (0,25 € *4)
4 Welkin Hawk (0,04 € * 4)
4 Thrummingbird (0,10 € * 4)

// Vogelsupport
3 Aven Mimeomancer (0,75 € * 3)
2 Godhead of Awe (1,79 € * 2)

// Thopter Sword
3 Sword of the Meek (0,59 € * 3)
1 Thopter Foundry (0,89 €)

// Planeswalker
1 Jace, Architect of Thought (8,00 €)
1 Tezzeret the Seeker (1,75 €)
1 Ajani Goldmane (4,75 €)
1 Gideon, Champion of Justice (5,00 €)

// Rest
4 Brainstorm (1,00 € * 4)
4 Swords to Plowshares (1,75 € * 4)
4 Enlightened Tutor (11,00 € * 4)
1 Humility (14,00 €)
1 Umezawa’s Jitte (11,00 €)

Die Preise sind von magickartenmarkt.de
Das komplette Deck kostet ca. 115,00 €.
Die Preise dienen nur als grober Orientierungspunkt, gewerbliche Händler verlangen meistens mehr. Mit teureren Fetchländern kann man noch Einiges investieren.

Wie spielt man das Deck?
Vielleicht Erinnert sich noch jemand an die Zeit als im Standard Squadron Hawk, Stoneforge Mystic & Jace, the Mind Sculptor gleichzeitig legal waren. Zu der Zeit war ein Deck namens „Caw-Blade“ besonders erfolgreich, es sah damals so aus. Und mein Vogeldeck spielt sich ähnlich. Im Grunde versucht man im early game nur zu überleben. Wenn man kann fliegt man zum Gegner um ihn zu picksen, wenn man gegen sehr aggressive Decks spielt versucht man sich Zeit zu erkaufen indem wir unsere Vögel opfern. Irgendwann haben wir dann die Thopter Sword Combo oder Humility liegen was mit der Unterstützung der Planeswalker den Sieg bringen soll. Es klingt vielleicht nicht ganz so toll wenn man sagt das die Vögel wie ein Kor Haven oder Maze of Ith (klappt leider nicht bei Trample) benutzt werden, aber ihre Stärke ist es das immer Neue nachkommen. Mit Evasion (Flying) sind sie super als Träger für Ausrüstungen und somit sehr aggressiv einsetzbar und trotzdem kann man sie auch zum zeitschinden benutzen.

Was sind die Schwächen des Decks?
Ich habe leider keinen Platz mehr für Counter in diesem Deck gefunden, dadurch ist die Thopter Sword Combo und Humility sehr anfällig für Artefakt / Enchantment removal. Gegen Combo ist man daher auch recht machtlos, aber gegen diese beiden Decktypen kann man Karten rausboarden und Counter aus dem Sideboard ins Deck packen.

Goldlöckchen und die drei Bären

1. Blogeintrag: Plants vs. Zombies
2. Blogeintrag: Zwerge
4. Blogeintrag: Angry Birds

Hallo und herzlich willkommen zu einem weiteren Beitrag in meiner Tribe Kategorie!

Heute soll sich alles um unsere pelzigen Freunde drehen: Bären

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Es gibt sie schon ewig, jeder kennt sie und sie sind DAS Synonym für Vanilla-Kreaturen. Wann immer man auf Karten trifft die 2/2er Token erzeugen, die meisten Spieler bezeichnen diese Token liebevoll als Grizzlybären.

Schade das es keine wirklich guten Bären gibt, insgesamt gibt es auch nur 17 Kreaturen die diesen Typ besitzen und 4 Stück von ihnen sind Klone von unserem guten alten Grizzlybär: Forest Bear, Balduvian Bears, Runeclaw Bear & das süße Bear Cub.
Guckt man sich nun die restlichen Bären an sieht man viele im 4Mana Bereich, alles in allem sind das Kreaturen die meiner Meinung nach zu schwach sind. Aber nachdem ich den guten Werebear gesehen habe und das es einen Grizzlybär mit Flash gibt, war mir sofort klar das ich ein Deck bauen werde das an Thresh angelehnt ist.

Kollege grozoth hat sich in seinem Blog auch schon einmal Gedanken um die Bären gemacht, in den Kommentaren habe ich damals schon geschrieben wie ich die Bären spielen würde:

// Mana
3 Terramorphic Expanse
3 Evolving Wilds
6 island
6 forest
2 Centaur Garden

// die drei Bären
4 Ashcoat Bear
4 Phantasmal Bear
4 Werebear

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Wieso spiele ich soviele Fetchländer?
Ganz einfach, wir wollen den Friedhof befüllen damit wir möglichst schnell die Vorraussetzungen für Threshold erfüllen und der Werebear groß und stark wird. Viele Fetchländer sind auch eine Vorraussetzung die man für Brainstorm erfüllen sollte. In der Regel legt man natürlich immer die Karten on top die man gerade nicht benötigt, d.h. in den folgenden Runden zieht man sie nach. (wertvolle Karten legt man on top wenn man sie vor Discard oder dem Vorzeigen beschützen will) Das Nachziehen dieser Karten ist schlecht, man hat damit also nicht wirklich für Kartenqualität gesorgt. Hat man aber ein Fetchland liegen kann man es benutzen um mit dem Effekt des Mischens diese Karten loszuwerden.

Effektiv hat man also 3 neue Karten zum Preis von hoffentlich 2 schlechteren Karten eingetauscht und zieht in den Runden danach auch Neues nach. Das ist aber kein Kartenvorteil! Wir haben eine Karte gespielt, 3 gezogen und 2 weggelegt. Also haben wir +1 Karte, Brainstorm hat sich selbst ersetzt. Kartenvorteil erzeugt z.B. Divination, aber aufgrund der Tatsache das sie 2 Mana mehr kostet, sie weniger tief gräbt & keinen instant Speed hat ist sie dem Brainstorm gnadenlos unterlegen.

Es ist also Klar: Wir spielen in den Simic Farben. Das hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Der größte Nachteil wird sein das es schwer ist removal zu finden der brauchbar ist. Es gibt zwar durchaus Karten die ich gut finde (Pongify, Beast Within) allerdings haben sie den Nachteil das sie eine Kreatur zwar beseitigen aber trotzdem nicht den Weg freiräumen. Ich habe mich daher für diese Karten entschieden:

// 20 ins eigene Gesicht
4 Psionic Blast
3 Dismember

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Psionic Blast ist die blaue Variante von Char und damit eine blauer Burnspruch was wirklich sehr selten ist. Viele Anfänger schrecken Karten mit Nachteilen wie z.b. Psionic Blast ab. Dismember ist in diesem Deck sogar noch schlimmer, da wir 4 Leben bezahlen müssen. Allerdings kann man die eigenen Leben auch als Ressource betrachten die man nutzen kann. Gegen Aggrodecks ist das meistens eine schlechte Idee, allerdings spielen wir mit meinem Bärendeck ein Aggro-Control-Deck und sind daher auch recht schnell. Weitere Beispiele für eine Karten mit einem Negativeffekt sind der Wretched Anurid & Oona’s Prowler.

Wir haben hier Kreaturen die eine Stärke von 3 haben, für nur 2 Mana und das zu einer Zeit in der vergleichbare early game Kreaturen z.B. so aussahen wie Kird Ape.

Der Nachteil ist gar nicht so groß denn wir sind mit solch einer Kreatur in der Position Druck zu erzeugen. Vor allem Oona’s Prowler ist eine gute Karte denn der vermeintliche Negativeffekt erzeugt für uns Kartenvorteil und Power 3, mit Evasion (Flying) für nur 2 Mana ist wirklich gut. Auch die Illusionskreaturen wie der Phantasmal Bear werden gemieden obwohl ich dafür keinen Grund sehe. Wenn eine Kreatur angezielt wird ist es in der Regel ein Removalspruch und das bedeutet das der Phantasmal Bear so oder so draufgegangen wäre.

// Rest
4 Brainstorm
4 Simic Charm
4 Thought Scour

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In dieser Abteilung haben wir noch einen weiteren Cantrip: Thought Scour.
Ja es stimmt, wir millen uns selbst. Das tun wir natürlich aus dem einen Grund aus dem wir so vieles in diesem Deck tun: Threshold. Desweiteren synergiert Thought Scour mit Brainstorm. Wir können die Karten die wir gerade nicht brauchen und on top gelegt haben entfernen indem wir sie in den Friedhof befördern. Wir ziehen Neues nach und das ist immer sehr viel besser als zu wissen das man jetzt etwas zieht das einem derzeit nicht hilft.

Aber man kann doch…
Ja es kann passieren das man etwas in den Friedhof befördert was man lieber nachgezogen hätte, aber das ist ein Preis den man zugerne bezahlt wenn man in Turn 3 den Werebear zu einer 4/4er machen kann.

Sind 8 Cantrips nicht zuviel des Guten?
Aber wieso denn? Diese Karten cyclen dich durch das Deck, man ist nie gezwungen sie in der eigenen Runde zu spielen da sie instant Speed haben, dadurch kann man in der gegnerischen Runde das Mana offen halten.
Mit Werebear + Thought Scour sind klasse Combat-Tricks möglich wenn man plötzlich ganz spontan 3 Karten in den Friedhof befördert und wir dadurch Threshold erreichen.
Der Simic Charm ist die flexibelste Karte im ganzen Deck, er kann einen gegnerischen Blocker beseitigen, einen ungeblockten Bären pumpen (vorsicht bei Phantasmal Bear!) oder alle unsere Bären vor Spot removal beschützen. (Das zielt übrigens nicht unseren Phantasmal Bear an)

// Goldlöckchen
3 Caller of the Claw

Und damit ist das Geheimnis um Goldlöckchen gelüftet!
Ich spiele einen „Nicht-Bären“ und das ist der Tatzenrufer der flavourmäßig einfach super in das Deck passt. Er ist unsere Absicherung gegen Mass removal da er einen soeben gestorbenen 2/2er Bären einfach gegen einen 2/2er Bären austauscht. Dadurch kann auch nach einem Wrath of God das Damage Race weitergehen.

So sieht das Deck komplett aus:

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// Mana
3 Terramorphic Expanse (0,05 € * 3)
3 Evolving Wilds (0,10 € * 3)
6 Island
6 Forest
2 Centaur Garden (0,05 € * 2)

// die drei Bären
4 Ashcoat Bear (0,02 € * 4)
4 Phantasmal Bear (0,02 € * 4)
4 Werebear (0,05 € * 4)

// Goldlöckchen
3 Caller of the Claw (0,60 € * 3)

// 20 ins eigene Gesicht
4 Psionic Blast (0,35 € * 4)
3 Dismember (0,40 € * 3)

// Counter
3 Negate (0,02 € * 3)
3 Mana Leak (0,15 € * 3)

// Rest
4 Brainstorm (1,00 € * 4)
4 Simic Charm (0,15 € * 4)
4 Thought Scour (0,10 € * 4)

Die Preise sind von magickartenmarkt.de
Das komplette Deck kostet ca. 10,00 – 15,00 €.
Die Preise dienen nur als grober Orientierungspunkt, gewerbliche Händler verlangen meistens mehr.

Wie auch bei der Manabase habe ich bei den Countern eine Budgetvariante gewählt. Dadurch habe ich den Preis gedrückt (was ich eher selten mache), man kann den Preis natürlich durch „richtige“ Fetchländer und Countern wie Force of Will in die Höhe treiben.

Wie spielt man das Deck?
Durch frühes legen der Bären macht man so schnell wie möglich Druck, daher habe ich versucht die Manakurve der Kreaturen so gering wie möglich zu halten. Insgesamt haben wir auch nur 8 Kreaturen die wir in der eigenen Runde legen müssen, die anderen 7 haben Flash was einfach super gut ist. Entweder reagieren wir irgendwie auf den Gegner und wenn er nichts tut können wir den Ashcoat Bear reinflashen. Insgesamt sind in diesem Deck 11 Removalsprüche (Simic Charm eingeschlossen) die es ermöglichen sollen frühe Kreaturen des Gegners aus dem Weg zu räumen damit der Weg zu den Leben frei ist. In der Regel sollte man immer 3 Mana offen halten denn dadurch hat man die Freiheit alles tun zu können. Entweder man spielt den Caller of the Claw, einen Removalspruch, Ashcoat Bear + Cantrip oder Counter + Cantrip.

Wie sind die Schwächen des Decks?
Es gibt natürlich zahlreiche Karten die dieses Deck locker in die Tasche stecken können. Zum einen ist das Powerlevel der Bären nicht sehr hoch, was natürlich unter anderem daran liegt das sie alle Commons sind. Die Bären haben kein Evasion und gegen gegnerische Kreaturen mit Shroud / Hexproof kann man auch nicht viel ausrichten. Gegen Verzauberungen (Moat) und Artefakte hat dieses Deck auch nichts, aber dagegen könnte man genug ins Sideboard packen. Ob Anfänger dieses Deck mögen werden weiß ich nicht, weil man zu Anfang der eigenen Magickarriere meistens nicht so auf Speed und die niedrige Manakurve achtet.

Warum Bären?
Es gibt keinen Grund. Bären besitzen keine Synergien zu ihren Tribe und es wird noch oft vorkommen das ich Decks zu anderen Tribes baue und ich solche Karten nicht einbauen werde obwohl sie existieren. Ich wollte einfach ein Bärendeck bauen und das habe ich getan.

Nichts in der Welt ist zuverlässiger als der Glanz des Goldes und die Heimtücke der Elfen – altes Zwergensprichwort

1. Blogeintrag: Plants vs. Zombies
3. Blogeintrag: Bären
4. Blogeintrag: Angry Birds

Und mit diesem Sprichwort wären wir auch schon bei dem Thema meines nächsten Tribes um den ich versuche ein Deck zu bauen:

Zwerge

Jeder kennt diese kleinwüchsigen & bärtigen Männer, doch in der Magic Welt sind sie leider rar gesät. Um ein Deck zu bauen welches auf Tribesynergien aufbaut, fehlt es den Zwergen leider an bestimmten Karten.
Wenn wir sie mit einem anderen roten Tribe vergleichen, sehen wir Karten wie den Goblin Warchief, den Goblin Ringleader, die Goblin Matron, den superguten Goblin Lackey und den Goblin Chieftain. Die Zwerge haben eigentlich nur eine Karte auf diesem power Level, und das ist der Dwarven Recruiter. Er klingt beim ersten durchlesen besser als er ist, er erzeugt 0 CA, sorgt nur für CQ, aber ob das was er macht wirklich Qualität ist wenn man keine Toolbox hat der man sich bedienen kann, ist eine andere Frage.

Im Grunde gibt es im Casual 2 große Pläne auf die die Spieler zurückgreifen:

Plan A: Mono R Aggro

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Diese Taktik basiert hauptsächlich auf der Kombination des Dwarven Bloodboiler mit dem Dwarven Berserker. Die meisten anderen (nutzlosen) Zwerge wie z.B. Dwarven Grunt werden getappt um den Dwarven Berserker immer weiter zu pumpen. Ziemlich schnell kommt man dann auf die Idee den Dwarven Berserker mithilfe von Dwarven Warriors / Dwarven Nomad vorher unblockbar zu machen, damit der Schaden „sicher“ durchkommt.
Einmal davon abgesehen das der Dwarven Berserker nicht gerade mit Unblockbarkeit synergiert weil er dann seinen +3/+0 & Trample Trigger nicht bekommt, ist diese Taktik verdammt removalanfällig. Wieso X-tausend Zwerge spielen die man am Ende eh nur tappt? Der Goblin Piledriver schafft das auch ohne tappen.

Stattdessen sollte man es bevorzugen Einzelkreaturen zu spielen die auch auf sich gestellt etwas bewirken können. Das ist in diesem Deck nur leider schwer möglich. Weitere Karten die gerne gespielt werden sind der Heart Wolf um die Überlebensfähigkeit des Dwarven Berserker zu sichern wenn man ihn nicht unblockbar macht und Fling / Soul’s Fire welche auch removalanfällige Karte sind. Im Forum habe ich eine kreative Version des Decks gefunden welches auf die Kombination von Song of Blood, Dwarven Recruiter & Balthor the Defiled setzt. Das ein Tribe auf Karten wie den Taurean Mauler angewiesen ist, weil der einfach ein besserer Zwerg ist, spricht eigentlich für sich. Da können auch nicht die besten noncreature Spells etwas an der Niederlage ändern. Das Powerlevel von diesen alten Kreaturen kann man einfach nicht mit heutigen Kreaturen wie dem Thragtusk oder dem Snapcaster Mage vergleichen.

Plan B: Land Destruction

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Für diesen Plan haben die Zwerge reichlich nonbasic-hate in Form von Dwarven Miner / Dwarven Blastminer. Mit Dwarven Driller haben sie einen zuverlässigen Schock jede Runde der wohl niemals ein Land zerstören wird.
Exotisch wird es dann mit dem Mine Layer und dem Pardic Miner.
Den Pardic Miner finde ich gar nicht mal so schlecht, für seine 2 Mana hat er einen sehr soliden Effekt allerdings müsste man einen Weg finden mehr solche Effekte zu spielen oder ihn mehrmals zu beschwören.
Karten die einem verbieten Länder zu spielen gibt es nur sehr wenige, die Einzigen die genauso strikt nein sagen wie der Zwerg sind die 3-Mana Instants Solfatara & Turf Wound. Das bedeutet jedoch das man auch sich selbst austappt und im early Game nicht wirklich viel passiert, bis einem dann die Sprüche ausgehen und der Gegner doch Länder legen kann.

Mit der Soul Foundry könnte man ihn z.B. jede Runde in Spiel bringen.
Allerdings wäre das ein Deck was viel zu abhängig von dieser Kombination wäre.
Es ist einfach soviel einfacher Steinchen zu legen und dann Armageddon oder Wildfire zu spielen.

Was spiele ich denn nu?

Ich gehe davon aus das die Meisten von diesem Deck recht enttäuscht sein werden weil sie erwarten das ich den Tribe Zwerge wirklich spielbar mache. Ich halte die Zwerge allerdings für ziemlich unspielbar und ein starkes Zwergendeck welches wie ein konventionelles Tribedeck aussieht, damit meine ich ein Deck was schon ein paar Playsets an Zwergen spielt, werde ich nicht bauen. Es gibt viele Tribes mit einer kleinen Auswahl an Kreaturen, oder bei denen das Meiste nicht besonder stark ist. Und es gibt auch viele solche Kreaturen die eine Synergie zu ihrem Tribe haben. Aber nur weil Zuberi, Golden Feather andere Greife stärkt, heißt das nicht das ich ihn in einem Greifendeck spielen werde. Bei diesen Kreaturentypen werde ich immer dazu übergehen ein Controldeck zu bauen. Im Allgemeinen bin ich auch mehr Fan von Control und Aggro-Control, ich werde niemals ein Deck bauen was 20 Länder + 32 Kreaturen + 8 Pump spielt.

Aber es macht doch keinen Sinn sich auf einen Kreaturentypen zu spezalisieren wenn man einfach keine Synergien zu diesem Typ spielt! Und mit schlechten Kreaturen verwässert man doch eigentlich gute Deckkonzepte!

Mir gefällt einfach die Idee Decks in bestimmten Rahmenbedingungen zu bauen.
Jetzt habe ich mir erst einmal die Rahmenbedingung der Kreaturentypen gesetzt.
Da ich nicht weiß was sonst noch auf mich zukommt lege ich auch nicht fest wieviele von diesem Typ im Deck drinn sein müssen. Aber der Typ SOLL vorkommen und das viel öfter als Kreaturen eines anderen Typs. In diesem Rahmen versuche ich dann aber das absolut Beste rauszuholen. (nach Legacy Bannings) Ich achte fast gar nicht auf das Budget, spiele dann aber trotzdem Shock Duals und nehme bevorzugt die Zendikar Fetchländer falls ich das Deck noch ans Modern anpasse. Wenn ich wenig Geld ausgeben will setze ich mir auch dafür die gewünschte Rahmenbedingung. Und das ist das Pauperformat. Vielleicht mache ich eine Pauperkategorie, um den Budgetdeck-Fans ein paar Pauperdecks näher zu bringen und vielleicht mache ich noch eine zusätzliche Casual Kategorie von der ihr euch überraschen lassen könnt.

OK, hab verstanden. Jetzt erzähl schon!

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Dem Ein oder Anderen ist eventuell aufgefallen das ein paar Zwerge bisher unerwähnt blieben. Und das sind die Zwerge aus Eventide. Ich habe nämlich einen ganz bestimmten Zwerg ins Auge gefasst: Den Grauzwerg-Heckenhexer

Wie bitte? Wie heißt der Kerl? Und wie sieht der überhaupt aus? Wo ist der Bart?!? Ein Zwerg trägt einen Bart!!!

Ja liebe Freunde das ist der Shadowmoor-Block. Ein Block der Kreaturen wie die Verhutzelter Schulze und 6 Kreaturen mit dem Typ „Vettel“ hervorbrachte. Sie können halt auch nichts dafür, die Welt ist so komisch.
Nichtsdestotrotz haben wir hier einen Zwerg der für 3 Mana (virtuell bis zu 4 Mana) 2 Permanents zerstören kann.
Und wenn der Gegner keine Artefakte / Verzauberungen spielt?

Da war doch mal was…
Hatching Plans & Ichor Wellspring! Viele Casualspieler werden sich bestimmt schon überlegt haben wie man Hatching Plans in ein Deck einbauen kann, und ich bin mir recht sicher das dabei immer Decks bei rauskamen die z.B. Perilous Research und / oder Abjure spielen. Und ich spiele meinen Zwerg.
Damit stehen dann also schon die Farben fest: URW (Ja ich werde oft 3 farbig…)
Das Deck um diesen Zwerg lässt sich jedoch noch weiter ausbauen, ich spreche damit ein Artefakt namens Liquimetal Coating an. Durch dieses Artefakt können wir jedes Permanent das der Gegner kontrolliert zu einem potenziellen Ziel machen. Normalerweise halte ich Taktiken dieser Art für aufwendige Spielereien, das ist in diesem Fall aber der beste Weg den Zwerg zu supporten.

Der Kern des Decks sieht damit also so aus:

// Zwerge
4 Duergar Hedge-Mage
2 Dwarven Recruiter

// Engine
4 Hatching Plans
4 Liquimetal Coating

// Mana
X Dual
X Fetch
X Basic

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Der Rest des Decks sollte nun also Control sein. Ist doch nicht schlimm wenn man ein „Kreaturen“-Deck auch mal in dieser Form spielt. Natürlich ist es kein traditionelles Zwergendeck, es ist halt moderner weil der Tribe zu veraltet ist. Als Controldeck muss man sich natürlich gegen Beatdown-Decks behaupten können, und für diesen zweck spielen wir Mass removal: Terminus Aber wieso ausgrechnet dieser Spruch? Es gibt doch auch Karten wie Wrath of God oder Supreme Verdict. Zu aller erst gibt es natürlich den offensichtlichen Effekt, die Kreaturen landen nicht im Friedhof auf dem man eventuell noch Zugriff hat. Ein weiterer Aspekt ist das man damit einen Duergar Hedge-Mage wieder spielbar macht falls man einen Dwarven Recruiter auf der Hand hat.

Am Ende sieht meine Idee warscheinlich nach einem total freakigen UW Miracle aus, denn wer Miracle spielt muss auch Brainstorm und Sensei’s Divining Top spielen. Miracle ist eine kompliziertere Fähigkeit als es den Anschein hat. Wenn man Brainstorm EoT (vom Gegner) spielt und damit den Terminus (als erste Karte) nachzieht, kann man ihn mit instant Speed ausspielen! Als Wincondition wandert Entreat the Angels ins Deck, es ist eine weitere Miracle Karte die man mit Brainstorm / Sensei’s Divining Top im gegnerischen Zug spielen kann und wenn man für 4-Mana 2 4/4 Engel ins Spiel befördert ist das schon eine Ansage.
Dismantling Blow können wir bei einem liegenden Liquimetal Coating wie ein Instant Vindicate benutzen, allerdings ist der 6-Mana Move auf das eigene Hatching Plans auch nicht schlecht da man dann mit instant Speed 5 Karten nachzieht was besser als Opportunity ist. (man verbraucht 2 Karten daher ist es trotzdem nicht besser)
Als nächstes habe ich geguckt welcher Walker am besten ins Deck passt und bin zu dem Schluss gekommen das Jace, the Mind Sculptor einfach alles tut was wir brauchen. Er kann unsere Vindicate Zwerge bouncen, sorgt für weitere Brainstorms und ist eine wincondition mehr im Deck. Das was gegen ihn spricht ist sein Preis.

// Zwerge (6 Karten)
4 Duergar Hedge-Mage (0,02 € * 4)
2 Dwarven Recruiter (0,03 € *2)

// Engine (8 Karten)
4 Hatching Plans (0,20 € * 4)
4 Liquimetal Coating (0,02 € * 4)

// Miracle (14 Karten)
4 Terminus (4,50 € * 4)
4 Sensei’s Divining Top (7,00 € * 4)
4 Brainstorm (1,00 € *4)
2 Entreat the Angels (9,00 € * 2)

// Removal (8 Karten)
3 Swords to Plowshares (1,75 € * 3)
2 Dismantling Blow (0,02 € * 2)
3 Lightning Helix (1,75 € * 3)

// Walker (2 Karten)
2 Jace, the Mind Sculptor (ca. 70,00+ € * 2)

// Mana (21 Karten)
4 Sacred Foundry
4 Hallowed Fountain
3 Scalding Tarn
3 Arid Mesa
2 Mishra’s Factory
2 Mountain
2 Plains
1 Island

Die Preise sind von magickartenmarkt.de
Ohne Jace, the Mind Sculptor und ohne Manabase kostet alles ca. 80,00€.

Die Preise dienen nur als grober Orientierungspunkt, gewerbliche Händler verlangen meistens mehr.

Jace verdreifacht den Preis. Statt Jace kann man auch z.B. Ajani Vengeant ausprobieren, sein Ultimate killt auch auch so ziemlich jeden Gegner und zusätzliche Lightning Helix sind auch nicht schlecht. Und er kostet nur 3,00 €.
Ich spiele keine Counter weil ich dachte das ich mit Duergar Hedge-Mage, Dwarven Recruiter, Hatching Plans & Liquimetal Coating soviele Permanents mit Sorcery Speed spiele, das im early game nie das Mana offen ist. Für ein Blaues Packet bestehend aus Force of Will, Spell Pierce & Counterspell wie es in UW Miracle gespielt wird gibt es durch die Zwerge, die Engine und das Removalpaket keinen Platz mehr.

Alles in allem werden wohl viele behaupten das dies kein echtes Zwergendeck ist weil ich viel zu wenig Zwerge spiele. Ich selbst bin auch nicht zufrieden mit dem Deck, aber schwache Kreaturen spielen nur weil sie den Typ Zwerg haben möchte ich auch nicht. Immerhin kann ich trotzdem sagen das der Star des Decks um den sich eine Engine dreht ein Zwerg namens Duergar Hedge-Mage ist. Nur doof wenn der gecountert wird…^^
Die nächsten Tribes werden besser 😉

Plants vs. Zombies

2. Blogeintrag: Zwerge
3. Blogeintrag: Bären
4. Blogeintrag: Angry Birds

Hallo und herzlich willkommen zu meinem ersten Blogeintrag!

Ich bin der Konko und ich werde mich in der nächsten Zeit dem Thema widmen, verschiedenen Tribes, die man für mehr oder weniger tot erklärt hat, ein wenig Leben einzuhauchen. Und damit meine ich die Kreaturendecks die keine Goblins, Elfen, Merfolk oder Feen spielen.

In den letzten Tagen habe ich in einem Magic Forum unter meinem Nick „Skyshroud Poacher“ im Casual Teil diverse Decks kommentiert, und wie wir alle wissen sind Casual Spieler viel offener für Karten, Kreaturentypen und Synergien die in der Turnierszene niemals Fuß fassen könnten.
Nun habe ich schon ein paar Jahre des Magicspielens hinter mir, (ich habe zu Zeiten des Onslaught Blocks angefangen) wodurch meine Sicht auf das Spiel, welche Elemente wichtig sind und welche Karten stark sind, sich nicht mit der von Casualspielern deckt.

Für sie steht meistens der Spaß im Vordergrund, sie wollen ein Deck um ihre Lieblingskarte bauen und die Spielstärke ist nur zweitrangig.
Das was dem starken Deck im Weg steht ist in den meisten Fällen das Budget, eine Grenze wie z.B. 2,- € pro Karte, wodurch meine Deckvorschläge immer auf taube Ohren gestoßen sind. Aber auch bei mir gibt es eine Obergrenze die ich bereit wäre zu zahlen, Karten wie Imperial Recruiter & Candelabra of Tawnos sind mir dann doch ein bisschen zu teuer.
Ich habe das Problem des Budgets in der Vergangenheit so gelöst das ich totaler Fan von Pauperdecks wurde. Das ist ein Format in dem man turnierfähige Decks für 10-20 Euro bauen kann und somit hatte ich formatstarke aber trotzdem günstige Decks.

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Im Forum wurde ich aber mit ganz anderen Problemen konfrontiert:

Wie würdet ihr Orks spielen?
Oder Zwerge?
Wie sieht ein Deck aus welches auf Quest for Ula’s Temple basiert?
Oder auf Lord of the Unreal?
Wusstet ihr das es eine Kreatur mit dem Typ Schwamm gibt?

Das Bearbeiten dieser Probleme, eine eigentlich schlechte Karte spielbar zu machen, hat mir dann soviel Spaß gemacht, das ich mich dazu entschlossen habe es weiter zu machen ohne an das Forum gebunden zu sein.
Da mir eh vorgeworfen wurde an dem Thema vorbeizureden (aus einfarbigen Decks habe ich gerne 3 Farbige gebaut die dann komplett anders aussahen) ist es wohl auch besser für beide Seiten.

Nur wer ist eigentlich meine Zielgruppe?
Der gemeine Casualspieler gibt sein Geld nicht für die Fetchland + Dual Manabasis aus und der Turnierspieler interessiert sich nicht für Decks, wenn sie nicht turnierfähig sind.
Aber vielleicht erreiche ich hier draußen mehr Leute wie mich, die Spaß am bauen haben.


Dem Titel kann man bereits entnehmen das mein erstes Thema untot ist und stinkt.
Und irgendwie haben sie oft 3 Arme:

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Bei Zombies denke ich immer zuerst an Karten wie Noxious Ghoul, Vengeful Dead & Gempalm Polluter.
Die meisten Casual Zombiedecks basieren auf diesen Stinkern und das nur aus dem Grund weil sie Tribesynergien haben.
Besonders vom Noxious Ghoul sind die meisten Spieler angetan weil er einen globalen Effekt hat, und der ist wenn man nur Zombies spielt sogar einseitig.
Da ist dann auch egal das sie für die heutige Zeit viel zu hohe Manakosten haben und sie dadurch viel zu langsam sind. Am Ende kommt dann noch eine Prise Soulless One dazu, Vanillakreaturen sind ja immer toll, hier und da ein paar Lord of the Undead und gegen mass removal spielt man Patriarch’s Bidding.
Removal braucht man nicht dafür haben wir ja die Zombies. Echt komisch das ich so selten den Grave Defiler sehe.

Genau so werde ich mein Deck aber nicht aufbauen.
In all ihrer Weisheit haben die Küstenmagier nämlich im September 2011 Innistrad rausgebracht, eine Edition die so voller Flavor und Zombies ist, wie es sie noch nie gegeben hat. Welcher Block kann schon eine so coole Karte wie Army of the Damned vorweisen?

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In diesem Block haben sie dann einen bestimmten Mann gedruckt den ich für ziemlich gut halte: Den Gravecrawler
Er kann das was nur sehr wenige Karten können: Er hat eine Fähigkeit die es ihm ermöglicht etwas zu bewirken selbst wenn er kein Permanent ist oder sich auf der Hand befindet.
Und das nicht nur einmal wie bei Flashback (Lingering Souls) oder Unearth (Anathemancer).
Wir sind auch nicht an das Upkeep gebunden wie bei den meisten anderen Kreatuern (Undead Gladiator, Ashen Ghoul, Nether Spirit, Nether Traitor, Ichorid). Eine Enchantment- (Evershrike) & und Artefaktthematik (Salvage Titan) passt nicht zu Zombies und Demigod of Revenge ist zu Manaaufwendig, da bleiben dann nur noch Veilborn Ghoul, Reassembling Skeleton & Bloodghast übrig.

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Die ersten zwei sind aufjedenfall zu schlecht, nur noch den Vampir könnte man spielen.
Jedoch halte ich ihn nicht für so OP das ich ihn unbedingt spielen muss, wäre er ein Zombie würde ich vielleicht auch anders denken.

Ich wusste ziemlich schnell das ich 2 farbig spielen will mit einem kleinen Splash.
Grund für die zweite Farbe Grün war ein bestimmtes Pflänzchen was auf den Namen Vengevine hört. Mein Hauptgedanke war für eine Manabasis zu sorgen deren Duals aus x/swamp besteht, jedes Dual sollte schwarz produzieren können damit man den Gravecrawler zuverlässig 2x beschwören kann.
Als Unterstüzung kommt noch Urborg, Tomb of Yawgmoth ins Deck damit auch meine farblosen Produzenten / Wälder dazu in der Lage sind.
Aber wie schaffe ich es den Gravecrawler vom Battlefield in den Friedhof zu befördern?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Cabal Therapy, Innocent Blood, & Phyrexian Tower.
Und wie bekomme ich Vengevine von der Hand in den Friedhof?
Für diesen Zweck ist der gute alte Lotleth Troll wie geschaffen.
Er ist sehr flexibel einsetzbar, man kann ihn aggressiv einsetzen und ihn stetig wachsen lassen, in dem Fall profitiert er von Trample, man kann ihn aber auch defensiv einsetzen denn seine 1-Mana-Regenerationsfähigkeit sollte man nicht unterschätzen.
Er kann chumpen bis der Arzt kommt.

Die Idee sah also so aus:

Im Bestfall wirkt man in Turn 1 Cabal Therapy.
In Turn 2 spielt man den Lotleth Troll der dann in der Lage ist Gravecrawler, Vengevine zu discarden, je nachdem wieviel man discardet kann er schon zu einer kleinen Clock werden. Das Problem an der Sache ist das man zu diesem Zeitpunkt kein Mana zum regenerieren offen hat.

Was dann kommt sollte ja jedem klar sein, wenn man 2 schwarze Mana zur Verfügung hat spielt man den Gravecrawler aus, Flashbackt die Cabal Therapy und opfert den Gravecrawler, um ihn danach einfach wieder auszuspielen. Durch das zweite Ausspielen triggert die Fähigkeit der Vengevine wodurch wir relativ früh eine ganz nette Haste-Kreatur haben. Ja das ist natürlich konstruiert, aber das war mein Grundgedanke.

So sieht bis jetzt also die Liste aus:

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// Zombies
4 Gravecrawler
4 Lotleth Troll

// Plants
4 Vengevine

// Sac
4 Cabal Therapy
4 Innocent Blood
1 Phyrexian Tower

// Mana
X Dual
X Fetch
X Basic
1 Unholy Grotto
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth

Oben hatte ich ja erwähnt das ich auch einen kleinen Splash spielen wollte, und das nur wegen einer Karte: Intuition

Früher haben Elfendecks diesen Tech gespielt, da sie natürlich kein Problem damit haben 2 Kreaturen in einer Runde aufs Board zu rotzen.
Da Intuition aber das Potenzial besitzt total flexibel einsetzbar zu sein, wollte ich dieses Deck noch ein bisschen controliger gestalten.
Intuition kann man wegen seiner tutorfähigkeit wie eine Toolbox spielen, je nachdem wie gerade unsere Boardpräsenz aussieht, wie aggressiv oder defensiv der Gegner ist, kann man sich etwas anderes suchen.
Dazu kommt dann noch die tolle Gegebenheit das in meiner ersten Version des Decks bereits 12 Karten gespielt werden bei denen einem egal ist wenn man sie millt.
Deswegen kam ich auf die Idee Life from the Loam spielen.
Eine Karte die bei mehrfarbigen Decks mit Fetchländern auch für Farbsicherheit sorgt.

Hier sind ein paar Beispielpiles die man sich bauen kann:

Intuition muss natürlich EoT vom Gegner gespielt werden, damit man dann in der eigenen Runde das Mana für die Kreaturen hat.

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Wieso ausgerechnet Noxious Revival wenn es auch Karten wie Regrowth gibt die die Karte direkt auf die Hand bringen?

1. Die Karte die wir unbedingt wollen bekommen wir nicht auf Hand.
Also müssen wir uns mit Noxious Revival begnügen.

2. Wenn wir Intuition in Turn 3 Spielen, müssen wir in Turn 4 noch einmal Mana für Regrowth zahlen und haben bestimmt nicht mehr das Mana offen um die gesuchte Karte auszuspielen.

3. Obwohl wir in Turn 3 nur 3 Mana haben, können wir Noxious Revival trotzdem ausspielen wenn wir 2 Leben bezahlen, haben in Turn 4 also die vollen 3 Mana zur Verfügung um den gesuchten Spruch spielen zu können.

Barren Moor ist zwar eigentlich ein schlechtes Land, jedoch sollte man es 1x spielen da man mit ihm sein Loam vor Graveyard-hate beschützen kann, als Reaktion auf eine Karte die Loam aus den Friedhof exilen würde zieht man dank Cycling eine Karte, ersetzt das jedoch durch die Dredge Mechanik und bekommt so sein Loam zurück auf die Hand.

Loam ermöglicht es einem Raven’s Crime einfach immer wieder erneut auszuspielen.
Da verschafft das konventionelle countern auch „nur“ einen kurzen Tempovorteil, und statt den Spruch auszuspielen kann man ihn auch einfach abwerfen.
Schafft man es Raven’s Crime 2-3 mal erfolgreich auszuspielen sollte die Hand des Gegners schon ziemlich zerpflückt sein.
Hat man viele Kreaturen auf dem Board und nicht viel (schwarzes) Mana kann man auch den zweiten Pile ausprobieren.

Danach wollte ich erst einmal gucken was ich für weitere Zombies spielen kann.
Eine Pflanze die einfach perfekt ins Deck passt, ist der Dreg Mangler.
Mit ihm malte ich mir Szenarien aus, bei denen man selbst wenn man im Lategame im Topdeckmodus ist, noch explodieren kann.
Ich dachte mir die Schwäche von den meisten Kreaturendecks ist Mass Removal.
Wenn wir davon ausgehen das wir im Lategame sind und der Gegner mit einem Wrath of God das Board leergefegt hat, sieht es für viele Kreaturendecks erst einmal schlecht aus.
Mit einem nachgezogenen Dreg Mangler, einem daraufhin gespielten Gravecrawler und einem dann triggernden Vengevine kann man dann trotzdem für 7 Schaden rüberhasten.
Controldecks wiegen sich nach einem Wrath of God gerne mal in Sicherheit, die kann man dann kalt erwischen wenn man plötzlich deren Planeswalker plattmacht.
Im Friedhof ist er auch nicht nutzlos denn dann kann man Scavenge nutzen um einen Lotleth Troll zu pumpen.
Bei der Racheranke muss man genau aufs wording achten, es steht dort nicht „Whenever you successfully cast a spell“. (wobei das auf keiner Karte steht)
Das bedeutet das unsere Zombies vom Gegner gecountert werden können, Vengevine prüft nicht ob sie resolven, sie wird trotzdem aufs Board geklatscht.
Wenn du mehr als 4 Mana hast und einen Vengevine ausspielst muss sich der Gegner genau überlegen ob er ihn countert. Denn wenn du danach z.B. noch einen Gravecrawler spielst, war der counter quasi umsonst, weil Vengevine wieder ins Spiel kommt.

Das nächste 1-off das ins Deck wandert ist Haakon, Stromgald Scourge der auch noch gleich Nameless Inversion mitbringt. Er ist ein weiterer Zombie den man in den Friedhof dredgen will, da man ihn nur von dort aus ins Spiel bringen kann. Er ermöglicht es das selbst wenn man im Topdeckmodus keinen Zombie nachgezogen hat, man trotzdem einen auspielen kann. Deswegen ist er ein super Support für den Gravecrawler. Und ganz nebenbei sorgt er dafür das man Nameless Inversion immer wieder verwenden kann.

Als nächstes versuche ich zu erklären wieso ich mich für einen Jarad, Golgari Lich Lord entschieden habe:
Er ist wirklich etwas random, er kostet halt auch seine 4 Mana was ziemlich teuer ist.
Aber wenn er liegt hat er auch seine Daseinsberechtigung.
Er ist nicht nur eine weitere Kreatur welche man aus dem Friedhof ohne weitere Karten holen kann, seine Sac Fähigkeit sollte man auch nicht unterschätzen.
Ich erhoffe mir, wie gesagt, das dieses Deck explodieren kann und plötzlich zum Gegner hastet wie in meinem konstruierten Beispiel beschrieben, durch das saccen kann man dann den Sack zu machen.
Das ist in der Realität warscheinlich zu manaintensiv aber es ist auch neben Phyrexian Tower die einzige Sacc Engine mit Instant Speed.
Man kann die Fähigkeit als Pseudocounter für Swords to Plowshares / Path to Exile ansehen, denn im Friedhof nutzen uns die Kreaturen mehr als im Exil.

Zu guter Letzt habe ich geguckt welche Planeswalker dieses Deck am besten unterstützen könnten. Meine Wahl fiel ganz klar auf Liliana of the Veil.
Ihr Discard trifft die meisten Gegner viel härter als uns. Wir WOLLEN manche Karten discarden, während die meisten Decks natürlich nicht so ausgerichtet sind.
Mit Cabal Therapy & Raven’s Crime kann man im übrigen auch sich selbst antargeten um z.B. Haakon, Stromgald Scourge zu discarden. Die Sac Ability können wir als removal benutzen, aber auch um einen eigenen Zombie zu opfern wenn es sein muss.
Der zweite Planeswalker auf den meine Wahl fiel ist Garruk Relentless.
Da draußen gibt es bestimmt viele Menschen die ihn nicht mögen, es ist einfach sehr riskant ihn wenden zu wollen. Er kann aber nicht nur unseren Gravecrawler umbolzen damit wir ihn erneut ausspielen, wenn er gewendet ist, ist er eine Sac Engine + Tutor in einem. Alle 2 Runden einmal Gravecrawler saccen erneut ausspielen und irgendeine neue Kreatur aus dem Deck suchen? Am besten hat man dann noch Liliana of the Veil liegen, discardet die eben gesuchte Karte und irgendwie cheatet man sie wieder ins Spiel.
0! Kartennachteil

Die Liste sah damit also so aus:

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// Zombies (10 Karten)
4 Gravecrawler (4,00 € * 4)
4 Lotleth Troll (2,00 € * 4)
1 Haakon, Stromgald Scourge (1,00 €)
1 Jarad, Golgari Lich Lord (0,80 €)

// Plants (8 Karten)
4 Dreg Mangler (0,02 € * 4)
4 Vengevine (12,00 € * 4)

// CA Engine (6 Karten)
4 Intuition (17,50 € * 4)
2 Noxious Revival (0,50 € * 2)

// Sac (4 Karten)
4 Cabal Therapy (3,00 € * 4)

// Removal (4 Karten)
1 Nameless Inversion (0,02 €)
X Innocent Blood (0,80 €)
X Maelstrom Pulse (10,00 €)
X Abrupt Decay (6,50 €)
X Beast Within (1,50 €)

// Walker (4 Karten)
3 Liliana of the Veil (29,50 € * 3)
1 Garruk Relentless (7,50 €)

// Loam Engine (6 Karten)
1 Life from the Loam (4,00 €)
1 Raven’s Crime (0,10 €)
1 Wasteland (27,00 €)
1 Phyrexian Tower (9,00 €)
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth (9,00 €)
1 Barren Moor (0,02 €)

// Länder (18 Karten)
4 Misty Rainforest (25,00 € * 4)
4 Verdant Catacombs (18,00 € * 4)
4 Overgrown Tomb (6,50 € * 4)
3 Watery Grave (7,50 € *3)
1 Swamp
1 Forest
1 Unholy Grotto (2,50 €)

Die Preise sind von magickartenmarkt.de
Ist bei euch die Manabasis bereits vorhanden kostet euch der gesamte Rest ca. 240,- €.
Die Manabasis kostet noch einmal zusätzlich ca. 200+ €.
Die Preise dienen nur als grober Orientierungspunkt, gewerbliche Händler verlangen meistens mehr.

Warum soviele 1-offs?
Wir spielen wie gesagt mit Intuition einen Spruch im Playset der einfach alles im Deck suchen kann. Dadurch müssen wir bestimmte Karten, für die man mehrmals keine Verwendung hat oder die sehr situativ sind, auch nicht mehrmals spielen.
Das ist der Gedanke einer Toolbox.

Beim removal war ich mir nicht mehr sicher ob Innocent Blood die richtige Wahl ist.
Mit Liliana of the Veil & Garruk Relentless hatte ich jetzt ja noch weitere Karten zum opfern, deswegen fand ich es wichtiger Removal zu finden welches flexibler ist.
Mit Maelstrom Pulse & Abrupt Decay hat man 2 Karten die alles ausser Länder treffen können (Planswalker!), und für Länder hat man im Notfall ja das Wasteland.
Mit Beast Within hätte man sogar eine Karte die auch Länder treffen kann, und einem im LD Plan unterstützen kann. Ob der Token zu sehr stört ist jedem selbst überlassen.
Insgesamt würde ich den Instant Speed von Abrupt Decay & Beast Within nicht ausser acht lassen, allerdings hat Maelstrom Pulse ansonsten keine Nachteile.
Instant Speed ist deswegen gut weil es unseren Plan, immer 3 Mana offen zu halten, unterstützt. Haben wir im gegnerischen Zug 3 Mana zur Verfügung, können wir unseren Lotleth Troll regenerieren, die Fähigkeit von Jarad, Golgari Lich Lord benutzen um unsere Zombies zu beschützen (Swords to Plowshares), Intuition ausspielen, Barren Moor cyclen oder halt removal spielen.

Diese Karten mögen wir nicht:

Deathrite Shaman
Er verkörpert alles was wir hassen. Ihn müssen wir so schnell wie möglich entsorgen denn er kann unseren Plan ziemlich im Weg stehen dadaurch das er einfach soviele Sachen aus dem Friedhof exilen kann. Jeglicher anderer Friedhofshate (Bojuka Bog, Nihil Spellbomb) kann sich ähnlich fatal auswirken. Dagegen hilft nur Discard.

Terminus, Swords to Plowshares & Path to Exile
Diese Karten sorgen dafür das unsere Zombiearmee nicht im Friedhof landet was uns genauso nervt wie ihr Entfernen aus dem Friedhof. DISLIKE


BG

Wenn man 3 Farben nicht mag, oder Intuition schwachsinnig findet, kann man auch bei der BG-Version bleiben.
Entweder man spielt komplett ohne einen Tutoreffekt, dann hat man mehr Platz für removal, aber dann werden die ganzen 1-offs schwächer.
Oder man versucht Intuition zu ersetzen. Für Intuition hat man keine so große Auswahl, entweder man versucht sich an Buried Alive, damit man sich 3x Vengevine suchen kann, oder man versucht sich an Entomb, denn damit kann man sich auch Life from the Loam suchen.

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// Zombies (10 Karten)
4 Gravecrawler
4 Lotleth Troll
1 Haakon, Stromgald Scourge
1 Jarad, Golgari Lich Lord

// Plants (8 Karten)
4 Dreg Mangler
4 Vengevine

// Sac (4 Karten)
4 Cabal Therapy

// Variabel (10 Karten)
1 Nameless Inversion
X Buried Alive
X Entomb
X Innocent Blood
X Maelstrom Pulse
X Abrupt Decay
X Beast Within

// Walker (4 Karten)
3 Liliana of the Veil
1 Garruk Relentless

// Loam Engine (6 Karten)
1 Life from the Loam
1 Raven’s Crime
1 Wasteland
1 Phyrexian Tower
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth
1 Barren Moor

// Länder (18 Karten)
4 Verdant Catacombs
2 Marsh Flats
4 Overgrown Tomb
3 Swamp
4 Forest
1 Unholy Grotto


Modern

Wie man an der Liste sieht ist das Deck beinahe Modernlegal.
Folgende Karten können nicht gespielt werden:
–> Intuition wird durch Gifts Ungiven ersetzt
–> Wasteland wird durch Tectonic Edge ersetzt
–> Für Phyrexian Tower gibt es keinen Ersatz, jedoch packe ich noch Ghost Quarter ins
Deck da es wie eine Strip Mine gegen Affinty ist.
–> Das wir keine Cabal Therapy spielen können trifft uns hart, ich ersetze sie durch
Smallpox. Smallpox ist eine wirklich gute Karte, welche einen eigenen Deck archetype begründet hat. Es ist eine Karte die 3 starke Effekte ausübt.
–> Innocent Blood, Unholy Grotto & Barren Moor sind nicht legal.

Da wir nun mit Gifts Ungiven spielen müssen wir andere Piles bauen.
Vengevine + Vengevine + Vengevine ist leider nicht mehr möglich, dafür ist der Kartenvorteil größer da wir nun 4 Karten suchen können.
Da man auch nicht 2x dieselbe Karte suchen kann wird ein Noxious Revival gegen Reclaim getauscht. Piles die man sich suchen könnte:

Das macht aber nur Sinn mit Lotleth Troll oder Liliana of the Veil auf dem Board.
Oder einem Smallpox auf der Hand.

In dieses Pile kann man statt den Planeswalkern auch eine beliebige 2-Kartencombo reinpacken.

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// Zombies (10 Karten)
4 Gravecrawler
4 Lotleth Troll
1 Haakon, Stromgald Scourge
1 Jarad, Golgari Lich Lord

// Plants (8 Karten)
4 Dreg Mangler
4 Vengevine

// CA Engine (6 Karten)
4 Gifts Ungiven
1 Noxious Revival
1 Reclaim

// Sac (4 Karten)
4 Smallpox

// Removal (4 Karten)
1 Nameless Inversion
X Maelstrom Pulse
X Abrupt Decay
X Beast Within

// Walker (4 Karten)
3 Liliana of the Veil
1 Garruk Relentless

// Loam Engine (5 Karten)
1 Life from the Loam
1 Raven’s Crime
1 Tectonic Edge
1 Ghost Quarter
1 Urborg, Tomb of Yawgmoth

// Länder (19 Karten)
4 Misty Rainforest
4 Verdant Catacombs
4 Overgrown Tomb
3 Watery Grave
2 Swamp
2 Forest

So jetzt habt ihr ca. 3000 Wörter Text hinter euch gebracht, ich hoffe es hat euch gefallen und wir sehen uns zu meinem nächsten Blogeintrag wieder.