Commander: Meine Petsammlung #2 GW Dromoka die Ewige / +1/+1 Marken

Travel Preparations… „Reisevorbereitungen“. Zu Inistrad Zeiten hat mich die Karten im Draft sehr beeindruckt. Der Archetyp GW Aggro war dank dieser Karte einfach sehr stark. Für die Standardumgebung war sie natürlich zu schwach. So verschwand die Karte wieder aus meinem Blickfeld. Mit Khans of Takir wurde das Thema +1/+1 Marken über die Mechanik Bolster sowie über Kreaturen, die Kreaturen mit +1/+1 Marke Fähigkeiten verleiht, wieder aktuell.

Ein weiterer Baustein war, dass ich der Versuchung mir ein Magic Origins Clash Pack zu gönnen erlegen bin. Grund: Windswept Heath + Collected Company = Cash. Durch den Verkauf dieser beiden Karten war der „Rest“ fast umsonst. Natürlich wollte ich mit den neuen Karten auch ein Deck bauen.

Den dritten Ausschlag für das Deck gab, dass wir in unserer Commander Stammtisch Spielrunde bewusst einmal „schwächere“ Decks bauen wollten. Über die Jahre fällt einem auf, dass in jedem grünen Deck, Kodama´s Reach steckt usw. Sprich: Manche Karten sind fast immer in den bestimmten Farben gesetzt, egal was das Deck für einen Commander hat. Dieses Muster galt es bewusst zu durchbrechen und Karten zu spielen, die sonst vielleicht aus Effizienzgründen außen vorbleiben. In diesem konkreten Fall daher Map the Wastes anstelle von Kodama´s Reach.

So bildeten diese Ereignisse/Entwicklungen die Grundlage für mein Dromoka, the Eternal Commander Deck. Es ist ausdrücklich ein „Budget“ Deck. Ein kleines Faible von mir: Ich drehe gerne Kreaturen nach rechts zum Angriff. Also auf ins Getümmel….

Die „Ability“ Kreaturen:


2x Trample, First Strike, Flying, Reach, Lifelink, tap target creature…. Alles was das Herz begehrt. Besonders „Lifelink“ auf allen Kreaturen kann ein Spiel drehen.

Die „Marken“ Kreaturen:
Diese Kreaturen kommen entweder mit einer +1/+1 Marke ins Spiel oder haben die Möglichkeit bei Erfüllung von bestimmten Vorrausetzungen +1/+1 Marken zu erhalten.

Die „Markenverteiler“ Kreaturen:

Die „Markenverteiler“ Sprüche:

Auf eine Karte wie Doubling Season wurde bewusst verzichtet (auch aus Budgetgründen). Das Eingangs erwähnte Travel Preparations hat es leider nicht mehr ins Deck geschafft. Viele Karten erfüllen auch mehrere Aufgaben und bieten Interaktionsmöglichkeit mir dem Gegner.

Die „Markenempfänger“ Kreaturen:
Die Doppelschlagriege freut sich besonders über +1/+1 Marken.

Das kleine „Token“ Thema:

Was ist das schönste bei Magic? Natürlich Karten ziehen!

Das ganze mit etwas Ramp garnieren:

…und mit Removal abschmecken:

Auf einer soliden Länderbasis:

Fertig ist das 101 Karten-Deck. Mir fällt es schwer hier den letzten Cut zu machen. Eine Karte wie Shoulder to Shoulder wirkt zunächst etwas schwach auf der Brust, hat sich aber im Einsatz schon sehr verdient gemacht.

Ich hoffe ihr hattet Spaß bei meiner Deckvorstellung.

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Casual – das bessere Magic?!

„Neulich“ gab es eine Neubesetzung der Redaktion bei magicuniverse.de. Andreas Pischner, in der Szene allseits bekannt, hat das Ruder übernommen und will/wollte einiges ändern. Natürlich zum positiven. Insbesondere hat er sich auf die Fahne geschrieben, das Artikelangebot auszubauen und qualitativ zu verbessern. Auch ich bin seinem Aufruf nach neuen Autoren gefolgt und habe eine Deckvorstellung, im Zusammenhang mit der Vorstellung des Duell Commander Formats, angeboten. Nach einem kurzen, aber ausfühlichen Mailverkehr, habe ich das ganze dann sein lassen – Andreas möchte nämlich eigentlich keinen „Casual“ Inhalt. Dies liest man auch immerwieder dirket oder zwischen den Zeilen in seinen Artikeln. Zuletzt am 03.09.2014 im Abschnitt „In eigener Sache“. Darin äußerte er „Es kann nun einmal absolut jeder ein EDH-Deck zusammenstellen, welches sich an keinerlei objektiven Anforderungen messen lassen muss – und es tut ja schließlich auch absolut jeder EDH-Spieler!“

Diese Aussage nehme ich mal zum Anlass meine Sichtweise zu beschreiben, warum ich Magic, respektive Commander spiele.

Ich hatte vor Urzeiten, genauer 1995, meinen ersten Kontakt mit dem Spiel. Ältere Mitschüler spielten es in einer Hohlstunde. Damals fazinierte mich vor allem die Fantasiebilder. Ein paar Starterpacks und Booster später hatte ich einen eigenen Kartenpool und baute die berühmten Haufen. Die Karte Terror war einfach krass vom Powerlevel für uns Kiddies. Nach Zockerei mit Freunden verlief sich das Interesse an den Pappkarten wieder und sie verschwanden in einem Schuhkarton.
Mein Wiedereinstieg fand zu Lorwyn mit einem geliehenen Standard Deck bei einem FNM-Turnier statt. Aus dem Stand wurde ich Dritter. Es folgten regelmässige Drafts, bei denen ich naturgemäss ersteinmal viel Lehrgeld zahlen musste und weitere Prerelease/Release/FNM-Standardturniere. Auch Legacy hatte ich in dieser aktiveren „Turnierzeit“ angespielt. Das Finale war dann zur Deutschen Meisterschaft in Aschaffenburg 2010. Dort trat ich beim Two-Headed-Giant Sealed Turnier an. Hier ging es den Gegnern naturgemäss ums „siegen“ – gerne auch um jeden Preis. Dafür war es auch recht jede Menge „Trashtalk“ zu benutzt, um die Gegner aus der Ruhe zu bringen und zu Fehlern zu verleiten. Dies war für mich ein einschneidenes Negativerlebnis, bei dem ich meine Lust an der Turnierszene verlor. Viele Turnierspieler fanden dieses Verhalten noch nicht mal „unsportlich“, sondern meinten, man müsse das halt einfach „abkönnen“.
In der Folge besuchte ich immer unregelmäßiger Prerealeseturniere. Das einzige was mich noch anzog waren die im Rahmen des Gatewaypromoprogramms eingeführte „Casual“ Format. Hierüber habe ich in der Vergangenheit geschrieben.
Irgendwann kam ich in Berührung mit EDH, bevor es Commander hieß. Ich bin seitdem Teil eines regelmässigen Stammtisches von Commanderspielern. Für uns steht die Geselligkeit und einen guten Abend zu haben im Vordergrund. Naturgemäss gehört es zu Magic dazu, dass es ums Gewinnen geht, aber eben nicht um jeden „sozialen“ Preis. Spieler die keinen sozialen Umgang an den Tag legten wurden aus der Gruppe ausgeschlossen.

Um was geht es in Magic? Wir alle haben es schon erlebt, dass wir einfach unheimlich gerne an Decks rumtüfteln, testen und uns wie ein Schneekönig freuen, wenn ein Deck rundläuft. Wir alle erzählen gerne von den epischen Spielen, die man Dank coolen Karteninteraktionen noch rumgerissen hat, obwohl man bereits auf 1 Leben war. Um es auf den Punkt zu bringen, es geht darum bei dem Spiel eine gute Zeit und Freude zu haben. Dazu ist es ja schließlich ein „Spiel“!

Andreas war in der Vergangenheit schon oftmals über die Magicszene, Wizards und Gott und die Welt „unzufrieden“. Er hat damals seinen Magicblog stillgelegt und wollte sich aus der „Magicöffentlichkeit“ zurückziehen. Jetzt 2014 übernimmt er die Redaktion von magiuniverse.de – Eine umfangreiches und gewiss auch undankbares „Ehrenamt“. Bei seinem letzten M15 Draft erhält man beim Audiokommentar den Eindruck, dass sich Andreas mit dem Spiel „abquält“. Er beschimpft immerwieder das Programm, den Mitspieler etc. etc. Mag ja alles irgendwo nachvollziehbar sein, aber mich beschleicht hierbei auch das Gefühl, dass ihm Magic einfach keinen Spaß mehr macht. Andreas macht sich große Mühe, verfügt über ein großes „Magicwissen“ und kann „schreiben“.
Auf der anderen Seite urteilt er über Menschen, die Freude an einem weniger „turnierorienterten“ Magic haben. Ich lese gerne Artikel über Commander. Natürlich bedarf es hier mehr, als einer nackten Deckliste, sondern vielmehr einer ausfühlichen Beschreibung der Interaktionsmöglichkeiten, Funktionen usw. Auch dies kann man zu einem spannenden und lesenswerten Artikel ausarbeiten. Und es ist eben nicht so, dass jedes Commanderdeck rund läuft, vielmehr kristallisiert sich auch hier die optimale Zusammenstellung erst nach vielem Spielen (für Turnierspieler: testen) heraus. Casual ist also nicht „schlechter“ als Turniermagic, – den Magic ist für alle Spieler da, die sich an diesem Spiel erfreuen und dieses in ihrer Freizeit ausüben!

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Commander: Meine Petsammlung #1 Mono Rot

Mit dieser Reihe möchte ich meine Commanderdecks, welche ich in meiner wöchentlichen Magicstammtischrunde spiele, vorstellen. Neben den normalen Commanderbannings, verzichten wir aufgrund des höheren Spielspasses für alle, auf Instant Win Combos, Endlos Turn-, und Mana-Combos.

Hier kommen wir zu meinem Mono Rot Deck, welches ich schonmal vorgestellt habe, als es noch in den Kinderschuhen steckte. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, daher macht es nichts, wenn ich nun die aktuelle Version vorstelle.

Das besondere das Deck ist mit zwei verschienden Commandern, je nach Laune und Runde spielbar. Zum einen Bosh der Eisengolem (aus der Ursprungsliste) und Kumano, Yamabushi-Meister.
Eine Freundin von mir hat mir diese beiden Karten gealtert.

Foto(2)

Die Länder

Ich spiele möglichst viele Basic Mountains, um Valakut, the Molten Pinalce möglichst gut zu unterstützen. Über Expedition Map ist diese suchbar. Alternativ kann man mit der Map sich Phyrexia’s Core für die Spine of Ish Sah Combo suchen.

Mehr Mana


Manasteine, mehr Manasteine… Unser Deck ist sehr manahungrig und rot hat sonst leider keinen Zugriff auf Manabeschleunigung wie z.B. grün. Daher spiele ich alles, was geht und für mein Budget erschwinglich war. Die beiden Myrs sind zwar als Tiere sehr fragil, können aber auch Equipment tragen und synergieren mit der Myr Battlesphere. Soulbright Flamekin rampt nicht nur das Mana, sondern färbt das farblose Mana aus den Manasteinen in rotes Mana um, was für die Aktivierungskosten des „Meisters“ sehr wertvoll sein kann. Mit der Map kann man neben dem bereits angeprochenen Ländern sich auch den Temple of False God für ein wenig Beschleunigung suchen. Damit beschäftigen sich 53 Karten unseres Decks mit Mana… erscheint viel… hat sich aber als gut erwiesen. Man möchte möglichst immer in den ersten Zügen irgendeinen Manastein spielen, daher muss man genügend spielen um dies möglichst konstant zu tun. Zuviel Mana hat man mit diesem Deck sowieso nie.

Fleisch für den Grill

Da Basilisk Collar mit beiden Commandern sehr gut synergiert, dürfen zusätzlich auch die beiden Pinger Vulshok Sorcerer und Spikeshot Elder mitmachen. Hoarding Dragon ist unser einziger Tutor Effekt… holt meistens Gauntlet of Power, Staff of Nin oder Spine of Ish Sah (in dieser Reihenfolge). In 50% der Fälle wird er, wenn man keine eigene Möglichkeit hat ihn zu töten, exiled… meine Runde gönnt mir da immer recht wenig 😉
Kuldotha Phoenix hat immer sehr zuverlässig sein Comeback nach seinem Tod. Bloodfire Colossus hat sich im 2HG als krasser Finishing Move bewährt (solange man es selbst überlebt natürlich). Arc Slogger muss man schon alleine aus Stylegründen spielen und unsere Bibliothek kann sich ja meist doch 5-6 Aktivierungen gönnen…

Besteck


Strata Scythe macht aus jeder Kreatur eine „Ansage“. Wir spielen ja fast nur Basics. Grafted Exoskeleton gibt uns zumindestens eine Chance gegen Lifegain Decks. Zusammen mit Volt Charge habe ich da schon einige Spiele doch noch gewinnen können. Überhaupt lassen sich mit dem Charge auch wunderbar zwei unserer Manasteine (Astral Cornucopia und Everflowing Chalice) upgraden. Vergesst auch nicht die Planeswalker eurer Mitspieler…

Nachschub


Neben Skullclamp ist es etwas dünn, aber die schwächeren weiteren Optionen haben sich nicht bewährt, das Ultralategame kann man einfach nicht gegen Decks mit blauem Carddrawzugriff gewinnen. Eine Limitierung die rot mit sich bringt.

Störfeuer


Artefakte können wir mit unserem Deck recht gut handeln. Verzauberungen dafür außer mit Spine of Ish Sah gar nicht… typisch rot halt. Manabarbs und Thought Prision sind auch wunderbare Möglichkeiten Spiele gegen Gegner mit mehr „Kartennachschub“ zu gewinnen. Defense Grid stört unser eigenes Deck genau gar nicht, dafür meist alle anderen – besonders diese fiesen blauen Magier. Sculptering Steel sollte man auch ruhig früh spielen und eigene Manasteine kopieren.

Karten wie Ruination (sprich Landdestruction) mag meine Runde leider nicht, daher ist diese rote Spezialität nicht vorhanden. Alles in allem macht mir das Deck immer einen Höllenspaß, trotz der Limitierungen die ein einfarbiges Deck mit sich bringt. Es ist geradelinig, hat gegen kein Deck wirklich tote Karten und verdammt es ist rot! Ich hoffe euch hats gefallen…

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Jahresrückblick

Inspiriert vom Atog widme ich mich heute dem vergangenen Jahr. Sicherheitshalber schon vor dem 21.12. – man weiß ja nie… ob man später noch die Motivation dazu hat –

Ein Indiz dafür, wie gespannt und interessant ich ein neues Magicset finde, ist ob ich mir zum Release ein Display bestelle. Dark Ascension war keins dieser Sets. Im Rückblick waren jedoch mehr interessante Karten für mich enthalten, als zuerst geglaubt. Avacyns Kollier war der Auslöser mir ein Teysa, Orzhov Scion Commanderdeck zu bauen, welches nicht Kombo, sondern viele Synergien aus Humans und Spirits enthält. Der Powerlevel ist entsprechend niedriger anzusetzen. Anfangs wollte ich sogar noch allen ernstes Ravenous Demon aus Flavourgründen spielen.
Mikaeus, the Unhallowed ist zusammen mit Triskelion in mein Turniercommanderdeck gewandert um mit den zahlreichen Tutoren, am liebsten natürlich mit Tooth and Nail für Angst und Schrecken zu sorgen. Eine weitere Karte die erst später von mir Zuneigung erfuhr: Flayer of the Hatebound. Tunnel Vision auf Living Death und dabei einen Flayer mühlen… ist mir sogar schon ein paarmal gelungen. War aber nur beim ersten Mal „spektakulär“. Lingering Souls hat sich als solider Arbeiter seinen Weg in meine Decks „erspielt“. Strangleroot Geist gab mir den Anstoß endlich auch mal ein Mono-grünes Aggrodeck zu bauen, ihr wisst schon, so eins wo die Kurve bei drei aufhört und Rancor plus jeder gute grüne Pumpspruch mitmachen darf. Das Deck liegt aber schon einige Zeit wieder in der Ecke, hat aber dafür gesorgt mich mit dem Archetypen und seine Entwicklung im Laufe der Magicgeschichte zu befassen. Finde ich ja schon immerwieder spannend… In der Nachschau wäre hier ein Displaykauf durchaus gerechtfertigt gewesen.

Größte Enttäsuchung des Sets: Ich habe es nicht geschafft Jar of Eyeballs in einem Deck erfolgreich zu verbauen, obwohl ich die Karte richtig mag.

Lose Enden: Chalice of Life – Da wollt ich doch noch ein Deck drumherumbauen, welches ohne Combatdamage gewinnt.

Als nächstes stand Avacyn Restored in den Läden. Restoration Angel lockte mich dann auch zum Prerelease. Mir war früh klar, dass mit der Karte was gehen muss und sie turnierrelevant wird. Dazu musste man aber wahrscheinlich kein Hellseher sein. Zum Displaykauf hatte es aber auch nicht gereicht. Das vermehrte aufkommen von Dämonen erinnerte mich an mein Oger & Dämonen Deck. Das Thema wurde ja im Kamigawablock angeleihert und ich hatte dazu mal ein Casualdeck. Das Prereleaseturnier verlief unspektakulär… einfach solange rumstallen bis Entreat the Angels von oben kam. Insgesamt hat mir die Mirakelmechanik nicht gefallen. Das Glückselement wurde weiter ausgebaut, so dass sogar der größte Bauer es bei entsprechendem Glück nicht verbauern konnte. Die Soulboundmechanik als gefixtes „banding“, wie ich es interpretiere, war im Limited eine Bereicherung. Für den Einsatz in Decks war mir die Gefahr des 2:1 Tausches, wenn der Gegner die Bindung durch ein Removal unterbricht, bisher zu groß. Angel of Glory’s Rise ging natürlich direkt in das o.g. Teysa Menschen Deck. Kaum verwunderlich, dass die Synergie in einem Reanimatorturnierdeck inzwischen genutzt wurde. Zealous Conscripts wurden auch sofort im Playset bestellt und in jedes rote Commanderdeck verbaut. Craterhoof Behemoth war schon im Token-Commander-Deck bevor er ein großes Turnier gewann. Insgesamt hat mich das Set zu einem Zeitpunkt erreicht, an dem ich immer weniger Zeit in Magic gesteckt habe.

Größte Enttäuschung: Grave Exchange, für den Effekt selbst im Commander und bei niedrigerem Powerlevel zu teuer. Conjurer’s Closet hat sich bei mir trotz zahlreicher Kreaturen mit Comes-Into-Play Triggern nicht bewähren können.

Lose Enden: Divine Deflection konnte ich immernoch nicht in die Finger bekommen. Auf dem Papier eine vorzügliche Commanderkarte. Weiterhin möchte noch das Engeldeck mit Seraph Sanctuary und Scroll of Avacyn gebaut werden, aber bei näherer Betrachtung ist mir ein Engeltribaldeck doch zu langweilig, da es kaum Synergien gibt.

Das Basisset des Jahres M13, pardon Magic 2013… ich mag Basissets nicht. Immerhin keine Titanen mehr, später kam noch das Banning im Commander für Primeval Titan. Der ging mir im alten Standard auch schon so richtig auf den Sack. Durch die neuen Karten haben Wizards wenigstens ein wenig mehr „Spannung“ reingebracht. Attended Knight hat als solider Arbeiter den Weg in mein GW Aggrotoken Deck gefunden. Die Idee Ritter mit Knappe ins Spiel zu bringen finde ich gelungen. Die Bloodhunter Bat möchte sicherlich auch noch in das Casual Dämonen-Deck. Ein gelungenes Design für eine starke Limitedkarte. Boundless Realms – anfangs von mir als zu teuer und damit unspielbar abgetan- hat sich in unserer Spielgruppe als DER Manarampspruch etabliert. Staff of Nin konnte mich für den Einsatz im Bosh-Commander-Deck überzeugen und performt dort überdurchschnittlich. Was mir nicht gefällt, die vom Powerlevel doch dann sehr schnell abfallenden Karten, bei zunehmend sehr starken Karten. Beispiel: Captain´s Call – wäre die Karte ein Instant könnte man darüber reden, so ist halt für ein Mana mehr Cloudgoat Ranger für alle Zeiten unendlich besser.

Größte Enttäuschung: Thragtusk, der hätte einfach nicht sein müssen…

Lose Enden: Tormented Soul – Eine 1 Mana Kreatur die unblockbar ist, da muss doch auch irgendwas gehen.

Im Sommer konnte ich die Leitung der Gatewayturniere übernehmen und das Regelwerk entsprechend nach meinen Vorstellungen umkrempeln (Legacy Bannings, max. 10 Rars, jede Rar nur einmal, 100 Karten Decks, 1 Free Mulligan). Nach einem halben Jahr kann ich es nur als gelungen bezeichnen. Die Vielfalt an Decks ist gestiegen, der Spielspass auch und vorallem haben auch Neulinge eine Chance ohne großes Budget sich an das Turnierspiel heranzutasten. Ggf. schreib ich dazu irgendwann einen seperaten Blog 😉 *Werbeblock Ende*

Return to Ravnica. Was habe ich mich da gefreut. Das Set gab mir mal insgesamt wieder Lust auf Magic. Ein Display war daher Ehrensache. Die Idee mit den Gildenboostern und der spielbaren Prerelease Promo fand ich klasse. So konnte mir ein sehr solides Rakdos Deck zu einem sehr guten Turnierergebnis verhelfen. Bei den Kaufdisplay hatten wir wohl eine Fehlproduktion erwischt. Es waren jeweils eine Karte mehr (Rar) im Booster. Glückliche Fügung. Was mir aber auch auffiel, dass Karten beschädigt aus dem Booster kommen. Ich kann derzeit gar nicht sagen, warum ich das Set gut finde. Die Shockduals sind natürlich nice, die Mechaniken fürs Limited gelungen. Insgesamt ist es aber für mich noch zu früh einzelne Karten besonders hervorzuheben, deren Spielstärke nicht eh schon offensichtlich ist. Hier braucht es noch etwas Abstand. Aktuell teste ich Wild Beastmaster mit Sigil Blessing / Grafted Wargear in einem Tokendeck.

Das war mein persönlicher Schnelldurchlauf des Magicjahres 2012.

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Return to Commander!

Da bin ich, zurück aus dem Winterschlaf der Sommerpause! Natürlich war ich Magicbezogen nicht untätig. Seit geraumer Zeit spiele ich vermehrt und regelmäßig Commander. Inzwischen nenne ich sechs selbstkonstruierte Decks, mit verschiedenen Stufen an „Powerlevel“ mein eigen.
Was ich an dieser Stelle loswerden möchte: Warum bauen Leute Combo-Commander-Decks? z.B. mit Arcum Dagsson als Commander. Diese Spiele reduzieren sich regelmäßig darauf zu verhindern, dass der Combo-Spieler seine Pieces zusammensucht und damit dann „unspektakulär“ gewinnt. Hat man dann das Removal/ den Counter an passender Stelle, machen diese Decks nichts, anderfalls ist das Spiel zu Ende, bevor überhaupt ein Spiel entstehen konnte.
Meine Philosophie ist es, dass ich beim Magicspielen Spaß haben möchte. Spaß definiert jeder anders. Jedoch sollte es auch klar sein, dass meine potenziellen Gegner Spaß beim Spielen haben sollten, ansonsten findet sich über kurz oder lang kein Mitspieler mehr. Denkt mal darüber nach…

Heute möchte ich mein derzeitiges Petdeck vorstellen,… manche würden sagen „Brand ins Gsicht“ wäre langweilig oder rot wäre die schwächste Commanderfarbe. Genug Herausforderung für mich ein Deck zu bauen. Commander der Wahl Bosh, Iron Golem. Das ist doch ein Artefakt?! Ja genau, zählt aber seit geraumer Zeit als erlaubter „roter“ Commander. Bosh fühlt sich natürlich wohl, wenn er Artefakte schmeißen darf, was mich am Anfang dazu verleitet hat „irgendwelche“ Artefakte ins Deck zu stopfen. Häufigste Anwendung ist jedoch Bosh selbst zu schmeißen für den letzten Schaden. Nichtsdestotrotz werden wir einiges an Artefakten spielen. Hauptsächlich auch schon aus Managründen…

Das Mana:
30 Mountain
1 Valakut, the Molten Pinnacle
1 Ghitu Encampment
1 Spinerock Knoll
1 Terrain Generator
1 Phyrexia’s Core
1 Ghost Quarter

Ich habe bewußt auf ein Übermaß an „Nicht-Moutains“ verzichtet. Da man sonst Valakut schwerer online bekommt und auch die Strata Scythe besser unterstützt wird. Bei meinen anderen Decks hat sich zudem herausgestellt, dass man bei Utilityländern mit geringen/mittelmäßigen Effekt auch selten die Zeit/Mana hat diese, wirklich entscheidend gewinnbringend zu nutzten, sich auf der anderen Seite aber durch zuviele getappt ins Spiel kommende Länder oder farblose Manaproduzenten ins Deck holt. Anstelle von Ghost Quarter könnte man auch eine Strip Mine spielen. Ziele gibts ja meistens bei den Gegnern genügend, aber Ghost Quarter auf ein eigenes Land kann zusammen mit Valakut drei Schaden schießen 😉 Phyrexia’s Core ist zum einen Absicherung gegen die Übernahme unserer Artefaktkreaturen und auch Komboteil zusammen mit Spine of Ish Sah.

Noch mehr Mana:
1 Iron Myr
1 Palladium Myr
1 Scuttlemutt
1 Soulbright Flamekin
1 Exuberant Firestoker
1 Mycosynth Wellspring
1 Everflowing Chalice
1 Worn Powerstone
1 Ur-Golem’s Eye
1 Dreamstone Hedron
1 Armillary Sphere

Bosh ist teuer… ihm dürstet es regelrecht nach Mana. Daher brauchen wir genügend Beschleunigung. Thran Dynamo und Grim Monolith sind No-Brainer. Hab ich aber keine im Fundus. Basalt Monolith ist wieder rausgeflogen. Der war nur mit Voltaic Key gut, welcher selbst allzuoft nur „rumlag“. Die Manatiere haben zwar den Nachteil, bei einem Wrath weg vom Fenster zu sein, auf der anderen Seite sind Sie dankbare Equipmentträger. Besonders begeistert bin ich vom Soulbright Flamekin, weil es zusätzlich zum Rampeffekt auch farbloses Mana umfärben kann. Auch der Exuberant Firestoker hat durch seine Zusatzfähigkeit schon einiges an Schaden verursacht.

Carddraw:
1 Mind’s Eye
1 Skullclamp
1 Bottled Cloister
1 Mindstorm Crown
1 Serum Tank
1 Hoarding Dragon
1 Mad Prophet

Kartenziehen, wahrlich keine Stärke von rot. Dafür haben wir aber ein paar Artefakte am Start. Die üblichen Verdächtigen dürfen mitmachen. Bottled Cloister hat natürlich einen Nachteil, wird es zerstört sind die Handkarten weg, aber in der Regel präsentieren wir genügend gute Artefakte für das Artefaktremoval der Gegner. Zusammen mit Mindstorm Crown und auch Rakdos Pit Dragon ergibt sich eine schöne Synergie. Mad Prophet hat sich als solider Arbeiter profiliert, der gerne schlagen geht. Hoarding Dragon bekommt wahnsinnig oft einen Path to Exile ab… Wichtig: Serum Tank bekommt auch Marken, wenn die Gegner Artefakte ins Spiel bringen. Da ich fast nur Multiplayer spiele, ist für Zustrom gesorgt.

Fleisch:
1 Ember Hauler
1 Slith Firewalker
1 Blood Ogre
1 Taurean Mauler
1 Magus of the Moon
1 Viashino Heretic
1 Vulshok Sorcerer
1 Bladetusk Boar
1 Rakdos Pit Dragon
1 Obsidian Fireheart
1 Moltensteel Dragon
1 Cyclops Gladiator
1 Zealos Conscripts
1 Kuldotha Phoenix
1 Falkenrath Marauders
1 Kazuul, Tyrant of the Cliffs
1 Precursor Golem
1 Arc-Slogger
1 Kumano, Master Yamabushi
1 Duplicant
1 Hellkite Charger
1 Hoard-Smelter Dragon
1 Chartooth Cougar
1 Flameblast Dragon
1 Conquering Manticor
1 Inferno Titan
1 Bloodfire Colossus

Irgendjemand muss ja den Schaden die Arbeit machen… meist gleich mehrere auf einmal. Ich spiele bewußt ein paar Kreaturen im Bereich Zwei bis Vier Mana um auch mal kurven zu können. Ich denke auch nach Anger reinzupacken, allerdings haben schon einige Kreaturen „haste“ und ein 4 Mana 2/2 Mann ist jetzt nicht so beeindruckend. Magus of the Moon kann auch im EDH allzugierige Manabasen auseinandernehmen, machmal halt auch nur der 2/2 Dork. Arc-Slogger macht bei 99 Karten-Decks richtig Spaß. Was interessiert mich meine Bib, wenn ich gewonnen habe… Eine Zeit lang hatte ich wegen der Artefaktzerstörer auch Liquimetal Coating im Deck, was aber ohne die anderen Karten halt genau nix macht. Während zuviele Artefaktzerstörer ohne Coating auch mal auf der Hand verschimmeln können.

Der Brand:
1 Shrine of Burning Rage
1 Slagstorm
1 Volt Charge
1 Brimstone Volley
1 Manabarbs
1 Grab the Reins
1 Spire Barrage
1 Thought Prison
1 Inferno

Gar nicht soviel… vieles ist auch einfach als Removal zu sehen. Erst dachte ich, kann man Manabarbs überhaupt spielen? Sber die Karte hat sich als grandios herausgestellt. Durch unsere alternativen Manaquellen werden wir etwas weniger hart getroffen und durch unseren Direktschaden kann das einfach auch mal reichen um die Sache ins Ziel zu retten, wenn beim Gegner nur noch Spoiler kommen. Eine weitere klasse Karte Thought Prison. Sie macht direkt Kartenvorteil, da man einen selektiven Discard hat und der Gegner erstmal ein Artefaktremoval benötigt. Da wir Mono-Rot sind, stört uns selbst der „Farbschadeneffekt“ nicht und außerdem wollen wir ja auch nur schneller sein 😉

Der Rest:
1 Shattering Spree
1 Nim Deathmantle
1 Lightning Greaves
1 Sculpting Steel
1 Strata Scythe
1 Koth of the Hammer
1 Chandra Nalaar
1 Spine of Ish Sah
1 Blasphemous Act

Zum Equipment brauch ich wahrscheinlich nichts sagen. Natürlich könnte man noch das ein oder andere Schwert reinpacken, aber naja… ich wollte auch bewußt kein Equipment.dec. dafür gibts Kemba, Kha Regent. Sculpting Steel ist das Mädchen für alles… ob man noch einen Manastein benötigt, etwas mehr Fleisch oder das gegnerische Schwert. Koth of the Hammer fühlt sich hier richtig wohl, da wir alle drei Modi gebrauchen können. Ein beschützer Koth bedeutet meistens GG. Noch ein Argument für die vielen Mountain 😉

Wer aufgepasst hat, wird bemerkt haben, dass ich ein unterschwelliges „Marken“ Thema im Deck habe… davon hätte ich eigentlich gerne mehr, aber dann wär es ein anderes Deck 😉 Mir macht das Deck Spass, da man einfach mal Schaden machen kann und nicht passiv herumsitzt. Natürlich geht einem die Puste schneller aus, als bei ein anderen Decks mit endlos Recurrsion… Dafür kann man noch gewinnen, wenn man am Board hinten ist, was manchmal noch beeindruckender ist. Gegen eine rote „I Win“ Karte Insurrection habe ich mich dennoch bewußt entschieden, weil ich die Karte langweilig finde.

Meine Meinung zum Ban vom Primeval Titan. Der Landrampeffekt war schon beeindruckend, gerade wenn dann noch Länder wie Temple of the False God dazukommen oder Yavimaya Hollow. Auf der anderen Seite habe ich die Karte auch nur allzugerne übernommen… Das Gleichgewicht war dann gestört, wenn früh der Titan kam und er ungehindert 2-3 Aktiverungen generieren konnte. Dann kippte regelmäßig das Spiel zugunsten des Spielers, der in der Manaentwicklung zu weit vorne war.

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The Itsyi Bitsy Spider

…Freitags, mal pünktlich aus der Arbeit und in den Laden meines Vertrauens (Fantasy Stronghold Ludwigsburg). Auf dem Programm: Draft. Heute das erste mal Innistrad für mich. Zumindest in der Praxis. Im Netz verfolge ich die verschiedenen Artikel und Videos zum Thema Magic und Draft aufmerksam. Rückblickend kann ich sagen, dass ich die meisten Editionen nicht sonderlich oft, aber meistens doch positiv vom Ergebnis gedraftet habe.
Doch zurück zur verregneten Realität dieses Dezembertages. 14 Spieler – 1 Draft-Pod. Karten die wheelen können – praktisch keine.

Nachdem der erste Booster keine Rarbombe offenbart, das gute GW-Deck auch keinen vernünftigen Pick anbietet, einfach die stärkste Karte genommen: Moan of the Unhallowed. Landet später nicht im Deck…

Gedraftet habe ich im folgendem einfach den offenen Archetyp UGb Self Mill:

1 Boneyard Wurm
1 Deranged Assistant
2 Ambush Viper
1 Laboratory Maniac
2 Civilized Scholar
1 One-Eyed Scarecrow
2 Armored Skaab
2 Makeshift Mauler
1 Fortress Crab
1 Battleground Geist
1 Murder of Crows
1 Geistcatcher’s Rig
1 Caravan Vigil
1 Mulch
1 Forbidden Alchemy
1 Curse of the Bloody Tome
1 Gnaw to the Bone
2 Spider Spawning
7 Forest
7 Island
3 Swamp

Weitere relevante Picks:
1 Frightful Delusion
1 Sensory Deprivation
1 Village Cannibals
1 Moan of the Unhallowed
1 Ghoulraiser
1 Walking Corpse
1 Ghoulcaller’s Chant
1 Night Terrors
3 Kindercatch

Im Draftverlauf kamen leider nicht genügend schwarze Karten vorbei um das UB Zombie Deck zu bauen. Später habe ich dann Removal in Form von Dead Weight für Archetypkarten aus UG Selfmill weitergegeben um hinterher wenigstens ein „Deck“ zu haben. So auch Claustrophobia zugunsten einer Archetypkarte weitergegeben…das muss man konsequent machen, da in Innistrad die Synergien wichtiger sind, als die Einzelkartenstärke (Rarbombe mal außen vor).

Einen Spielbericht kann ich an dieser Stelle en detail nicht wiedergegeben. Insgesamt habe ich in 4 Runden 3 Games abgegeben. Ergebnis 2:2 (Ein 3:1 wäre möglich gewesen, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, und ich im „kleinen“ Finale nicht einmal Colourscrewed und im nächsten mein Gegner nicht den Perfekt Draw hingelegt hätte).
Bilanz: 5 Wins, 1 Draw, 3 Losses und ein 7.Platz von 14 Spielern. Okay.

Curse of the Bloody Tome hat für sich alleine 2 Spiele gewonnen. Mit Spinnen, 1/4ern und 1/6ern zustallen und das Enchantment seine Arbeit verrichten lassen, klappte überraschend gut. Curse of the Bloody Tome auf sich selbst ist in diesem Archetyp auch eine nicht zu unterschätzende „Waffe“. Ambush Viper ist in diesem Deck DAS Removal der Wahl, da man gerne seine Kreatur abtauscht, um den Friedhof zu füllen. Überhaupt lohnt es sich jeden Kreaturentausch anzunehmen. Oft waren die Gegner beim Spider Spawning dann total „baff“. Auch das Gnaw to the Bone „slowrollen“ um den Gegner in aggressive Angriffe zu locken, bei denen er Kreaturen „opfert“, da er die Ziellinie (0 Leben) bei mir sieht, hat sich ausgezahlt.
Am schönsten war der Win auf über 60 Leben mit Angriff 20 Spinnen. Gnaw to the Bone und Spider Spawning sind in diesem Deck einfach nur total sick. Das Deck hat richtig Spaß gemacht zu spielen und es gab doch immer knifflige Entscheidungen.

Ob nun zwei schwarze Quellen für den B-Splash gereicht hätten oder die drei Sümpfe richtig waren, weiß ich leider immer noch nicht. Beim Deckbau hatte ich dann aber doch Angst unlucky meine zwei Sümpfe selbst wegzumillen und die Spielstärke meines Decks damit annähernd zu halbieren. Doppelte Spinnen sind nuneinmal… mindestens doppelt soviele Spinnen 😉 Gerne hätte ich noch eine Shimmering Grotto aufgelesen. Den Laboratory Maniac habe ich spät geschoben bekommen und das Deck hätte auch ohne diesen funktioniert. Gezogen habe ich Ihn ebenfalls nur einmal, wo er dann irrelevant war.

Fazit: Das Format macht Spass!

Edit: Hier noch ein schöner Artikel vom „Mutterschiff“ zum Thema.

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…just another Wolf-Run-Deck

Standard… stand schon länger nicht mehr in meinem Fokus. Doch neues Set – neues Glück. Dank des wegfalls einiger „Power-Karten“ gab es wieder Raum sich an die Budget-Karten zu wagen. Letztendlich sind es auch hauptsächlich die „alten“ Karten die in „neuer“ Umgebung plötzlich spielbarer geworden sind.

Der Reprint von Ancient Grudge hat viel Freude bei mir ausgelöst. Eine Karte auf der „Zwei für Eins“ draufsteht und auch im Legacy gespielt wurde/(wird?), kann auch im Standard nicht schlecht sein. Aber noch mehr, Sie macht auch Liquimetal Coating spielbar.

Mit unserer kleinen „Combo“ aus Liquimetal Coating und Artefaktzerstörung können wir jedes Permanant – auch Länder – zerstören. Auf der anderen Seite sorgt Liquimetal Coating dafür, regelmässig Metalcraft zu erreichen. Beides kombiniert ergibt dies:

Engine:
4 Liquimetal Coating
4 Ancient Grudge
2 Manic Vandal

Metalcraft:
4 Etched Champion
3 Kuldotha Phoenix
3 Precursor Golem
4 Galvanic Blast

Support:
2 Mycosynth Wellspring
2 Ichor Wellspring
4 Perilous Myr
3 Viridian Emissary
3 Brimstone Volley
1 Inferno Titan

Lands (21):
2 Copperline Gorge
2 Rootbound Crag
5 Forest
10 Mountain
2 Kessig Wolf Run

Was mir an dem Deck gefällt ist, dass es relativ günstig ist und beim spielen viele Synergien offenbart. Im frühen Spiel möchte man beschleunigen und Artefakte für Metalcraft legen. Hier sind die Wellsprings, Perilous Myr und Viridian Emissary Gold wert. Insbesondere Perilous Myr kann gegen Aggrodecks, wie Mono Red oder Tokens Zeit kaufen, indem für den Gegner immer die Gefahr besteht zwei zu eins zu tauschen. Zusammen mit den Kessig Wolf Run´s sind Sie auch später noch eine Bedrohung.
Etched Champion ist das Mädchen für alles. Generell ist ein 2/2 für 3 Mana nicht beeindruckend. Doch auch er kann bei liegendem Metalcraft quasi für immer blocken oder im Lategame die letzten Schadenspunkte durchpressen. Den eigentlich sind wir auch ein halbes Burndeck. Mit Galvanic Blast und Brimstone Volley haben wir die effizientesten Burnspells an Bord, welche nicht nur Removal sind, sondern uns Reach geben. Precursor Golem sichert uns instant Metalcraft und ist unbeantwortet einfach 9 Power für 5 Mana. Awesome! Auch machen Sie den Boden so ziemlich dicht. Kuldotha Phoenix mit haste ist meist der Matchwinner. Zusammen mit den kleinen Kreaturen und dem Burn, kann unser Deck doch beachtlich schnell töten und hat durch den „Return“ des Phoenix und Kessig Wolf Run einen langen Atem.
Dank unserer Beschleunigung können wir „nur“ 21 Länder spielen und trotzdem zuverlässig unsere 5-Drops spielen. Dies kann das multiple ziehen von Liquimetal Coating etwas ausgleichen. Meist finden die Ancient Grudge auch ohne Liquimetal Coating ein Ziel. Z.b. Shrine of Burning Rage, das komplette Tempered Steel Deck oder das Equipment Deck. Zur Not kann es auch einen Wellspring oder Perilous Myr für „Profit“ zerstören.
Wer mag kann in das Deck auch noch das ein oder andere „Schwert“ hineinpacken.

Karten die es nicht geschafft haben:
Artillerize Nicht immer wollen wir ein Artefakt oder Kreatur opfern. Ein noch größeres auslegen des Decks auf „Burn“ macht es schlechter… dann lieber gleich Mono Red oder Kuldotha Red spielen.
Carapace Forger und Ezuri’s Brigade haben sich beim testen als zu schlecht herausgestellt.

Im Sideboard sollten sicherlich Massremoval wie Slagstorm und weitere Artefaktzerstörungseffekte (Manic Vandal) Platz finden. Ggf. macht auch ein Morph-Sideboard Sinn, in dem man die Liquimetal Coating und Ancient Grudge gegen einen höheren „Burn/Kreaturen“ Ansatz gegen geboardete Artefakt Hate austauscht.

Gerade gegen das bei den Worlds sehr erfolgreiche Tempered Steel Deck könnte das Deck hier eine Antwort sein… Wie immer freue ich mich über Kommentare und Anregungen.

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Casual & Turniermagic: Ein Widerspruch?

Da bin ich wieder. Zunächst vielen Dank für das Feedback und die Diskussion zum letzten Blogeintrag. Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei dem Gateway-Format nicht um Casual-Magic handelt, sondern ein alternatives Turnierformat (analog zu BYOS „Build Your Own Standard“ auf Magic Online). Im Gegensatz zum aktuellen Standard-Format hat man jedoch beim Gatewayformat die Möglichkeit mit weniger Geld „kompetitive“ Decks ins Feld führen zu können.
Das Thema Casual und seine Abgrenzung, bzw. welche Karten sind noch Casual genug und ab wann wird eine Kombo unfair, beschäftigen mich weiterhin. Wie kann man eine „Turnierumgebung“ gestalten, dass diese möglichst „fair“ ist. Oder impliziert Turniermagic automatisch dazu broken zu sein, da jeder versucht das „unschlagbare“ Deck bzw. ein Antimetadeck zu bauen. So war mein „Restore-Balance“ Deck vom letzten Blogeintrag ganz klar eine Reaktion auf die vielen Tribaldecks in den Gateway-Turnieren und durchaus ein wenig „unfair“ für den Gegner.
Mir kam die Idee das bestehende Gateway-Format (60 Karten Deck mit Sideboard, max. 10 Rars, jede Rar nur einmal, Legacy-Bannings) eventuell dadurch „fairer“ zu gestalten, indem man die Mindestdeckgröße auf 100 Karten erhöht und kein Sideboard zulässt. So lassen sich Combos nicht so zuverlässig spielen. Klar kann man auf Tutoren zurückgreifen, welche aber „Zeit“ kosten und so Aggrodecks eine realistischere Chance bieten.

Die Initialzündung zum heutigen Deck – nach oben genannten Deckbauregeln – kam durch einen Artikel über ein Standard Pauper Token Deck in den Farben rot, grün und blau. Das Deck splasht blau für Carddraw. Beim Nachbauen und Spielen wurde schnell klar, dass der Splash das Deck inkonsistenter machte. Weiterhin bot Ulamog’s Crusher eine perfekte Zielscheibe für gegnerisches Removal. So dass man nach dem opfern von Eldrazi-Token um Mana zu generieren mit heruntergelassenen Hosen dastand. Die Karte Raid Bombardment hingegen habe ich während des Spielens in mein Herz eingeschlossen.

Nach mehreren Zwischenetappen als rot-grünes Deck ist die aktuelle Version (101 Karten) in den Jundfarben entstanden:

Kreaturen (43):
4 Perilous Myr
4 Nest Invader
4 Mogg War Marshal
4 Viridian Emissary
4 Goblin Bushwhacker
1 Eternal Witness
2 Nantuko Vigilante
4 Sprouting Thrinax
3 Nantuko Husk
4 Kozilek’s Predator
4 Emrakul’s Hatcher
1 Siege-Gang Commander (R)
1 Furystoke Giant (R)
1 Gleancrawler (R)
1 Grave-Shell Scarab (R)
1 Horobi, Death’s Wail (R)

Unterstützung (21):
2 Sylvok Lifestaff
3 Goblin Bombardment
2 Raid Bombardment
2 Furnace Celebration
1 Mimic Vat (R)
1 Putrefy
2 Fecundity
1 Awakening Zone (R)
1 Goblin Assault (R)
2 Mark of Mutiny
1 Khalni Gem
1 Garruk Wildspeaker (R)
1 Talon of Pain
1 Torrent of Souls

Länder (37):
4 Swamp
8 Forest
8 Mountain
4 Savage Lands
4 Evolving Wilds
4 Terramorphic Expanse
4 Khalni Garden
1 Swarmyard (R)

Zur Funktionsweise des Decks:
Vorneweg… in dem Deck stecken sehr viele Synergieeffekte. Offensichtlich legen wir Kreaturen, welche Tokens mit ins Spiel bringen. Mit diesen Tokens, vor allem den Eldrazitokens, können allerhand andere Interaktionen in Gang gebracht werden.
Zum einen kann man über einen Swarmangriff mit Unterstützung von Raid Bombardment und Goblin Bushwhacker
gewinnen. Die Tokens mittels Goblin Bombardment zum Schaden verschießen oder zum pumpen von Nantuko Husk benutzen oder ganz einfach mit einem Furystoke Giant finishen. Nebenbei erkaufen die Tokens gegen kreaturenbasierte Decks jede Menge Zeit als Jumpblocker, insbesondere mit dem Sylvok Lifestaff. Zusammen mit einer Fecundity kann man eine schöne Kette aus opfern, Leben generieren und Karten ziehen herstellen. Gleichzeitig hat man gegen kleinere Kreaturen genug Removalmöglichkeiten. Da unsere Tokens in Zusammenhang mit unseren Sacrifice-Outlets gerne sterben, fungiert Fecundity als wahre Kartenziehmaschine. Meist unterschätzt der Gegner diese Karte, da er teilweise auch von ihr profitiert und zerstört sie nicht, auch wenn er es könnte. Talon of Pain ist auf dem ersten Blick eine klobige Karte, welche sich durch die einzelnen Aktivierungen von Raid Bombardment, Goblin Bombardment, Furnace Celebration oder schlicht durch gepumpte Swarmangriffen jedoch sehr gut aufladen lässt. Hierdurch haben wir wiederverwendbares Removal bzw. Reach. Auch Horobi, Death’s Wail kann wahre Removalorgien veranstalten. Gegnerisches Massremoval ist mit dem Deck nicht das große Problem, da wir über die Tokenproduzenten schnell das Board wieder vollbekommen.


Einzelne kontroverse Kartenentscheidungen:

Nantuko Vigilante:
In dem Deck wollte ich eine Möglichkeit gegnerische Artefakte oder Enchantments zerstören zu können. Hierfür gibt es mehrere Optionen, die häufiger genutzen Alternativen wären Acidic Slime, Indrik Stomphowler oder Wickerbough Elder. Der Nantuka passt mir aber als Morphkreatur am besten in die Kurve, hat Synergie mit dem Raid Bombardment und lässt sich mittels Swarmyard regenerieren.

Perilous Myr:
Sieht zunächst recht schwach aus. Da er farblos ist, kann man ihn im frühen Spiel gut als Stoppschild einsetzen, da er gerne mal mit einer x/3 Kreatur abtauscht oder zwei Angreifer eliminieren kann. Später ist er zusammen mit den zahlreichen Sacrifice-Outlets entweder ein Shock, Lightning Bolt oder Flame Javelin

Viridian Emissary:
Eine tolle neue Karten, welche ich in diesem Deck dem Sakura Tribe-Elder vorziehe. Er dient als Rampant Growth auf zwei Beinen. Möchte uns der Gegner das Land fürs Manarampen/fixen nicht geben, versuchen wir mit unseren weiteren günstigen Two-Drops einfach den Beatdownmodus.

Auch in dieses Deck lässt sich eine „I Win“ Combo einbauen:
Kiki-Jiki, Mirror Breaker + Pestermite, welche über Tooth and Nail gesucht und ins Spiel gebracht werden und das Spiel damit quasi beendet. Ich habe diesmal bewusst auf eine Ein-Karten-Kombo verzichtet.

Aus Budgetgründen macht der Avenger of Zendikar leider nicht mit.

Fazit:
Das Spielen des Decks macht jede Menge Spaß und bietet viel Raum für Interaktion und Entscheidungen. Vielleicht ist dieser Artikel ein Anstoß das Gateway-Turnier-Format zu ändern bzw. dieses alternative Spielformat der ein oder anderen Spielegruppe schmackhaft zu machen. Auf jeden Fall hat man mit diesem Deck ein spaßiges Casual-Deck. Damit wäre der Bogen vom Casual zum Turnierdeck geschlagen. Gerne lese ich wieder Kommentare zum Artikel.

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Apocalypse Now – Ein Casual Deck

Eine Warnung zum Anfang: In meinem Blog werdet ihr nicht die Secret Tech für den nächsten Pro-Tour-Qualifier lesen. Stattdessen berichte ich von durchaus kompetitiven Ansätzen im Casual Magic.

Heute geht des um Casual-Legacy Deck, welches ich in der Gatewayliga im Fantasy-Stronghold in Ludwigsburg (vielleicht bekannt von besagten Pro-Tour-Qualifiern *g*)  spiele.
Gespielt werden dürfen alle Legacy-legalen Karten, aber nur 10 Rars bzw. Mythic-Rars. Davon jede Rar nur einmal. Also nichts mit 4 mal Baneslayer Angel.
Die ausführlichen Regeln zum Format findet ihr hier.

Da das Meta ziemlich von Tribaldecks, allen voran Elfen und Goblins dominiert wird, da es dort einfach starke Karten im Common und Uncommon-Bereich (z.B. Priest Of Titania oder Goblin Lackey) gibt, galt es ein Deck zu entwickeln, welches dem Kreaturenansturm Herr wird. Selbstverständlich musste dieses möglichst unfair sein. Gratis Sprüche zu zocken und damit die Cascade Mechanik fällt in diese Sparte.  So fiel die Wahl auf die Karte Restore Balance. Zusammen mit den Borderposts aus Alara Reborn kann der „Balance-Effekt“ etwas „einseitiger“ gestaltet werden.

Ziel des Decks ist es bis Runde 3 möglichst nur jeweils einen der 20 Borderposts zu legen. Ab Turn 3 möchte man dann einen Cascadespruch spielen, welcher als einzigstes Restore Balance in der Bibliothek findet. Der Gegner sollte nun seine Kreaturen und Länder abräumen. Dann wird mit einer möglichst dicken und schwer zu handelnden Kreatur oder March of The Machines gefinisht.

Hier die Liste:

Cascadesprüche:
4 Ardent Plea
4 Violent Outburst

1 Restore Balance

Mana:
4 Fieldmist Borderpost
4 Firewild Borderpost
4 Mistvein Borderpost
4 Veinfire Borderpost
4 Wildfield Borderpost
3 Island
2 Forest
2 Plains
2 Swamp
3 Mountain

Tutoren:
1 Idyllic Tutor
1 Dimir House Guard

Carddraw:
4 Dream Cache

Removal:
4 Firespout
1 Oblivion Ring

Finisher:
1 March of the Machines
1 Grave Titan
1 Frost Titan
1 Baneslayer Angel
1 Wormcoil Engine
1 Obelisk of Alara
1 Sphinx of Jwar Isle
1 World Queller

Da wir nur einmal jede Rar spielen dürfen, haben wir nur Zugriff auf einen Balance-Effekt. Daher ist es unabdingbar eine gezogene Restore Balance wieder ins Deck zu bekommen. Diese Aufgabe erledigt Dream Cache. Generell ist es eine Karte, welche das Deck wie Kleber zusammenhält. Bei Spielanfang gräbt es gerne mal nach einem Cascadespruch. Nach resolvter Balance gräbt es nach einem Finisher und entfernt unnötige Cascadesprüche von der Hand. Klar gibt es bessere Karten für diesen Zweck, aber die Casting Cost müssen halt drei oder mehr sein, da wir sonst nicht in unsere Restore Balance kaskadieren können.
Unser zuverlässigster Finisher ist March of the Machines, welcher über die Tutoren suchbar ist. Man sollte jedoch den March erst legen, wenn man ziemlich für lethal angreifen kann, bzw. weiß dass der Gegner kein Massremoval spielt. Idyllic Tutor kann uns gleichzeitig einen Cascade Spruch Ardent Plea oder Removal Oblivion Ring suchen.
Der Obelisk of Alara hat sich als Mädchen für Alles bewährt. Bei liegendem March Of The Machines ist es zusätzlich eine 6/6 Kreatur. Mit Firespout haben wir bereits Maindeck einen weiteren Sweeper gegen Tribaldecks.

Das Sideboard:

1 Engineered Plague
4 Ravenous Trap
4 Wrecking Ball
4 Avalanche Riders
1 Platin Angel
1 Oblivion Ring

Das Sideboarden dürfte recht klar sein. Gegen Tribal sind wir schon gut aufgestellt. Hier kann man einen Oblivion Ring gegen die Engineered Plague einwechseln. Die Plague ist auch über den Idyllic Tutor suchbar. Gegen Elfen kann auch ein Platin Angel, als Absicherung hilfreich sein. Gegen Midrangedecks haben wir den Plan auf Landzerstörung mit Wrecking Ball und Avalanche Riders umzustellen. Ravenous Traps kommen für die Firespout´s gegen Reanimator.

Tipps zum Spielen des Decks:
Da Violent Outburst ein Instant ist, sollte man diesen immer im gegnerischen Zug spielen. Z.B. erst vor einem Kreaturenangriff, welcher die eigenen Lebenspunkte massiv gefährdet. So gibt man dem Gegner die „Chance“ mehr Länder/Kreaturen zu legen. Auch sollte man stets die Anzahl der Handkarten des Gegners im Auge behalten, da die Balance uns meist discarden lässt. D.h. den Drawstep des Gegners abwarten um ggf. eine Karte mehr behalten zu dürfen. Aufgrund des Balance Effekt ist es auch nicht schlimm lieber mal einen Mulligan zu nehmen, als mit einer suboptimalen Hand zu starten. Der Kartennachteil wird durch eine resolvte Balance mehr als ausgeglichen. Häufig weiß der Gegner gar nicht was wir spielen und läuft ins offene Messer bzw. weiß im Spiel 2 auch nicht recht wie er um die Restore Balance herumspielen soll. Hier sind wir im Kontrollmodus und sollten nicht zu früh „zünden“. Häufig vergisst der Gegner, dass durch den March Of The Machines auch dessen Artefakte belebt werden und so übersieht er gerne mal einen potenziellen Blocker. Übrigens: Equipments „fallen“ von ausgerüsteten Kreaturen ab 😉
Durch den March Of The Machiens wird das Affinity Deck schon Mainboard gehatet, da alle Artefaktländer plötzlich als 0/0 Kreatur das zeitliche segnen und das Cranial Plating als Kreatur nicht mehr equipt werden kann.
Insgesamt sollte man sich auch nicht zu sehr auf die Restore Balance fixieren. Es gibt auch Spiele, welche man durch stures Rampen mit den Boarderposts und einem Finisher nach Hause bringen kann. Hier muss man immer sehen, in welcher Rolle man gerade ist.

Schwächen des Decks:
Schlechte Matchups sind alle Decks mit Countern und viel Artefaktremoval. Wenn man die Balance nicht durchbekommt und ein Trygon Predator die Borderposts zerpflückt, spielt man nicht mehr mit. Bei solch einem Meta sollte man das Deck lieber nicht spielen.

Ich hoffe euch hat der Ausflug ins Gateway-Format gefallen….

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