Sealed Deckbau für GP Prag üben

Jetzt ist die Äther-Rebellion in vollem Gange und schon am 27.-29. Januar steht ein Limited Grand Prix ins Haus. Der findet in Prag statt, ist mit 2.000 Spielern bereits ausverkauft, es gibt eine Video Coverage und die Pro-Spieler-Dichte dürfte sehr hoch sein, da eine Woche später in Dublin die Pro Tour stattfindet. Also bin auch ich (uns sehr viele lokale Spieler) dann in Prag – und was braucht es da dringend? Richtig, viel Übung. Denn nur die macht den Meister…

Grand Prix Prag

Daher haben sich meine Reisegruppe und ich bereits getroffen und einen Nachmittag mehrere Pools (teilweise Prerelease Packs, teilweise 6 einzelne Booster) gegenseitig bauen lassen. Das war in der Tat hilfreich und während einige Pools von den meisten etwa gleich gebaut wurden, so gab es auch Pools, die viele von uns zur Verzweiflung gebracht haben. Ich habe euch alle diese Pools eingescanned mit Decked Builder und auf der unglaublich praktischen Seite SealedMagic.se zur Verfügung gestellt. Damit das realistischer wird im Vergleich zu Prag haben wir die Prerelease Promos nicht mit in den Pool einbezogen, extra Rares bekommen wir in Prag ja auch nicht.

Bitte baut doch einfach auch mal die Pools, das geht auf der verlinkten Seite sehr einfach. Dann könnt ihr eure Decks dort speichern und den Link den ihr bekommt hier in die Kommentare posten, gerne auch mit kurzen Erklärungen. Ich bin wirklich neugierig, wie ihr das Format seht und am Ende können wir ja alle nur etwas davon lernen. Also, baut fleißig Decks!

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Drugs would be cheaper

Ein bisserl Spaß muss sein, richtig? Hin und wieder muss man den Nerd einfach mal raus lassen und genau um solche eine Chance geht es in diesem Beitrag hier. Das allwissende Facebook hat mir ein Bild mit bekannten Symbolen entgegengeworfen (warum nur?). Also interessiert drauf geklickt und schon war ich im Store von getDigital. Eine kurze Anfrage später war Bastian so nett mir ein Exemplar zu schicken:

Drugs would be cheaper

Wenn ihr jetzt schon interessiert seid, dann hier der Link zum Shirt. Beim Test im lokalen Store zum Game Day war auf jeden Fall direkt ein Grinsen im Gesicht meiner Mitspieler. Das kann halt jeder nachvollziehen… Das Shirt hat das Fair Geekwear Logo, sprich es ist fair und umweltgerecht hergestellt.  Ich hab es hier als Größe XL, das passt mir normal (fällt also nicht größer oder kleiner aus) und trägt sich gut. Skyship for scale:

Shirt in Action

Ausserdem habe ich erfahren, dass getDigital für das nächste Jahr noch ein paar mehr Artikel mit Magic Bezug plant, ich bleibe da dran und hoffe euch die dann auch zeigen zu können. Natürlich ist der Shop auch ansonsten gut gefüllt mit Geek & Nerd Zubehör und ganz nebenbei sind dort im Team auch diverse Magic Spieler unterwegs, siehe getDigital Team Blog. Ganz normale Leute also :-)

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Ein Modern FNM als Hochzeitsfeier

Am letzten Freitag war ich auf dem wohl außergewöhnlichsten FNM meiner Magic Historie – auch wenn es eigentlich nur ein Swiss Turnier im Modern Format war. Und das FNM hat das Kriterium „außergewöhnlichstes“ auch recht hoch geschraubt, es war nämlich gleichzeitig eine  Hochzeitsfeier. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Ladenbesitzer und Turnierorganisator Bertil geschaut hat, als er in diesen Plan eingeweiht wurde :-) Das wichtigste vorab: Nochmal die besten Wünsche an das frischgebackene Ehepaar Sissi & Tom!

Brautpaar

Der besondere Anlass hat den Laden auch gut gefüllt, neben einigen wenigen nicht-spielenden Gästen waren auch noch 22 Spieler zusammen gekommen. Die Quote an Hemden Trägern war spürbar erhöht, nicht bei jedem FNM tritt man gegen so gut gekleidete Gegner an 😉 Nach einem kurzen Stehempfang konnte man sich noch etwas stärken, die Torte war dabei passend zum Thema und hat echt super ausgeschaut!

Torte 2 Torte 1

Turnierraum

Natürlich gab es auch Geschenke (unter anderem von Wizards of the Coast), wir haben versucht passend zum Thema zu basteln:

Hochzeitskarte

 

Dann ging es los mit dem tatsächlichen Turnier (ganz frisch mit den neu gültigen Bannings von Summer Bloom und Splinter Twin), ich führte ein frisch zusammenworfenes BW Token Deck ins Feld (genauso wie der Bräutigam übrigens, die Braut spielte das Hexproof Deck). Leider gab es für mich nicht viel zu holen, ich gewann zwar Runde 1 gegen Jund, aber ab dann gab es nur noch Niederlagen (gegen Merfolk, Elfen, BW Token und Tron). Überhaupt gab es recht viel Tron Decks im Raum, eines gewann auch das Turnier.

Gameplay

Am Ende waren sich alle einig, dass es ein sehr gelungener Abend war. Die Bilder im Artikel sind von Michael Vormittag, dessen Magic Beiträge könnt ihr hier auch lesen. Und hier noch die Nachlese von Bertil zur Feier.

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Bordifies – innere Hüllen mit Rahmen

Ich schreibe zur Abwechslung mal wieder hier, das Bordifies Team hat mir ein paar Produkte für einen kleinen Test geschickt. Ich hatte das ja bei Twitter und Co bereits dezent angedeutet:

Kurz gesagt sind die Bordifies Sleeves normal „perfect size“ (also innere) Hüllen für eure doppelt eingetüteten Karten. Der Gag ist der farbige Rahmen vorne auf der Hülle! Ich hatte im Test weisse und schwarze Rahmen, man kann also seine weiss- oder goldrandigen Karten mal eben mit dem schicken schwarzen Rahmen versehen. Oder alternativ seine Fetchziele im Deck mit weissem Rahmen leichter auffindbar machen. Und das alles, ohne den Karten etwas antun zu müssen 😉 So leicht wird aus dem goldrandigen Wasteland in meinem Highlander ein optisch passenderes schwarzrandiges Exemplar!

Bordifies Wasteland Bordifies Sleeving

Was man sonst noch mit den Hüllen machen kann? Man kann zum Beispiel kreativ sein und alle Leihkarten in Turnieren in andersfarbige Ränder stecken (es wird zukünftig noch mehr Farben geben). Oder man ist herzlos schmerzfrei und macht sowas hier :-) :

Bordifies Expedition

Zugegeben, der neue Rahmen macht den Bordifies einen Strich durch die Rechnung, aber gerade für alle Karten vor Magic 2015 finde ich das eine super Idee und auch die Umsetzung gefällt mir sehr! Das Team um die Bordifies ist übrigens aus Deutschland – Innovation made in Germany also 😉 Für die Early Adopter unter euch, bei MKM sind auch schon ein paar Bordifies Packungen gelistet.

Wenn jemand das lieber nochmal in bewegten Bildern sehen möchte, es gibt auch das passende Video auf dem YouTube Kanal:

Für Kurzentschlossene im norddeutschen Raum nochmal der Hinweis auf die Eternal Series vom Team Bordifies. Am 10. Oktober könnt ihr euch im Legacy mit vermutlich etwa 70 Leuten messen und coole Preise in Kartenform abstauben, schaut einfach auf der entsprechenden Seite vorbei.

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Hilfe – welche Basics im Cube spielen?

Es ist eine Weile her, dass ich hier im „Zwanglos“ Blog geschrieben habe, aber ich brauche eure Hilfe: Ich kann mich bei manchen Basics einfach nicht entscheiden, welche Variante ich in meinem nachgebauten Magic Online Cube (hier der Visual Spoiler – Vorsicht, 720 Kartenbilder werden geladen) einbauen möchte. Bei den Inseln und den Ebenen fiel mir die Wahl leicht, da habe ich Favoriten und werde diese auch verwenden:

Island Plains

Da gibt es dann aber noch drei andere Typen, bei denen ich den richtigen Mittelweg zwischen Style und Budget finden muss, immerhin sind pro Farbe 70 von diesen Basics im Cube dabei. Bei den Mountains habe ich eigentlich ein Lieblingsartwork von John Avon (doh!):

Mountain

Das gibt es aber als non-foil wohl nur mit weissen Rahmen, da bin ich noch nicht komplett überzeugt. Meine zweite Wahl wäre dieser Kamigawa Mountain, wenig überraschend erneut von John Avon:

Mountain

Die letzte Entscheidung ist hier noch nicht gefallen, also macht mir Vorschläge für Gebirge Karten! Noch vertrackter ist die Lage bei Sümpfen und Wäldern – da habe ich keine Favoriten. Da kommt ihr auch ins Spiel, bitte macht mir Vorschläge. Einschränkungen gibt es eigentlich nur durch das Budget, Euro Lands oder teureres sind einfach nicht drin. Ich danke euch für jegliche Vorschläge…

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Grand Prix Wien 2014 – mein Bericht

Hallo Welt, hier ist der Ormus von MagicBlogs.de :-) Ich dachte mir ich schreibe euch einen kleinen Turnierbericht zum Limited Grand Prix in Wien, auch auf Wunsch einer einzelnen Person 😉 Als Hinweis vorab: ich schreibe den Bericht aus meiner verblassenden Erinnerung.

Die Anreise war problemlos, es ging direkt nach Juniors Schulende per Bahn zum Schnäppchenpreis von 20€ pro Nase nach Wien. Die Teilnahme am Grand Prix war gebucht, ebenso das Hotel. Während der Bahnfahrt haben wir direkt noch 2-3 Sealed Pools zur Übung gebaut, wir waren also ganz gut vorbereitet. Das ist unser erster Grand Prix, entsprechend war da auch viel Neuland dabei. Ich hatte 2 Byes vom Trial in Dillingen als Starthilfe – mein Finalgegner Andreas war tatsächlich auch das erste bekannte Gesicht, welches wir an der Site in Wien treffen. Ansonsten geht am Freitag Abend aber nicht mehr viel, wir sind leider zu spät dran um noch eine Spielmatte abzubekommen, also ab ins Hotel (in welchem wir direkt die nächsten bekannten Gesichter treffen) und eine Mütze Schlaf gönnen.

Am Samstag sind wir dann natürlich rechtzeitig an der Messehalle und bald sitzen wir nebeneinander (gleich Nachnname und so), reissen 6 Booster auf und registrieren den Pool. Per Durchsage reichen wir diesen Pool je unserem Gegenüber zur Kontrolle. Zur allgemeinen Verwunderung und Verwirrung wurde der Pool dann nicht weiter durchgereicht, dieser soeben kontrollierte Pool war unser Grand Prix Pool. Mein Pool zeigte sich stark, leider habe ich wohl das falsche Deck daraus gebaut und registriert, dieses hier:

In meinen beiden Freilosrunden habe ich dann noch ein komplett zweites Deck daraus gebaut, siehe hier:

Und diese Karten hier sind die Reste aus meinem Pool:

Ja, das zweite Deck ist wohl das bessere Deck, aber ich hatte in dem Format zu viel Respekt vor agressiven Starts beim Gegner. Ich habe mir also noch schnell 100 gleiche Hüllen am Verkaufsstand besorgt und beide Decks analog eingetütet. Kleine Vorschau, ich werde immer nach Spiel 1 das Deck komplett wechseln und kein Gegner wird es bemerken bis die ersten andersfarbigen Länder liegen…

Runde 3 gegen Dominik

Dominik spielt ein UB Deck und prompt verliere ich Spiel 1 mit einem zu langsamen Draw und sein Pain Seer zieht im 2 extra Karten – auch wenn eine davon ihn 5 Leben kostet in Form von Lash of the Whip. Spiel zwei schaffe ich es einen Boardvorteil aufzubauen, langsam merke ich aber dass Dominik Bald die Kontrolle gewinnen könnte. Er ist auf 3 Leben, er hat einen Blocker weniger als ich Angreifer habe, er ist ausgetappt, meine kleinste Kreatur ist 2/2. Er legt seine Blocks und ich bin total blind für das Board, denn ich habe ein Mortal’s Resolve auf der Hand. Ich überlege gefühlte zwei Minuten bis ich das Play sehe, ich entschuldige mich aber auch sofort für das slow-rolling bei meinem Gegner. Spiel 3 ist dann schnell erzählt, er nimmt ein Mulligan, zieht trotzdem lange kein zweites Land und ich rampe in meine Fatties.

Match 2-1 Turnier 3-0

Runde 4 gegen Dennis (am Ende Platz 87)

Das wird ein echt trauriges Match. Wir sind beide exzessiv am Mulligan nehmen, ich nehme sogar ein Mulligan auf 3 – etwas was ich normal fast nie mache. Aber nach lauter Händen mit nur einem falschen Land hat meine 4 Karten Hand dann nur hohe drops ohne Land. Meine 3er Starthand spielt dann etwas mit etwas mit, stabilisiert sogar etwas – und dann kommt der Stormbreath Dragon bei Dennis. Spiel 1 hatte ich verloren da sein rot-basiertes Aggrodeck einfach on the Play schneller war als meines.

Match 0-2 Turnier 3-1

Runde 5 gegen Barry

Barry kommt aus Frankreich und meint ich würde englisch mit französischem Akzent sprechen. Ups, damit ist meine zweite Fremdsprache doch Russisch 😉 Von dem Match erinnere ich mich nur noch an folgendes: er boardet recht exzessiv eine Farbe raus nach Spiel 1 und ich sammel mir ein Warning ein, da ich mit meinem Sealock Monster zwar eines seiner Länder zur Insel mache aber keine Marken auf eben jenen Kraken lege. Am Ende ziehen meine Decks so gut dass ich das Match gewinne.

Match 2-x Turnier 4-1

Runde 6 gegen Lukas Tajak

Der Name ist mir und wohl auch dem einen oder anderen Leser schon geläufig- ich gehe mit gehörig Respekt zum Table denn rein von der Erfahrung her ist Lukas mit sicher weit voraus. Die Spiele laufen aber recht einseitig ab, er spielt ein RG Deck aus dem ich den Polis Crusher und viele, viele Reckless Reveler. Spiel 1 ist mein Boros Deck schneller, Spiel 2 legt er 1-Drop into Ordeal, ich habe die viel zu langsame Hand und schiebe direkt noch vor meinem ersten Spell zusammen mit nur 2 grünen Ländern auf dem Tisch. Im entscheidenden Spiel rampe ich aber in eine Nessian Asp und beende das Spiel damit.

Match 2-1 Turnier 5-1

Runde 7 gegen Jakub (am Ende Platz 71)

Jakub spielt ein GW Deck das auf Kurve gebaut ist um übermütige Gegner zu bestrafen. Ich werde in zwei Spielen von Anthousa, Setessan Hero besiegt – ja, von Anthousa. Keines meiner beiden Decks kommt je in Fahrt und Jakub kann die target Effekte in seinem Deck optimal ausnutzen (beide Spiele beendet er mit Feral Invocation an Anthousa). Rückwirkend ist dieses Match schade, denn mit solidereren Draw Steps hätte ich das Deck wohl schlagen können.

Match 0-2 Turnier 5-2

Runde 8 hat gegen Florian Esser (am Ende Platz 63)

Tja, es ist „Do or Die“ Zeit. Florian kommt mir namentlich bekannt vor, etwas Recherche nach dem Turnier zeigt mir, dass ich da einen harten Gegner hatte. Spiel 1 spielt er nur 3-4 Spells, gerade genug damit ich weiss dass er grün-blau unterwegs ist. Genau auf dieses Deck wechsle ich auch wieder ab Spiel 2, aber Florian hat da ein echtes Monster von Deck. Er zieht viele extra Karten, hat Hellsicht ohne Ende – und da habe ich euch noch nichtmal von Courser of Kruphix, Bow of Nylea und Fated Intervention erzählt, oder? Das ist zu viel in Spiel 2, Spiel 3 wird ein richtig enges Match und ein top-decked Sea God’s Revenge hätte mir wohl das Match gewonnen. So reicht es leider nicht ganz und ich bin raus aus dem Rennen um Tag 2.

Match 1-2 Turnier 5-3

Runde 9 gegen Fabian

Es geht um die goldene Ananas, er spielt ein UW Deck welches Spiel 1 schneller ist. Spiel 2 ist dafür mein Deck dicker und es kommt zum finalen Spiel 3. Zum Abschluss des Turniers gelingt es mir in endlosen Draw Steps aber nicht eine Antwort auf seinen Daxos of Meletis zu finden der mich langsam aber sicher verhaut. Gleichzeitig ist das Board so zugestallt, dass keine Attacks möglich sind, da ich schon recht wenig Leben habe und er noch genug. Da nutzen keine Nessian Asp.

Match 1-2 Turnier 5-4

So endet mein erster Grand Prix mit einem 5-4 Ergebnis (ebenso wie Junior übrigens, der alle Matches spielen musste!). Ich bin einerseits recht zufrieden mit meinem Spiel, andererseits ärgerlich auf mich, dass RW-Deck gestartet zu haben. Ich hatte in jedem Match eine Chance, manchmal wurde es von den Draws, manchmal von den Mulligans sabotiert. Und meine Gegner waren alle recht stark und erfolgreich, von all den 195 Spieler mit 15 Punkten beim Grand Prix haben mich meine Tiebreakers immerhin an die 17. Stelle gesetzt.

Tag 2 spielen wir dann nur noch ein 8 Spieler Modern Turnier – in dem ich natürlich passend zur Single Elemination in Runde 1 gegen Junior gepaired werde. Und sein Tron ist ein dicker Favorit gegen mein Soul Sisters, so endet es denn auch. Wir hatten aber beide viel Spaß an dem Turnier und haben auch schon beschlossen den nächsten erreichbaren Grand Prix (in Strassbourg Ende des Jahres) direkt im Kalender aufzunehmen!

Wem das alles viel zu viel Text war, ich habe auch einen kleinen Reisebericht zum Grand Prix zusammengeschnitten und auf den YouTube Kanal hochgeladen:

Bei all dem Text von mir sollt aber auch ihr nicht zu kurz kommen. Ich habe für euch ein paar Kleinigkeiten beim Grand Prix organisiert und möchte die unter euch verlosen! Es wird diese drei Preispakete geben (Danke für die Bereitstellung!):

Lucas Graciano Mathias Kollros MTG Madness

Alles was ihr dafür machen müsst ist hier zu kommentieren und mir zu schreiben welches meiner beiden Decks ihr registiert hättet und ob ihr schonmal an einem Grand Prix teilgenommen habt – so einfach. Ansonsten hoffe ich, dass euch dieser kleine Bericht gefallen hat und ihr häufig und fleissig weiter MagicBlogs.de besucht :-)

 

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2 Byes für den GP Wien

Ich habe einen Grand Prix Trial (für den Grand Prix Wien) gewonnen und da die Frage nach einem Bericht zum Turnier kam sitze ich jetzt hier und tippe. Das ist übrigens ein Gedankenprotokoll, ich habe keine Notizen gemacht und die Lebenspunkte elektronisch gezählt – gelegentliche Oberflächlichkeiten und kleine Fehler bitte ich daher zu entschuldigen.

Logo GP Wien

20 Spieler hatten sich eingefunden um sich via Sealed + Top 8 Draft dann 2 Freilose für Wien zu erspielen, etwa die Hälfte der Spieler auch mit tatsächlichem Reiseplan nach Wien – inklusive Junior und mir, die Reise ist schon gebucht. Nach der obligatorischen Registrierung des Pools und dem Swap sitze ich vor folgendem Pool:

Ok, zwei der Rares legt man flink beiseite und dann hat man da zwei farbfremde Götter liegen. Phenax ist im Limited einfach eine broken Card, daher habe ich beschlossen um diese Karte herum zu bauen. Versuchen etwas Zeit zu kaufen um dann den Gegner auszumillen. Ich wollte aber nicht zu all-in auf den Mill Plan gehen, daher spielte ich Evanescent Intellect nicht. Blau war ganz gut besetzt, leider war die schwarze Kartenqualität eher unterdurchschnittlich. Es wurde also dreifarbig und ich habe noch grün eingebaut, da hier einige starke Karten im Pool waren – Reaper of the Wilds, Time to Feed und Graverobber Spider primär zu nennen. So sah am Ende mein Deck aus:

Runde 1 gegen Unknown, Unkown (sagt die Planeswalkerpunkte Seite, leider erinnere ich mich auch nicht an den Namen des Spielers):

Ich gewinne 20 Sekunden vor Ende der Runde mit 2-1. Er spielt ein RG Deck von dem ich mich an folgende Karten erinnere: Impetuous Sunchaser, Raised by Wolves (zum Glück nie gespielt, nur gemillt), Fated Conflagration, Ordeal of Purphoros, Peregrination. Er spielt glücklicherweise oft etwas defensiv und so kann ich einmal per Mill gewinnen und einmal per Reaper of the Wild welcher Angriff für Angriff sein Team als Chumper auffrisst.

Runde 2 gegen Fabian (mit sickUG.deck)

Die Story ist schnell erzählt, das Deck des Gegners ist SEHR stark. Diverse Card-Draw Effekte in Form von doppel Thassa’s Emissary, Sphinx’s Disciple und dem passenden Horizon Chimera. Und als letzten Sargnagel für mich als blau-basiertes Deckk dann noch eine Mistcutter Hydra. Fabian hat genug Zeit am Ende der Runde um sich nebenan ein Eis zu holen im Eiscafe…

Runde 3 gegen Andreas

Vorschau: Das wird nicht mein letztes Match des Tages gegen ihn sein. Er spielt ein RG Deck, das ist glaube ich auch eine gute Idee wenn man einen Xenagos, God of Revels hat. Seine Draws sind solide und bauen etwas Druck auf – ohne mich allerdings zu überrennen. Ausserdem ist ein topdecked Phenax, God of Deception mit doppelt 0/6er Mauer auf dem Feld wirklich schwer zu schlagen. Nach meiner Erinnerung gewinne ich sogar beiden Spiele mit dem Phenax Mill Plan. Sein Gott glänzt (leider für ihn, zum Glück für mich) mit Abwesenheit.

Runde 4 gegen Vian (mit WG)

Ok, grün und weiss sind die beiden Farben welche Phenax direkt handlen können, na toll. Spiel 1 zeigt er mir auch schon seinen Katzenkönig Brimaz, King of Oreskos nebst (zu spätem) Spear of Heliod (wombo-combo!) aber diverse Defensivkreaturen (Wall und 1/x-Kreaturen halten einen Brimaz gut unter Kontrolle) und Phenax gewinnen das Spiel dann doch für mich. Spiel 2 lege ich Turn 5 wieder Phenax – wohl ein Spielfehler meinerseits – mit dem Wissen um das Enchantment Removal in den Farben muss er auf der Hand warten bis er relevant genug ist. Phenax verabschiedet sich direkt per Revoke Existence – Lesson learned. Trotzdem zieht sich das Spiel 2 ewig in die Länge da keiner beim anderen durch kommt und er extrem lange am Speer vorbei zieht. Ich vergesse nebenbei diverse Scry Trigger insbesondere von meinem Reaper of the Wild aber auf dem Stall board kann mein Deck mit all dem Scry der Welt nicht mehr gewinnen. Dann kommt der Speer, ich bin tot und wir haben 5 Minuten für Spiel 3. Passenderweise darf ich da on the Play direkt mal Mulligan nehmen, bekomme dann aber trotzdem einen sinnvollen Start zusammen und spiele Turn 4 den Reaper of the Wild welcher Turn 5 den gegnerischen Brimaz via Time to Feed frisst. Leider wächst mein Board dann kaum noch und ich komme in den extra Turns ziemlich unter Druck. Glücklicherweise fehlt ihm am Ende 1 Zug um mich zu töten und wir trennen uns 1-1.

Runde 5 gegen David (mit Izzet)

„Win and In“ Zeit! An den Top Tables wird schon gedrawt, unter anderem kann Junior sich entspannt in die Top 8 drawen. Wir beginnen beide mit einem Mulligan auf 6, aber er flooded dann auch noch, so dass meine gelegte Kurve into Sealock Monster Spiel 1 problemlos gewinnt. Spiel 2 legt er Thassa’s Emissary mit Dragon’s Mantle und Aqueous Form und das ist natürlich eine ziemliche Waffe. Ich greife mit meinem Board auch munter an um vielleicht racen zu können. Schliesslich ist sein Attacker lethal, ich habe einen untappe Guardians of Meletis und eine Handkarte bei offenem Mana. Er überlegt lange – und greift dann an und pumpt seinen Angreifer. Da spiele ich dann natürlich doppelt gerne das Retraction Helix und bounce die Kreatur. Er ist zu knapp am Mana um noch eine Kreatur spielen zu können und ich kann lethal angreifen. Glücklich gelaufen für mich, der Gegner hatte glaube ich diverse Lines um mich in dem Spiel zu besiegen.

Yay, Top 8! Erstmal das Sealed Deck austüten und bereit machen für den Draft. 5 der Top 8 Spieler fahren tatsächlich nach Wien zum Grand Prix, ich sitze zwischen zwei Spielern die nicht fahren.

Der Draft ist natürlich dank mangelnder Notizen lückenhaft aber ich weiss dass ich den Courser of Kruphix öffne und natürlich dies der 1st Pick ist. Mein zweiter Pick ist dann ein Kiora’s Follower und tatsächlich merke ich recht schnell, dass zumindest blau recht offen ist – ein tabled Flitterstep Eidolon ist das finale Indiz und auch meine anderen Pickups wie Divination und Sudden Storm lassen mich hoffen.

Booster zwei ist etwas verschwommen in der Erinnerung, ich erinnere mich aber daran recht früh einen Nemesis of Mortals über eine Nessian Asp zu nehmen. Generell weiss ich noch dass ich mich gefragt habe ob denn keine schwarz mag.

In Booster drei mache ich Magma Jet, Lightning Strike und eine offensichtlich vergessenswerte Rare auf – ich nehme meinen zweiten Nemesis of Mortals und betrachte mein Late Game als abgeschlossen. Leider habe ich immer noch keinen Voyaging Satyr und noch keinen Sedge Scorpion. Zumindest den Scorpion finde ich aber noch und eine Horizon Chimera auch noch. Ich bin am Ende sehr zufrieden! Hier mein Deck:

Ganz sicher kein schlechtes Deck!

Viertelfinale gegen Simon

Simon zwar fährt nicht nach Wien, möchte aber spielen. Er meint sein Deck wäre sowieso kein Brüller, es wird sich zeigen dass dem nicht so ist, er spielt RB. Spiel 1 bin ich on the play und es gelingt mir auf einem ausreichenden Lebenspunktestand zu stabilisieren, als ich anfange die Fatties meines Decks zu legen schiebt Simon zusammen. Spiel 2 komme ich zu schnell ins Hintertreffen und werde verhauen und verbrannt. Spiel 3 sind wir beide gut im Spiel aber ich kann mit surprise Blocks und Time to Feed sein board recht leer halten und gewinne auf 5 Leben. Courser of Kruphix zeigt bereits erstmals was er kann, wenn man den liegen lässt ist das einfach so viel Kartenvorteil und Leben.

Halbfinale gegen Philipp

Man kennt sich gut, auch Philipp fährst allerdings nicht nach Wien. Wir spielen los und meine Güte, bekomme ich ein gutes WR Deck zu sehen. Doppelt Ordeal auf Traveling Philosopher ist schmerzhaft. Er hat viele Weenies und noch mehr Pumps um mich keinen Fuß auf den Boden bekommen zu lassen. Aus meiner Sicht das stärkste von mir gesehen Deck der Top 8 – er gibt aber auf (Danke!) und ich ziehe ins Finale!

Finale gegen Andreas

Wir treffen uns also wieder. Ich konnte sein Halbfinale beobachten und habe gesehen dass er ein Esper Deck mit Shipwreck Singer und Ephara’s Enlightenment spielt. Ich gewinne den Würfelwurf und darf beginnen. Leider muss Andreas ein Mulligan auf 5 nehmen und mein Courser of Kruphix erzeugt viel Leben und Kartenvorteil so dass ich langsam aber sicher Spiel 1 gewinne. Ich boarde Gainsay rein (für Divination glaube ich?) und habe eine Starthand mit 3 Island, 2 Forest, Sedge Scorpion, Swordwise Centaur on the draw. Wie würdet ihr entscheiden? Ich entscheide mich für den gierigen Keep, glücklicherweise ziehe ich gut nach und ab Turn 4 macht der Courser of Kruphix Vorteil und dann kommt auch noch Horizon Chimera dazu. Andreas kann beiden Karten nicht abstellen (er hat glaube ich am relevanten Teil seines Decks viel vorbei gezogen), ich ziehe Agent of Horizons und gewinne Spiel 2 und die beiden Byes!

Happy und müde am Ende des Tages möchte ich noch unterstreichen, dass ich es unabhängig vom Sieg als ein sehr gelungenes Turnier beim Bertil betrachte. Einige meiner Kartenentscheidungen des tages würde ich wohl mit Abstand betrachtet anderrs treffen und auch spielerisch habe ich noch Raum für Verbesserung. Aber jetzt freue ich mich auf Wien (meinen ersten Grand Prix) und hoffe dort auf ein gutes Ergebnis!

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Teevox – mehrere Magic Streams parallel ansehen

Inzwischen ist Streaming bzw. die Videoübertragung von Magic: The Gathering Turnieren ein wichtiger Teil der Community und vom Spiel selbst geworden. Heute zum Beispiel gibt es alleine drei große Videoübertragungen von Turnieren – zeitgleich! Und genau für solche Anwendungsfälle möchte ich euch einen Internetdienst vorstellen und empfehlen, welcher das unterstützt. Quasi alle Streams laufen ja über die Platform Twitch.tv, dort kann man aber nur jeweils einen einzelnen Stream ansehen. Ihr könnt einfach die Seite Teevox.com besuchen und schon könnt ihr euch (ohne Anmeldung) eure Kanäle zusammenstellen:

Teevox

Dann könnt ihr euch in der linken Spalte eure Kanäle aussuchen und auf die Screens 1 bis 3 ziehen. Jeden dieser Kanäle könnt ihr mit der entsprechenden Taste 1 bis 3 öffnen, eure Tastatur ist quasi eine Fernbedienung. Ein sehr praktisches Feature für den Überblick ist die PIP (picture in picture) Funktion, momentan sieht das bei mir so aus:

Teevox PiP

Wer sich im Chat einbringen möchte, der kann auch diesen pro Kanal einblenden:

Teevox Sidebars

Die Einstellungen für Lautstärke und Streamqualität sind auch für jeden Kanal einzeln einstellbar. Ein Manko: Leider gibt es noch keine iPad App. Aber wenn man am PC mehrere Streams zeitgleich schauen möchte, dann ist der Dienst Teevox eine sehr gute Lösung, so kann man schnell in Leerlaufzeiten oder bei Wiederholungen umschalten. Probiert es doch einfach mal aus!

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Mit dem Event Deck zum Game Day

Das Thema Event Decks hatten wir hier schonmal, damals im Praxistest mit den unveränderten Decks und je einer angepassten Variante. Inzwischen gibt es nur noch ein Event Deck pro Edition, für Labyrinth des Drachen war das ein Selesnya Deck mit Fokus auf Token und Populate – hier ist die Deckliste. Immer wieder wird ja erwähnt, dass dieses Produkt für den Einstieg in die Turniere im Standard Format gedacht sind und genauso oft kommen die Zweifler, die dies den Decks nicht zutrauen. Zeit also für einen erneuten Praxistest!

Dragons Maze Event Deck

Eigentlich wollte ich verstärkt kurze Videos beim Event machen, aber war das nicht machbar, dafür war ich zu abgelenkt. Ich habe vorm eigentlichen Game Day das Deck einfach mit Karten angepasst, die ich hier parat hatte. Genau das Szenario also, welches es auch in der Praxis oft geben wird, denn ein paar passende Karten werden viele Format Einsteiger haben. Ich habe vorm Turnier ein Deck Tech Video erstellt in dem ich meine Anpassungen zeige:

Mit diesem Deck ging es dann zum Game Day Event in Bertils Spielwiese. Jetzt muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich die letzten Monate (eigentlich den kompletten Rückkehr nach Ravnica Block) kein Standard Format gespielt habe. Ich weiss zwar, was allgemein gespielt wird, habe aber selbst null Erfahrungen und auch keine Ahnung, welche Decks mich im lokalen Meta erwarten. Aber das sollte als Grundlage für den Praxistest ja gut sein, die Verstärkungen am Deck sind ja auch eher klein gewesen und ich habe nicht diverse Playsets von Karten ausgetauscht. Mein persönliches Ziel für das Turnier waren zwei gewonnene Runden!

Es finden sich 16 Spieler ein, ergo erwarten uns und mich 4 Runden Magic. Los geht es in Runde 1 gegen Frank, der zeigt mir als ersten Drop Knight of Infamy und dann einen Vampire Nighthawk. Uff. Es stellt sich heraus, dass er ein Untote & Friends Deck in den Rakdos Farben spielt. Im ersten Spiel sehe ich nicht so arg viel davon, da seine wenigen Drops ausreichen um gegen meine noch wenigeren Spell zu gewinnen, ich spiele nur drei Stück dank massivem Länder nachziehen. Spiel 2 überlegt er lange den Mulligan, behält dann aber die Karten, hinterher zeigt sich, dass er eine 1 Sumpf + 3 Duty-Bound Dead + 2-Drops Hand gehalten hat. Das rächt sich, er verpasst zwei Land Drops, auf meiner Seite können dann massive Lingering Souls Token plus doppelt Intangible Virtue den Sack zu machen. Spiel 3 wird dann zu einem richtigen Duel, Selesnya Charm erweist sich als super Antwort auf Falkenrath Aristocrat mit Exalted Triggern. Doppel Stromkirk Captain machen den Boden ziemlich gut dicht, so dass selbst meine wiederkehrenden Beast Token (Growing Ranks) nicht mega effektiv sind. Am Ende reicht es aber trotzdem zum ersten Match Win, yay!

In Runde 2 wartet Sandro und der spielt einen Rot-Grün Aggro Budget Build. Meine erste Starthand ist dafür fast zu langsam, ich kann einen tödlichen Angriff von einer Kreatur mit Increasing Savagery Marken gerade so per Selesnya Charm stoppen, danach habe ich stabilisiert und gewinne mit den Fliegern, gegen das er wenige Outs im Deck hat. Auch Spiel zwei wird es nach seinem Aggro Start wieder eng, erneut fehlt ihm eine Attacke zum Sieg. So gewinne ich auch die zweite Runde und habe tatsächlich schon mein Ziel von 2 Siegen erreicht. Beide gegnerischen Decks waren keine Tier 1 Turnierdecks, die man beim PTQ zum Sieg führt, aber sie hatten ihre Stärken und waren ein guter Querschnitt durch ein Hobbyspieler Turnier.

Runde 3 sitzt mir dann mein Sohn gegenüber, er hat vom Turnierorganisator Bertil ein GW-Lifegain-Midrange-Goodstuff Deck geliehen bekommen. Ich halte das Deck für stärker als mein Deck, da es etwas fokussierter ist. Leider nimmt Junior die Runde etwas locker und hält im ersten Spiel eine zu gierige Hand. Das bringt mir einen Vorteil, trotzdem gelingt es mir nur gerade so, das Spiel nach Hause zu fahren. Spiel 2 ist dann ein reines Damage Race und ein Topdeck Intangible Virtue bei 4 Spirit Tokens auf dem Board bringt exakt lethal Damage durch – die nächste Attacke seinerseits wäre dank tramplenden Wurm Tokens mein Ende gewesen.

Tja, da sitzt ich nun im Finale. Ich muss ja gestehen, dass ich die Sieger Playmat extrem stylish finde, allerdings kenne ich meinen Gegenüber als sehr guten Spieler und sein Bant Control Deck mit Kessig Wolf Run stellt mich vor einige nur schwer lösbare Aufgaben. ZUsätzlich gibt es eine Hausregel/Gentlemen’s Agreement im Store, dass die letzte Runde nicht absichtlich zum Unentschieden wird. Da sitzt ich nun und hadere mit meinem Schicksal. Also legen wir los, mein Start ist nicht sonderlich agressiv, aber Augur of Bolas into Azorius Charm gegen meinen Zentaur Token geht sich nicht gut an. Interessanterweise schaffen es meine wenigen Kreaturen genug Druck aufzubauen und Adrian muss mehrere Sphinx’s Revelation für 2-3 Karten zünden. Er findet keinen Wrath (ich hätte natürlich auch keines meiner vier Rootborn Defense gehabt) und so gewinne ich unglaublicherweise tatsächlich Spiel 1. Wäre da nicht das Thema Sideboarding. Ich habe keine Detention Sphere in Spiel 1 gesehen, erwarte diese jetzt also aus dem Sideboard. Damit sind die Bedrohungen für mich nun wirklich vielfältig: Supreme Verdict, Detention Sphere, Azorius Charm, Kessig Wolf Run, Angel of Serenity. Und tatsächlich wird Spiel 2 dann auch eher einseitig, Control zieht den Plan durch und gewinnt. Spiel 3 wird dann eine ziemlicher Stall, wir sind beide bei rund 30 Leben dank Thragtusk, aber ein Restoration Engel mit Kessig Wolf Run Pump ist für mich nur durch Selesnya Charm besiegbar – davon ziehe ich keinen einzigen. Immerhin kann ich Adrian noch zwingen Odric, Master Tactician zu lesen, da ich seinen attack Trigger auslöse. Leider reicht es trotzdem nicht und so verliere ich eine Minute vorm Timeout das Match mit 1-2. Ich war tatsächlich nicht komplett chancenlos, auch wenn ich natürlich mehr Glück gebraucht hätte in dem Matchup.

So wird Adrian am Ende Erster, bekommt die Matte und ich lande mit meinem 3-1 Ergebnis auf Platz 3 von 16 Spielern. Das kann sich doch mal sehen lassen für ein leicht angepasstes Event Deck, oder? Es hat mir Spaß gemacht damit zu spielen, auch wenn das Deck natürlich ein paar recht schlechte Matchups hat. Und erneut zeigt sich, dass so ein Event Deck kein fertiges Deck ist, aber es ist ein Deck welches (insbesondere mit leichten Anpassungen) gut mitspielen kann. Schaun wir mal, ob sich das wiederholen lässt…

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Return to Ravnica – Intro Pack Gilden Liga Teil 2

Inzwischen wird schon lange Gatecrash gespielt (und die Intro Packs liegen auch hier schon bereit für Duelle), aber ich möchte euch nicht den Rest unserer privaten Intro Pack Gilden Liga zu Return to Ravnica vorenthalten! Hier geht es zum ersten Teil und der Zwischenstand dort war:

Weiter geht es!

Match 8 – Golgari gegen Azorius

Ich muss mit Azorius zwei 1-Land Hände zurück schicken und bleibe mit der 5er Starthand auf 3 weissen Mana stehen. So reisst Azorius natürlich nichts. 1-0

Das zweite Spiel wird länger, auch da Azorius mit dem Tablet of the Guilds etwas Leben gut macht. Aber eigentlich ist das schlecht, denn lange Spiele gewinnt Golgari einfach mit Scavenge… 2-0

Match 9 – Golgari gegen Selesnya

Junior kann gleich das Golgari Deck in der Hand behalten, bleibt aber in Spiel 1 zwischenzeitlich bei drei Ländern hängen. Er kann auf ein Rootborn Defenses mit einem Murder reagieren, aber die Grove of the Guardian mit Populate ist dann natürlich zu viel. 0-1

Spiel 2 zeigt sich, dass doppel Grove Token und Centaur Token besser sind als ein 6/6 Daggerdrome Imp. Wer hätte das gedacht. 0-2

Match 10 – Azorius gegen Rakdos

Rakdos gewinnt den Würfelwurf, geht ja gut los. Schnell kommt der Cryptborn Horror für 4, allerdings stabilisiert dann Azorius mit Bazaar Krovod und legt dann auch noch daran die Righteous Authority, das reicht zum 1-0.

Der Bazaar Krovod kommt auch im zweiten Spiel, aber dank Crippling Blight erweist er sich als weniger störend. Und siehe da, es kommt zum 1-1.

In Spiel 3 sieht es erst gut aus für Azorius durch zwei frühe Concordia Pegasus und das Tablet of the Guilds. Dann kommt aber nicht viel nach, Rakdos flutet das Board mit Kreaturen und gewinnt 1-2. Halbzeit in den Matches!

Match 11 – Golgari gegen Rakdos

Dieses Mal kann ich direkt mein Deck behalten. In Spiel 1 finde ich leider nicht schnell genug das schwarze Mana für Crippling Blight gegen den liegenden Daggerdrome Imp. Dann wird er verstärkt und das Spiel endet 1-0.

In nächsten Spiel zeigt Rakdos dass es auch sehr schnell sein kann, dabei hilft dass Golgari nicht zum Scavenge kommt. 1-1

In Spiel 3 nimmt Rakdos ein Mulligan auf 5 und schafft trotzdem keine nennenswerten Plays. 2-1

Match 12 – Izzet gegen Azorius

Das Match startet mit einem Race zwischen Welkin Tern auf der einen und Silvercoat Lion auf der anderen Seite. Gildengerecht kommt auch auf beiden Seiten noch viel Kleinvieh hinzu und dann ist meine nächste Notiz: Archon ftw. 0-1

Spiel 2 darf ein Guttersnipe so lange viel Schaden um sich schiessen bis wieder die Notiz kommt: Archon ftw. Der Archon of the Triumvirat ist schon ein ziemlicher Gamewinner offensichtlich. 0-2

Match 13 – Azorius gegen Golgari

Das 1-0 macht Azorius klar als Golgari auf einem einem einzigen verfügbaren grünen Mana stoppt.

Spiel 2 ist dafür länger, aber Golgari schafft es nicht mit genügend Kreaturen Druck aufzubauen. Dann kommt der New Prav Guildmage vorbei und macht den Match Win klar. 2-0

Match 14 – Azorius gegen Selesnya

Too many Centaurs. 1-0

Too many Centaurs. 2-0

Match 15 – Izzet gegen Rakdos

Rakdos beginnt dieses Gildenduell mit einem Mulligan auf 6, danach wird erstmal kräftig getradet: Tormented Soul gegen Elektrickery und Rakdos Shred-Freak gegen Blistercoil Weird. Aber irgendwann liegen zu viele starke Kreaturen bei Izzet und es steht 1-0.

Die ersten beiden Kreaturen im Spiel sind dann Rakdos Cackler und Ravenous Rats, danach versammeln sich diverese Keyrunes auf beiden Seiten. Das ist aber eine einseitige positive Angelegenheit. 1-1

Rakdos startet das entscheidende Spiel mit einem Rakdos Shred-Freak, es werden Kreaturen getauscht – bis Izzet dann ungewollt auf 4 Mana verzögert. Der Rix Maadi Guildmage bringt das Spiel und Match dann sicher nach Hause. 1-2

Match 16 – Selesnya gegen Azorius

Wer kurz zurück zu Match 14 schaut dem ist klar: das ist ein echt schlechtes Matchup für Azorius. Azorius gelingt es in beiden Spielen Selesnya auf 6 bzw. 5 Punkte zu bringen, aber dann kommen die Token, egal ob in Form von 8/8 Kreaturen oder Centaurs. 2-0

Match 17 – Selesnya gegen Golgari

Golgari nimmt ein Mulligan auf 6 und zeigt dann einen mono-schwarzen Draw.  1-0

Selesnya freut sich schon etwas auf den Grove of the Guardian in Elemental Form, da zeigt sich ein Ätzender Schleim und legt den Plan in den Friedhof. Das macht das Spiel lang und die Golgari Foil Karte Corpsejack Menace sorgt schliesslich dank doppelter Marken für den Ausgleich. 1-1

Das zieht sich wie ein roter Faden durch:  Zu viele Zentauren. 2-1

Match 18 – Selesnya gegen Izzet

Ja,  Junior spielt zum dritten Mal in Folge Selesnya (auch wenn immer ausgewürfelt wurde unter den noch nicht gespielten Matchups), aber in dem Fall ist das gut für ihn denn in dieser Deckform ist Izzet ein riesiger Underdog. Ich schreibe sogar auf: Ungewinnbar aus Izzet Sicht. 2-0

Match 19 – Golgari gegen Rakdos

Endstand 1-2

Match 20 – Azorius gegen Izzet

Endstand 1-2

Leider sind meine Notizen zu diesen beiden letzten Matches total unverständlich, ich kann nur noch etwas von mehreren Spielfehlern von Junior erkennen.

So, das war es, alle Matches sind gespielt. Hier der Endstand:

Die Abschlusstabelle der Gilden sieht dann so aus:

  • Selesnya    18 Punkte
  • Izzet    15 Punkte
  • Rakdos    15 Punkte
  • Golgari    6 Punkte
  • Azorius    6 Punkte

Interessante weitere Fakten:

  • Ich habe mit Golgari kein einziges Match gewonnen
  • Junior und ich haben beide je 10 Matches gewonnen

Ich muss sagen, dass die Aktion sehr unterhaltsam war und uns Spaß gemacht hat – so viel daß wir das jetzt mit den Gildensturm Intro Packs wiederholen. Man kann von den Intro Packs ja halten was man will, aber im Duell mit ihresgleichen funktioniert das sehr abwechslungsreich, deutlich besser als ich erwartet hatte.

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