Klasse Geschäftsmodell

Wenn man mit Magic im Internet zu tun hat dann stolpert man ja über so einiges. Aber sowas hatte ich noch nicht gesehen. Schaut euch mal diesen Ebay Verkäufer an:

So weit, so normal. Aber dann schauen wir doch mal in eine dieser Auktionen beispielhaft rein (sie sind alle gleich aufgebaut):

Jup, man kauft 16 geöffnete Booster. Das ein ziemlich guter Service für all die Magic Spieler da draussen, die nicht wissen wie Booster zu öffnen sind 😀 Leuten geöffnete (und naheliegenderweise aussortierte) Booster für teilweise bis zu 2€/Stück zu verkaufen zeugt schon von ziemlichem Verkaufstalent…

Spaß beiseite, der Verkäufer erwähnt ja in der Artikelbeschreibung mehrfach, dass die Booster geöffnet sind. Wichtig für euch: immer alles ganz genau durchlesen, nachfragen und im Zweifelsfall lieber die Finger davon. Kleines 1×1 des Internet quasi.

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7 Kommentare

  1. Am März 24, 2012 um 12:24 am Uhr veröffentlicht | Permalink

    Das erinnert mich an die Geschichte, als jemand eine verpackung eines neuen Smartphones für über 600 Dollaar verkauft hat 😀

  2. Sandmann
    Am März 24, 2012 um 8:21 am Uhr veröffentlicht | Permalink

    Oder daran, als es jemand geschafft hat ein W-Lan-Kabel für 30€ an den Mann zu bringen 😉

  3. Am März 24, 2012 um 11:03 am Uhr veröffentlicht | Permalink

    Guter Eintrag, solche Infos kann man gar nicht oft genug weitergeben, wie Ritsch zeigt. Schade, dass es diese Tricks schon lange vor Smartphones gab und die Leute immer noch auf den Verpackungstrick reinfallen müssen, weil weder ebay noch eine andere Gruppierung, die gegen Betrüger vorgehen würde, dagegen einsetzt.

    Bei W-Lan-Kabel fällt mir ein, dass es das für den Sender der Telekom tatsächlich mal gab. :-)

  4. Skar
    Am März 24, 2012 um 11:52 am Uhr veröffentlicht | Permalink

    Dem Mann/der Frau gehört das Bandesverdienstkereuz verliehen! Das ist doch der perfekte Service für körperlich beeinträchtigte Magic-Spieler: Nie wieder fällt einem der ungeöffnete Booster aus der Hand, keine Verrenkungen mehr beim Aufziehen der Rücklasche, NEIN, einfach das Ding umdrehen und SCHWUPPS fallen einem die tollen Karten in den Schoß, vielleicht ja sogar schon mundgerecht in ein Draft-Deck umsortiert, natürlich bereinigt von doofen Filler-Mythics! Auch für Spieler ohne Hände geeignet! Einfach den Magic-Handkartenhalter für mitbestellen, oder gleich im Menschenhandel Kai Budde als Zock-Zivi mieten. Aber VORSICHT: Der Kai hat ja bereits schon mal gewonnen, ist also auch nicht mehr ganz frisch…

    Im Ernst:
    Nette Idee, diese Verkaufsstrategie, so etwas kann man mal wieder getrost unter der „lieben Arschloch-Mentalität“ abheften, das gute Miene zum bösen Spiel macht und einem mit scheißfreundlichem Lächeln die Euronen aus den Rippen pellt. Wer allerdings so blöd ist und rauf reinfällt, hat es wahrscheinlich auch nicht besser verdient.

    • Skar
      Am März 24, 2012 um 12:08 pm Uhr veröffentlicht | Permalink

      edit: Bundesverdienstkreuz… Stichwort ‚wer lesen kann ist klar im Vorteil’…

  5. BARTE
    Am April 1, 2012 um 6:13 pm Uhr veröffentlicht | Permalink

    Es stimmt, er könnte das deutlich im Titel erwähnen. Ansonsten is das wirklich kein schlechtes Angebot, für Leute, die nicht auf money-rares aus sind, sondern die die Booster wirklich nur zum draften/sealed spielen benutzen wollen.
    Wie der Autor hier auf 2€ pro Booster kommt is mir auch ein Rätsel. Das wären für 18 Booster meiner Rechnung nach 36€. Ich seh da keine Auktion, die über 26,49€ gegangen is. Teilweise gehen die grad mal für gut 60 Cent pro booster weg. Und zu nem Draft, der Komplett unter 2€ Kostet würd ich auch nich immer nein sagen. Gerade, wenn man Crapdrafts oder ähnliche Fun-Formate spielen will, kann man ja auch mal auf potientielle money-rares verzichten und dafür nur ein Bruchteil des Geldes zahlen.
    Es steht wirklich deutlich drin und is für Bestimmte Leute und Verwendungszwecke durchaus sinnvoll. Wer sich die Beschreibungen der Artikel, die er kauft, nicht durchliest ist selber schuld.

    @atog28: Ebay geht dagegen vor. Es muss jetzt im Titel stehen, dass es sich nur um eine Verpackung handelt. Wenn es „nur“ in der Artikelbeschreibung steht, aber nicht im Titel, ist der Kaufvertrag für den Käufer nicht bindend. Und zumindest den Titel der Produkte sollten sich interessenten doch durchlesen. Gerade, wenn es sich um teure Elektrogeräte handelt.

    • Am April 1, 2012 um 6:42 pm Uhr veröffentlicht | Permalink

      Die teuerste Auktion stand am Ende bei 32,90€, die ist nur nicht mit auf dem Screenshot.

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